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projekt (B)LOG
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über Menschen und Projektarbeit
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Projektarbeit – erste Ideen für ein Manifest

Projektarbeit, das heißt Arbeit in gering strukturierten Umfeldern sowie an neuen und oft komplizierten Themen ist ein wesentlicher Aspekt der aktuellen Arbeitswelt. Es wird an Methoden gefeilt, neue Ansätze werden aus der Taufe gehoben, manches was nicht zusammengehört wird in einen Topf gerührt. Es werden Zusammenhänge hergestellt wo meines Erachtens keine sind. Eine agile Welt ist nicht automatische eine bessere oder menschlichere Welt. Digitalisierung sorgt ebenfalls nicht automatisch für eine bessere Welt, selbst die simple Effizienz wird dadurch nicht sichergestellt. Darüber hinaus vermisse ich bei der Diskussion um das Bessere oft die Werte. Wer für das bessere spricht sollte auch die Werte benennen. Anbei meine Werte für die Projektarbeit: Mehr Kooperation als Konkurrenz Mehr der Situation entsprechende Leitung statt fixierter Hierarchie Mehr Ehrlichkeit statt Melonenberichte1 Mehr Einfachheit statt Kompliziertheit Mehr Gemeinwohl als Profit-Maximierung um jeden Preis Melonen sind außen grün und innen rot.

PM Camp Berlin 2017 und die Vielfalt

Das PM Camp Berlin hat zur Blogparade aufgerufen. Vielfalt lautet das Thema. Ich gestehe ich hätte die Blogparade beinahe verpasst, wenn mich Heiko nicht erinnert hätte. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön. Vielfalt? Was schreibt man als altgedienter Projekt-Blogger und PM-Camp-Aktivist dazu? Erster, fast schon banaler Gedanke: Die über ganz Deutschland verteilten PM-Camps repräsentieren schon […]

Die zwei Seiten der agilen Medaille

Am 3. Juli halte ich einen Vortrag  vor der GI/acm-Regionalgruppe Stuttgart/Böblingen. Wie im Vortrag angekündigt hier die Downloadlinks. PDF Vortragsfolien: Die zwei Seiten der agilen Medaille PDF Artikel Objektspektrum … hier werden noch die Fragen aus dem Vortrag ergänzt.

PM Camp Stuttgart 2017 – Vorgehensweisen gibt es viele – welche passt wie?

Am Beginn jeder Vorbereitung eines PM Camps steht die Suche nach einem Thema. Themen gibt es zur Zeit viele, eine riesige Welle an Vorgehensweisen schwappt durch die Projektlandschaft. Ansätze, Methoden, Vorgehensweise konkurrieren und kooperieren. Der Baukasten aus dem das passende gewählt werden kann, wird immer unübersichtlicher. Bildlich gesprochen sind die Legobausteine und die Holzklötze in allen Formen und Farben durchmischt und im Kinderzimmer gleichmäßig verteilt. Irgendwann blickt niemand mehr richtig durch und es stellt sich die Frage: „Wie um Himmelswillen finde ich das richtige, mit dem ich bauen will und kann?“. Das ist das Thema des PM Camps in Stuttgart 2017: Vorgehensweisen gibt es viele – welche passt wie? Ich möchte noch eine Metapher bemühen. Auf dem Tisch steht gewissermaßen ein bunt gemischter Methoden-Salat. Jede(r) hat einen eigenen Geschmack, ggf. gibt es auch echte Unverträglichkeiten. Wie kann ich das finden und herauspicken, was ich gut vertrage und mich sattmacht – und auch noch gut schmeckt. Wir freuen uns auf anregende Diskussionen am 5. und 6 Mai. auf dem PM Camp Stuttgart 2017. Der Ticketverkauf hat schon begonnen.

Kollektive Problemlösungskompetenz #MethodeEgal

Im voran gegangenen Text hatte ich die gruppendynamische Reife als wichtigsten Erfolgsfaktor bezeichnet. Das lässt sich einfach erklären. Reife Gruppen zeichnen sich durch ein funktionierendes Vertrauensnetz aus, die Phase der Konflikte und Schuldzuweisungen wurde überwunden. Projekte zeichnen sich durch Neuartigkeit, Kompliziertheit und manchmal Komplexität aus. Es liegt also in ihrer Natur, dass unvorhersehbare Fragestellungen, Herausforderungen […]

Gelingende Kooperation #MethodeEgal

Dieser Text ist Teil der Blogparade des Projekt-Magazins. Als Startpunkt meiner Gedanken zitiere ich Stephan Witt, der ebenfalls schon zur Blogparade geschrieben hat: Meiner Ansicht nach, ist die Methode nicht egal. Die Methode muss zum Projekt, aber vor allem zu jedem einzelnen Mitarbeiter des Teams passen. Projekte erfordern Höchstleistung des gesamten internen und externen Teams. Der Projektleiter muss die richtige Methode wählen, um Stärken seines Teams zu fördern und die Schwächen auszugleichen. Damit ist m.E. fast alles zum Thema Methode gesagt. Ich möchte an einer Stelle noch einen Aspekt ergänzen. Es geht nicht nur um Stärken und Schwächen eines Teams sondern auch um die gelingende Kooperation der Menschen, also das was ein Team  ausmacht. Aus meiner persönlichen Erfahrung und verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen habe ich folgende Erkenntnis gewonnen. Der Erfolg eines Projektes hängt am stärksten von der gruppendynamischen Reife der Projektgruppe ab. Den Begriff des Teams verwende ich nur für eine Gruppe, die eine hohe Reife hat, d.h. gut zusammenarbeiten kann. Zur umgangssprachlichen Abgrenzung des Teams verwende ich noch die Begriffe der Projekt- oder Arbeitsgruppe bzw. des „zerstrittenen Haufens“. Wenn wir annehmen, dass ein Projekt mit einer mehr oder minder geeignet zusammengestellten Gruppe zu arbeiten beginnt, lässt sich die Aufgabe der Projektleitung in einen externen bzw. internen Aspekt aufteilen und mit folgenden Fragen charakterisieren: Extern: Wie stelle ich sicher, dass am Ende des Projektes halbwegs das heraus kommt was der Kunde will. Intern: Wie stelle ich sicher, dass die Gruppe ihre Kooperationsfähigkeit verbessert und zum Team wird? Oder anders formuliert: Wie verhindere ich, dass die Gruppe zum zerstrittenen Haufen wird? Heute möchte ich mich auf den internen Aspekt konzentrieren, nehme also an, dass der Projektgegenstand bzw....