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Samstags-Update (3/2018)

Keine größeren Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Februar:Kinovorschau Winter/Frühling 2018 (Teil 1)Box Office-News:Die deutschen Kinocharts sind diesmal ein wenig beeinträchtigt durch Orkan Friederike, der am Donnerstag sicherlich viele Menschen vom Kinobesuch abgehalten hat. Dennoch haben sechs Filme Chancen auf sechsstellige Zuschauerzahlen, allerdings allesamt im niedrigen Bereich. Um die Führung rangeln mit der Actionkomödie "Hot Dog" mit Til Schweiger und Matthias Schweighöfer und der Kinderfilm-Fortsetzung "Hilfe, ich hab meine Eltern geschrumpft" zwei deutsche Neustarts mit je um die 150.000 Besuchern, wobei das für den Kinderfilm (der das Eröffnungsergebnis des Vorgängers von knapp 125.000 Zuschauern klar übertrifft) ein deutlich besseres Resultat ist als für die beiden deutschen Superstars. Platz 3 geht voraussichtlich an "Dieses bescheuerte Herz" oder "The Commuter" mit jeweils mehr als 100.000 Kinogängern, dahinter sortieren sich der mehrwöchige Champion "Star Wars Episode VIII" und "Jumanji 2" ein. Alexander Paynes Satire "Downsizing" mit Matt Damon und Christoph Waltz wird mit etwas unter 100.000 Zuschauern Platz 7 zum Start belegen, während der OSCAR-Kandidat "Die dunkelste Stunde" mit Gary Oldman als Sir Winston Churchill mit etwa 50.000 Besuchern vorwiegend in den Arthouse-Kinos und Rang 9 oder 10 überzeugt.In den USA verteidigt "Jumanji 2" erneut die Führung in den Charts, wozu inzwischen rund $20 Mio. reichen. Auf den Plätzen landen voraussichtlich zwei recht günstig produzierte Neustarts (das Budget soll jeweils im Bereich von $30 Mio. liegen) mit trotz mittelmäßiger Kritiken soliden Ergebnissen, wobei das Afghanistan-Kriegsdrama "Operation: 12 Strong" mit Chris Hemsworth mit $15 Mio. wahrscheinlich knapp vor dem Actionthriller "Criminal Squad" mit Gerard Butler landet. Die Country-Romanze "Forever My Girl" sollte mit ihrem relativ schmalen Start in gut 1000 Kinos mit $4 Mio. noch die Top 10 knacken. In Deutschland kommt "Criminal Squad" am 1. Februar in die Kinos, "Operation: 12 Strong" folgt am 8. März. "Forever My Girl" hat noch keinen Starttermin...

GREATEST SHOWMAN (2017)

Regie: Michael Gracey, Drehbuch: Jenny Bicks, Bill Condon, Musik: John Debney und Joseph Trapanese (Score) sowie Justin Paul und Benj Pasek (Songs)Darsteller: Hugh Jackman, Michelle Williams, Zac Efron, Zendaya, Rebecca Ferguson, Keala Settle, Sam Humphrey, Eric Anderson, Byron Jennings, Austyn Johnson, Fredric Lehne, Gayle Rankin, Cameron Seely, Paul Sparks, Shuler Hensley(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 55% (6,0); weltweites Einspielergebnis: $200,4 Mio.FSK: 6, Dauer: 105 Minuten. Um 1820 wächst Phineas Taylor Barnum als Sohn eines armen, alleinerziehenden Schneiders auf, dem er assistiert. So lernt er auch die etwa gleichaltrige Charity kennen, als sein Vater bei ihrem wohlhabenden Vater Mr. Hallett (Fredric Lehne, "Zero Dark Thirty") Maß nimmt. Phineas, von den meisten nur "P. T." genannt, und Charity verstehen sich auf Anhieb und sie ignorieren Mr. Halletts Verbot, sich zu treffen. Jahre später hat der erwachsene P. T. (Hugh Jackman, "Prisoners") als Mitarbeiter einer Handelsgesellschaft ein verläßliches Einkommen, das es ihm und Charity (Michelle Williams, "Manchester by the Sea") ermöglicht, zu heiraten. Doch P. T. träumt von Höherem als einem simplen, monotonen Angestelltenjob – und Charity unterstützt ihn bei seinen Ambitionen. Also erwirbt P. T. ein altes Museumsgebäude in New York, das er zu einem Wachsfigurenkabinett umgestaltet – in Europa der neueste Schrei, doch in den USA lockt das wenige Zuschauer an. Erst ein Hinweis seiner beiden Töchter bringt P. T. auf die entscheidende Idee: Er heuert "ungewöhnliche" Menschen an – darunter den kleinwüchsigen Charles (Sam Humphrey), die bärtige Sängerin Lettie (Keala Settle) und die afroamerikanische Trapezkünstlerin Anne (Zendaya, "Spider-Man: Homecoming") – und bindet sie in eine grandios präsentierte und mit vielen Übertreibungen arbeitende Kuriositäten-Show ein. Das Publikum ist gleichermaßen angewidert wie begeistert, die Show wird ein Sensationserfolg – die gehobene Gesellschaft und die Kritiker rümpfen jedoch nur die Nase über "Barnum's Circus". Also heuert P. T. den erfolgreichen, von seiner Arbeit gelangweilten...

Klassiker-Rezension: GEWAGTES ALIBI (1949)

Originaltitel: Criss CrossRegie: Robert Siodmak, Drehbuch: Daniel Fuchs, Musik: Miklós RózsaDarsteller: Burt Lancaster, Yvonne De Carlo, Dan Duryea, Stephen McNally, Alan Napier, Tom Pedi, Percy Helton, Griff Barnett, Edna M. Holland, Meg Randall, Richard Long, Esy Morales, Tony Curtis, Gene Evans(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 100% (8,4); FSK: 16, Dauer: 84 Minuten. Steve Thompson (Burt Lancaster) kehrt nach jahrelanger Abwesenheit in seine Heimatstadt Los Angeles zurück – vorgeblich der Familie wegen, in Wirklichkeit will er vor allem seine Ex-Frau Anna (Yvonne De Carlo, "Die Piratenbraut") wiedersehen. Ihre stürmische Ehe hielt zwar nur sieben Monate, doch Steve ist noch immer hoffnungslos in sie verliebt, auch wenn er das nicht zugeben will. Wie sich herausstellt, scheint Anna seine Gefühle zu erwidern, jedoch ist sie inzwischen mit dem Gangster Slim Dundee (Dan Duryea, "Gefährliche Begegnung") liiert. Obwohl seine Familie und sein bester Freund, der Polizist Pete (Stephen McNally, "Winchester '73"), ihm dringend dazu raten, Anna endlich zu vergessen, ist er einfach nicht in der Lage, loszulassen. Als der eifersüchtige und gewalttätige Slim dahinterkommt, daß Steve und Anna sich heimlich treffen, will Steve dem Gangster helfen, jenen Geldtransporter zu überfallen, den er selbst als Wachmann begleitet, um Slim zu besänftigen …Kritik:Obwohl die Hochzeit des Film noir keine zwei Jahrzehnte andauerte (von Anfang der 1940er bis Ende der 1950er Jahre), ist es eines der bis heute stilprägendsten Genres der Filmgeschichte. Und dazu eines, bei dem der Anteil der hochklassigen Werke zumindest gefühlt deutlich höher liegt als bei den meisten anderen Genres. Natürlich gibt es zahlreiche billig heruntergekurbelte B-Movies und einige schlicht mißglückte Versuche, aber die Anzahl der richtig guten oder gar meisterhaften Film noirs ist wahrlich beeindruckend. Offensichtlich zog das von der Hardboiled-Literatur der 1920er und 1930er Jahre mit den wichtigsten Autoren Raymond Chandler und Dashiell Hammett inspirierte Genre (das streng genommen eine Unterart des Kriminalfilms...

TV-Tips für die Woche 3/2018

Montag, 15. Januar:Arte, 20.15 Uhr: "Letters from Iwo Jima" (2004)Nachdem er in "Flags of Our Fathers" die Schlacht um Iwo Jima im Zweiten Weltkrieg aus der amerikanischen Perspektive geschildert hat (auch wenn die Schlacht selbst darin gar nicht die Hauptrolle spielte), folgt im noch deutlich besseren "Letters from Iwo Jima" die japanische Seite. Obwohl der engagierte Anti-Kriegsfilm mit dem Hauptdarsteller Ken Watanabe ("Last Samurai", "Batman Begins") weltweit im japanischen Originalton mit Untertiteln gezeigt wurde (so auch heute von Arte), kam er auf vier sehr verdiente OSCAR-Nominierungen, darunter eine für den besten Film des Jahres.Arte, 22.30 Uhr: "Die Hafenkneipe von Tahiti" (1963)Weltberühmt wurde er vor allem für Western wie "Der schwarze Falke" oder "Der Mann, der Liberty Valance erschoß", doch John Ford widmete sich auch anderen Genres mit Erfolg. Zu seinen entspanntesten Werken, auch wenn am Rande der Themenkomplex "Rassismus und Vorurteile" behandelt wird, zählt zweifellos die Actionkomödie "Die Hafenkneipe von Tahiti". Darin verkörpert John Wayne mit gewohntem Charisma den rauflustigen Weltkriegs-Veteranen Donovan, der sich - wie auch einige Kameraden von ihm - in der Südsee zur Ruhe gesetzt hat. Gestört wird die Idylle durch die Ankunft einer zielgerichteten jungen Frau (Elizabeth Allen), die ihrem leiblichen Vater (Jack Warden) - und Donovans bestem Freund - eine Erbschaft streitig machen will, die an eine Moralklausel geknüpft ist ...Außerdem:Selma (am amerikanischen Martin Luther King Day zeigt One das OSCAR-prämierte 1960er Jahre-Bürgerrechtsdrama mit David Oyelowo als King zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr)Snow White and the Huntsman (mittelmäßige Action-Fantasy-Version von Schneewittchen, die aber zumindest mit der Optik und Charlize Theron als herrlich böser Königin punktet; 22.15 Uhr im ZDF)Alien vs. Predator (ordentlich beginnendes, in der zweiten Hälfte jedoch stark nachlassendes Crossover der beiden Kult-Horrorfilmreihen; 22.55 Uhr bei Kabel Eins)Dienstag, 16. Januar:Servus TV, 20.15 Uhr: "Garden State" (2004) Lang überfällige Free-TV-Premiere der wunderbaren, einfühlsamen romantischen...

Samstags-Update (2/2018)

Keine nennenswerten Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Februar, ich habe aber die Mitte Februar anlaufende Tragikomödie "Die Grundschullehrerin" mit Sara Forestier meiner Vorschau hinzugefügt:Kinovorschau Winter/Frühling 2018 (Teil 1)Box Office-News:Nachdem für die meisten Deutschen wieder der Arbeitsalltag begonnen hat, leeren sich die Kinos im Vergleich zu den Vorwochen natürlich ganz erheblich. Es bleiben aber noch ein paar Filme übrig, die auf sechsstellige Zuschauerzahlen kommen, allen voran "Star Wars Episode VIII", der mit dem solide eröffnenden Liam Neeson-Actionthriller "The Commuter" und "Dieses bescheuerte Herz" mit jeweils rund 200.000 Besuchern um die Spitze rangelt (wobei bei "The Commuter" die Previews miteingerechnet sind, am reinen Wochenende wird es also wohl Platz 3 sein). Ausgesprochen stark zeigt sich der japanische Rekord-Animationsfilm "Your Name.", der nur an zwei Tagen in Eventvorstellungen läuft, am ersten Tag aber bereits beeindruckende 20.000 Cineasten versammeln konnte. Damit könnte knapp ein Platz in den Top 10 drin sein. Ebenfalls überzeugend präsentiert sich Fatih Akins Drama "Aus dem Nichts" mit Diane Kruger, das vom überraschenden Gewinn des Golden Globes am vergangenen Sonntag profitiert und in der achten Woche sein Vorwochenergebnis auf bis zu 50.000 Zuschauer verdoppeln könnte. Für wenig Euphorie sorgt hingegen Woody Allens Drama "Wonder Wheel", das trotz Kate Winslet in den USA sein kommerziell erfolglosester Film seit langem war und auch hierzulande auf kaum mehr als 20.000 Besucher zum Start kommt (seine letzten drei Werke waren auch nicht übermäßig erfolgreich, eröffneten aber immerhin noch mit 30.000 bis 40.000).In den USA hält sich "Jumanji 2" weiterhin prächtig und wird am langen 4-Tage-Wochenende (am Montag ist Martin Luther King Day) mit etwa $30 Mio. die Führung behalten. Auf Platz 2 landet Steven Spielbergs "Die Verlegerin", der nach einigen Wochen in nur einer Handvoll Kinos nun landesweit läuft und auf ansehnliche gut $20 Mio. kommt. Einen Dreikampf gibt es um den letzten...

OSCAR-News: "Shape of Water" ist der Gewinner der Critics' Choice Awards 2018, "Aus dem Nichts" triumphiert erneut

Selten in den letzten Jahren war eine Awards Season hinsichtlich des "Bester Film"-Gewinners so spannend und so volatil wie diesmal. Von den beiden ursprünglichen Topfavoriten scheint Spielbergs "Die Verlegerin" mittlerweile chancenlos, während Christopher Nolans "Dunkirk" von zwei bis drei Filmen überholt und in einen Mitfavoritenstatus zurückgedrängt wurde. Auf der anderen Seite schien Guillermo del Toros "Shape of Water" zu Beginn der Awards Season trotz Top-Kritiken überraschend chancenlos, hat in den letzten Wochen aber kräftig aufgeholt und balgt sich nun wahrscheinlich mit Greta Gerwigs "Lady Bird" und Martin McDonaghs "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri" um den größten Preis der Saison. Womit wir auch schon bei den Critics' Choice Awards wären, die gestern verliehen wurden:Bester Film: "Shape of Water"Schauspieler: Gary Oldman, "Die dunkelste Stunde"Schauspielerin: Frances McDormand, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"Nebendarsteller: Sam Rockwell, "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"Nebendarstellerin: Allison Janney, "I, Tonya"Ensemble: "Three Billboards Outside Ebbing, Missouri"Regie: Guillermo del Toro, "Shape of Water"Originaldrehbuch: Jordan Peele, "Get Out"Adaptiertes Drehbuch: James Ivory, "Call Me by Your Name"Kamera: Roger Deakins, "Blade Runner 2049"Ausstattung: "Shape of Water"Schnitt: "Baby Driver" und "Dunkirk"Kostüme: "Der seidene Faden"Makeup: "Die dunkelste Stunde"Visuelle Effekte: "Planet der Affen: Survival"Musik: Alexandre Desplat, "Shape of Water"Filmsong: "Remember Me" aus "Coco"Animationsfilm: "Coco"Fremdsprachiger Film: "Aus dem Nichts", Deutschland"Shape of Water" mit vier und "Three Billboards ..." mit drei Preisen sind hier also die großen Gewinner, während "Lady Bird" und erneut "Die Verlegerin" (trotz jeweils acht Nominierungen) komplett leer ausgehen. Während "Bester Film" wie gesagt weiterhin offen bleibt, scheinen sich die ersten Anwärter in den meisten anderen Kategorien dagegen zu verfestigen. So ist es gut möglich, daß die OSCAR-Gewinner viele Gemeinsamkeiten mit denen der Critics' Choice Awards haben werden. Am sichersten scheint das bei "Coco" und inzwischen eigentlich allen vier Schauspielkategorien (Janney hat sich zuletzt meist gegen ihre anfängliche Hauptrivalin Laurie Metcalf aus "Lady Bird" durchgesetzt), bei den...