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Veränderungen

Das ist ein Post den ich lange schreiben wollte und mich erst jetzt überwinden kann...Für mich bedeutet dieser Blog sehr viel, auch wenn ich ihn nur selten befülle seit der Geburt meines Sohnes. Ich bin aber seit fast zehn Jahren am Bloggen, irgendwie gehört es für mich dazu.Dank der vielen Änderungen der EU die demnächst in Kraft treten war ich drauf und dran den Blog komplett zu löschen. Einfach aus Angst und Schreck. Ich wollte nicht stundenlang recherchieren und mich absichern. Das Löschen bringe ich aber gerade einfach nicht übers Herz. Ich werde den Blog erstmal weiter so stehen lassen - ich reduziere aber meine "Angriffsfläche" wo ich kann. Es wir wieder alles privat und sämtliche gewerbliche Beiträge werde ich daher löschen. Auch die Kommentarfunktion verschwindet nun. Kommentare auf Blogs haben in den Zeiten von Social Media ohnehin abgenommen und wer mit gerne schreiben mag kann dies über Email oder auch auf Instagram tun.Vielleicht haben diese Änderungen auch ein Gutes und ich finde wieder zu dem alten Tagebuchbloggen zurück mit dem ich einst begonnen habe - so als wenn keiner zusieht. Weit weg von optimierten Posts, Werbung und wieder einfach nur mit Spaß.Wünscht mir Glück...Alles LiebeBianka

Mein Buch - Family at Home

Endlich endlich ist es da: Gestern war das offizielle Erscheinungsdatum meines erstes Buches "Family at Home".Oh je, mein Gefühl als ich das gedruckte fertige Exemplar in den Händen hielt kann ich gar nicht richtig beschreiben - eine Mischung aus Stolz, Angst, Zufriedenheit und Erleichterung wahrscheinlich. Auf jeden Fall bin ich total glücklich und freue mich jetzt endlich allen davon erzählen zu können.Einer der Gründe weswegen ich im letzten Jahr immer weniger zum bloggen kam, waren nicht nur die Unfälle und Renovierungen die unsere Familie in Atem gehalten haben: Als mich der Christian Verlag anschrieb ob ich Lust hätte mit ihnen ein Buch zu schreiben dachte ich wirklich erst an einen schlechten Scherz. Erst nach einem längeren Austausch über Email begriff ich: Das ist kein Traum, du wirst tatsächlich dein erstes Buch schreiben. Wow!Dazu muss ich sagen, dass ich schon so lange davon träumte... Vor Jahren schrieb ich sogar einen (zugegeben schlechten) Roman den ich an viele Verlage schickte - natürlich ohne Reaktion. Also begrub ich den Traum Autorin zu werden. Bis zu diesem Tag im letzten Jahr als ich wie in Trance einen Vertrag unterschrieb ein Buch über schönes Wohnen mit Kindern zu schreiben.Und nun ist es da: Family at Home: Stylisch wohnen mit Kindern.Ich bin total glücklich mit dem Resultat: Ein Buch das zeigen möchte, dass man auch mit kleineren Kindern hübsch wohnen kann ohne sich täglichen furchtbaren Stress aussetzen zu müssen dass kein Kissen verrutscht sein darf und niemand den teuren Kerzenleuchter runterschmeißt.Uns selber ist ein schönes Zuhause so wichtig - wir sind am liebsten in unseren vier Wänden, wir bauen ja viel um, dekorieren und schmücken das ganze Haus mit viel Liebe. Und das "trotz" den Kindern. Ich habe nie eingesehen auf einmal in einem Wohnzimmer voller Plastikspielzeug und Spielteppichen zu leben. Dabei ist unsere Einstellung natürlich...

Mittwoch

Auch diese Nacht war leider nicht besser - hah! Mitten in der Nacht fällt mir aber auch das starke Licht draußen auf. Na klar, Vollmond! Da schlafen beide Kinder oft sehr unruhig.Wieder sehr sehr müde wanke ich gegen halb acht ins Badezimmer und überlasse schon wieder das Anziehen der Kinder dem Mann. Heute brauche ich zum Frühstück daher auch mal etwas mehr Zucker. Statt Quark gibt es heute niederländischen Vla. So!Zu unserer typischen Zeit um halb neun verlassen die Tochter und ich das Haus. Nachdem ich sie in den Kindergarten gebracht habe düse ich weiter in unsere Praxis. Nach einer Behandlung dort stehen noch zwei Patienten im Hausbesuch auf dem Plan.Um das Abholen der Tochter müssen wir uns mittwochs keine Gedanken machen. An diesem Tag ist Oma-Tag. Trotz all dem Drama im letzten Jahr bin ich für eines sehr dankbar: Seit dieser Zeit ist mein Anspruch alles alleine schaffen zu müssen dahin. Nur dank meiner Mama, der Tagesmutter, unserer Putzfee und allen anderen lieben Menschen schaffen wir diesen Alltag mit Praxis und krankem Mann irgendwie.Zum Mittag gibt es die Reste vom gestrigen Nudelauflauf. Und danach kann ich endlich etwas Schlaf nachholen. Ich lege mich fast zwei Stunden mit dem Sohn ins Bett. So herrlich!Danach bin ich wieder richtig erholt und die Nachricht der Tagesmama dass sie heute Nachmittag wie sonst Mittwochs leider nicht kommen kann stört mich dann auch nicht allzu sehr. Dann bleibt die Büroarbeit eben einfach noch etwas länger liegen. Ich versuche immer mehr meinen starken Hang zum Perfektionismus abzulegen. Also stresse ich mich auch nicht mit dem Versuch mit Kleinkind am Schreibtisch zu arbeiten sondern vertrödele stattdessen lieber mit ihm den Nachmittag.Abends kommen der Mann von der Arbeit und die Tochter von der Oma wieder. Wir verputzen den Rest vom leckeren Brot und erzählen von unserem Tag.Heute...

Dienstag

Die Nacht ist eher durchwachsen - zwar weckt mich der Kleine "nur" noch etwa viermal die Nacht statt sechs- bis achtmal: Aber ab etwa vier Uhr morgens wälzt er sich nur noch unruhig hin und her und auch ich komme nicht mehr richtig zum Schlafen. Dementsprechend gerädert stehe ich gegen halb acht auf.Das gleiche Morgenprogramm wie gestern mit der Abweichung, dass mein Mann die große Tochter anzieht, damit ich in meinem schlaftrunkenen Zustand mehr Zeit im Bad bekomme.Wieder brechen wir nach dem Frühstück um halb neun auf. Ich bringe die Motte in den Kindergarten und bespreche kurz mit den Erzieherinnen den gestrigen Kinderarzttermin. Zum Glück sind die Beiden ganz tolle, sehr liebe und offene Menschen und beruhigen mich nochmal hinsichtlich meiner Einstellung zu dem eher durchwachsenen Gespräch.Um neun Uhr beginnt meine erste Behandlung in der Praxis, danach fahre ich zu einem Hausbesuch und dann ist die Therapie meines Papas dran, den ich ebenfalls seit etwa einem Jahr therapiere. Schön, nach der Einheit bekomme ich noch einen Kaffee von meiner Mama, den ich ganz in Ruhe trinken kann, da der Mann mit dem Kleinen die Tochter vom Kindergarten abholt.Zum Mittag gibt es einen wirklich leckeren Nudelauflauf, den mein Mann am Vormittag vorbereitet hat. Der kleine Mann hält es danach nicht mehr lange aus und muss schon um eins nach oben ins Bett. Während ich ihn zum Einschlafen stille wünschte ich mir ich könnte mit liegenbleiben - puh, daraus wird nichts. Mein Mann muss zur einem Patienten, während ich wieder mit der Tochter auf dem Sofa lese. Das ist aber ein schöner Ersatz für den Mittagsschlaf. Auch kuschelig und gemütlich und mit einem Kakao noch besser. Außerdem bereiten wir zusammen ein Brot vor dass am frühen Nachmittag dann in den Ofen geschoben wird.Um drei Uhr geht´s dann für mich weiter mit Arbeit....

Montag

Nach über 1 1/2 Jahren gibt es langsam wieder einen normalen Alltag in unserer Familie. Nach der ersten sehr anstrengenden Zeit mit dem kleinen Mann und dem letzten Jahr mit viel Unruhe, Krankenhaus und anderen Umbrüchen startete 2018 mit drei Wochen voller Krankheiten - aber nun entsteht tatsächlich eine Regelmäßigkeit.Wir arbeiten beide und teilen uns die Kinderbetreuung und den Haushalt, womit es uns unglaublich gut geht. Wir schöpfen viel Kraft aus dieser momentanen Zeit und um mich daran erinnern zu können werde ich die Woche einmal täglich bloggen...Da wir ziemlich extreme Langschläfer sind startet auch ein normaler Arbeitstag für uns erst gegen 7.15. Mein Mann steht wie immer als erstes auf und geht ins Bad, erst danach werden wir aus dem kuschelig warmen Familienbett geschmissen.Irgendwie schaffen wir es uns sowie die Kinder zu waschen, anzuziehen und Haare zu kämmen (der Bub liebt es und die Große hasst es - will aber auf keinen Fall kürzere Haare!)Um acht Uhr frühstücken wir und danach geht es ziemlich eilig um halb neun für die Tochter und mich aus dem Haus. Die Nachbesprechung einer Untersuchung beim Kinderarzt steht an, weswegen ich meine Therapien heute Vormittag auf andere Tage verlegen muss und die Motte Kindergartenfrei hat. In der Zwischenzeit bringt der Mann den Kleinen zu meiner Mutter, da er parallel zu unseren Termin einen Zahnarzttermin hat.Wir warten in der schicken, aber rappelvollen Praxis zum Glück nicht sehr lange, sondern kommen nach knapp einer Viertelstunde schon ran.Ich suchte nach einigen Schwierigkeiten (vor allem die massive Wartezeit) bei unserer vorherigen Kinderärztin nach jemand anderem. Nach der eigentlichen Untersuchung und der Nachbesprechung heute steht aber fest: Diese Kinderärztin wird es sicher nicht. Ein zu starker defizitärer Blick geht komplett gegen unsere Lebensauffassung und die nervig angepriesenen IGEL-Leistungen sowie die (leider) gestressten und sehr unfreundlichen Arzthelferinnen möchte ich nicht...

Januar

Im Januar werde ich:versuchen möglichst stressfrei in das neue Jahr zu startendie Weihnachtsdekoration wegräumenunseren zwischen den Feiertagen begonnenen Filmmarathon weiterführenden Geburtstag meines Papas feiernnach Holland fahrendie Renovierung des Arbeitszimmers startenmal wieder ein Buch lesenendlich wieder mit den hoffentlich gesunden Kindern schwimmen gehen