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Trends im Kulturmarketing I: Influencer Marketing

Ein Artikel von Rebecca Baasch, gelesen von Matthias Bluma. Den Artikel zum Nachlesen finden Sie hier.

Trends im Kulturmarketing I: Influencer Marketing

Bianca „Bibi“ Heinicke ist derzeit Deutschlands erfolgreichste Youtuberin. Mit ihrem Kanal „Bibis Beauty Palace“ erreicht sie rund 4,47 Millionen Abonnenten. Die Videos der 24-Jährigen begeistern aber nicht nur ihre Zuschauer, auch Marken interessieren sich für die junge Videobloggerin. Damit Bibi in ihren Videos möglichst authentisch Produkte, Marken oder Dienstleistungen vorstellt und empfiehlt, zahlen ihr Unternehmen ein kleines Vermögen. Das gezielte Verbreiten von Werbebotschaft mittels Multiplikatoren und Meinungsmachern in Social Media Kanälen heißt Influencer Marketing und ist zurzeit branchenübergreifend die gefragteste Form der Markenkommunikation. Auf den ersten Blick scheint Influencer Marketing für die Kulturbranche ungeeignet zu sein. In Deutschland sind Honorare für die Kooperation im mittleren vierstelligen Bereich keine Seltenheit, übersteigen in der Regel aber das schmale Marketingbudget von Theatern oder Museen. Häufig wird dabei verkannt, dass neben Youtubern auch Blogger, Podcaster, Mikroblogger (z.B. bei Twitter und Instagram) oder einflussreiche Akteure in Facebook-Gruppen von den entsprechenden Zielgruppen als meinungsbildend angesehen werden. Kultureinrichtungen sprechen diese Influencer häufig über Events an: Tweetups für Twitterer, spezielle Previews oder Führungen für Instagrammer, exklusive Künstlergespräche für Blogger und Podcaster. Influencer können aber auch Teil einer Marketingkampagne sein. Ein besonders kreatives Beispiel hierfür kommt aus Paris: Um das neue Onlinearchiv der Pariser Museen zu bewerben, wurden zehn einflussreiche Instagrammer aus unterschiedlichen Bereichen eingeladen, unter dem Hashtag #parallelesparismusees bekannte Kunstwerke aus den Museumssammlungen neu zu interpretieren und auf Instagram zu teilen. Die Bilder wurden zusätzlich an einem großen Bahnhof ausgestellt, die Aktion fand in der Presse reichlich Beachtung. Wichtig, und leider oft im Kulturmarketing unterschätzt: Influencer sind Dienstleister. Ein ausführlicher Blogbeitrag oder qualitativ hochwertige Instagrambilder sind Werbung für die Kulturmarke, die bezahlt werden muss. Ein angemessenes Honorar und ggfs. Reisekosten sind obligatorisch. Bei der Auswahl passender Multiplikatoren stehen auch die Reichweite, aber vor allem die Inhalte im Vordergrund. Für Kulturmarken sind Kooperationen mit Micro-Influencern...

Vielen Dank für Ihre Mail, ich werde sie nicht lesen!

Am 4. Oktober schrieb ich eine dienstliche Mail, worauf ich die folgende automatische Antwort erhielt: „Vielen Dank für Ihre Mail. Ich bin bis einschließlich 15. Oktober nicht im Büro. Ihre Mail wird automatisch gelöscht. In sehr dringenden Fällen bitte ich Sie Ihre Mail erneut zu senden, an meine Kollegin, Frau Müller. In allen anderen Fällen bitte ich Sie mir Ihre Mail gerne nochmals ab dem 16. Oktober zuzuschicken. Mit freundlichen Grüßen.“ Nachdem ich mich über diese automatische Antwort zunächst sehr gewundert hatte, erkannte ich den dahinterstehenden Sinn. Aus eigener Erfahrung kennen wir das überfüllte Postfach nach einem Urlaub und das damit verbundene stundenlange Abarbeiten. Diese Herangehensweise trägt dazu bei, diesen Aufwand zu minimieren und einen geordneteren Wiedereinstieg nach dem Urlaub zu ermöglichen, bei gleichzeitiger Reduktion der Mails, die an Kollegen weitergeleitet werden. Auch mein Anliegen musste nicht unbedingt sofort erledigt werden. Somit wurde mir auch durch meine eigene Entscheidung die Absicht hinter dieser automatischen Antwort deutlich. Elmar Stein

Wirksam als Führungskraft? - Folge 27: Authentisch sein als Führungskraft

Ihre Akzeptanz als Führungskraft steht und fällt mit dem Grad Ihrer Authentizität: Wie glaubwürdig, wie zuverlässig, wie stimmig und wie echt ist Ihr Handeln im Umgang mit Ihren Mitarbeitern? Wie stehen Sie zu Ihrer eigenen Wahrheit, gerade wenn diese nicht populär ist? Sagen Sie das, was Sie für richtig halten, offen und eindeutig? Wie sehen Sie sich selbst? Wie genau kennen Sie Ihren eigenen Wert und können den Wert Ihrer Mitarbeiter und Kollegen einschätzen? Wenn Sie authentisch sind, dann erreichen Sie mit Ihrer Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Integrität ein Höchstmaß an Vertrauen und Akzeptanz. Wenn Sie sich selbst und Ihren eigenen Weg kennen und diesem bewusst folgen, dann legen Sie die Grundlage für Ihre Authentizität als Leader. Alfred Herrhausen, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, sagte: „Wir müssen das, was wir denken, sagen. Wir müssen das, was wir sagen, tun. Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein.“

Jeder Tag ein Casual Friday

Bisher galt bei einem Bekannten im Unternehmen immer folgender Dresscode: Businesskleidung für alle, jeden Tag! Ausnahme: Casual Friday für Mitarbeiter/innen ohne direkten Kundenkontakt – gegen eine Spende von 5€ für einen gemeinnützigen Zweck von den Kolleg/innen, die den Causal Friday nutzen. Neulich – an einem Donnerstag – kam jedoch die Führungskraft casual gekleidet, was ein Kollege sofort kommentierte: „Chef, heute ist erst Donnerstag.“ Die Antwort folgte prompt: „Ich weiß. Ich wollte Ihnen allen auch gerade mitteilen, dass ab heute bei uns jeden Tag Casual Friday für alle ohne direkten Kundenkontakt ist. Die obligatorische Spende wird zudem abgeschafft. Sie ist aber weiterhin gerne gesehen.“ Auf die sich anschließende Frage warum, kam: „Wir wollen, dass Sie in der Kleidung arbeiten, in der Sie sich wohlfühlen und wir sind davon überzeugt, dass unser Umgang miteinander entspannter wird und sich unsere Zusammenarbeit verbessern wird, wie wir dies an Freitagen teilweise festgestellt haben.“ Erstes Fazit nach einer kurzen Zeit: die Flexibilisierung des Dresscodes hat dazu geführt, dass nun erkannt werden kann, wer am gleichen Tag direkten Kundenkontakt hat. Die Arbeitsatmosphäre wurde entspannter. Und es wurde ein weiterer Verbesserungsvorschlag gemacht, der nun diskutiert wird: Soll es möglich werden, sich während des Arbeitstages umziehen zu können? Was meinen Sie? Elmar Stein

Wirksam als Führungskraft? - Folge 26: Die wichtigsten Worte beim Führen

Heute geht es um einen kleinen Kurs in Führung, den der britische Leadership Professor John Adair seinen Studenten immer mit auf den Weg gibt, wenn sie bei ihm Examen machen. Er nennt ihn: "Die wichtigsten Worte beim Führen". Die sechs wichtigsten Worte lauten: „I admit I made a mistake.“ Die fünf wichtigsten Worte lauten: „I am proud of you.“ Die vier wichtigsten Worte lauten: „What is your opinion?“ Die drei wichtigsten Worte sind: „If you please ...“ Die zwei wichtigsten Worte sind: „Thank you!“ Das eine und wichtigste Wort ist „we“. Und das am wenigsten wichtigste Wort lautet „I“. In diesem Sinne viel Erfolg in der Führung!