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Podcampus ist eine Podcasting-Plattform für Beiträge aus Wissenschaft und Forschung. Vorlesungen und interessante Einzelveranstaltungen werden aufgezeichnet und als Audio- und Videodateien veröffentlicht. Ebenso gibt es eigens für Podcampus produzierte Bildungsbeiträge.
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Vortrag von Jimmie Durham

Im Rahmen des Symposiums: (Mit) Pflanzen kartographieren Das Symposium wirft in fünf Beiträgen aus künstlerischer und künstlerisch-wissenschaftlicher Sicht Fragen nach der Rolle der Botanik und ihrer eurozentristischen Prägung auf. Die Domestizierung des Wildwuchses im übertragenen wie pflanzlichen Sinn in Taxonomien und botanischen Gärten steht zur Debatte (Lange-Berndt, Rönicke). Und Modelle des Agrarischen bzw. Ideen von Landschaft werden in einem ökofeministisch-politischen Denken der Brache und des notwendig Unproduktiven bereits um 1900 gegen Formen der Ausbeutung gesetzt (Lindeborg). Wir werden aus zugleich künstlerischer und menschenrechtsaktivistischer Perspektive etwas über Pflanzen, Saatgut und Territorien als Machtkonstellation erfahren (Durham). Dass Pflanzen derzeit in den Fokus kulturwissenschaftlich-philosophischer Aufmerksamkeit rücken, hat nicht nur mit einer Kritik am Anthropozän – an der vom Menschen „gemachten“ Erdgestalt mit weitreichenden Problemen wie dem Klimawandel – zu tun, sondern wesentlich auch mit der zunehmenden Verschaltung von Mensch und Maschine: Fühlen, Subjektivität, Sensitivität und Affektivität sind nicht länger Privilegien des Humanum; längst werden sie in einer Naturkultur geteilt, zu der das Humanimal ebenso zählt wie die digitalen Apparate und eben Pflanzen, Bakterien, Parasiten (Angerer). Samstag, 15.7.2017, HFBK Hamburg

Symposium: Überlebensrate 4% – Aktuelle Frontberichte aus der Kunstakademie

Jedes Jahr entscheiden sich ca. 5.000 junge Menschen für die Aufnahme eines Kunststudiums an einer der 24 deutschen Kunsthochschulen oder Akademien. Laut einer aktuellen Studie des Bundesverbandes Bildender Künstler (BBK) erzielt nur jede/r zehnte von ihnen Einkünfte aus künstlerischen Aktivitäten bis zu 20.000 Euro jährlich, 83 Prozent bleiben (weit) darunter. Finanzielle Gründe und berufliche Erfolgschancen können also schwerlich das Phänomen erschöpfend erklären. Nichtsnutze, Lichtanbeter, Realitätsverweigerer, Aromasucher, Tunichtgute, Herzensergießer, Traumtänzer, Pathoszüchter, Wahnjongleure, Nervenbrüchler, Müllstöberer, Seelennudisten, Bluffer, Poser, Hochstapler, Zartsaiten, Schieflieger, Bürgerscheucher, Tabuschüttler, Memmengeißler, Entfesselungströten, Wackelbildner, Transüßer, Rosendrescher, Wildpinkler, Perversionsgewinnler, Tubenteufel, Creditpointler, Abseitlinge, Totalsamariter, Mißverstündler, Nachlasserlöser, Erhabenheitsschnüffler, Buntheitsbedürftige, Heilswringer, Übeltester, Stimmungsimitatoren, Lösungsmittelsünder, Plan-, Kopf- und Statuslose und gescheiterte Schaufensterdekorationslehrlinge. Sie und viele, viele mehr ersuchen um Aufnahme in unsere „Karawanserei in der Wüste der Freiheit“. Gemäß dem Hinweis des Zarathustra: „Freiheit sich erbeuten und Herr sein in der eigenen Wüste“. Was soll das? In der Bilanzstimmung des Jubiläums haben wir erfahrene Stimmen um Klärungsversuche gebeten. Aufzeichnung der Podiumsdiskussion mit Walter Grasskamp, Annette Tietenberg, Wolfgang Ullrich, Bettina Uppenkamp und Diedrich Diederichsen. Moderiert von Werner Büttner und Martin Köttering. Freitag, 14.7.2017, HFBK Hamburg

Symposium: Individualität/Dividuation: Eine epistemologische Perspektive

Dienstag, 11.7.2017, HFBK Begrüßung und Einleitung: Michaela Ott (Professorin für Ästhetische Theorien, HFBK Hamburg) Die kritischen Epistemologien der Gegenwart lehren uns, dass die heutige im Entstehen begriffene Welt als erweitertes „Relativitätsprinzip“ verstanden werden muss, welches uns dazu zwingt, verschiedene Perspektiven einzunehmen und Veränderungen auf der biologischen, soziologischen, kulturellen und künstlerischen Ebene zu beobachten. Während mikroskopische Untersuchungen zeigen, dass nicht-menschliche Organismen an unserer psychophysischen Konstitution mitwirken, sind wir auf der makroskopischen Ebene ausgesprochen intensive Teilhaber an technologischen und sozialen Medien. Wir möchten vor diesem Hintergrund die Frage stellen, ob wir uns immer noch als Individuen, als ungeteilte Entitäten verstehen sollten. Wäre es nicht sinnfälliger, wenn wir uns als Schnittmengen verschiedener Teilhabeformen d.h. spezifischer Dividuationen betrachten würden? Dividuation würde als ein uneindeutiger Begriff für sowohl unsere freiwillige Teilhabe als auch unsere unfreiwilligen Anbindungen funktionieren, die neue Formen einer Moderation unseres Selbst erforderlich machen. Das Symposium betrachtet diese Prozesse aus der Sicht von Kulturwissenschaft, Menschenrechten und Aspekten der Kunst.

Blick (zurück) nach vorn

Hans Ulrich Obrist (Kurator, künstlerischer Leiter, Serpentine Galleries, London) im Gespräch mit Laurie Anderson (Performance-Künstlerin, Musikerin, Filmemacherin, New York), Wim Wenders und Michael Diers. Im Rahmen des Symposiums "O Superman" zum HFBK-Abschied von Michael Diers (Professor für Kunstgeschichte) und Wim Wenders (Professor für Narrativen Film) innerhalb der Festwoche zum 250. Jubiläum der HFBK Hamburg. Dienstag, 11. Juli 2017

Softwarewerkzeuge und IT-Infrastrukturen für OER

Wie können Softwarewerkzeuge und vernetzte IT-Infrastrukturen das Finden, Verwenden, Erstellen, Verwalten und Veröffentlichen freier Lerninhalte (OER) unterstützen? Im Online-Event wurden erste Konzepte und Lösungsansätze vorgestellt und diskutiert, die u.a. in - vom Verbundprojekt JOINTLY organisierten - Kooperationsworkshops entwickelt wurden.

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