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Die Nachrichten des Bayerischen Rundfunks
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Schulz verliert laut Seehofer die Nerven

München: Der bayerische Ministerpräsident Seehofer wertet die Angriffe von SPD-Kanzlerkandidat Schulz auf die Union als Zeichen der Verzweiflung. In München sagte der CSU-Chef, Schulz scheine zu einem relativ frühen Zeitpunkt des Wahlkampfes die Nerven verloren zu haben. Beim Parteitag der SPD in Dortmund hatte Schulz der Union und Kanzlerin Merkel vorgeworfen, sich vor inhaltlichen Aussagen zu drücken und damit eine geringere Wahlbeteiligung in Kauf zu nehmen. Dies hatte er als Anschlag auf die Demokratie bezeichnet. Kritik an dieser Äußerung kam auch von der FDP und der Linken. SPD-Fraktionschef Oppermann hat die Attacke seines Parteivorsitzenden dagegen verteidigt: Wahlkampf sei nicht das Hin- und Herwerfen von Wattebäuschen, sondern da müsse man auch mal konkret werden. ( B5 26.06.2017 10:45)

Schleswig-Holsteins Grüne stimmen Koalition mit CDU und FDP zu

Kiel: Die Grünen in Schleswig-Holstein haben den mit CDU und FDP ausgehandelten Koalitionsvertrag gebilligt. 84 Prozent der Mitglieder stimmten für das Jamaika-Bündnis, teilten die Grünen mit. Damit ist die schwierigste Hürde auf dem Weg zur Regierungsbildung beseitigt, denn bei den Grünen waren die Vorbehalte gegen eine Koalition mit CDU und FDP besonders groß. Morgen wird der Koalitionsvertrag voraussichtlich offiziell unterzeichnet. Die Wahl des schleswig-holsteinischen CDU-Chefs Daniel Günther zum Ministerpräsidenten wird voraussichtlich am Mittwoch stattfinden. ( B2/KL/Dig 26.06.2017 10:00)

Rentenversicherung macht noch mehr Minus

Berlin: Die Rentenkasse hat im vergangenen Jahr ein Minus von 2,2 Milliarden Euro eingefahren. Die Ausgaben lagen nach Angaben der deutschen Rentenversicherung bei fast 283 Milliarden Euro. Hintergrund sind demnach Gesetzesänderungen wie die Ausweitung der Mütterrente, aber auch die relativ hohe Rentenerhöhung im vergangenen Jahr. Das Defizit sei insofern nicht Ausdruck einer schlechten Lage der Rentenversicherung, sondern Folge des Abbaus der Rücklagen. Der Rentenbeitrag von derzeit 18,7 Prozent kann laut DRV aus heutiger Sicht bis 2021 stabil bleiben. ( B2/KL/Dig 26.06.2017 12:00)

Vor allem Frauen sind von Altersarmut bedroht

Gütersloh: Frauen werden in Zukunft besonders stark von Altersarmut betroffen sein. Zu diesem Ergebnis kommen die Wirtschaftsforschungsinstitute DIW und ZEW. Sie haben im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung berechnet, wie Rentner im Jahr 2036 mit ihrer Altersvorsorge zurechtkommen werden. Bei fast 28 Prozent der Frauen werde das Einkommen nicht für den Lebensunterhalt reichen, momentan sind es 16 Prozent. Vor allem alleinstehende Frauen würden damit abhängig von staatlichen Leistungen. Auch Menschen ohne Berufsausbildung und Langzeitarbeitslose seien stark von Altersarmut bedroht. Zu ähnlichen Ergebnissen war auch der Alterssicherungsbericht der Bundesregierung im vergangenen Jahr gekommen. ( B2/KL/Dig 26.06.2017 09:00)

Takata meldet in Japan und USA Insolvenz an

Tokio: Der Auto-Zulieferer Takata hat in Japan und den USA Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen teilte mit, dass ein Großteil der Firma an den US-Konkurrenten Key Safety Systems mit Sitz in Detroit verkauft werde. Grund für den Schritt sind Verfahren wegen fehlerhafter Airbags und Kosten für rund 100 Millionen Fahrzeug-Rückrufe, eine der größten Rückrufaktionen in den USA. Mindestens 16 Menschen sollen weltweit ums Leben gekommen sein, weil Takata-Airbags bei einem Unfall zu stark auslösten. Auf die bayerischen Standorte Bad Kissingen und Aschaffenburg soll die Insolvenz aber keine Auswirkungen haben. In Aschaffenburg arbeiten rund 1.600 Beschäftigte, in Bad Kissingen rund 370. ( B2/KL/Dig 26.06.2017 09:00)

Britische Versicherer warnten vor Brandgefahr kurz vor Katastrophe

London: Die britische Versicherungsbranche hat die Regierung schon vor der Feuerkatastrophe im Grenfell Tower gewarnt, dass der Brandschutz in vielen Hochhäusern überprüft werden müsse. Man habe bereits im Mai darauf hingewiesen, dass das Dämm-Material an den Außenfassaden die Ausbreitung von Bränden beschleunigen könnte. Eine Reaktion der britischen Regierung liege bislang noch nicht vor. Mittlerweile ist die Zahl der als brandgefährdet eingestuften Hochhäuser auf 60 gestiegen. Auf Anordnung der britischen Regierung werden derzeit täglich rund 100 Hochhäuser auf ihre Brandsicherheit überprüft. ( B2/KL/Dig 26.06.2017 06:00)