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MDAX | Airbus: Tom Enders macht den Abflug

Der Verwaltungsrat der Airbus SE (ISIN: NL0000235190) hat eine Reihe von Änderungen des Executive Committee beschlossen, die eine geordnete Nachfolgeregelung in der Geschäftsleitung von Airbus sicherstellen sollen. Tom Enders (59) hat dem Board mitgeteilt, dass er keine weitere Amtszeit als Chief Executive Officer (CEO) über sein Mandat hinaus, das bis zur Hauptversammlung 2019 (April 2019) läuft, antreten wird. "Das Privileg, diesem großartigen Unternehmen zu dienen, hat die Verantwortung, eine reibungslose Nachfolge zu unterstützen, wenn die Zeit reif ist. 2019 werde ich insgesamt 14 Jahre lang an der Spitze von Airbus und EADS gedient haben. Es war eine lange und aufregende Reise. Jetzt ist es an der Zeit, einen Führungswechsel einzuleiten. Wir brauchen neue Köpfe für die 2020er Jahre. Ich werde in den kommenden 16 Monaten mit dem Vorstand zusammenarbeiten, um einen reibungslosen Übergang zum nächsten CEO und einer neuen Generation von Führungskräften zu gewährleisten und ich werde unsere Ethik- und Compliance-Programme weiter vorantreiben und stärken ", erklärte Tom Enders. Fabrice Brégier (56), Chief Operating Officer (COO) von Airbus und President Airbus Commercial Aircraft hat dem Board gegenüber erklärt, dass er im Februar 2019 aus dem Auswahlprozess für die CEO-Position ausscheidet und in Zukunft andere Interessen verfolgen wird. "Nach 25 Jahren in dem Unternehmen, darunter fünf Jahre als CEO von MBDA, vier Jahre als CEO von Eurocopter und elf Jahre als COO, CEO oder Präsident von Airbus-Verkehrsflugzeuge, habe ich das Gefühl, dass es an der Zeit ist, andere Möglichkeiten zu nutzen. Ich werde Airbus in all diesen Jahren und bis zu meinem Ausscheiden im nächsten Jahr gewidmet sein und mich weiterhin darauf konzentrieren, die Verpflichtungen von Airbus gegenüber unf allen Beteiligten zu erfüllen und eine reibungslose Übergabe an meinen Nachfolger sicherzustellen", kommentierte Fabrice Brégier. "Ich verstehe Fabrices Entscheidung und seine Motive und ehrlich gesagt, hätte ich es nicht anders gemacht",...

MDAX | Aurubis-Aktie gibt trotz Gewinnsprung nach

Der Aurubis-Konzern (ISIN: DE0006766504) erzielte im Geschäftsjahr 2016/17 ein operatives Ergebnis vor Steuern von 298 Mio. € (Vj. 213 Mio. €). Der Return on Capital Employed (ROCE) stieg auf 15,1 % (Vj. 10,9 %). Damit erfüllte der Anbieter von Nichteisenmetallen die Markterwartungen ebenso wie seine eigene, ambitionierte Prognose. Aurubis nutzt seine Möglichkeiten im Markt Das Ergebnis treibt ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegener Konzentratdurchsatz, obwohl im ersten Quartal des Geschäftsjahres ein gesetzlicher Wartungsstillstand in Hamburg die Kapazitäten beschränkte. Im Vorjahr wirkte sich ebenfalls ein Wartungsstillstand am Produktionsstandort in Pirdop (Bulgarien) aus; die in diesem Zusammenhang am Standort vorgenommene Kapazitätsoptimierung schlägt sich jedoch im Gegenzug im Geschäftsjahr 2016/17 positiv nieder. Das Ergebnis stützen weiter ein vorteilhafter Einsatzmix sowie gute Verfügbarkeit an Kupferkonzentraten, deutlich höhere Raffinierlöhne für Altkupfer bei gutem Angebot, höheres Metallmehrausbringen bei gestiegenen Metallpreisen, ein gestiegener Absatz bei Strangguss- und Flachwalzprodukten sowie der im Geschäftsjahr starke US-Dollar. Auch die gestarteten Maßnahmen aus dem Effizienzsteigerungsprogramm, dessen Jahresziel von mindestens 30 Mio. € voll erreicht wurde, trugen zur Ergebnissteigerung bei. Das Ergebnis belasteten hingegen schwächere Verkaufspreise für Schwefelsäure aufgrund eines Überangebots auf den Märkten, ein geringerer Absatz bei Gießwalzdraht sowie eine niedrigere Kupferprämie. „Ungeachtet der heterogenen Märkte haben wir ein gutes Ergebnis erzielt, mit dem wir die Erwartungen des Marktes erfüllt haben“, bilanzierte Jürgen Schachler, Vorstandsvorsitzender der Aurubis AG. „Auch haben wir erste Erfolge aus unserem Effizienzsteigerungsprogramm realisiert. Es bedarf jedoch weiterer Anstrengungen, damit das Programm sein volles Potenzial in den kommenden Jahren entfalten kann.“ Das IFRS-Konzernergebnis vor Steuern (EBT) lag bei 456 Mio. € (Vj. 159 Mio. €). Es enthält im Gegensatz zum operativen Ergebnis u. a. Bewertungseffekte durch Kupferpreisschwankungen. Für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Steuerung des Unternehmens ist für Aurubis daher das operative Ergebnis ausschlaggebend. Erhöhter Dividendenvorschlag Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung am 1. März...

MDAX | Steinhoff-Aktie: Als wenn nichts gewesen wäre

Die Steinhoff International Holdings Aktie (ISIN: NL0011375019) zeigt sich aktuell von den dramatischen Entwicklungen der letzten Woche im Konzern unbeeindruckt. In der vergangenen Woche ist der Aktienkurs innerhalb weniger Tage um fast 90% eingebrochen, konnte sich aber am Montag und heute bereits wieder erholen. So legt die Aktie alleine heute um über 30% zu und notiert aktuell (12.12.2017 / 10:04 Uhr) bei 0,786 EUR Trotz des sich erholenden Aktienkurses ist die Lage in Europas zweitgrößtem Möbelkonzern hinter IKEA, der unter anderem auch Mutterkonzern der Poco-Einrichtungsmärkte ist, nicht gerade ruhig. Nach den dramatischen Ereignissen in der letzten Woche (wir berichteten) liegt das Hauptaugenmerk darauf, die Liquidität im Steinhoff-Konzern zu sichern und somit die Geschäfte am Laufen zu halten. Um diese Liquidität zu sichern, verhandelt der Möbelkonzern aktuell mit Banken über ein Stillhalteabkommen. Des Weiteren wurde aus gegebenem Anlass, dass jährliche Treffen mit Bankern verschiedener Institute aus Anlass der geplanten Veröffentlichung der Jahreszahlen, erstmal auf den 19. Dezember verschoben. Bei diesem alljährlichen treffen, erhalten die Banker weiterführende Informationen zu den Jahresabschlüssen und zum Budget der Steinhoff Europe Gruppe. Hier wird es am 19. Dezember wohl diesmal auch darum gehen, die internationalen Geldgeber zu beruhigen und weiterhin im Konzern zu halten. Die Hintergründe Hintergrund dieses dramatischen Kursverlustes waren bzw. sind Gerüchte um mutmaßliche Bilanzfälschungen in Europas zweitgrößtem Möbelkonzern hinter IKEA, der unter anderem auch Mutterkonzern der Poco-Einrichtungsmärkte ist. Nach dem Rücktritt des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Markus Jooste und den dann eingetretenen Ereignissen, hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. So wurde ein Board-Unterkomitee eingerichtet, welches ausschließlich aus unabhängigen und nicht geschäftsführenden Direktoren besteht. Dieses Komitee wird von Johan van Zyl geleitet und soll die aktuelle Unternehmensführung in dieser schweren Phase unterstützen. Während der Prüfungsausschuss die Abschlussprüfer von Deloitte weiter unterstützt, um den geprüften Jahresabschuss so schnell wie möglich...

MDAX | Steinhoff: Spielen die Banken noch mit?

Die Steinhoff International Holdings Aktie (ISIN: NL0011375019), kommt nach den jüngsten Ereignissen einfach nicht zur Ruhe. Nachdem der Aktienkurs in der vergangenen Woche innerhalb von wenigen Stunden um über 80% eingebrochen ist, kann sich die Aktie wohl aktuell eine kurze Verschnaufpause gönnen. Hintergrund dieses dramatischen Kursverlustes waren bzw. sind Gerüchte um mutmaßliche Bilanzfälschungen in Europas zweitgrößtem Möbelkonzern hinter IKEA, der unter anderem auch Mutterkonzern der Poco-Einrichtungsmärkte ist. Die für heute in London geplante Sitzung mit Bankern verschiedener Institute, wurde aus gegebenem Anlass erstmal auf den 19. Dezember verschoben. Bei diesem alljährlichen treffen, erhielten die Banker weiterführende Informationen zu den Jahresabschlüssen und zum Budget der Steinhoff Europe Gruppe. Hier wird es wohl diesmal auch darum gehen, die internationalen Geldgeber zu beruhigen und weiterhin im Boot zu halten. Nach dem Rücktritt des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Markus Jooste und den dann eingetretenen Ereignissen, hat der Aufsichtsrat der Gesellschaft eine Reihe von Maßnahmen ergriffen. So wurde ein Board-Unterkomitee eingerichtet, welches ausschließlich aus unabhängigen und nicht geschäftsführenden Direktoren besteht. Dieses Komitee wird von Johan van Zyl geleitet und soll die aktuelle Unternehmensführung in dieser schweren Phase unterstützen. Während der Prüfungsausschuss die Abschlussprüfer von Deloitte weiter unterstützt, um den geprüften Jahresabschuss so schnell wie möglich zu veröffentlichen, wurden Spezialisten von PwC damit beauftragt, Untersuchungen zu den Unklarheiten durchzuführen. Zudem gibt die Steinhoff Gruppe bekannt, dass Moelis & Company und AlixPartners mit sofortiger Wirkung zum unabhängigen Finanzberater bzw. operativen Berater ernannt wurden. Moelis wird die Gespräche der Gruppe mit ihren Kreditgebern unterstützen und beratend begleiten, während AlixPartners bei Liquiditätsmanagement und operativen Maßnahmen behilflich sein wird. Sofortige Stabilisierung Der Konzern konzentriert sich derzeit voll auf die Sicherung der operativen Liquidität, um die bestehenden Aktivitäten in den verschiedenen Tochtergesellschaften weiter zu finanzieren. In diesem Zusammenhang fordert die Gruppe von allen ihren Kreditgebern eine fortgesetzte Unterstützung bestehender Einrichtungen, um eine...

MDAX | Steinhoff: Wie groß ist der Skandal wirklich?

Die Steinhoff International Holdings (ISIN: NL0011375019), ein Einzelhandelskonzern, der vor allem Möbel und Haushaltswaren produziert und vertreibt, hat es innerhalb einer Woche geschafft, über 80% seines Börsenwertes zu verlieren. Am Montag eröffnete man noch den Xetra-Handel mit einem Kurs von 3,375 EUR, wogegen man heute den Xetra-Handel mit einem Kurs von 0,355 EUR eröffnete. Auch die Anleihe von Steinhoff ist eingebrochen. Hintergrund dieses dramatischen Kursverlustes waren bzw. sind Gerüchte um mutmaßliche Bilanzfälschungen in Europas zweitgrößtem Möbelkonzern hinter IKEA, der unter anderem auch Mutterkonzern der Poco-Einrichtungsmärkte ist. CEO muss nach zwanzig Jahren gehen Der Poco-Mutterkonzern trennt sich überraschend und mit sofortiger Wirkung von seinem langjährigen Chef Markus Jooste, der über die zwei Jahrzehnte die Geschicke des Unternehmens leitete. Er muss sich den Vorwurf von Unregelmäßigkeiten in den Bilanz-Büchern gefallen lassen. Der Aufsichtsrat hat die für Mittwoch geplante Veröffentlichung der Jahresbilanz verschoben und die Wirtschaftsprüfer von PwC beauftragt eine unabhängige Untersuchung durchzuführen. Und zwar nicht nur für die aktuelle Jahresbilanz, sondern auch für zurückliegende Jahre. Somit zieht der Aufsichtsrat die Sprichwörtliche Notbremse und bringt den Steinhoff-Zug wohl erstmal abrupt und komplett zum Stillstand. Ebenfalls zurückgetreten ist Ben La Grange, CEO der Afrika-Tochter Star Auf Grundlage von aktuellen Informationen, die dem Aufsichtsrat zur Verfügung stehen, gibt es aber keine Anhaltspunkte dafür, dass La Grange an den untersuchten Angelegenheiten beteiligt war. Daher möchte das Unternehmen bestätigen, dass sein CFO, Ben La Grange, in seiner Position bleibt. Ben La Grange ist von seiner Position als CEO von STAR zurückgetreten, um sich zu dieser Zeit ausschließlich auf seine Rolle als CFO des Unternehmens zu konzentrieren. Der Aufsichtsrat hat seinen Vorsitzenden, Dr. Christo Wiese, zum vorläufigen Vorsitzenden (Delegierten Aufsichtsratsvorsitzenden) bestellt. Darüber hinaus hat Pieter Erasmus, der frühere CEO der Pepkor-Gruppe, zugestimmt, Dr. Wiese als Executive Advisory zu unterstützen, um die verschiedenen Einzelhandelsinteressen der Gruppe...

MDAX | Uniper: Wer braucht da schon eine Übernahme?

Die Uniper SE (ISIN: DE000UNSE018) bestätigt seinen Ergebnis-Ausblick für das laufende Jahr mit einem bereinigten EBIT in der Spanne von 1,0 bis 1,2 Milliarden Euro. Dies gaben der Vorstandsvorsitzende Klaus Schäfer und Finanzvorstand Christopher Delbrück am Donnerstag bei einer Investoren-Veranstaltung bekannt. Dabei wurde erstmals auch ein Ergebnis-Ausblick für 2018 gegeben: Uniper geht trotz des Wegfalls des Ergebnisbeitrags der veräußerten Beteiligung am Gasfeld Yuzhno Russkoye sowie der Versicherungszahlung für Berjosowskaja 3 von einem bereinigten EBIT zwischen 0,8 und 1,1 Milliarden Euro aus. Zudem plant das Unternehmen für das nächste Jahr eine Anhebung der Dividende um 25 Prozent. Für 2018 sollen demnach ~310 Millionen Euro an die Aktionäre ausgeschüttet werden, für das laufende Jahr wie schon angekündigt 250 Millionen Euro. Damit würde die Dividende zum zweiten Mal in Folge um 25 Prozent angehoben werden, wenn Aufsichtsrat und Hauptversammlung dem Vorschlag folgen. Die Dividende soll bis 2020 im Durchschnitt um 25 Prozent pro Jahr steigen. Klaus Schäfer, Vorstandsvorsitzender von Uniper sagt: "Wir halten, was wir versprechen. Uniper hat in den ersten zwei Jahren sein Portfolio und die gesamte Unternehmensorganisation neu ausgerichtet. Wir haben uns fit gemacht durch die Senkung unserer jährlichen Kosten und durch die Veräußerung von Aktivitäten außerhalb des Kerngeschäfts. Die Mittelzuflüsse wurden verbessert. Und zuletzt haben wir in der vergangenen Woche den Verkauf unserer Beteiligung am sibirischen Gasfeld Yuzhno Russkoye an OMV abgeschlossen. Uniper ist bereit für eine neue Phase, in der wir nun den Blick auf einzelne Wachstumsfelder richten können." Christopher Delbrück, Finanzvorstand von Uniper sagt: "Wir haben unsere Ankündigungen zur Ergebnisentwicklung und zur Dividende voll erfüllt und werden dies auch künftig tun. Uniper hat sich an der Börse glänzend entwickelt und bietet weiter große Chancen für Investoren. Unsere Aktionäre sollen an dieser positiven Entwicklung durch eine starke Dividende weiterhin teilhaben. Diese soll nicht nur nachhaltig gezahlt werden, sondern...