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Trends im Kulturmarketing III: Twitter, Instagram und Snapchat - Braucht unser kultureller Betrieb das?

Ein Artikel von Rebecca Baasch, gelesen von Matthias Blume. Den Artikel zum Nachlesen finden Sie hier.

Trends im Kulturmarketing III: Twitter, Instagram und Snapchat - Braucht unser kultureller Betrieb das?

Eine Facebookseite – mal mehr, mal weniger intensiv gepflegt – kann heute nahezu jeder Kulturbetrieb aufweisen. Auf welchen Kanälen Theater, Museen oder Konzerthäuser darüber hinaus noch präsent sein sollten, lässt sich natürlich nicht pauschal beantworten und ist von den jeweiligen Kommunikationszielen abhängig. So werden zum Beispiel auf dem Kurznachrichtendienst Twitter in erster Linie Journalisten, Entscheider und Blogger erreicht; ein ideales Umfeld, um unkompliziert Multiplikatoren anzusprechen und Netzwerke zu pflegen. Im Gegensatz zu Twitter ist Instagram ein Medium, das auf visuellen Inhalt setzt. Die Plattform ist einer der wachstumsstärksten Social Media Kanäle und erreicht vornehmlich eine jüngere Zielgruppe, drei Viertel der Nutzer in Deutschland sind zwischen 13 und 29 Jahre alt. Wer auf Instagram erfolgreich sein will, bietet seinen Followern hochwertige Bilder, Videos oder Stories und wird mit zahlreichen Likes und Kommentaren belohnt, denn Instagram zeichnet sich durch ein hohes Engagement der Nutzer aus. Zu den erfolgreichsten Museumsaccounts gehört unter anderem das Mercedes-Benz-Museum mit rund 254.000 Followern. Snapchat setzt zwar auch auf Fotos und Bewegtbild, die Qualität steht hier jedoch weniger im Vordergrund. Schnelle Schnappschüsse, authentische Momentaufnahmen und lustige Fotofilter sind der Kern dieser Messaging-App. Mit rund 3,5 Mio. Nutzern in Deutschland gehört Snapchat zu den kleineren sozialen Netzwerken und erreicht eine ähnlich junge Zielgruppe wie Instagram, die sich in erster Linie für Beiträge von Freunden und Prominenten interessiert. Snapchat wird in Deutschland bisher nur von wenigen Kultureinrichtungen bespielt, das Münchener Residenztheater ist hier zum Beispiel seit 2015 aktiv. Für alle Kanäle gilt: gute Kommunikation funktioniert in beide Richtungen. Kulturbetriebe sollten nicht nur ihre Botschaften senden, sondern auch die Reaktionen empfangen und mit den Nutzern der sozialen Netzwerke interagieren. Eine Social Media Strategie und ein Redaktionsplan helfen dabei, die Kommunikation zu strukturieren und relevante Themen passend zu platzieren. Die Corporate Identity der Institution wird idealerweise...

Erfolgsfaktor Personalmanagement - Folge 4: Weniger ist mehr und das aber richtig!

Kennen Sie die folgende Kritik: „Typisch Personalabteilung: Die fangen alles an und bringen nichts zu Ende!“ Ich skizziere eine klassische Situation: Das Personalmanagement erhält von der Geschäftsleitung den Auftrag, ein Mitarbeiterbeurteilungssystem für das Unternehmen einzuführen. Zeitgleich erfolgt jedoch gerade die Umgestaltung der Entgeltsysteme für das gesamte Haus und es stehen harte Verhandlungen mit dem Betriebsrat an. Die Fachabteilung B benötigt von Ihnen Unterstützung, weil sie sich gerade umstrukturiert hat und sich 5 neue Stellen ergeben haben, die nur extern beschafft werden können. Hierfür sind Aufgabenbeschreibungen und Anforderungsprofile erforderlich. Gleichzeitig möchte der Abteilungsleiter noch ein Personalentwicklungskonzept für seine Neustruktur entwickeln. Ach ja, das von Ihnen angefangene Projekt zur Einführung eines Qualifizierungscontrollings läuft ja auch noch! Schnell befinden Sie sich dann in einer Zwickmühle: Was fange ich neu an? Was kann ich noch zu Ende führen? Wie verschieben sich die Prioritäten? Wie soll ich das bloß mit meinem Team schaffen, insbesondere wo mir noch ein Mitarbeiter fehlt, der in Elternzeit ist? Die Folge daraus: Sie haben viele gleichzeitig laufende Projekte, deren erfolgreiches Ende nicht notwendigerweise in Sicht ist. Bleiben Sie in solchen Situationen offen für Kritik und pflegen Sie eine direkte Konfliktkultur. Beteiligen Sie Ihre Kritiker an Ihrer Situationen und besprechen gemeinsam realistische Ziele und Prioritäten. Dazu gehört auch, dass Sie einmal „Nein“ sagen. Wenn Sie auf zu vielen Hochzeiten gleichzeitig tanzen, verschlechtert sich die Qualität Ihrer Arbeit und es schleichen sich Fehler ein. Das hilft Ihnen nicht auf Ihrem Weg zu einem erfolgreichen Personalmanagement. „Weniger ist mehr und das aber richtig!“ ist hier die Leitmaxime.

Unternehmerische Governance-, Risiko- und Compliance-Strukturen II

Nur Bremsen oder umfassende Fahrsicherheit? - Das Risikomanagement (Teil 2) Ein Risiko wird für ein Unternehmen immer dann relevant, wenn es einen negativen Einfluss auf dessen Zielerreichung hat. Den positiven Effekt würde man als Chance begreifen. Für das von mir in Teil 1 verwendete Beispiel des Autos trifft das immer zu, wenn die Verwendung des Fortbewegungsmittels im engeren oder weiteren Sinne davon betroffen wäre. Ich habe an anderer Stelle bereits darauf hingewiesen, dass Risikomanagement eine Auseinandersetzung mit den Aspekten Perspektivität, Ganzheitlichkeit, Interdependenzen und systematischer Ausgestaltung bedeutet1. Die Umsetzung dieser Vorgaben im Sinne einer strukturierten Vorgehensweise kann auf etablierte Rahmenwerke wie z.B. COSO in seiner überarbeiteten Version zurückgreifen2. Die Anforderungen der Corporate Governance finden in der ersten von fünf Komponenten einen Anschluss über die empfohlene Risiko-Governance und Risiko-Kultur. Damit sind weitläufig die organisatorischen Vorgaben und Erwartungen diesbezüglich gemeint. Sofern der Zusammenhang zwischen Risiken, unternehmerischer Strategie und Zielsetzungen in der zweiten Komponente herausgearbeitet wurde, muss das Management die konkreten Risiken in der dritten Komponente identifizieren, bewerten, priorisieren und Reaktionsmuster erstellen. Die Informationen werden anschließend mit den relevanten Stellen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Reporting-Prozesse sowohl horizontal als auch vertikal geteilt. Da Risiken jedoch die unangenehme Eigenschaft einer möglichen Wiederkehr in gleicher, veränderter oder neuer Form haben, steht am Ende des ersten Durchgangs ein Monitoring der zuvor erarbeiteten Ergebnisse, bevor der Prozess von vorne beginnt. Eine risikoorientierte Vorgehensweise ist zum einen ein scharfes Werkzeug für Bedrohungen von außen und Schwächen innerhalb des Unternehmens. Das erfordert aber viel Erfahrung auf diesem Gebiet und der spezifischen unternehmerischen Geschäftstätigkeit. Da es eine allumfassende Sicherheit nicht gibt, bestehen besonders bei Anwendung dieser Methodik mögliche Lücken. Da Globalisierung und Digitalisierung eine im Einzelfall zu bestimmende Risikolandschaft mit sich bringen, müssen diverse interdependente Szenarien mit Bezug auf unsere zuvor erarbeitete dreidimensionale Verflechtung betrachtet werden. Obwohl...

Erfolgsfaktor Personalmanagement - Folge 3: Überzeugen Sie durch Kompetenz und Glaubwürdigkeit!

Die häufig erlebte kritische Haltung gegenüber Personalabteilungen wird weiter bestärkt, wenn sich Schwachstellen bei den Mitarbeitern des Personalmanagements herauskristallisieren, die zu Fehlern und zu schlechten Beratungen führen. Im Dreiklang der Handlungskompetenzen stellt die fachliche Kompetenz die zwingende Grundvoraussetzung für den Erfolg der Personalarbeit dar. Fehlt das nötige und laufend aktualisierte Fachwissen für die jeweiligen Kernaufgaben, führt dies zu unnötigen und selbstverschuldeten Kritiken von unseren internen Kunden. Darauf folgt die Soziale Kompetenz: Die originäre Aufgabe eines Personalmanagers ist das wirksame und emphatische Kommunizieren und Zusammenarbeiten mit anderen Menschen. Dies erfolgt häufig unter schwierigen oder konfliktären Rahmenbedingungen. Hierbei ist Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen gefragt, um eine gute Lösung für alle Beteiligten herbeizuführen. Dabei sollten Sie als Personaler authentisch und glaubwürdig sein, damit das Ergebnis tragfähig ist und auch umgesetzt wird. Fehlende Glaubwürdigkeit ist oft ein K.O. Kriterium für die nachhaltige Umsetzung von Vereinbarungen! Die Art und Weise, wie Sie Informationen beschaffen und verwenden, um Lösungen für Probleme zu finden, unterstreicht Ihre Glaubwürdigkeit und Seriosität. Kompetenz ist somit der Schlüssel zu einem erfolgreichen Personalmanagement. Bedenken Sie hierbei: Kompetenz wird nicht nur durch teure Seminare vermittelt. Es gibt unzählige kostengünstigere Möglichkeiten.

Arbeitslosigkeit ade – dank Bildung

Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung in Nürnberg (IAB) ist die Arbeitslosenquote von Akademikern in 2016 auf 2,3 % gesunken. Das dritte Jahr in Folge sind somit sinkende Arbeitslosenquoten zu verzeichnen. Die Forscher können einmal mehr bestätigen, dass Bildung der effektivste Schutz vor Arbeitslosigkeit ist. Auch bei Personen mit einer Berufsausbildung zeigt sich eine positive Tendenz – hier lag die Arbeitslosenquote in 2016 bei 4,2%. Die Arbeitslosigkeit von Personen ohne Berufsabschluss ist weiterhin am höchsten. Zudem besteht weiterhin ein Ost-West-Gefälle. Lesen Sie mehr Infos dazu hier. Anika Földi