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Uni Würzburg: Neuigkeiten
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Weltweit sehr gut platziert

Erneut zählt das renommierte Shanghai-Ranking die Universität Würzburg zu den 200 besten Universitäten der Welt. In dieser Liga spielen insgesamt vier bayerische und fünfzehn deutsche Universitäten mit.Seit 2003 legt die Jiao-Tong-Universität von Shanghai ihr „Academic Ranking of Universities Worldwide“ vor. Besser bekannt ist es unter dem Namen Shanghai-Ranking; seine jüngste Ausgabe wurde am 15. August 2017 online veröffentlicht. http://www.shanghairanking.com/ Die Julius-Maximilians-Universität Würzburg kommt im Gesamtergebnis des Shanghai-Rankings 2017 wieder unter die besten 200 Universitäten der Welt und unter die besten 15 in Deutschland. Aus Bayern sind neben Würzburg hier die beiden Münchener Universitäten sowie die Uni Erlangen-Nürnberg vertreten. An der Spitze des Rankings stehen die Universitäten Harvard und Stanford (beide USA) und die Universität Cambridge in England. Ergebnisse einzelner Fächer Auch bei der Bewertung einzelner Fächer hat die Universität Würzburg im Shanghai-Ranking 2017 erneut sehr gute Ergebnisse vorzuweisen. Gut platziert sind beispielsweise Biologie und Chemie – hier findet sich Würzburg weltweit unter den besten 150 Universitäten. Zu den Top-200-Adressen gehört die Universität unter anderem in Informatik, Medizin, Pharmazie, Physik und Psychologie. Fakten zum Shanghai-Ranking Um die Forschungsleistung von Universitäten zu beurteilen, verwendet das Center for World-Class Universities der Jiao-Tong-Universität Shanghai sechs Parameter. Dazu gehören die Zahl der Nobelpreisträger und der Wissenschaftler, die mit anderen hochrangigen Preisen ausgezeichnet wurden, die Zahl der Artikel, die in den Journals von „Nature“ und „Science“ veröffentlicht wurden, oder auch die Zahl der besonders häufig zitierten Forscher. Auf dieser Basis vergleicht das Ranking über 1.300 Universitäten; die Ergebnisse der besten 500 werden im jährlichen Turnus veröffentlicht. Ergebnisse weiterer Rankings Einzelne Rankings geben die Leistungsfähigkeit der Universität immer nur ausschnittsweise wieder. Neben den oben genannten Bereichen erzielen auch andere Fächer immer wieder sehr gute Ergebnisse in Rankings. Psychologie, Biologie, Medizin, Pharmazie, Physik, Chemie, Geographie, Germanistik und die Erziehungswissenschaften zum Beispiel punkteten in Rankings des Centrums für Hochschulentwicklung...

Neue Einblicke in die Welt der Trypanosomen

Derart detaillierte Aufnahmen vom Erreger der Schlafkrankheit in seinem Wirt sind bislang einzigartig: Sie zeigen, in welch vielfältiger Weise sich die Parasiten in einer Tsetsefliege bewegen.Die wurmförmigen Erreger der Schlafkrankheit schwimmen einzeln im Darm der Tsetsefliege zwischen Blutzellen umher, welche die Fliege von einem infizierten Säugetier aufgenommen hat. Hier beginnen sie ihre wochenlange Reise durch verschiedene Organe der Fliege. An anderen Stellen haben sie sich zu wabernden Massen vereint – so dicht, dass von den Strukturen der Fliege nichts mehr zu sehen ist. Trypanosomen: So heißen die Erreger der Schlafkrankheit. In der Speicheldrüse der Fliege heften sie sich in großer Zahl an der Drüsenwand fest, bewegen sich aber trotzdem heftig schlängelnd. Dort warten sie darauf, dass die Tsetsefliege einen Menschen oder ein Tier sticht und sie mitsamt dem Speichel ins Blut des Opfers entlässt. Lebensräume in der Fliege wurden dreidimensional kartiert Solche und andere Vorgänge hat ein Forschungsteam vom Biozentrum der Universität Würzburg in hoch aufgelösten Bildern und Videos festgehalten. Mehr noch: Mittels Lichtblattmikroskopie wurden sämtliche Lebensräume der Parasiten in der Fliege dreidimensional kartiert. „Aufnahmen dieser Art hat es bisher noch nicht gegeben“, sagt Tim Krüger. Erst mit ihrer Hilfe könne nun die erstaunlich komplexe Mikroumgebung der Trypanosomen bei der weiteren Erforschung der Infektion angemessen berücksichtigt werden. Krüger untersucht die Erreger am Lehrstuhl für Zell- und Entwicklungsbiologie im Team von Professor Markus Engstler. Peitschenartiger Zellfortsatz dient als Antrieb Trypanosomen sind einzellige Lebewesen, die sich mit einem peitschenartigen Fortsatz, der sogenannten Flagelle, fortbewegen. „Sie sind sehr dynamisch und hören nie damit auf, mit der Flagelle zu schlagen“, erklärt Krüger. „So können sie in den unterschiedlichsten Umgebungen effektiv schwimmen und navigieren.“ Das schaffen die Erreger nicht nur in der Fliege, sondern auch im Blutstrom, in der Haut, im Fett, im Gehirn und anderen Organen von Mensch und Tier. In einer neuen Publikation...

Gäste spielen das Carillon

Vom Carillon der Universität im Turm der Neubaukirche erklingen zwei Sonderkonzerte. Am 16. und am 23. August spielen Gastmusiker aus den Niederlanden und aus Dänemark.Regelmäßig im Sommer lädt Würzburgs Universitätscarilloneur Jürgen Buchner Musikerkollegen dazu ein, das Carillon der Neubaukirche mit seinen 51 Glocken zu spielen. Die Konzerte sind am besten im Innenhof der Alten Universität zu hören. Sie beginnen jeweils um 17:30 Uhr und dauern etwa 40 Minuten. Der Eintritt ist frei. In diesem Jahr wird das Glockenspiel von zwei Gästen bedient: Am Mittwoch, 16. August, spielt Mathieu Polak, Universitätscarillonneur von Rotterdam (Niederlande). Eine Woche später, am 23. August, lässt dann Povl Christian Balslev das Carillon erklingen. Er ist Organist und Carillonneur an der Liebfrauenkirche zu Svendborg in Dänemark. Nach den Sonderkonzerten spielt Buchner selbst das Carillon, und zwar immer mittwochs um 17:30 Uhr. Die Carillon-Saison beendet er traditionell mit dem Weihnachtskonzert der Universität im Dezember. Informationen über das Würzburger Carillon

Kaugummi-Schnelltest bei Entzündungen

Mit einem Kaugummi frühzeitig eine Entzündung im Mund erkennen: Ein Forschungsteam der Universität Würzburg präsentiert diese Neuerung in der Zeitschrift „Nature Communications“.Zahnimplantate ziehen bisweilen Komplikationen nach sich: Bei sechs bis fünfzehn Prozent der Patienten entsteht in den Jahren nach dem Setzen des Implantats eine Entzündung. Verursacht wird sie von Bakterien; schlimmstenfalls zerstört sie das weiche Gewebe und den Knochen rund um das Implantat. Künftig können Patienten mit Zahnimplantaten schnell und kostengünstig feststellen, ob sich in ihrem Mund eine solche Entzündung anbahnt: mit einem Kaugummi-Schnelltest, den ein Pharmazie-Forschungsteam der Universität Würzburg entwickelt hat. Praktisch funktioniert das so: Liegt im Mundraum eine Entzündung vor, wird beim Kauen des Kaugummis ein bitterer Geschmackstoff freigesetzt. Der Patient geht dann zu seinem Zahnarzt, der die Diagnose bestätigt und die Entzündung behandelt. Diese Art von Früherkennung sollte helfen, schwerwiegende Komplikationen wie Knochenschwund zu verhindern. „Jeder kann dieses neue diagnostische System überall und jederzeit und ohne technisches Equipment einsetzen“, sagt Professor Lorenz Meinel, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der Universität Würzburg. Er hat das neue Diagnosemittel mit Dr. Jennifer Ritzer und ihrem Team entwickelt; das renommierte Journal „Nature Communications“ stellt das Kaugummi in einem Artikel aktuell vor. Enzyme setzen Bitterstoff frei Die wissenschaftliche Grundlage: Bei Entzündungen werden im Mund spezifische protein-abbauende Enzyme aktiviert. Innerhalb von nur fünf Minuten zerschneiden sie auch einen speziellen Inhaltsstoff des Kaugummis. Dadurch wird ein Bitterstoff frei, der vorher nicht zu schmecken war. Den Nachweis, dass das Konzept funktioniert, hat Meinels Team erbracht. Erste Studien mit dem Speichel von Patienten wurden an der Zahnklinik Merli in Rimini durchgeführt. Gründung einer Firma geplant Um das Kaugummi auf den Markt bringen zu können, plant Meinels Team die Gründung einer Firma. Der Professor geht davon aus, dass bis zur Marktreife noch zwei bis drei Jahre nach Gründung der Firma vergehen werden. Kaugummi-Schnelltests...

Mit Zuckermolekülen Tumore aufspüren

Chemiker haben eine komplexe Zuckerstruktur synthetisiert, die spezifisch an das Tumorprotein Galectin-1 andockt. Das könnte einmal dabei helfen, Tumore frühzeitig zu erkennen und zielgenau zu bekämpfen.Galectine sind eine Proteinklasse, die in den vergangenen Jahren zu einem Hoffnungsträger der Krebsforschung avanciert ist. Ein Vertreter davon ist Galectin-1. Es sitzt auf der Oberfläche aller menschlichen Zellen; auf Tumorzellen aber kommt es in enormen Mengen vor. Dadurch wird es zu einem interessanten Ziel für Diagnostik und Therapie. „Es ist unter anderem bekannt, dass Galectin-1 die Tumorzellen vor dem Immunsystem versteckt“, erklärt Professor Jürgen Seibel vom Institut für Organische Chemie der Universität Würzburg. Neuere Studien hätten gezeigt: Wird Galectin-1 blockiert, kann das Immunsystem den Tumor erkennen und ihn mit T-Zellen angreifen. Zuckermolekül mit Andockstelle designt Kein Wunder also, dass Galectin-1 stark in den Blickpunkt der Forschung geraten ist. Seibel und sein Kollege Dr. Clemens Grimm interessieren sich für einen ganz speziellen Abschnitt des Proteins, für die sogenannte Kohlenhydrat-Erkennungsdomäne. Sie haben nun ein komplexes Zuckermolekül designt, das haargenau auf diese Domäne passt. Das berichten sie in der Fachzeitschrift „ChemBioChem“. „Wir haben das Zuckermolekül mit einer Andockstelle versehen, um es zum Beispiel mit einem fluoreszierenden Farbstoff oder einem Wirkstoff verbinden zu können“, sagt Seibel. Außerdem haben die Wissenschaftler die Bindung ihres Moleküls an Galectin-1 mit hoch auflösenden Röntgenstrukturanalysen genau beschrieben. „Unsere Erkenntnisse können der Entwicklung von hoch affinen Liganden des Proteins Galectin-1 und somit auch neuer Arzneistoffe dienen“, so Clemens Grimm. Schnelltest für Galectin-1 in Arbeit Nun arbeiten die Würzburger Wissenschaftler an einem Schnelltest zum Nachweis von Galectin-1. Er soll eine frühzeitige Erkennung von Tumoren wie dem Neuroblastom ermöglichen. Für die Zukunft möchte Seibels Team die Zuckermoleküle zu einer Art Shuttlesystem ausbauen, mit dem sich pharmazeutische Wirkstoffe direkt zu den Tumoren transportieren lassen. “Exploring the Structural Space of the Galectin-1–Ligand Interaction”, Nadja Bertleff-Zieschang, Julian Bechold,...

Würzburger Beitrag auf "Black Hat"-Konferenz

Informatiker vom Lehrstuhl für Kommunikationsnetze wurden mit einem Beitrag auf einer der weltweit bedeutendsten Konferenzen für Sicherheit in der Informationstechnik (IT) angenommen. Softwaregesteuerte Netzwerke (Software-defined Network, SDN) gelten als vielversprechendste Zukunftstechnologie im Bereich Netzwerktechnik. Auf der 'Black Hat'-Konferenz für IT-Sicherheit in Las Vegas (USA) konnten Würzburger Informatiker innovative Konzepte zur Sicherung dieser Technologie vorstellen. Mit den am Lehrstuhl von Professor Phuoc Tran-Gia entwickelten Methoden hätte auch die Verbreitung der Schadsoftware "WannaCry" eingedämmt werden können. Der Virus befiel im Mai dieses Jahres mehr als 230.000 Computer in etwa 150 Ländern. SDNs können durch offene und programmierbare Schnittstellen einfach und schnell konfiguriert werden, was bei der aktuell vorherrschenden Netzwerktechnik Netzwerktechnik in dieser Form nicht möglich ist. "In heutigen Netzen ist häufig eine Funktionalität, etwa Router oder Firewall, direkt mit einem physikalischen Gerät verbunden", sagt Nicholas Gray, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Kommunikationsnetze von Professor Phuoc Tran-Gia. Das SDN verfügt über eine zentrale Steuerungsinstanz. Diese empfängt die wichtigsten Kenndaten der Datenpakete. Dann entscheidet die Software, wie das Datenpaket verarbeitet werden soll. "Es wird sozusagen die reine Funktionalität vom eigentlichen Gerät getrennt", sagt Gray. Neue Netzwerkarchitektur bringt neue Herausforderungen mit sich Der Zustand des gesamten Netzwerkes ist dadurch an einer Stelle konfigurierbar, das Netzwerk kann optimal gesteuert und neue Funktionalitäten können als Software eingespielt werden. "Zudem lässt sich der gesamte Datenfluss effizienter steuern", fügt Gray hinzu. Auch SDNs müssen jedoch gegen Attacken von außen abgesichert werden. Auf der Black-Hat-Konferenz haben die Würzburger Informatiker nun Vorschläge gemacht, wie man diese Netzwerke sichern und überprüfen kann. Ein wesentlicher Bestandteil ist dabei eine omnipräsente Firewall. "Heutige Netzarchitekturen sehen Firewalls immer nur an Netzgrenzen vor, beispielsweise zwischen Internet und firmeninternem Netzwerk", erklärt Gray. Dies hat den Nachteil, dass sobald diese Firewall einmal durchbrochen ist, oder der Angriff von innerhalb des Firmennetzes kommt, diese kaum noch zum Schutz...