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Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks
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Dreyer stimmt SPD-Parteitag auf GroKo-Verhandlungen ein

Bonn: Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Dreyer, hat den Sonderparteitag der SPD mit einem Plädoyer für Verhandlungen über eine Große Koalition eröffnet. Sie sei nach wie vor kein Fan dieser Variante, aber in der momentanen Situation sei das die beste Lösung. Laut Dreyer geht es jetzt um Groko oder Neuwahlen. Sie sagte, es sei schade, dass der Union der Mut zu einer Minderheitsregierung fehle, aber man könne nur eine Regierung tolerieren, die sich auch tolerieren lasse. Dreyer verteidigte das Sondierungspapier und die darin erreichten sozialdemokratischen Positionen. Unmittelbar vor Beginn des Parteitags hatten sich die führenden Landeschefs nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters auf einen ergänzten Leitantrag verständigt, mit dem auch Kritiker von Koalitionsverhandlungen mit der Union ins Boot geholt werden sollen. Demnach stellt die SPD zwar keine Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen, fordert aber in einigen Bereichen "konkret wirksame Verbesserungen" gegenüber dem Ergebnis der Sondierungen. ( B2/KL/Dig 21.01.2018 12:00)

Türkische Armee geht in Syrien mit Bodentruppen gegen Kurden vor

Istanbul: Die Türkei hat im Zuge ihrer Offensive gegen kurdische Kämpfer im Norden Syriens nach eigenen Angaben nun auch Bodentruppen über die Grenze geschickt. Regierungschef Yildirim gab bekannt, dass der Militäreinsatz, der gestern in der Region Afrin mit Kampfjets und Raketen begonnen hatte, ausgeweitet wurde. Die kurdische Miliz auf syrischer Seite wird von den USA unterstützt, um den Islamischen Staat zu bekämpfen. Die Türkei hält die syrischen Kurden für einen verlängerten Arm der verbotenen Arbeiterpartei PKK. Am Morgen waren schon Raketen von syrischem Gebiet aus in einer Wohnsiedlung in der Türkei eingeschlagen. Mehrere Häuser wurden beschädigt und ein Mensch leicht verletzt, so die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. ( B5 21.01.2018 11:00)

Deutsche IS-Anhängerin wird im Irak zum Tod verurteilt

Bagdad: Eine deutsche Staatsbürgerin ist im Irak zum Tod verurteilt worden, weil sie der Terrormiliz Islamischer Staat angehören soll. Das geht aus einer Mitteilung des für Terrorismus zuständigen Strafgerichts in Bagdad hervor. Die Deutsche mit marokkanischen Wurzeln soll demnach gehenkt werden. Nach Angaben des Gerichts war die Frau zusammen mit ihren beiden Kindern von Deutschland aus nach Syrien und später in den Irak gereist, um sich dem "IS" anzuschließen. Den Richtern liege ein Geständnis vor. Die Frau habe dem "IS" logistische Unterstützung für Angriffe auf irakische Sicherheitskräfte gegeben und sich auch daran beteiligt. Ihre Töchter hätten später zwei "IS"-Terroristen geheiratet. Das Auswärtige Amt hatte schon vor Monaten bestätigt, dass im Irak mindestens zwei deutsche Frauen inhaftiert sind. Sie waren nach der Befreiung der Stadt Mossul festgenommen worden. ( B2/KL/Dig 21.01.2018 12:00)

US-Republikaner setzen neue Abstimmung zu Haushaltsstreit an

Washington: Die Republikaner im US-Senat wollen die Haushaltssperre rasch beenden. Nach Angaben des republikanischen Mehrheitsführers im Senat, McConnell, soll es um 1 Uhr früh US-Zeit - also 7 Uhr deutscher Zeit - eine neue Abstimmung darüber geben. Die Haushaltssperre gilt seit gestern, weil Demokraten und Republikaner im Senat sich nicht auf einen Übergangsetat einigen konnten, der bis Mitte Februar hätte gelten sollen. Der sogenannte "shutdown" des Haushalts bewirkt, dass die Angestellten der Bundesbehörden kein Gehalt ausbezahlt bekommen. Viele Behörden und Museen sind geschlossen. Betroffen davon ist auch die Freiheitsstatue in New York. ( B2/KL/Dig 21.01.2018 12:00)

Kraftfahrt-Bundesamt ruft weitere Dieselmodelle von Audi zurück

Berlin: In der Abgas-Affäre muss Audi fast 130.000 weitere Dieselmodelle umrüsten. Das Kraftfahrt-Bundesamt hat angeordnet, dass der Ingolstädter Autobauer V6-Dieselfahrzeuge zurückrufen muss. Betroffen sind die Modelle A4, A5, A6, A7, A8, Q5, SQ5 und Q7 mit der Abgasnorm 6. Bei ihnen hatte die Behörde unzulässige Abschaltvorrichtungen festgestellt. ( B5 21.01.2018 12:30)

Mehrere Menschen sterben bei Angriff auf Luxushotel in Kabul

Kabul: Bei einem Angriff bewaffneter Männer auf ein Luxushotel in der afghanischen Hauptstadt sind nach Angaben des Innenministeriums sechs Menschen getötet worden. Sie seien alle Zivilisten, auch eine Ausländerin sei darunter. Woher sie kommt, ist nicht bekannt. Augenzeugen gehen aber davon aus, dass es mehr Tote gegeben hat. Laut Innenministerium haben gestern Abend vier Angreifer das Hotel Intercontinental in Kabul gestürmt, sie sind alle tot. Der Angriff ist inzwischen vollständig beendet, hieß es von den Behörden. Ein Augenzeuge berichtet, die Angreifer hätten gezielt nach ausländischen Hotelgästen Ausschau gehalten und dann geschossen. Am Abend fanden in dem Hotel eine Hochzeitsfeier und eine Konferenz von Computerexperten statt. ( B5 21.01.2018 09:30)