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Der Kinogänger
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PLANET DER AFFEN: SURVIVAL (2017)

Originaltitel: War for the Planet of the ApesRegie: Matt Reeves, Drehbuch: Mark Bomback und Matt Reeves, Musik: Michael GiacchinoDarsteller: Andy Serkis, Woody Harrelson, Karin Konoval, Terry Notary, Steve Zahn, Michael Adamthwaite, Amiah Miller, Judy Greer, Ty Olsson, Sara Canning, Gabriel Chavarria, Timothy Webber, Aleks Paunovic, Alessandro Juliani, Max Lloyd-Jones, Dean Redman, Chad Rook, Devyn Dalton, Roger Cross, Toby Kebbell(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 93% (8,1); weltweites Einspielergebnis: $346,8 Mio.FSK: 12, Dauer: 140 Minuten. Caesars (Andy Serkis, "Der Hobbit") Rivale Koba ist tot, doch der von ihm angezettelte Krieg gegen die Reste der Menschheit ist auch zwei Jahre später noch im Gange. Da der weiterhin auf Frieden zwischen den Spezies hoffende Caesar sich mit den meisten Affen in die Wälder zurückgezogen hat und nur zur Selbstverteidigung kämpft, sieht es aus, als könnten die vom fanatischen Colonel (Woody Harrelson, "Die Tribute von Panem") angeführten und von einigen verbliebenen Getreuen Kobas unterstützten Menschen gewinnen. Nachdem Caesars versteckte Basis aufgeflogen ist, schickt er die Affen auf den Weg zu einem geschützt gelegenen und menschenleeren Ort, den sein Sohn Blue Eyes (Max Lloyd-Jones) und Caesars Stellvertreter Rocket (Terry Notary, "Kong: Skull Island") auf einer Erkundungstour gefunden haben. Caesar selbst will derweil den Colonel aufsuchen und so die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich lenken. Begleitet von seinen engsten Freunden Rocket und Maurice (Karin Konoval) sowie dem kampfstarken Gorilla Luca (Michael Adamthwaite) bricht er auf, doch der Colonel ist bereits in den Norden gezogen, scheinbar um sich mit noch mehr Soldaten zu treffen. Während sie den Soldaten folgen, treffen Caesar und seine Gefährten auf den ortskundigen Schimpansen Bad Ape (Steve Zahn, "Dallas Buyers Club"), der ihnen hilft, aber immer wieder auch auf Menschen, die die Fähigkeit zum Sprechen verloren zu haben scheinen – unter ihnen ein junges Mädchen (Amiah Miller, "Lights Out"), das sie auf Maurices Drängen hin...

TV-Tips für die Woche 34/2017

Montag, 21. August:Arte, 22.10 Uhr: "If ..." (1968)In Großbritannien ein absoluter Kultfilm, im Rest der Welt trotz seiner sehr britischen Thematik zu Unrecht deutlich weniger bekannt ist Lindsay Andersons allegorischer Jugendfilm-Klassiker, in dem der spätere "Uhrwerk Orange"-Star Malcolm McDowell in seinem furiosen Kinodebüt eine Rebellion gegen die äußerst strengen Sitten an einer Privatschule für Jungs anzettelt.Außerdem:American Hustle (inhaltlich eher mittelmäßige, aber unterhaltsam inszenierte und mit Christian Bale, Amy Adams, Bradley Cooper, Jennifer Lawrence und Jeremy Renner grandios besetzte Gaunerkomödie, die für zehn OSCARs nominiert wurde; 22.15 Uhr im ZDF)Dienstag, 22. August:Disney Channel, 20.15 Uhr: "Auf der Jagd nach dem grünen Diamanten" (1984) Robert Zemeckis' Abenteuerkomödie mit Michael Douglas, Kathleen Turner und Danny DeVito ist deutlich von "Indiana Jones" inspiriert - die Qualität des Vorbilds wird zwar nicht erreicht, Spaß macht das Südamerika-Abenteuer aber zweifellos.ARD, 22.45 Uhr: "Das Glück an meiner Seite" (2014)Free-TV-Premiere des ein wenig an "Ziemlich beste Freunde" erinnernden Dramas von George C. Wolfe über eine an ALS erkrankte Pianistin (Hilary Swank), die eine enge Freundschaft zu ihrer unkonventionellen neuen Pflegerin ("Shameless"-Star Emmy Rossum) entwickelt. Bei den Kritikern kam der Film nicht allzu gut an (zu klischeehaft, zu manipulativ), beim Kinopublikum deutlich besser.Außerdem:Violet & Daisy (Free-TV-Premiere der ungewöhnlichen Mischung aus schwarzer Actionkomödie und Charakterdrama mit Saoirse Ronan, Alexis Bledel und James Gandolfini; um 22.10 Uhr bei Tele 5)Mittwoch, 23. August:Arte, 20.15 Uhr: "Eine Taube sitzt auf einem Dach und denkt über das Leben nach" (2014)Free-TV-Premiere der skurrilen schwedischen Tragikomödie, die ich persönlich für den OSCAR für den besten Filmtitel aller Zeiten nominieren würde (zumindest gab es den Europäischen Filmpreis für die beste europäische Komödie)! Regisseur und Drehbuch-Autor Roy Andersson schildert in seinem Film auf höchst skurrile Art und Weise die Erlebnisse von zwei reisenden Scherzartikelverkäufern ...Donnerstag, 24. August:Kabel Eins, 20.15 Uhr: "Die Truman Show" (1998)Jim Carrey zeigt die zweitbeste...

Nachruf: Jerry Lewis (1926-2017)

Er war über Jahrzehnte hinweg einer der bekanntesten und beliebtesten Komiker weltweit: Jerry Lewis. Der als Nachkomme russischer Juden in Newark geborene Lewis brachte die Menschen mit spielerischer Leichtigkeit zum Lachen - obwohl er privat durchaus mit Dämonen zu kämpfen hatte (etwa einer Medikamentenabhängigkeit als Folge anhaltender Rückenprobleme) -, konnte aber ebenso in seinen vergleichsweise seltenen ernsten Rollen überzeugen. Heute starb Jerry Lewis im Alter von 91 Jahren.Ich gebe zu, ich war nie ein großer Fan von Jerry Lewis. Bei seinen Auftritten in TV-Talkshows in gesetztem Alter fand ich ihn stets sehr unterhaltsam, doch in seinen in der Regel auf simple Prämissen aufgebauten Kinokomödien verlieren Lewis' fraglos unnachahmliche Grimassen und sein eher eindimensionaler, familienfreundlicher und repetitiver Slapstick-Humor auf Dauer ihre Wirkung. Das hat Lewis allerdings nicht daran gehindert, auf dem Höhepunkt seines Erfolges in den 1960er Jahren große Kassenhits wie "Hallo, Page!" und "Aschenblödel" (beide 1960) sowie die von ihm selbst inszenierten "Der Bürotrottel" (1961) und vor allem "Der verrückte Professor" (1963, gut 30 Jahre später mit einem sehr erfolgreichen Remake mit Eddie Murphy versehen) zu erzielen. All diese Filme haben sich ihren Erfolg mit einigen ungemein witzigen Szenen und einem stets alles gebenden Hauptdarsteller Jerry Lewis verdient, aber wie gesagt: Auf Dauer funktionieren sie meiner Meinung nach nur bedingt. Das liegt vermutlich auch daran, daß Lewis mit kürzeren Auftritten bekannt wurde, denn er begann seinen Aufstieg im Showbusiness als eine Art Stand-Up-Komiker, der gemeinsam mit dem Sänger und späteren "Rat Pack"-Mitglied Dean Martin den Durchbruch zu Superstars schaffte. Ich habe leider nur einige Ausschnitte ihrer Auftritte gesehen (und weiß gar nicht, ob viel mehr erhalten ist), aber wie sich Lewis und Martin in ihren komplett improvisierten Shows (zunächst auf der Bühne, dann im Fernsehen und in mehr als einem Dutzend Kinofilmen - sogar zu DC-Comichelden wurde das Duo!) mit...

Samstags-Update (33/2017)

Keine Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende August:Kinovorschau Sommer 2017 (Teil 2)Box Office-News:Keine Überraschung in den deutschen Charts: "Bullyparade - Der Film" übernimmt mit weitem Abstand die Spitze, wenngleich die Zahlen aus Bullys bester Zeit erwartungsgemäß bei weitem nicht mehr erreicht werden. "Der Schuh des Manitu" eröffnete 2001 noch mit fast einer Million Zuschauern, "(T)Raumschiff Surprise" drei Jahre darauf sogar mit über zwei Millionen, wogegen sich das voraussichtlich letzte "Bullyparade"-Kinoabenteuer nun mit etwa einer halben Million Besuchern begnügen muß (was dem Niveau von "Lissi und der wilde Kaiser" entspricht). Das war Bully aber selbst klar, der vorab als Ziel ein Gesamtergebnis von mindestens zwei Millionen Kinogängern nannte, was mit diesem Start zu erreichen sollte (sofern die Mundpropaganda einigermaßen stimmt). Das übrige Kinoprogramm ist unter "ferner liefen" zu finden, womöglich schafft kein weiterer Film sechsstellige Zuschauerzahlen; Platz 2 bis 5 sollten "Ich - Einfach unverbesserlich 3", "Planet der Affen 3", der neue belgische Animationsfilm "Bigfoot Junior" und "Der dunkle Turm" mit hohen fünfstelligen Zahlen unter sich ausmachen.In den USA erobern Ryan Reynolds und Samuel L. Jackson mit ihrer Actionkomödie "Killer's Bodyguard" trotz mittelmäßiger Kritiken mit soliden rund $20 Mio. die Spitze der Charts und verdrängen damit den Gruselfilm "Annabelle 2" auf Platz 2, der in seiner zweiten Woche noch auf etwa $15 Mio. kommt. Steven Soderberghs Kino-Comeback mit der Gaunerkomödie "Logan Lucky" tut sich dagegen trotz starker Rezensionen und namhafter Besetzung (Channing Tatum, Daniel Craig, Katie Holmes, Adam Driver) schwer, mit $7-8 Mio. reicht es im Zweikampf mit "Dunkirk" nur zu Platz 3 oder 4. In Deutschland startet "Killer's Bodyguard" am 31. August, "Logan Lucky" folgt am 14. September.Quellen:InsideKino: NewsDeadline Hollywood

THE PROMISE – DIE ERINNERUNG BLEIBT (2016)

Regie: Terry George, Drehbuch: Robin Swicord und Terry George, Musik: Gabriel YaredDarsteller: Oscar Isaac, Charlotte Le Bon, Christian Bale, Marwan Kenzari, Angela Sarafyan, Shoreh Aghdashloo, Kevork Malikyan, Rade Serbedzija, Daniel Giménez-Cacho, Igal Naor, Tom Hollander, James Cromwell, Aaron Neil, Stewart Scudamore, Alicia Borrachero, Andrew Tarbet, Tamer Hassan, Numan Acar, Milene Mayer, Jean Reno, Michael Stahl-David(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 50% (5,7); weltweites Einspielergebnis: $10,5 Mio.FSK: 12, Dauer: 133 Minuten. Türkei, 1914: Der junge armenische Apotheker Michael Boghosian (Oscar Isaac, "Agora") geht eigens eine Verlobung ein, um mit der Mitgift sein Medizinstudium in Konstantinopel finanzieren zu können. Obwohl er tatsächlich beabsichtigt, Maral (Angela Sarafyan, TV-Serie "Westworld") nach seinem Studium zu heiraten, verliebt er sich bald in die schöne Zeichnerin Ana Khesarian (Charlotte Le Bon, "The Walk"), die in Paris studierte und nun mit dem unbeherrschten, aber aufrechten amerikanischen AP-Korrespondenten Chris Myers (Christian Bale, "The Big Short") liiert ist. Dann bricht der Erste Weltkrieg aus und die große armenische Minderheit wird von den türkischen Truppen brutal unterdrückt, es kommt gar zu Massakern. Michaels Kommilitone und Freund Emre Ogan (Marwan Kenzari, "Die Mumie") – Sohn eines hochrangigen türkischen Beamten – kann ihn zunächst vor Schlimmerem bewahren, doch Emres nationalistischer Vater sorgt schließlich dafür, daß Michael in ein Strafgefangenenlager gebracht wird …Kritik:Noch bis vor wenigen Jahren hatten wahrscheinlich – abseits von Armeniern und Historikern – die wenigsten Menschen von der Ermordung von womöglich mehr als 1,5 Millionen Armeniern (es gibt sehr unterschiedliche Schätzungen, aber Hunderttausende waren es auf jeden Fall) im Osmanischen Reich zur Zeit des Ersten Weltkriegs gehört. Obwohl es immer wieder politische Diskussionen über die Bewertung der Geschehnisse gab, geriet das Thema erst um den 100. Jahrestag herum groß in die Schlagzeilen, als viele Staaten – darunter Deutschland, die USA, Frankreich und Rußland – entsprechend dem allgemeinen Konsens unter den Historikern die offizielle...

ANNABELLE (2014)

Regie: John R. Leonetti, Drehbuch: Gary Dauberman, Musik: Joseph BisharaDarsteller: Annabelle Wallis, Ward Horton, Alfre Woodard, Tony Amendola, Brian Howe, Kerry O'Malley, Eric Ladin, Ivar Brogger, Gabriel Bateman, Joseph Bishara(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 29% (4,4); weltweites Einspielergebnis: $256,9 Mio.FSK: 16, Dauer: 99 Minuten. USA, 1970: Mia (Annabelle Wallis, "Die Mumie") und John Gordon (Ward Horton) freuen sich riesig, als Mia schwanger wird. Zur Feier des Tages schenkt John seiner Ehefrau eine seltene Porzellanpuppe, die ihre sorgfältig gehegte Sammlung vervollständigt. Doch das Familienglück ist nicht von Dauer, denn eines Nachts ermorden Satanisten ihre Nachbarn und anschließend dringen sie auch bei den Gordons ein, wo sie Mia schwer verletzen, ehe sie von der Polizei zur Strecke gebracht werden können – wobei eine Satanistin die neue Puppe in der Hand hat, als sie stirbt. Das ungeborene Baby kann derweil gerettet werden, doch Mia ist fortan bettlägerig – und wird schon bald von seltsamen Geräuschen und anderen unerklärlichen Geschehnissen im Haus verstört. Und irgendwie scheint immer die Puppe in der Nähe zu sein …Kritik: Es gibt zahlreiche Unterarten des Horrorfilms: Zombiefilme, Gespensterfilme, Home Invasion-Thriller, Torture Porn, Horrorkomödien, Splatterfilme und noch einiges mehr. Zu den spezielleren Subgenres zählen die Puppenhorrorfilme – was primär daran liegen dürfte, daß selbst noch so phantasievolle Drehbuch-Autoren nicht übermäßig viele Variationen aus dem recht limitierten Puppensetting herausholen können. Am erfolgreichsten ist das der "Chucky"-Reihe gelungen, von der zwischen 1988 und 2017 immerhin sieben Teile veröffentlicht wurden (wobei es die letzten beiden nicht mehr ins Kino schafften), die von Anfang an für das Heimkino konzipierte "Puppetmaster"-Reihe bringt es seit 1989 sogar auf 12 Filme und ein Reboot; gelegentlich gibt es auch bemerkenswerte Einzelfilme wie Stuart Gordons "Dolls" von 1987 oder James Wans stimmungsvollen "Dead Silence" (2007). Zum in kommerzieller Hinsicht deutlich erfolgreichsten Puppenhorrorfilm mauserte sich 2014 allerdings "Annabelle" – trotz...