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Blog – Felix Thönnessen
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Wirbel ein wenig herum

Sein eigener Chef sein, die Unternehmenswelt aufwirbeln und mit der eigenen Idee die Spitze der Wirtschaft erstürmen. Ein schöner Gedanke, die Massen mit seinem eigenen Produkt oder der eigenen Dienstleistung zu erobern. Das Völkchen der Selbstständigen ist eben aus einem ganz besonderen Holz geschnitzt. Neben Mut, Motivation und Fingerspitzengefühl gehören noch jede Menge andere Eigenschaften dazu. Hier sind 5 Dinge, die jeder Selbstständiger haben muss (zumindest nach Meinung des kleinen Kolumnisten): 1 Go Unternehmer, go! Jede deiner Ideen wird den Bach heruntergehen, wenn Du nur gemütlich in deinem Bett darüber nachdenkst. Du brauchst etwas, das Dich vorantreibt: Motivation. Aber damit war es das noch lange nicht, Dir werden immer wieder Stolpersteine in den Weg gelegt werden, über die Du gehen musst. Nur ein klares Ziel und Spaß an deinem Traum werden Dir helfen in Krisenzeiten wieder aufzustehen. Aber nicht nur Dich kannst Du mit Motivation vorantreiben, sondern alle die mit deiner Geschäftsidee zu tun haben. Zum Beispiel Mitarbeiter, Geschäftspartner, Geldgeber. Denn wer folgt schon gerne jemanden, der selbst wie ein Schluck Wasser in der Kurve hängt? Niemand! Lasse Dich also nicht unter bekommen und setze Dir kleine Ziele, die Dich immer wieder vorantreiben und deine Motivation fördern. Das erste Ziel könnte ja eine Hand voll Chips sein, die Du Dir gönnst, wenn Du es endlich vom Bett an den Schreibtisch geschafft hast. 2 Große Klappe, nichts dahinter Wenn Du ein erfolgreicher Unternehmer werden möchtest, musst Du Dich verkaufen können oder dein Produkt. Wie machst Du das am besten? Du gehst einfach auf die Straße und schreist deine Idee aus Dir heraus. Dafür brauchst Du viel Mut, aber der sollte bei Dir generell vorhanden sein, sonst hast Du Dich für den falschen Weg entschieden. Du musst es in die Welt hinausschreien, wenn Du es nicht machst, wer macht es dann? Du...

Warum solltest du dich selbstständig machen

Der Schritt in die Selbstständigkeit ist ein ziemlich großer und sicherlich auch mit vielen Risiken und Gegenargumenten verbunden. Zudem gibt es viele Leute, die Dir dazwischenreden und es besser wissen – so ist es ja meistens. Wir wollen uns aber eher der „Guten“-Seite widmen. Pessimisten gibt es sowieso schon mehr als genug – braucht zwar keiner, sind aber trotzdem da. Auch damit muss man erst mal klarkommen. Denn wenn Du einen Traum hast, den Du realisieren möchtest, dann solltest Du daran festhalten! Egal was Dir Tante Erna auf der nächsten Familienfeier erzählt oder ob der Kioskbetreiber von nebenan so überhaupt nicht begeistert von deiner Idee ist. Was natürlich nicht heißt, dass man prinzipiell keine Ratschläge oder Kritiken annehmen sollte – vielleicht vorher nur gesund einschätzen wie sinnvoll diese sind und von wem diese kommen. Du lebst schließlich nur einmal – wo wir auch schon bei einem guten Grund wären, warum Du den Weg in die Selbstständigkeit unbedingt wagen solltest. Dafür sollten natürlich die oben beschriebenen Voraussetzungen gegeben sein. Ich habe einfach mal ein paar Gründe zusammengestellt, die Dich hoffentlich überzeugen werden. Warum solltest du dich selbstständig machen? 1 Du verfolgst nur noch deine eigenen Ziele Klar fragst Du Dich vielleicht, ob Du jetzt keine hast. Da sind doch tagtäglich Ziele. Nächste Woche noch musst Du eine Aufgabe fertig haben. Irgendwann wolltest Du ein Studium abschließen. Eine Beförderung wäre auch nicht schlecht. Oder eine Festanstellung nach dem Studium. Klar sind das Ziele, aber sind es wirklich deine? Ich kann aus Erfahrung sprechen – nichts ist bereichernder als sich eigene Ziele stecken zu können. Und diese letztlich auch zu verwirklichen. Also nimm dein Leben in die Hand und setz Dir eigene Ziele. Es lohnt sich, ganz Herr seiner Meilensteine zu sein. So ist man am Ende doppelt so stolz. 2 Dein Tag...

Wie du dich immer wieder neu motivierst

Wer kennt das nicht: Die Gedanken schweifen ab, ein Berg an Aufgaben steht an und die Zeit vergeht so gut wie gar nicht – und doch viel zu schnell. Am Ende des Tages ist der Berg an Aufgaben immer noch da. Der Grund? Motivationsmangel. Wenn Du merkst, dass deine einzige Tätigkeit die Prokrastination ist, dann sollte dringend eine Maßnahme ergriffen werden. Raus aus dem Winterschlaf und rein in die neue Arbeitsdynamik! 1 Der Klassiker Es gibt einen Weg, den Aufgabenberg zu erklimmen. Und dieser kann schon eine einfache Liste sein. Denn wenn viele Aufgaben im Kopf herumschwirren, kann es schnell erdrückend wirken und das Motivationslevel auf ein Minimum bringen. Schreibt man all die Aufgaben nieder, kann somit zunächst der Überblick bewahrt werden. Eine strukturierte Liste gibt einen Anreiz, die Punkte abzuhaken, da man sie somit auch visuell vor sich hat. Diese dann durch zu streichen motiviert gleich weiter zum Erledigen der nächsten! Besser noch: kleb Dir die Liste dorthin, wo Du sie sehen kannst. Treibt an und sorgt dafür, dass so schnell nichts vergessen wird. 2 Spiel mit Punkten Es ist ein einfaches System – was erledigt wurde, kann auch belohnt werden. Und das ist keineswegs kindisch, sondern unglaublich hilfreich. Und Kinder haben ja auch bekanntlich mehr Spaß bei der Sache, oder? Knüpfen wir mal an die oben genannte Liste an. Es kann schon die Motivation und Produktivität ankurbeln, die Punkte auf der Liste nach Priorität zu ordnen. Weiterer Motivationsschub kann sein, für diese Erledigungen auch Punkte zu vergeben. Desto umfangreicher und wichtiger, desto mehr Punkte dürfen es sein. Ist eine Aufgabe abgehakt, wandern die Punkte auf dein Konto. Und sind genug Punkte gesammelt ist es Zeit für eine Belohnung. Und das Beste daran? Die kannst Du Dir sogar selbst aussuchen. Klingt doch motivierend! 3 Das innere Mantra zählt Unsere...

Keynote-Speaker werden – Als Vortragsredner durchstarten

Nach meinen Vorträgen werde ich oft gefragt: „Felix, wie wird man eigentlich Keynote-Speaker?“ Ich antworte dann immer frech: „Gar nicht.“ Nein, mal ehrlich Speaker oder Redner zu werden, ist sicher nicht der ganz normale Ausbildungsberuf und studieren im eigentlichen Sinne mit universitärem Abschluss kann man das Keynote-Speaker Dasein in Deutschland auch nicht. Wie wird man also Speaker? Ich habe mal die Top 10 für die Ausbildung oder die Tätigkeit als Keynote Speaker zusammengefasst. Top 1: Wie motiviert bist du? Ein guter Keynote Speaker lehrt nicht, er unterhält vor allem sein Publikum. Das ist eine Kunst. Darum würde ich Keynote-Speaker auch zunächst als Künstler bezeichnen. Ein gewisses Talent gehört sicher dazu, aber eben auch Fleiß und harte Arbeit. Wenn du dazu bereit bist, dann lies gerne weiter. Top 2: Hol dir das Feedback Meine ersten Vorträge waren vor einer handvoll Hörern. Ob ich aufgeregt war? Und wie. Schließlich war meine komplette Familie da. Ich habe mir bei den ersten Vortragsreden immer ein Feedback geholt und mir am liebsten von jedem Teilnehmer erklären lassen, was ihm gefallen hat, aber noch viel wichtiger was nicht. Wenn du Keynote Speaker werden willst, ist das eins der wichtigsten Punkte. Nicht dir soll der Vortrag gefallen, sondern deinem Publikum. Top 3: Schraub an den Details Dass du nett lächeln oder auch mal eine Redepause einlegen solltest, das weißt du auch ohne mich. Aber die kleinen Details machen nachher den Unterschied. Wie beziehst du dein Publikum mit ein? Was interessiert die Hörer wirklich und wie schaffst du den Spagat zwischen Unterhaltung und Wissensvermittlung. Die Zuschauer schenken dir ihre zeit, gehe achtsam damit um. Top4: Fang klein an Ich habe zunächst Volkshochschulen, kleinere Wirtschaftsverbände und auch Universitäten abgeklappert, bevor ich mich an die großen Fische gewagt habe. Ich habe quasi trainiert und alles dafür gegeben immer besser zu...

Kreativitätstechniken – so findest du die ultimative Idee

Wie komm ich auf die Jahrhundertidee? Auf die Idee, die noch keiner hatte. Du kennst es sicherlich auch: auf einmal kommt ein neues Produkt auf den Markt und man fragt sich, warum man nicht selbst darauf gekommen ist? Oder wie naheliegend diese Idee doch sein mag. Mit dem Gedanken bist du definitiv nicht alleine. Genau darum wollen wir uns hier kümmern. Wir wollen Möglichkeiten finden, eben genau diese eine Idee zu entwickeln. So lachen am Ende nicht die Anderen, sondern nur einer – Du. Wie entwickeln wir jetzt gemeinsam diese Idee, die alles verändern wird? Wie gehen wir vor? Das will ich dir gerne an ein paar Beispielen erläutern. Also auf in den Kampf. Denn – wie heißt es so schön: „Der einzige unmögliche Weg ist der, denn Du nicht beginnst.“ Im IT-Bereich führt eigentlich kein Weg an Microsoft vorbei und hier finden wir ein tolles Beispiel dafür, wie eine Idee die Welt erobern kann. Bill Gates und Paul Allen entwickelten 1975 gemeinsam eine Software für den Altair 8800 – um es mal simpel zu sagen, einen Computer des Unternehmens MITS. Doch für Bill Gates und Paul Allen war es alles andere als ein Glücksfall. Wie Malcolm Gladwell, ein US-amerikanischer Bestsellerautor in seinem Buch „Outliers“ beschreibt, verbrachten Gates und Allen jede freie Stunde vor den Computern der Harvard University, an der sie eigentlich studieren sollten. Und auch zu Schulzeiten gab es nichts Anderes als Computer und Programmierung für die beiden. Da liegt es auf der Hand, dass Gates und Allen zu Experten auf ihrem Gebiet wurden. Gladwell beschreibt in seinem Buch, dass es 10.000 Stunden bedarf, um ein richtiger Profi in seinem Fachgebiet zu werden. Vielleicht hast Du von dieser Zahl ja schon einmal gehört. Und als Profi lässt es sich Probleme bekanntlich einfacher lösen als als Unwissender. Das Problem:...

Die Finanzierung für dein Startup

Geld von mir? Die Idee ist da und du sprühst nur so vor Tatendrang, aber so schön jede Idee auch sein kann, ohne Moos geht es erst einmal nicht los. Aber wie komme ich an das Geld und was für Möglichkeiten habe ich eigentlich? Ich helfe dir dabei einen Überblick zu bekommen. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten finanzielle Unterstützung zu bekommen. Die Frage, die dabei zuerst beantwortet werden muss, ist, ob du Geld von anderen bekommen willst oder an deine eigenen Reserven gehst? Fangen wir doch mit der Selbstfinanzierung an. Wenn du eigene Reserven angespart hast und mit einer gewissen Sicherheit in deine Selbstständigkeit startest, kannst du durch sparsames Wirtschaften lange aushalten, bis die ersten Gewinne eintrudeln. Bootstrapping bedeutet Finanzierung durch eigenes Kapital und nicht durch externe Mittel. Du arbeitest hierbei mit einem sehr engen Budget und knappen Ressourcen. Das Ziel ist es, die Betriebskosten möglichst gering zu halten und schnell einen positiven Cash Flow zu erzielen. Dabei kannst du dich auf Gewinne und Rücklagen stützen. Eigene Finanzleistungen haben neben einer gewissen Sicherheit bei Banken noch mehr Vorteile. Handelt es sich um dein eigenes Geld, bist du natürlich auch um einiges motivierter dieses in Gewinn umzuwandeln. Da du mit knappen Ressourcen beginnst, sollte dein Arbeits- und Planungsprozess klar strukturiert sein. Letztlich ist der größte Vorteil bei dieser Art der Finanzierung, dass so gut wie alle Anteile beim Gründer bleiben und somit für dich großer Freiraum entsteht. Allerdings bedeutet eigene Finanzierung auch jede Menge Druck, denn es steht das eigene, hart erarbeite Geld auf dem Spiel. Zudem bist du auf dich selbst gestellt und kannst nicht so einfach auf Know-how von Externen wie bspw. deinen Investoren zurückgreifen. Das kann natürlich zu Fehlentscheidungen führen, was aber nicht deinen Ruin bedeuten muss. Manch eine Idee übersteigt sehr einfach die finanziellen Rücklagen und eine...