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Bundesbeamte • Re: Beförderung kurz vor dem Aufstieg

Eine Beratung bei einem guten Fachanwalt kann auch hier nicht schaden. Zuvor würde ich mit einem höflichen Schreiben eine schriftliche Stellungnahme deiner Personalstelle anfordern. Du könntest schreiben: "........gehe ich davon aus, dass ich ab XX nach A9 besoldet werde. Bestätigen Sie mir das bitte schriftlich. Sollten Sie anderer Auffassung sein (wie am XX von Ihnen telefonisch/mündlich erklärt) bitte ich bis TT.MM. um schriftliche Erläuterung. Hochachtungsvoll Aufstiegler"Statistik: Verfasst von Torquemada — 22.10.2017 13:56

Bundesbeamte • Re: Beförderung kurz vor dem Aufstieg

Vielen Dank für die Antwort. Ich sitze seit vielen Jahren auf einem A9g/A10-Dienstposten. Da ich erst mit 38 Jahren Beamtin wurde, musste ich ins Eingangsamt zurück. Dennoch hat man mich viele Jahre diese Tätigkeit ausüben lassen. Irgendwann bekam ich dann wenigstens die A7. Weil ich sonst keine Perspektive sah (die Tarifbeschäftigten um mich herum bekamen die E9a), habe ich mich auf dieses Studium beworben, was von meinem Dienstherrn intern ausgeschrieben worden war. Im März diesen Jahres hat bereits ein Kollege dieses Studium abgeschlossen und ist am Tag der Diplomierung als Regierungsinspektor ernannt worden. Ich hatte und habe eigentlich gute Hoffnung, dass ich das auch bekomme. Garantiert ist das aber nicht. Ich hatte mir aber gedacht, dass ich nach Abschluss des Studiums auch in einer anderen Bundesbehörde unterkommen kann (liege jetzt kurz vor dem Ende noch bei 13,38 Punkten, also zwischen 2+ und 1). Ich bin dieses bestehende Problem eigentlich selber schuld. Mich rief der Personalsachbearbeiter ja an, um mir meine anstehende Beförderung mitzuteilen. Weil mir der Laufbahnwechsel aber so wichtig ist, ist mir irgendwie rausgerutscht, dass damit aber dann trotz der jetzigen Beförderung alles klar geht. Und damit hab ich ihn erst auf den Trichter gebracht. Ich ärgere mich selbst über mich. Ich weiß nicht, wie ich jetzt vorgehen soll. Er will das mit seiner Chefin und evtl. mit der Rechtsabteilung klären. Er meinte aber, in einem Kommentar der BLV sei ganz klar entnehmbar, dass auch ein Aufstieg eine Beförderung sei und mit einer Wartefrist verbunden sei. Leider kam ich jetzt am Wochenende nicht an ein BLV-Kommentar, deshalb meine Frage hier. Es ist zum Verrücktwerden. Da wartet man jahrelang auf eine Beförderung, da ist man sogar bereit mit Mitte 40 noch ein Studium zu absolvieren, welches unendlich viel fordert, hängt sich total rein, um Bestleistungen zu liefern...

Bundesbeamte • Re: Beförderung kurz vor dem Aufstieg

urbani hat geschrieben: ↑21.10.2017 01:01Er meinte, ein Aufstieg sei deshalb ganz klar eine Beförderung, weil ich dann ja auch eine andere Amtsbezeichnung und ein anderes Endgrundgehalt bekäme.Bei einem Aufstieg erhält man definitiv keine Beförderung, somit kann die erwähnte Jahressperrfrist nicht zum Tragen kommen. Eine Beförderung findet innerhalb der Laufbahngruppe statt, hierbei wird einem ein sogenanntes Beförderungsamt verliehen. Beispielsweise dann, wenn du von A7 nach A8 befördert wirst. Nach deinem Aufstieg wird dir die A9 nicht über eine Berförderung verschafft, da du jetzt in einer komplett neuen Laufbahngruppe bist. Hier ist A9 das Eingangsamt, das dir im neuen Amt zusteht und als einzige Voraussetzung an die Laufbahnprüfung geknüpft ist. In dieses Eingangsamt wirst du nicht befördert, sondern ernannt. Deine Prof liegt hier also goldrichtig, was die Rechtslage betrifft. Auf der anderen Seite arbeitet der Dienstherr aber auch mit ziemlich hinterhältigen Tricks, um diese Situation trotzdem zu vermeiden. So wird immer wieder gebetsmühlenartig bekanntgegeben, dass für eine höhere Besoldungsgruppe, egal ob durch Beförderung oder Ernennung, mehrere Bedingungen gegeben sein müssen, im wesentlichen 3: 1. Laufbahnbefähigung --> hast du nach dem Aufstieg 2. Stelle --> hat man bei einem Aufstieg im Regelfall auch immer, da dieser bedarfsorientiert ist 3. Haushaltskarte für diese Planstelle: und hier liegt die Crux, man macht den Aufstieg, bekommt das neue Amt verliehen, führt die Tätigkeit aus, aber der Haushalt gibt angeblich die A9 nicht mehr her, also wirst du obwohl jetzt im gD, immer noch mit A8 besoldet. Meiner Meinung nach ist das ganz klar Rechtsbeugung, allerdings interessiert den Dienstherrn meine Meinung mal so überhaupt nicht und praktiziert dieses lustige System, wovon ich selbst betroffen war.Statistik: Verfasst von Bananen-Willi — 22.10.2017 13:40

Allgemeines • Master in Wirtschaftsmathematik, aber 34 Jahre, welche Möglichkeiten?

Hallo, ich wollte mich mal erkundigen, welche Möglichkeiten bestehen um in die Beamtenlaufbahn zu kommen. Werde wohl mit 34 oder 35 Jahren meinen Master in Wirtschaftsmathematik haben mit Schwerpunkten in Finanzen und Stochastik. Insgesamt studiert werde ich aber leider ca 7,5Jahre haben. Welche Bundesbehörden nehmen überhaupt (Wirtschafts-)Mathematiker? Hatte bisher die Deutsche Bundesbank und die BaFin im Auge, gibt es noch andere Alternativen? Welche Nachteile habe ich mit 35, außer das ich die vollen Beitragsjahre nicht mehr zusammen bekomme? Wenn man mit A13 einsteigt, kann man es auch zu A16 schaffen durch Weiterbildungen und Internen Bewerbungen? Habe da leider noch nicht so den Überblick wie man innerhalb einer Behörde ein wenig aufsteigen kann. Die Stufen ergeben sich ja lediglich durch die Jahre? Kann man auch in höheren Stufen einsteigen? Anrechnung des Studiums würde 3 Jahre geben habe ich gelesen? Das wäre immerhin direkt Stufe 2? Fachfremde Ausbildung? Fachfremdes Arbeiten vor dem Studium? Gibt es evtl. jemanden hier der bei der Deutsche Bundesbank oder der BaFin beschäftigt ist? Wie schwer mag der Einstieg sein? Gibt es sehr viele Bewerber? Bieten Bundesbehörden oder auch Landesbehörden überhaupt Werkstudententätigkeiten an? Bisher habe ich nur Praktika gesehen die meist auch Pflichtpraktika sein müssen. Danke Vorab für ein paar Infos.Statistik: Verfasst von Uwe000 — 22.10.2017 12:01

Telekom und Deutsche Post • Re: ATZ und Pension ab 68

hwalther hat geschrieben: ↑21.10.2017 22:03Hallo, Die DTAG bietet meines Wissens Altersteilzeit an. Hier soll das Gehalt und die Arbeitszeit halbiert werden. Das Netto wird allerdings auf 83% des jeweils fälligen Normal-Nettogehaltes aufgestockt (Ich weiß nicht, ob Uncle Fritz da auch noch in die Taschen grapscht). Die ruhegehaltsfähigen Zeiten werden auf Basis des vollen Gehaltes zu 90% gewertet. Also 10 Jahre = 9 Jahre. Wer jetzt länger im Dienst bleibt, müsste dann doch bei z.B. gut 11 Jahren wieder auf die vollen Ruhestandsbezüge kommen. Halbe Arbeitszeit heißt bei Telekom (TPS) 17 Wochenstunden. das geht auch noch mit 70 . Wer kennt sich da aus? Gruss, HWWIch denke nicht, dass es möglich ist, die Altersruhegrenze hinauszuschieben. T ist ja froh für jeden Beamten, der weg ist. Und ja, wenn Du mit Uncle Fritz den Fiskus meinst, der greift gnadenlos zu. Ich habe mir dies ausgerechnet. Die Altersteilzeit bringt nur was für diejenigen, die noch ruhegehaltsfähige Jahre ansparen wollen. Am Ende des Jahres musst Du in Deiner EKSt-Erklärung die 33 % angeben. Die werden dann noch nachversteuert. Von den 83% wären bei mir ca. 70 noch übrig geblieben, der Rest kassiert das Finanzamt nachträglich. Wenn man nun schon fast 70% hat, ist die Überlegung, direkt dem Unternehmen den Rücken zu kehren und auf die max. 71,75 zu verzichten, nicht die Schlechteste.Statistik: Verfasst von Telekommi — 22.10.2017 09:00

Off Topic • Re: Pension im 200. Jahrhundert

Martin W. bekommt eine Betriebsrente, keine Pension. Er ist kein Beamter.Statistik: Verfasst von dibedupp — 21.10.2017 23:59