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Uni Würzburg: Neuigkeiten
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Herausragende Gründungsförderung an der Uni

Der "Gründungsradar" des Stifterverbands für die Deutsche Wirtschaft führt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg in der Spitze der großen deutschen Universitäten. Vor allem bei der "institutionellen Verankerung." Der Gründungsradar des Stifterverbandes beurteilt die Rahmenbedingungen und Profile der deutschen Hochschulen, die Unternehmensgründungen an den Institutionen unterstützen sollen. Im Fokus steht die Frage, wie Hochschulen die Gründung von Unternehmen und die Entwicklung unternehmerischer Kompetenzen fördern. Insgesamt landet die Universität Würzburg hier unter den Top zehn der großen deutschen Universitäten, also den Einrichtungen, die mehr als 15.000 Studierende haben. Dies ist eine deutliche Verbesserung zu den Jahren 2012 und 2013, in denen der Radar erstmals erstellt wurde. "Wir haben in den letzten Jahren die Gründungsunterstützung am SFT durch eine starke Zusammenarbeit mit der Forschungsförderung, der Arbeit der Erfinder- und Patentberatung und dem allgemeinen Wissens- und Technologietransfer verstärkt. Hierdurch können wir unseren Gründerinnen und Gründern einen umfassenden Service und Unterstützung bieten. Dass der Stifterverband dies auch so deutlich wahrnimmt, freut uns natürlich sehr", sagt Professor Lukas Worschech, Leiter des Servicezentrums Forschung und Technologietransfer (SFT) an der Universität Würzburg. Die Studie versucht wertzuschätzen, wie unter anderem in den Feldern Gründungssensibilisierung und -unterstützung gearbeitet wird und inwieweit eine nachhaltige Gründungskultur institutionell verankert ist. In die Bewertung fließt zudem mit ein, welche Gründungsaktivitäten realisiert werden. Das heißt, welchen Output die Bemühungen hervorbringen. Universität glänzt mit institutioneller Verankerung Unter den großen Hochschulen erreichen die Hochschule München und die Technische Universität München nun eine geteilte Spitzenposition mit jeweils 10,8 Punkten — Würzburg erreicht 9,9 Punkte. Besonders im Bereich der Gründungsverankerung (institutionelle Verankerung) werden die Leistungen der Universität Würzburg als vorbildlich bezeichnet: Hier belegt die Uni gemeinsam mit dem Karlsruher Institut für Technologie, der Hochschule München und der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf den ersten Platz. "Gerade darauf sind wir natürlich stolz, da hier der Anspruch deutlich wird, den wir selbst an...

einBLICK: Nachrichten aus der Uni

Öko-Station in Afrika wiedereröffnet - Neuer Professor erforscht Pilzinfektionen - Chemie für inklusive Klassen - Neue Biografie über Ludwig XIV. von Frankreich - Begleitstudium für Lehrämtler durchlaufenÖko-Station in Afrika wiedereröffnet - Neuer Professor erforscht Pilzinfektionen - Chemie für inklusive Klassen - Neue Biografie über Ludwig XIV. von Frankreich - Begleitstudium für Lehrämtler durchlaufen

Insekten und ihre innere Uhr

Zu einem Tag der offenen Tür laden Insektenforscher am Samstag, 18. Februar, ins Biozentrum ein. Es geht um die innere Uhr von Insekten und wie der Mensch von deren Erforschung profitieren kann.Insekten – bei diesem Wort denken viele Leute zuerst an lästige, krabbelnde Nervensägen oder an blutgierige Biester, die einen an warmen Sommerabenden bedrängen. Dabei sind Insekten dem Menschen in manchen Bereichen sehr ähnlich. Die Grundlagenforschung nutzt die kleinen Tiere sogar in großem Stil, um Antworten auf medizinische Probleme zu finden. Wer mehr darüber erfahren will, sollte am Samstag, 18. Februar 2017, ab 10:30 Uhr das Biozentrum auf dem Hubland-Campus der Universität Würzburg besuchen. Dort gibt es bis 16:30 Uhr in den Hörsälen A 101, 104 und 106 ein breit gefächertes Angebot an Vorträgen und Vorführungen in deutscher und englischer Sprache. Der Eintritt ist frei. Dank an die Steuerzahler Veranstalter ist der Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik. Das Team um Professorin Charlotte Förster hat im Rahmen des Projekts „INsecTIME“ Fördergeld von der Europäischen Union erhalten und damit gut drei Jahre lang die inneren Uhren verschiedener Insekten erforscht. „Als Dank für die Förderung möchten wir dem Steuerzahler etwas zurückgeben und unsere Erkenntnisse allgemein verständlich und spannend darstellen“, so Förster. Für Menschen relevant Bei Insekten die Funktionsweise der inneren Uhren zu verstehen, sei für den Menschen von großer Bedeutung, erklärt die Professorin. Dieses Wissen sei beispielsweise maßgeblich, um den Einfluss des Klimawandels auf Schädlinge und Nützlinge zu verstehen. Auch Rückschlüsse auf Erkrankungen, die sich zum Beispiel aus Schichtarbeit ergeben, lassen sich aus dieser Forschung ziehen. Das Programm des Tags der offenen Tür steht auf der Website von Charlotte Försters Lehrstuhl. Wissenschaftliche Tagung am Freitag Verknüpft ist der Tag der offenen Tür mit einem internationalen Symposium, das bereits am Freitag, 17. Februar, stattfindet. Es versammelt hochkarätige Insekten-Chronobiologen sowie Doktoranden und Nachwuchswissenschaftler, die am...

Allgegenwärtig und einflussreich

Wissenschaftler der Universität Würzburg haben neue Details der Funktionsweise des Proteins Ubiquitin entschlüsselt. Diese bieten sich möglicherweise als Angriffspunkt für eine Therapie gegen Krebs an.Das Protein Ubiquitin steuert im menschlichen Körper eine Vielzahl physiologischer und pathophysiologischer Vorgänge. Es macht damit seinem Namen als ubiquitär = allgegenwärtig bedeutsamer zellulärer Regulator buchstäblich alle Ehre. Die Frage, wie Ubiquitin seine vielfältigen Funktionen ausführt, steht im Zentrum intensiver Forschungsbemühungen weltweit und bildet die Grundlage dafür, das Ubiquitin-System für therapeutische Anwendungen besser zugänglich zu machen. Würzburger Wissenschaftler sind diesem Ziel jetzt einen Schritt näher gekommen. Sie haben dafür ihr Augenmerk auf eine bestimmte Ubiquitin-Ligase gerichtet. Enzyme bestimmen das Schicksal „Ubiquitin-Ligasen sind Enzyme, welche das kleine Protein Ubiquitin an zelluläre Zielproteine heften und damit das Schicksal dieser Zielproteine lenken“, erklärt Dr. Sonja Lorenz, verantwortlicher Autor der Studie. Ähnlich einer „molekularen Postleitzahl“ könne Ubiquitin Zielproteine zu bestimmten Orten in der Zelle leiten oder veranlassen, dass sie spezifische Aufgaben übernehmen, Signale übertragen, in höhermolekulare Komplexe eingebaut oder zerstört werden. Sonja Lorenz forscht am Rudolf-Virchow-Zentrum für Experimentelle Biomedizin der Universität Würzburg. Mit ihrem Team und Kollegen hat sie die Ubiquitin-Ligase HUWE1 genauer untersucht und neue Details seiner Funktionsweise entschlüsselt. HUWE1 hat wichtige Funktionen in der Entstehung verschiedener Krebsarten und wird daher als vielversprechender, bisher jedoch noch nicht genutzter Angriffspunkt für therapeutische Strategien angesehen. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift eLife. Divide et impera: Ein Proteinriese wird zerteilt Aus nahezu 4.400 Aminosäuren bestehend, ist HUWE1 ist ein extrem großes Protein, dessen dreidimensionale Struktur weitgehend unerschlossen ist. „Die enorme Größe von HUWE1, verbunden mit seiner strukturellen Flexibilität stellen eine erhebliche Herausforderung für den Strukturbiologen dar“, sagt Sonja Lorenz. Um sich dem Proteinriesen experimentell zu nähern, bedienten sich die Würzburger Wissenschaftler daher zunächst der altrömischen Strategie „divide et impera – teile und herrsche“ und bestimmten die atomare Struktur...

Von Würzburg in die Welt

Nach der Promotion in Physik ein eigenes Unternehmen gründen? Im Anschluss an seine Tätigkeit im Zentrum für angewandte Energieforschung Bayern hat Alumnus Dr. Joachim Kuhn genau das getan.Was arbeiten Absolventen der Universität Würzburg? Um den Studierenden verschiedene Perspektiven vorzustellen, hat Michaela Thiel, Geschäftsführerin des zentralen Alumni-Netzwerks, ausgewählte Ehemalige befragt. Diesmal ist Dr. Joachim Kuhn an der Reihe. Er hat an der Julius-Maximilians-Universität im Fach Physik promoviert. Seine Firma „va-Q-tec“ produziert und vertreibt Vakuumisolationspaneele, Wärme- und Kältespeichermedien. Die Technik wird in Verpackungen, bei der Gebäudeisolierung oder der technischen Isolation, zum Beispiel bei Kühlschränken eingesetzt. 2016 ist das Unternehmen erfolgreich an die Börse gegangen. Herr Dr. Kuhn, wie sind Sie auf Ihre Produktidee gekommen? Wir haben geforscht und entwickelt und waren dann irgendwann der Meinung, dass es einen Markt für unser Produkt, das Vakuumisolationspaneel, geben muss. Wir sind davon ausgegangen, dass viele Leute und Branchen das VIP kaufen würden. Das war aber leider nicht so. Deshalb mussten wir das Produkt erst weiterentwickeln, andere Geschäftsmodelle erstellen und neue Kunden gewinnen. Können Sie in wenigen Sätzen den Gründungsprozess beschreiben? Bei der Gründung wussten wir noch nicht genau, was auf uns zukommen würde. Es geschah vieles durch „Learning by doing“. Mein Gründerkollege Dr. Roland Caps hat sich schon immer sehr für die Forschung und Entwicklung interessiert, während ich zu meinem physikalischen Wissen noch eine starke Neigung zu wirtschaftlichen Themen habe. So haben wir uns prima ergänzt. Sie erhalten Auszeichnungen und sind letztes Jahr an die Börse gegangen. Was macht den Erfolg Ihres Unternehmens aus? Wir haben mehrere gute Produkte und einige innovative, gute Geschäftsmodelle. Zudem leben wir die große Verantwortung, unseren Kunden ein sehr gut funktionierendes Produkt zu liefern und ein verlässlicher Partner zu sein. Wir haben eine tolle Unternehmenskultur, geprägt von einem innovativen Spirit, der zu einem guten Teil aus unserem universitären Umfeld...

Job-Coach-Projekt startet in Würzburg

Vor mehr als einem Jahr ist das Hilfsprojekt für Geflüchtete integrAIDE mit dem Job Coach an den Start gegangen. Jetzt weiten die Verantwortlichen ihre Aktivitäten auf Würzburg aus.Zwei Professoren der Universität Würzburg haben im November 2015 gemeinsam mit Studierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät im Hilfsprojekt integrAIDE den Job Coach ins Leben gerufen. Ihr ehrgeiziges Ziel: Bis Ende 2018 deutschlandweit mindestens 1.000 Job Coaches auszubilden. Diese sollen dazu beitragen, dass 20.000 Geflüchtete schneller eine Arbeit finden. Die öffentliche Hand soll dadurch mindestens 100 Millionen Euro sparen. Job Coaches sind der Schlüssel zum Erfolg. Sie arbeiten ehrenamtlich und unterstützen Geflüchtete auf dem Weg in die Arbeitswelt. Der Job Coach begleitet einen Geflüchteten persönlich bei der Arbeitssuche, kümmert sich um die Vermittlung zwischen Unternehmen und Behörden und geht mit seinem Schützling zu Ausländerbehörde und Arbeitsagentur. Erfolgreiche Pilotprojekte in Alzenau und Schermbeck 2016 hat integrAIDE im unterfränkischen Alzenau und im nordrhein-westfälischen Schermbeck zwei Pilotprojekte gestartet – mit Erfolg: Dort konnten die Helfer mehrere Geflüchtete in Arbeit und Praktika vermitteln. Viele von ihnen erhielten danach auch Festanstellungen, beispielsweise als Altenpfleger oder Schlosser. Jetzt dehnt integrAIDE seine Aktivitäten auf Würzburg aus und will die Stadt zur Leuchtturmregion für die Integration von Geflüchteten in Bayern machen. Bis Ende 2018 sollen hier 35 Job Coaches 200 Geflüchteten eine Arbeit vermitteln. Aktuell werden Job Coaches gesucht, die dazu bereit sind, sich längerfristig für Geflüchtete zu engagieren. „Es gibt nicht den einen idealen Job Coach. Wir suchen Menschen, die Interesse an einer anspruchsvollen Tätigkeit haben und Teil der Lösung einer großen gesellschaftlichen Herausforderung sein wollen“, sagt Joscha Riemann, einer der Mitgründer von integrAIDE. Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, die wichtigsten Inhalte werden in einem zweitägigen Seminar vermittelt. Eine Ausbildung zum Job Coach bietet Ehrenamtlichen die Chance Geflüchteten direkt zu helfen, dabei ihre Lebens- und Berufserfahrung einzubringen und...