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Deutsche Akademie für Management
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Erfolgsfaktor Personalmanagement - Folge 1: Erfolg ist immer eine Frage der Betrachtung!

Ein erfolgreiches Personalmanagement – was ist das eigentlich? Sie kennen sicherlich die Situation, dass Sie als Personaler richtig zufrieden mit Ihrer Arbeit waren und eine Lösung herbeigeführt haben, die Sie für perfekt hielten. Aber leider haben die Beteiligten das ganz anders empfunden! Setzen Sie sich beispielsweise für eine Entgelterhöhung für einen Mitarbeiter ein, so wird dieser zufrieden sein. Er wird Ihnen bescheinigen, dass Sie einen guten Job im Sinne des Mitarbeiters gemacht haben. Der beteiligte Vorgesetzte wird Sie vielleicht weniger positiv einschätzen. Sie haben dafür gesorgt, dass sein Entgeltbudget mit einer Erhöhung belastet wird, die er eigentlich für andere Mitarbeiter vorgesehen hatte. Haben Sie hingegen einen Aufhebungsvertrag mit einem Mitarbeiter ausgehandelt, der eine schlechte Performance hatte, wird Ihnen die Geschäftsleitung bescheinigen, dass Sie erfolgreich waren. Der Betriebsrat wird dies jedoch wahrscheinlich nicht als Erfolg abbuchen. Machen Sie sich diese Tatsache bei Ihrer Arbeit immer wieder bewusst: Ein erfolgreiches Personalmanagement ist immer eine Frage der Perspektive!

Die klassische Stellenanzeige – ein Auslaufmodell?

Sicherlich schaltet Ihr Unternehmen klassische Stellenanzeige auf den bekannten Plattformen und Websites. Doch haben Sie sich schon einmal vorgestellt, ob sich dies in Zukunft ändern wird? Bevor Sie sich dafür eine Antwort überlegen, sollte Sie bedenken, dass sich Stellenanzeigen in den letzten zwanzig Jahren bereits verändert haben; oder schaltet Ihr Unternehmen noch Stellenanzeigen in der lokalen Zeitung? Glaubt man den Prognosen wird in einer nicht allzu weit entfernten Zeit der Fachkräftemangel soweit fortgeschritten sein, dass der Arbeitsmarkt ziemlich leergefegt sein wird. Auf eine klassische Stellenanzeige können Sie dann relativ leicht verzichten, da die Aussicht hier geeignete Bewerber/innen zu finden eher bescheiden sein dürfte. Unternehmen – vor allem im anglo-amerikanischen Raum – reagieren bereits auf diese Entwicklung. Sie versuchen gezielt potentiell geeignete Kandidatinnen und Kandidaten, die bei anderen Unternehmen beschäftigt sind anzusprechen und abzuwerben, da sie dies als erfolgreichere Strategie einschätzen. Der „War for Talent“ wird hierdurch intensiviert. Fazit: Wenn Sie und Ihr Unternehmen mit mangelnder Qualität und/ oder Quantität an Bewerberinnen und Bewerbern zu kämpfen haben, sollten Sie vielleicht auch versuchen potentielle Mitarbeiter/innen auf neuen Wegen für sich zu gewinnen.

Trends im Kulturmarketing II: Blogger Relations

Ein Artikel von Rebecca Baasch, gelesen von Matthias Blume. Den Artikel zum Nachlesen finden Sie hier.

Trends im Kulturmarketing II: Blogger Relations

Vor einigen Jahren noch wurden Blogs lediglich als Ergänzung zur klassischen Medienlandschaft angesehen, heute sind sie ein unverzichtbarer Teil davon. Blogger sind Experten auf einem speziellen Gebiet und im Gegensatz zu den meisten Journalisten sind sie unabhängig und suchen sich die Themen, über die sie schreiben, selbst. Erfolgreiche Blogger sind Influencer und ihr größtes Kapital ist ihre Glaubwürdigkeit. Ihre Blogbeiträge sind von Authentizität, persönlicher Erfahrung und eigener Meinung geprägt. Weil der Besuch kultureller Veranstaltungen wesentlich auf Empfehlungen von Freunden oder Multiplikatoren basiert, sollten Kultureinrichtungen die Zusammenarbeit mit Bloggern unbedingt in ihren Marketingmix aufnehmen. Und genau so, wie sich Kulturbetriebe zum Beispiel mit Hilfe von PR-Abteilungen oder Agenturen um die Gunst klassischer Journalisten bemühen, sollten sie auch Bloggern entsprechende Beachtung schenken. Denn Blogger wählen nicht nur ihre Themen, sondern auch ihre Kooperationspartner selbst aus. Und häufig reicht es nicht, ihnen eine gewöhnliche Pressemitteilung zu schicken, um sie für ein Thema zu begeistern. Blogger Relations – sprich der Umgang mit Bloggern – hilft Kultureinrichtungen dabei, die richtigen Blogger zu finden, sie korrekt anzusprechen, ein Netzwerk aufzubauen und zu pflegen und gleichzeitig die Marketingziele des Kulturbetriebs im Blick zu behalten. Die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Bloggern sind Wertschätzung und Respekt – beginnend bei der Kommunikation bis hin zur angemessenen Bezahlung. Die Kultureinrichtung definiert im Vorfeld möglichst konkret, was sie sich von einer Kooperation verspricht und aus diesen Zielen ableiten, welche Blogger für eine Zusammenarbeit geeignet sind. Wen erreichen die Blogger, wie agieren sie mit ihrer Community, welchen Ruf haben sie in der Blogosphäre? Nicht nur der Blogger, sondern auch der Kulturbetrieb sollte einige Voraussetzungen erfüllen. Ein fester und kompetenter Ansprechpartner für Blogger sorgt für Verbindlichkeit und Vertrauen und Kenntnis der rechtlichen Aspekte einer Kooperation sind unverzichtbar (Werbung muss als solche gekennzeichnet sein, sonst ist es Schleichwerbung). Ein MediaKit,...

1.500€ gegen einen Beitrag zur Reduktion des Fachkräftemangels!

Neulich am Monatsanfang im Büro: „Chef, ich habe die 1.500 € Extra-Bonus erhalten. Nochmals vielen Dank dafür.“ Als Antwort war laut und deutlich für alle Anwesenden zu hören: „Wieso danken Sie mir, ich danke Ihnen. Ich freue mich, dass unser neuer Ansatz so viel Engagement hervorruft.“ Was vorher geschehen und beschlossen wurde: Das Unternehmen hatte seit geraumer Zeit Probleme geeignetes Personal zu finden, wodurch die Produktion und die Prozesse im Unternehmen negativ beeinflusst wurden. Nach langer Diskussion wurde für die Belegschaft ein Anreiz geschaffen, bei der Bewältigung dieses Problems Unterstützung zu leisten und das Engagement in diesem Bereich auch finanziell zu honorieren. Unternehmensangehörige außerhalb der Personalabteilung – für die eine andere Regelung gefunden wurde – erhalten einen Bonus von 1.500€ je erfolgreich vorgeschlagenem neuen Mitarbeiter bzw. neuer Mitarbeiterin, die/ der auch seine bzw. ihre Probezeit besteht. Dieser Ansatz zeigt, welche neuen und kreativen Wege Unternehmen gehen, um die Auswirkungen des Fachkräftemangels zu reduzieren. Auch ein Weg für Ihr Unternehmen? Elmar Stein

Wirksam als Führungskraft? - Folge 30: Blauauge vs Braunauge

Die amerikanische Lehrerin Jane Elliott führte 1968 bei ihren Schülern ein interessantes Sozialexperiment durch, das verdeutlicht, wie wichtig das eigene Selbstbild ist. Sie ging in ihre Klasse und berichtete, dass Wissenschaftler herausgefunden hätten, dass Menschen mit blauen Augen intelligenter sind als Menschen mit braunen Augen. Daraufhin ging sie zu ihren Schülern und hängte den blauäugigen jeweils ein Schild, auf dem „Blauauge“, und den braunäugigen ein Schild, auf dem „Braunauge“ stand, um. Die Folge war, dass die gemessene Leistung bei Tests der blauäugigen Schüler besser wurde und die braunäugigen Schüler sich in ihrer Leistung verschlechterten. Einige Tage später ging die Lehrerin erneut in die Klasse und sagte, dass sie sich geirrt habe. Es waren nicht die blauäugigen, sondern die braunäugigen Schüler die intelligenter und begabter seien. Das Ergebnis bei den nachfolgenden Tests war, dass nun die blauäugigen Schüler in ihrer Leistung nachließen und sich die braunäugigen verbesserten. Zweifel führt dazu, dass wir uns auf die Straße des Misserfolges begeben, weil wir unsere Potentiale und Fähigkeiten nicht ausnützen. Wenn Sie sich hingegen selbst gut zureden und sich innerlich aufbauen mit einen „ich schaffe das“, dann feuert Sie das an und legt die Basis für Erfolg. Machen Sie es zu einem Ritual, wenn Sie Zweifel überkommen und Sie nachdenklich werden. Geben Sie sich eine zweite und eine dritte Chance und sagen Sie sich „ich schaffe das“. Werfen Sie nicht gleich beim ersten Hindernis die Flinte ins Korn. Denn Erfolg stellt sich nur ein, wenn Sie auch kontinuierlich dranbleiben. In diesem Sinne viel Erfolg!