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Uni Würzburg: Neuigkeiten
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Startschuss für neues Forschungsinstitut

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und die Universität Würzburg haben ein gemeinsames Helmholtz-Institut gegründet. In der Residenz haben die Verantwortlichen die Verträge unterzeichnet.Es ist die weltweit erste Einrichtung seiner Art: das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI. In einem feierlichen Gründungsakt haben die Beteiligten – das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Julius-Maximilians-Universität (JMU) – am Mittwoch, 24. Mai, die entsprechenden Verträge unterzeichnet. Angriffspunkt für neue Medikamente In der neuen Forschungseinrichtung mit Sitz auf dem Medizin-Campus der Universität Würzburg sollen sogenannte Ribonukleinsäuren (RNA) und deren Rolle in Infektionsprozessen untersucht werden. RNAs werden ein enormes Potenzial als Angriffspunkte für Medikamente und auch als Therapeutika selbst zugesprochen. Neue Technologien sollen diese Möglichkeiten jetzt erschließen. Am feierlichen Gründungsakt des neuen Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung nahmen heute Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, die Geschäftsführerin der Helmholtz-Gemeinschaft Franziska Broer, Ministerialdirektorin Bärbel Brumme-Bothe vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, der Präsident der Julius Maximilians-Universität Professor Alfred Forchel und der wissenschaftliche Geschäftsführer des HZI Professor Dirk Heinz sowie weitere Gäste aus Politik und Wirtschaft teil. Die entsprechenden Vereinbarungen wurden im Fürstensaal der Würzburger Residenz unterzeichnet. Ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern „Die Gründung des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung ist ein Meilenstein für den Wissenschaftsstandort Bayern“, sagt die bayerische Wirtschafts- und Technologieministerin Ilse Aigner. „Mit der weltweit ersten Einrichtung dieser Art bauen wir unseren internationalen Spitzenplatz in der medizinischen Forschung weiter aus. Künftig wird der Grundstein für neue Medikamente und Therapeutika mit enormem Heilungspotenzial hier in Würzburg gelegt. Daher investieren wir auch gerne in dieses Leuchtturmprojekt.“ Der Freistaat Bayern trägt die Anschubfinanzierung in Höhe von 16,5 Millionen Euro sowie die Kosten für einen Neubau, der in einigen Jahren für etwa 30 Millionen Euro errichtet werden soll. Im Anschluss an die Aufbauphase fördert die Helmholtz-Gemeinschaft das Institut jährlich mit 5,5 Millionen Euro, wobei der Bund 90 Prozent...

Studienluft schnuppern

Von Montag, 29. Mai, bis Freitag, 30. Juni 2017, besteht für Studieninteressierte die Möglichkeit, die Universität Würzburg bei einem Schnupperstudium kennenzulernen.Viele Abiturienten kennen das: Den Schulabschluss (fast) in der Tasche, das erste Semester rückt unaufhaltsam näher, und noch immer weiß man nicht, was man studieren will. Zugegeben: Bei den 249 Studiengängen, die die Universität Würzburg zu bieten hat, kann man schon mal den Überblick verlieren. Damit es nicht so weit kommt, gibt es im Sommersemester 2017 die Gelegenheit, die Universität bei einem Schnupperstudium kennenzulernen. Von Montag, 29. Mai, bis einschließlich Freitag, 30. Juni, haben Interessierte die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen der verschiedenen Fakultäten zu besuchen und sich ein Bild von Hörsälen, Campus und Hochschulalltag zu machen. Universität auf eigene Faust erkunden Während des Schnupperstudiums können angehende Studierende die Universität auf eigene Faust erkunden und ganz unverbindlich Veranstaltungen besuchen. Dabei ist es egal, ob sie nur an einem Tag oder öfter kommen wollen. Eine Anmeldung ist – außer bei einzelnen wenigen Veranstaltungen – nicht erforderlich. Informationen dazu, welche Veranstaltungen besucht werden können, gibt es in einem Programmheft. Bei der Auswahl der Veranstaltungen haben die Professorinnen und Professoren darauf geachtet, einen möglichst umfassenden und im Hinblick auf den Wissensstand verständlichen Einblick in die verschiedenen Fachbereiche zu gewähren. Mehr Informationen Das Programmheft Das Programmheft für das Schnupperstudium wurde an alle Gymnasien und Agenturen für Arbeit der Region versandt. Es kann auch bei der Zentralen Studienberatung abgeholt, angefordert oder online hier heruntergeladen werden. Kontakt Zentrale Studienberatung, Ottostraße 16, T (0931) 31-83183, studienberatung@uni-wuerzburg.de

einBLICK: Nachrichten aus der Uni

Career Centre feiert 10-jähriges Bestehen – Zeno Ackermann ist neuer Professor in der Anglistik – Kunst- und Sonderpädagogen erforschen künstlerische Projekte – Die Uni geht aufs Africa FestivalCareer Centre feiert 10-jähriges Bestehen – Zeno Ackermann ist neuer Professor in der Anglistik – Kunst- und Sonderpädagogen erforschen künstlerische Projekte – Die Uni geht aufs Africa Festival

Jetzt fürs Deutschlandstipendium bewerben

Studierende – auch Erstsemester – können sich ab sofort für das Deutschlandstipendium der Uni Würzburg bewerben. Wer ausgewählt wird, bekommt ein Jahr lang 300 Euro im Monat zur freien Verfügung.Wer ein Deutschlandstipendium bekommen möchte, muss sehr gute Schul- oder Studienleistungen vorweisen und sich gesellschaftlich engagieren – sei es in Vereinen, Kirchen, der Politik oder anderen Bereichen. Denn mit dem Deutschlandstipendium will die Universität leistungsstarke Talente fördern, die über den Tellerrand ihres Fachs blicken und in der Gesellschaft Verantwortung übernehmen. Bei der Auswahl der Stipendiaten werden auch besondere biografische Hürden berücksichtigt, die auf dem Weg zum Studium zu nehmen waren. Was Stipendiaten bekommen Wer für ein Deutschlandstipendium ausgewählt wird, erhält ein Jahr lang 300 Euro im Monat zur freien Verfügung. Die Hälfte des Geldes stammt von Unternehmen, Stiftungen und privaten Förderern, der Rest kommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Das Stipendium wird unabhängig vom Einkommen der Bewerber oder ihrer Eltern gewährt. Es wird nicht auf Leistungen nach dem BAföG angerechnet und es müssen dafür keine Sozialversicherungsbeiträge bezahlt werden. Wo man sich bewerben kann Interessierte können sich vom 22. Mai an bis Freitag, 16. Juni 2017 (12 Uhr), über das Online-Portal der Universität Würzburg bewerben. Die Entscheidung über die Vergabe der Deutschlandstipendien fällt im Spätherbst. Dabei werden Bewerber aus allen Fakultäten berücksichtigt. Links Zur Ausschreibung des Deutschlandstipendiums fürs WS 2017/18 Weitere Informationen zum Deutschlandstipendium (für interessierte Förderer) Kontakt Reinhold Gröner, Zentralverwaltung, Referat 2.2 – StudierendenkanzleiT (0931) 31-82770, reinhold.groener@uni-wuerzburg.de

Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner. Daher soll er in nicht allzu ferner Zukunft Probleme lösen können, die für klassische Supercomputer praktisch unlösbar sind. Physiker sprechen auch von einer „quantum computational supremacy“. Doch noch steht der Nachweis für diese Überlegenheit des Quantencomputers aus: Effekte aus der Quantenmechanik für Kalkulationen zu nutzen, gestaltet sich schwierig; die bisherigen Prototypen konnten daher lediglich sehr einfache Probleme lösen. Forscher der Universität Würzburg und der chinesischen Universität für Wissenschaft und Technologie in Hefei und Shanghai schicken sich an, das zu ändern. Ihre Studien sind jetzt in den Fachzeitschriften Nature Photonics und Physical Review Letters erschienen. Die Wissenschaftler haben eine spezielle Variante eines Quantenrechners gebaut, die auf eine einzige Aufgabe spezialisiert ist. „Es handelt sich also nicht um einen wirklichen universellen Quantencomputer, sondern gewissermaßen um einen kleineren Bruder, der nur ein spezielles Problem lösen kann“, erklärt Professor Sven Höfling vom Physikalischen Institut der Universität Würzburg. Ein zentraler Bestandteil dieses Rechners wurde von Höfling und seinen Kollegen Dr. Christian Schneider und Dr. Martin Kamp über Jahre hinweg entwickelt und verbessert – eine so genannte Einzelphotonenquelle. Diese erzeugt auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen (Photonen). Bei einer Glühlampe oder einem Laser kann dagegen nie vorhergesagt werden, wie viele Photonen zu einer bestimmten Zeit abgegeben werden. Basis vieler quantenoptischer Experimente Die Würzburger Lichtquelle hat noch einen weiteren Vorteil: Die emittierten Lichtteilchen ähneln einander wie ein Ei dem anderen – sie haben exakt die gleiche Farbe und breiten sich in die gleiche Richtung aus. „Einzelne Photonen wie diese sind eine Grundvoraussetzung für viele quantenoptische Experimente“, betont Höfling. „Wir haben...

Gender ist nicht nur für Frauen

Drei Preisträgerinnen, zwei Festvorträge und ein gemeinsames Anliegen: Mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung in der Neubaukirche hat das Genderforum der Uni Würzburg die Arbeit aufgenommen.Ein kleine Veränderung auf dem Chromosom 4 ist der Auslöser einer bestimmten Form der Muskelschwäche: der fazioskapulohumeralen Muskeldystrophie. Die Zellbiologin Corinna Frank forscht in der Abteilung für Elektronenmikroskopie an dieser Krankheit und hat dabei festgestellt, dass die sowieso schon defekten Zellen auf zusätzlichen Oxidativen Stress stark reagieren – allerdings nicht immer gleich: „Bei Frauen fällt diese Reaktion scheinbar stärker aus als bei Männern“, sagt sie. Warum das so ist, sei derzeit noch unbekannt. Drei Posterpreise für Genderforschung Corinna Franks Arbeit ist ein Beispiel für ein Forschungsprojekt an der Universität Würzburg, bei dem das Geschlecht eine Rolle spielt. Im Rahmen der Auftaktveranstaltung für das neu gegründete Genderforum hat Frank die Ergebnisse ihrer Forschung auf einem Poster präsentiert und dafür den 1. Preis erhalten. Im Vorraum der Neubaukirche hatten zahlreiche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Arbeiten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten präsentiert, bei denen der Genderaspekt eine wichtige Position einnimmt. „Traumatologie und Anthropologie im Frauenfußball“ lautet beispielsweise der Titel der Arbeit von Yvonne Voß. Die Sportwissenschaftlerin hat untersucht, ob und wie sich Männer und Frauen im Fußball unterscheiden. Keine Unterschiede fand sie bei der Leistung: „Frauen legen in den 90 Minuten die gleichen Strecken zurück wie Männer“, so Voß. Große Unterschiede zeigten sich hingegen bei den Verletzungsarten und -häufigkeiten. Aufgrund anatomischer Unterschiede erleiden Frauen sehr viel häufiger Verletzungen an Fuß, Sprunggelenk und Knie als Männer. Zum Ausgleich sind sie seltener von Muskelverletzungen betroffen, was sie vermutlich der höheren Elastizität ihrer Bänder verdanken. Für diese Arbeit erhielt Voß den 2. Posterpreis. Der 3. Preis ging an Sarah Merkle-Schneider. Die Indologin erforscht „Jogappas“ – Männer, die dazu berufen werden, einer bestimmten Göttin zu dienen. Sie nehmen dafür in einem Initiationsritus einen weiblichen Namen...