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Die ewige Schuldfrage und eine Flasche Liebe

Ü10 (Pt. 3)"Until I learned to love myself I was never ever lovin' anybody else" (Madonna, Secret) Vorab: die Klärung des Zitats folgt ganz unten.Wer die Schuldfrage stellt befasst sich zwangsgebunden mit dem Gefühl, das dahinter steht. Und ein Schuldgefühl ist auch nur eines von vielen aus der Psychologie stammenden Grundpfeiler definierten menschlichen Seins. Umstandsbeschreibungen. Ich habe mir mal den Kopf zermahlen, welche Gefühle es denn neben Angst/Furcht, Freude, Traurigkeit, Wut/Ärger, Ekel, Überraschung/Neugierde und Verachtung per Definition so gibt. Das war aber insofern gar nicht notwendig, da selbst diese keineswegs tatsächliche Grundgefühle sind, d. h. solche, mit denen ein Mensch auf die Welt kommt. Ich sehe in zumindest 5/7 der 7/9 o. g. Begriffe eher konditionierte Algorithmen, die abgespult werden, weil man es so übernommen hat oder weil es erlernt wurde.Kein Mensch kommt mit Angst, Wut/Ärger, Verachtung, Traurigkeit oder Ekelgefühlen auf die Welt. Die Freude sowie die Überraschung/Neugierde klammere ich hier bewusst aus, da sie die einzigen "positiv" konjunktierten Wörter der 7/9 sind.*___* auf diese Erkenntnis ist schon mal jemand gekommenHeute geht es aber nicht um die "Grundgefühle" eines Menschen, sondern um ein "Nebengefühl".Und auch darüber lässt sich vorab eine erstaunliche Liste an "Gefühlen" abfahren. Als erstes gleich mal die Schuld, daneben so schöne Dinge wie Liebe, Mitgefühl, Selbstwertschätzung, Glück, Sehnsucht aber auch - man glaubt es nicht -, überraschenderweise viele unschöne Seinsumstände, wie Neid, Scham, "die" Lust ("das" Begehren) oder Minderwertigkeit.Erstaunlich, dass das Gefühl der Liebe nicht zu den Grundgefühlen - fachbegrifflich Basisemotionen genannt - gehört, sollte doch Leben gerade eben aus der Liebe entstehen. Den Definanten könnte man verquertes Denken nachsagen, ebenso denen, die deren Richtlinien in ihr Lebenskonstrukt mit aufgenommen haben, ohne nur auf den Gedanken zu kommen, das mal komplett zu hinterfragen. So ungefähr die psychologische Basis. Meiner Ansicht nach gibt es nur 3 Grundgefühle:...

Lieb(e)voll(l)os - Die Rollenspieler (Denunziation)

PerChaTem (Pt. 10c)FAQs zur Reihe (PerChaTem) / Grundsatzfrage: Die ewige Schuldfrage und eine Flasche LiebeVorausgehende Artikel: Grundgerüst / Die Autonomen (Eingangsenergien) / (Findungsphase)"«Mahatah: Ihr habt die Uhr – wir haben die Zeit» ist ein Dokumentarfilm über die Zeit, ein Blick auf den Takt der Kulturen. Mit «Mahatah» – das arabische Wort für Bahnhof – taucht Regisseurin Sandra Gysi in die Mikrokosmen der Kopfbahnhöfe von Zürich und Kairo ein und geht der Frage nach verschiedenen Zeitwahrnehmungen und den darin innewohnenden Lebenskonzepten nach."(Quelle: UBS Stiftungen)Ich gestehe, ich habe den besagten Film nie gesehen, was aber wohl auf die meisten LeserInnen zutreffen wird und im Diskurs nicht notwendig erscheint. Ich war auch noch nie in Kairo, dennoch sind mir Menschen mit arabischen Wurzeln durchaus gut bekannt. Jene Bekanntschaften "tick(t)en" tatsächlich überwiegend anders, kulturell und vor allem zeitbezogen. Vor über 20 Jahren erklärte mir ein Freund eines guten Freundes aus eben jenen Gefilden, dass ein Satz wie "Ich habe keine Zeit" in seinem Heimatland nicht existiert. Ein Gespräch mit einem Mensch geht immer vor einem durch und durch getakteten Tagesablauf. Damals wurde mir schlagartig klar, warum ich stets gerne mit dem Freund des Freundes die Zeit verbrachte, um mich mit ihm über Dinge zu unterhalten, die zumeist nicht tiefensinnigen Charakter hatten. Sein andersartiges Empfinden für die Zeit ergoss sich in sein unmittelbares Umfeld aus und nahm jeden in einen zeitlosen Bann auf. Raum und Zeit flossen ineinander und spielten keine Rolle mehr, ganz im Gegensatz dazu, wie diese beiden Komponenten es tatsächlich in unseren Breitengraden tun. Die wenigsten Menschen haben in der Tat keinerlei Probleme mit dem Umgang unserer Messgeräte für die Bestimmung der Tageszeit. Wenn man es überspitzt betrachtet, so haben wir es geschafft, uns von der selbst-geschaffenen Uhrzeitanzeige versklaven zu lassen. Zumeist bestimmt sie nicht nur den Anfang und das Ende...

Die nächsten Themen in der nächsten Zeit

NotizblockG Zurzeit und wie (eigentlich tatsächlich) immer schwirren viele Gedanken in meinem Kopf; daher habe ich mich kurzerhand und langfristig dazu entschlossen einen "Sonder-Post" [Artikelreihe _Notizblock_] einzustellen. Das soll quasi für mich ein kleines, interaktives Notizblättchen sein, und für den Leser kann es als "Vorankündigung" gesehen werden.Aktuell könnten die nächsten Artikel (Blogpost) wie folgt heißen: Warum entstand der Mensch? Oder: "Was hat Gott sich eigentlich dabei gedacht, als er uns Menschen schuf?" (Label unklar - "Inspirationsquelle") Telegonie und Defloration (Arbeitstitel)Fortsetzung von "nasus et lingua" (aus unnatur_pt4)Eine Prise Asberger (H)S(P). (Arbeitstitel) Meine Seele auf Abwegen und ein Traum des Todes (in "energie") [geht in ähnliche Richtung] PS: Ich arbeite mich so langsam in dieser Reihe darauf zu [ist leider notwendig, bevor es losgeht]Das Prinzip der Resonanz (betrifft NICHT [nur] das "Menscheln" untereinander) - dazu vorab diese beiden Posts: "The Secret" und "Das Prinzip der Resonanz"Heimat - > GeborenUnheimisches GewächsVorstellung meines Buchs (sobald richtig veröffentlicht - Amazon ist schon richtig genugPolyamorie vs. Monogamie (evtl. Einbau in diese bisweilen unvollendete Geschichte) (Plötzlicher) Kindstod - meine Theorie Die schlimmste(n) "Erfindung(en)" der Menschheit [hier kurz angerissen]Tutorial über die korrekte Nahrungsaufnahme [s. Eigenkommi hier]Ewigliches Körperleben [hier erwähnt](Über) Gesund-/Krankheit & so [aufgegriffen beim wmf]Gedanken zur Sommer-/Wintersonnenwende [der Martina zu Liebe hier aufgefangen]Die 3 (universellen) Wahrheiten [nach Jorge Bucay] (E-Mail-Wunsch von Ulla)Seltsame(s) Kunst(handwerk) [aufgegriffen in einem Kommi hier]Wärst du gerne berühmt? Und wenn ja, wofür? [hier notiert]Die perfekte Tür [hier notiert]Bereits veröffentlichte Artikel seit Einführung des NotizblockGsBeten, aber richtig (veröffentlicht am 16.09.13)Fliege im Auto (Teil 1) (+ Teil 2 + Teil 3 + Teil 4 + Teil 5 veröffentlicht in 2013)Passbild - > Erkennung (veröffentlich am 28.09.13)Kirch- oder Schaustellerweih (veröffentlicht am 08.09.13)Hundesteuer und Diensthundehalter (veröffentlicht am 16.11.13)So funktioniert Rein(e)karnation ... oder eben nicht (im Bereich V-Theorien) [Vorabliteraturverweis: Irrsinn oder Wahrheit?] ... Teil 1: "Palingenesie" / Teil...

Wie Mensch die Zeit abschafft (Teil 3)

UnNatur (Pt. 19c)(zu Teil 1 / Teil 2)Die Normalzeit forderte just wieder meinen Tribut, schien doch die Sonne schon längst, als ich mich am Morgen mit den Hunden auf den Weg machte. Die (vor-)österliche Woche wird mich jedoch aus dem Pulk der in Lohn und Brot stehenden Bevölkerungsgruppe werfen, nennen sich doch diese Tage, die mir bevorstehen, so herzergreifend im deutschen Sprachgebrauch umgänglich und nicht umgangssprachlich "Urlaub". Folglich könnte das hier eine Art "Urlaubsprosa" (in der dritten Erscheinung) werden, ich bleibe dennoch bei der Umschreibung "Bemühung" oder "Feldversuch" haften, bin ich doch für so eine Art von (Be-)Schreibung nicht tauglich. Das Vertexten von Buchstabenkombinationen in mehr oder weniger zusammenhängenden Sätzen, das Aufsetzen sozusagen, ist mir sowieso befremdlich. Schreibt man dann über etwas, dass eigentlich zusammen gehört, aber schreibt man es tatsächlich nicht in einem Guss, an einem Tag, sondern über einige Wochen, so wird es für einen selbst fast seltsam. Zumindest darf man sich eingestehen, dass man es nicht oder nur schwerlich schafft. Es ist mühsam so vorzugehen, denn man hat sich das eigene Geschaffene immer wieder nochmals durchzulesen, um den eigenen Anfang eines vorgestellten Fadens wieder zu finden. Dies ist eine Last, die mich immer wieder heimsucht, egal was oder wie ich schreibe. Es hat Vorteile, denn so kann man im Nachguss nochmals Fehler ausbessern oder es lassen, weil es das geschriebene Wort, das gar keines ist - nicht mal bei mir ein Gedanke, sondern ein Bild -, verfälscht und nicht mehr authentisch auf einen selbst wirkt, dem Leser aber wohl dienlich sein könnte, liest es sich doch nach Überarbeitung einfacher, flüssiger und schlüssiger. Dennoch ist ein Korrektorat überspitzt auf den Punkt gebracht, das was niemand hören oder lesen möchte - ein Konstrukt einer Lüge. Das gesprochene Wort ist unverfälschter, auch wenn es im Übereifer überschlagender Gedankenschnipsel sich zu...

Wie Mensch die Zeit abschafft (Teil 4 - Finale)

UnNatur (Pt. 19d)(zu Teil 1 / Teil 2 / Teil 3)Diese Prosareihe ist schön! Man kann sie irgendwo anlesen, sie anfangen zu lesen, am Anfang, in der Mitte oder am Ende jeden Teils. Und man kann immer wieder aufhören oder nicht. Niemand braucht den breiigen Teig vorher zu lesen, weil in jedem Breiteigabschnitt Inhalt steckt, der schmeckt, auch ohne Geschmack, möglicherweise sofort, noch ehe man ihn auf die Zunge zwecks Verkostung legt, also bereits beim Geruch oder beim Anblick. Manche mögen Brei auch nur hören, bei einigen Menschen löst die reine Vorstellung eines unvollendeten Teig-Nicht-Geschöpfes irgendetwas aus - nennen wir es Gefühl -, vielleicht die Schüssel in der das Ding liegt, vielleicht der Quirl, der ihn rührte und der noch in der Schüssel steckt oder nebendran liegt, noch voll beschmiert auf einen Holztisch einer kleinen Pentry-Küche z. B., je nachdem was man für ein Bild fühlend sehen will und kann.Das vermeintlich Trügerische ist: Viele werden denken, dieser Teig wird irgendwann erhitzt, doch dem ist nicht so, nicht in meiner Welt, aber ich lasse jeden in seiner Imagination - meine ist sowieso nur so wie es das Nomen hergibt; zwei zustandsverlorene Adjektive wären: ideell + materiell-substanzlos. Jedoch, wenn ich sie im Falle eines Teigs lebendig machen sollte, dann würde diese Masse niemals im Vor- oder Nachfeld einer Welt der zerstörten Un-Lebensmittel (= nahrhaft, aber keine Nahrung, da wesensfremd) ausufern. Real machen das wohl 99,9% aller Menschen so, 100% aller anderen Geschöpfe auf Erden tun es nicht. Ja, so ist es bestimmt. Warum sollten sie die ureigene energetische Kraft der Natur - der Sonne! - verneinen? Jeder weiß, dass Wasser beim Siedepunkt kocht. Und wenn man sich nicht gerade im hohen Gebirge befindet, dann ist der Punkt immer etwa gleichbleibend erreicht. Aus meiner Erinnerung heraus wäre die mittlere Höhe aller Erdteilmassen so...

Wie Mensch die Zeit abschafft (Teil 2)

UnNatur (Pt. 19b)(zum Teil 1)Das Bild trügt womöglich, zeigt es doch einen Hund vor der untergehenden Sonne. Mein erster Feldversuch Prosa reduziert und komprimiert auf Bloggerzwecke zu verdingen war indes bei der Beschreibung meiner täglichen Sonnenaufgangserlebnismomente in den Monaten der Normalzeit [Nov.-Mrz.] unvollendet. Noch während ich diese Zeilen schreibe überlege ich, ob ich sie denn nicht auch so lassen sollte. Gefühle zu beschreiben ist tatsächlich nur in dem Sinne möglich, will der Schreiber denn Erinnerungen im Leser schüren, die dieser gar nicht so hatte, egal wie sehr sie denn der Prosaist vergebens zum Ausdruck bringen wollte. Seichtes Herumgeschreibsel kann keinen blumigen Anspruch einer gefühlvollen Erzählung erheben, noch dem nachkommen. Emotionen beschreiben zu können ist mit Worten nicht möglich und nüchtern betrachtet ist die Prosa lediglich nur eben jenes und ausschließlich: nüchtern.Es wird mich einiges an Glimmstängeln kosten, um diesen Text zu einem Ende zu führen, das er gar nicht haben kann. Die Qualen des Verstandes, hier ein Ende ohne Punkt zu setzen, pochen weniger als die der Gefühle. Und Gefühlsschmerzen sind niemals so schmerzhaft wie Schmerzen des Leibes. Der Mensch verdingt sein Dasein in einer durchaus richtigen Welt, "verschöpft" sie und sich aber mit Verquerungen des Selbst, die dann in ähnlichen Aussagen wie der meinen über eine Reihen(ab-)folge von Verstand, Gefühl und Schmerz ausufern. Ich wiederhole diesen Unsinn gerne umgekehrt: Die blanke Existenz von Gebrechen des Körpers wird erhoben, hingegen die Gefühle erst darauf folgen; der Verstand setzt am Ende ein. Das scheint mir nicht nur unlogisch und gefährlich, sondern und vor allem verschwommen geworden zu sein, verschoben, dennoch ist es einer Naturmäßigkeit unterworfen. Junge Hunde "weinen" ihrem Herrchen hinterher, entfernt er sich von ihnen nur für einen Moment, in jenem sie nicht ihrem Bestreben nachkommen können ihm Beifuß zu folgen. Sie bringen ihren Schmerz unmittelbar zum Ausdruck durch Jaulen,...