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Samstags-Update (38/2017)

Erneut keine Änderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Oktober:Kinovorschau Herbst 2017 (Teil 1)Box Office-News:Zum zweiten Mal in Folge gibt es in den deutschen Kinocharts eine neue Nummer 1, allerdings bleibt es dabei, daß sich der Andrang in ziemlich engen Grenzen hält - nächste Woche sollte sich das dank "Es" ändern. Nun übernimmt aber "Kingsman: The Golden Circle" die Spitze und wiederholt mit gut 200.000 Zuschauern in etwa das Startergebnis des (viel besser rezensierten, aber mit weniger Stars aufwartenden) ersten Teils - im Gesamtergebnis dürfte die Fortsetzung jedoch schwächer abschneiden. Auch der zweite Platz geht an einen Neueinsteiger, der zweite LEGO-Film des Jahres, "The LEGO Ninjago Movie", eröffnet mit etwa 150.000 Besuchern; das ist deutlich weniger als bei "The LEGO Movie" (gut 285.000) und "The LEGO Batman Movie" (knapp 260.000), aber der neue Film hat eine engere Zielgruppe, da er sich viel eindeutiger an Kinder richtet als die beiden auch für Erwachsene durchaus reizvollen Vorgänger. Rang 3 geht an den Vorwochenspitzenreiter "High Society", der als letzter Film an diesem Wochenende noch knapp sechsstellige Besucherzahlen erreichen könnte.Ähnlich, wenn auch auf einem höheren Niveau, sieht es in dieser Woche in den USA aus, wo ebenfalls "Kingsman 2" die Führung übernimmt und sogar etwas besser startet als der erste Teil ($36,2 Mio.). Rang 2 geht an "Es", der sich im Lauf der Woche bereits zum erfolgreichsten Horrorfilm der US-Kinogeschichte aufgeschwungen hat (nicht inflationsbereinigt) und auch am dritten Wochenende mit etwa $30 Mio. noch stark unterwegs ist. Den letzten Platz auf dem Treppchen sichert sich "The LEGO Ninjago Movie", bleibt aber mit nur etwas mehr als $20 Mio. wesentlich stärker hinter den Startergebnissen der Vorgänger ($69 Mio. respektive $53 Mio.) zurück als in Deutschland und muß deshalb ziemlich eindeutig als eine Enttäuschung verbucht werden - mittelmäßige Kritiken sprechen auch nicht unbedingt für eine lange Laufzeit,...

MOTHER! (2017)

Regie und Drehbuch: Darren Aronofsky, Musik: Jóhann JóhannssonDarsteller: Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris, Michelle Pfeiffer, Domhnall Gleeson, Brian Gleeson, Kristen Wiig, Stephen McHattie, Jovan Adepo, Laurence Leboeuf(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 68% (6,5); weltweites Einspielergebnis nach der Startwoche: $16,3 Mio.FSK: 16, Dauer: 122 Minuten. Eine junge Frau (Jennifer Lawrence, "Silver Linings") ist vor Kurzem mit ihrem doppelt so alten Ehemann (Javier Bardem, "Skyfall") – einem erfolgreichen, aber aktuell unter einer hartnäckigen Schreibblockade leidenden Schriftsteller – in eine prächtiges, abgelegenes Landhaus irgendwo in der Provinz gezogen. Es handelt sich um jenes Gebäude, in dem der Schriftsteller aufwuchs, das später aber einem verheerenden Brand zum Opfer fiel – die Ehefrau hat es in mühevoller Kleinarbeit wiederaufgebaut und renoviert, nun ist es zwar noch nicht ganz fertig, aber wieder bewohnbar. Schon bald wird die traute Zweisamkeit allerdings gestört durch einen ungebetenen Besucher (Ed Harris, "Snowpiercer"), den der Schriftsteller zum Unwillen seiner Frau einlädt, ein paar Tage bei ihnen zu bleiben. Die Verärgerung der Hausherrin steigert sich noch, als tags darauf die Gattin (Michelle Pfeiffer, "Dark Shadows") des Fremden auftaucht, sich kurzerhand ebenfalls einquartiert und sich ziemlich aufdringlich in ihr Leben und ihre Beziehung zu ihrem Mann einmischt. Und sie soll nicht der letzte Besucher bleiben. Endgültig zum Alptraum wird die Episode für alle Beteiligten, als es schließlich zu einer beinahe biblischen Bluttat kommt …Kritik:Was haben folgende Filme gemein: Uwe Bolls Videospieladaption "Alone in the Dark"; William Friedkins psychologischer Horrorfilm "Bug – Tödliche Brut"; Steven Soderberghs SciFi-Remake "Solaris"; Andrew Dominiks Gangsterdrama "Killing Them Softly"; Greg McLeans australischer Horrorfilm "Wolf Creek"; und Robert Altmans romantische Komödie "Dr. T and the Women"? Na, gar nicht so einfach, oder? Verschiedene Genres, Kult-Filmemacher und Trash-Regisseure, gute und schlechte Kritiken, unterschiedliche Altersfreigaben – da ist so einiges vertreten. Die eine große Gemeinsamkeit: All diese Filme (und noch einige deutlich...

BARRY SEAL – ONLY IN AMERICA (2017)

Originaltitel: American MadeRegie: Doug Liman, Drehbuch: Gary Spinelli, Musik: Christophe BeckDarsteller: Tom Cruise, Domhnall Gleeson, Sarah Wright Olsen, Mark McCullogh, Caleb Landry Jones, Jesse Plemons, Jayma Mays, Benito Martinez, Lola Kirke, Mike Pniewski, Alejandro Edda, Mauricio Mejía, E. Roger Mitchell, Jed Rees, Connor Trinneer(function(d,s,id){var js,stags=d.getElementsByTagName(s)[0];if(d.getElementById(id)){return;}js=d.createElement(s);js.id=id;js.src="http://g-ec2.images-amazon.com/images/G/01/imdb/plugins/rating/js/rating.min.js";stags.parentNode.insertBefore(js,stags);})(document,'script','imdb-rating-api'); Rotten Tomatoes: 88% (6,8); weltweites Einspielergebnis (noch ohne USA): $49,1 Mio.FSK: 12, Dauer: 115 Minuten. USA, Ende der 1970er Jahre: Barry Seal (Tom Cruise, "Die Mumie") hat einen gutbezahlten Job als Pilot bei TWA, eine schöne Ehefrau (Sarah Wright Olsen, "Mädelsabend"), ein Kind – ein zweites ist unterwegs – und ein nettes Haus. Er sollte glücklich sein – in Wirklichkeit langweilt ihn sein Beruf zunehmend, weshalb er sofort hellhörig wird, als ihn eines Tages der CIA-Agent Schafer (Domhnall Gleeson, "Ex Machina") anspricht und ihm ein aufregenderes Jobangebot unterbreitet: Barry soll für die CIA in einem hochmodernen Kleinflugzeug Aufklärungsflüge über Mittelamerika machen und Fotos von den von der Sowjetunion unterstützten kommunistischen Revolutionären machen. Ohne seiner Frau davon zu erzählen, nimmt er den Auftrag an, kündigt bei TWA und erwirbt sich ob seiner halsbrecherischen Flugkünste (oft genug im Kugelhagel der wenig erfreuten Revolutionäre) einen guten Ruf bei der CIA – und bei anderen. So kommt es, daß Barry eines Tages von drei aufstrebenden Drogenproduzenten (darunter ein gewisser Pablo Escobar) angesprochen wird, für die er auf seinen Flügen Kokain in die USA schmuggeln soll. Da ihm hierfür eine viel bessere Bezahlung angeboten wird als von der CIA, akzeptiert er …Kritik:Eigentlich sind in der Ära Donald Trump ja die Zeiten vorbei, als man unglaublich erscheinende Geschichten mit den Worten kommentierte, "so etwas würde sich nicht einmal ein Hollywood-Autor auszudenken trauen". Aber bei "Barry Seal – Only in America" trifft es einfach zu: Barry Seals Story ist dermaßen absurd und verrückt und unglaubwürdig, daß sie nur von einem sehr phantasievollen,...

TV-Tips für die Woche 38/2017

Montag, 18. September:Arte, 20.15 Uhr: "Der Wildeste unter Tausend" (1963)Paul Newman spielt in dem siebenfach OSCAR-nominierten Spätwesterndrama von Martin Ritt ("Der Spion, der aus der Kälte kam") den ehrgeizigen und charismatischen, aber egoistischen Cowboy Hud, der immer wieder mit seinem stets moralisch agierenden Rancher-Vater (Melvyn Douglas) aneinandergerät. Während Hud davon träumt, Öl zu finden und reich zu werden, treibt er mit seinem rücksichtslosen Verhalten alle, die ihm etwas bedeuten, von sich weg ...WDR, 0.05 Uhr: "Ich seh, Ich seh" (2014)Free-TV-Premiere des preisgekrönten österreichischen Arthouse-Psycho-Horrorthrillers, in dem die zehnjährigen Zwillinge Lukas und Elias ihre Mutter nicht mehr wiedererkennen, nachdem sie von einer kosmetischen Gesichts-OP zurückkehrt. Um zu testen, ob sie wirklich ihre Mutter ist, stellen sie sie auf die Probe ...Kabel Eins, 2.20 Uhr: "Das tödliche Wespennest" (2002)Zugegeben, die Prämisse des ziemlich brutalen französischen Actionthrillers ist unglaubwürdig, aber sie sorgt für Nonstop-Hochspannung: Ein albanischer Mafiaboß soll von einer französisch-deutschen Polizeitruppe zu seinem Prozeß nach Straßburg gebracht werden - doch dessen Leute überfallen den nächtlichen Transport, sodaß sich die Überlebenden in dem Panzerwagen mit ihrem Gefangenen nur mit Mühe in einen nahegelegenen Industriekomplex retten können. Der wird zufällig gerade von einigen Kleinkriminellen ausgeraubt, die sich widerwillig mit den Cops zusammentun müssen, um sich gegen die schwerbewaffneten Angreifer zu wehren, die natürlich immer noch ihren Boß befreien wollen!Dienstag, 19. September:Arte, 20.15 Uhr: "Vietnam (1/9)" (2017) Wenige Tage nach der US-Premiere zeigt Arte die deutsche TV-Premiere der umfangreichen Dokumentarreihe des zweifach OSCAR-nominierten Ken Burns über den Vietnam-Krieg samt Vor- und Nachwehen. In den USA dauert das satte 18 Stunden, für den Rest der Welt wurde eine "nur" etwa halb so lange internationale Schnittfassung gefertigt. Die zeigt Arte innerhalb von drei Tagen, wobei jeweils drei einstündige Episoden am Stück gezeigt werden.Tele 5, 22.10 Uhr: "Bug - Tödliche Brut" (2006)Eine gelungene Mischung aus Psychothriller und Horrorfilm...

Nachruf: Harry Dean Stanton (1926-2017)

Nein, man kann nicht wirklich behaupten, daß Harry Dean Stanton ein schöner Mann war. Was man dagegen sehr wohl konstatieren kann, sogar muß, ist, daß dieser Harry Dean Stanton ein ungemein prägnantes, unverwechselbares Aussehen hatte, das ihn geradezu für seine vielen Charakterrollen prädestinierte. Die hochgewachsene, hagere Gestalt mit dem langen, schmalen und zerfurchten Gesicht und den ausdrucksstarken Augen, deren Blick irgendwie immer etwas Trauriges an sich hatte, mag dafür gesorgt haben, daß er nur wenige Hauptrollen erhielt. Doch daß er meist "nur" in Nebenrollen glänzen durfte, ist ob seines Könnens zwar bedauerlich, es macht sein schauspielerisches Vermächtnis aber keinesfalls kleiner. Am 15. September 2017 verstarb der US-Schauspieler mit 91 Jahren in Los Angeles friedlich im Schlaf.Es dauerte mehrere Jahrzehnte, bevor der Name Harry Dean Stanton tatsächlich nicht nur den allergrößten Filmfreaks ein Begriff war. Dabei ist mangelnder Fleiß das Letzte, was man dem im Zweiten Weltkrieg in der Navy dienenden Stanton vorwerfen kann. Ab Mitte der 1950er Jahre war er quasi im Dauereinsatz, zunächst vorwiegend als Westerndarsteller in kleinen Rollen in Filmen wie Michael Curtiz' "Der stolze Rebell" (1958), Monte Hellmans "Ritt im Wirbelwind" (1966) oder Jerry Thorpes "Totem" (1968), vor allem aber als (wiederkehrender) Gastdarsteller in TV-Serienklassikern wie "Bonanza", "Rauchende Colts", "Abenteuer im wilden Westen", "Die Leute von der Shiloh Ranch" oder "Tausend Meilen Staub" (heutzutage wohl besser bekannt unter dem Originaltitel "Rawhide", dessen Titelmusik auch jüngeren Generationen durch ihre Verwendung in "Blues Brothers" bekannt ist). Ab Ende der 1960er Jahre konnte Stanton auch vermehrt in anderen Genres punkten, er bereicherte spätere Klassiker wie Stuart Rosenbergs Gefängnisdrama "Der Unbeugsame" (1967, an der Seite von Paul Newman), Norman Jewisons Rassismus-Polizeithriller "In der Hitze der Nacht" (1967, neben Sidney Poitier) oder Brian G. Huttons schwarzhumorige Kriegskomödie "Stoßtrupp Gold" (1970) mit Clint Eastwood sowie Francis Ford Coppolas "Der Pate, Teil II" (1974)...

Samstags-Update (37/2017)

Keine Veränderungen im deutschen Kinostartplan bis Ende Oktober - wenn wir etwas weiter vorausblicken, dann dürfte aber sicherlich für einige Leser von Interesse sein, daß "Star Wars Episode IX" diese Woche - als Nebenwirkung des Regiewechsels von Colin Trevorrow zu J.J. Abrams - vom geplanten Sommerstart 2019 auf den 19. Dezember verschoben wurde und damit den Platz tauscht mit dem "Aladdin"-Realfilm (wobei der in Deutschland noch keinen konkreten Starttermin hat, aber es sollte wie in den USA auf Mai hinauslaufen).Kinovorschau Herbst 2017 (Teil 1)Box Office-News:Der Trubel in den deutschen Kinos hält sich weiterhin in ziemlich engen Grenzen, zumindest gibt es diese Woche aber nach längerer Zeit mal wieder eine neue Nummer 1: Anika Deckers Komödie "High Society" mit Emilia Schüle, Iris Berben und Katja Riemann erreicht mit etwa 150.000 Zuschauern als einziger Film der Woche sicher sechsstelliges Besucherterrain. Der bisherige Spitzenreiter "Bullyparade" und auch der zweite breite Neustart der Woche, Steven Soderberghs Gaunerkomödie "Logan Lucky" mit Daniel Craig, Channing Tatum, Adam Driver und Katie Holmes, kratzen zumindest an dieser Marke. Darren Aronofskys Arthouse-Horrorfilm "mother!" mit Jennifer Lawrence ordnet sich etwas dahinter voraussichtlich auf Platz 5 (hinter "The Circle") ein.Auch in den USA geht es nach dem vergangenen Rekord-Wochenende, an dem die Stephen King-Adaption "Es" alle Erwartungen übertraf und mit $123,1 Mio. nicht nur den September-Startrekord pulverisierte, sondern auch den mit Abstand besten Start eines Horrorfilms aller Zeiten hinlegte, etwas gemächlicher zu. "Es" überzeugt aber weiterhin auf der ganzen Linie und verteidigt die Spitze problemlos mit ungefähr $55 Mio. - angesichts der bislang überragenden Mundpropaganda könnten es auch noch $60 Mio. werden! Auf Platz 2 legt der Actionthriller "American Assassin" mit Dylan O'Brien und Michael Keaton einen soliden Start mit $15 Mio. hin. Schlechter sieht es für Darren Aronofskys "mother!" aus, der mit etwa $8 Mio. auf Rang 3 zwar ebenfalls...