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Filmkritik „Django — Ein Leben für die Musik“ — Weltkriegs-Episoden und Gypsy-Swing

Am 26.10.2017 hat dieser französische Spielfilm über den Sinto-Stargitarristen Django Reinhardt (1910 — 1953) in Deutschland Kino-Premiere. Django war im Zeitraum 1934 — 1953 wohl einer der besten Jazzgitarristen. Trotz seines Handicaps — er hatte durch einen Wohnwagenbrand nur noch drei unversehrte Finger an seiner linken Gitarren-Griffhand — entwickelte er neue, revolutionäre Techniken für die Gitarre.

„What Happened to Monday?“ Filmkritik — Sieben Farben des Regenbogen

Schreckliche Dystopien, welche zum scheinbaren Wohl der Allgemeinheit über sprichwörtliche Leichen gehen, gehören bei futuristischen Visionen ja fast schon zum guten Ton. Vor allen Dingen in Sachen cineastischer Ausdrucksform. So wird eine grundsolide Stimmung gewährleistet, die keinerlei Fokus fordert und meist entsprechend wenig zu bieten hat. Funktioniert gelegentlich, jedoch nur, wenn die Kernidee, welche dieses Gerüst stützen muss, die fehlende Tiefe wieder ausgleichen kann.

„My Little Pony — Der Film“ Filmkritik — Kunterbunt und abgedreht

Aufgepasst, ihr Stofftier-Kuschler, hergehört Kindgebliebene. Spitzt die Ohren, Buben und Mädels und drückt die Brille gegen den Bildschirm, wehrte Mütter. Am 05. Oktober 2017 erscheint „My Little Pony — Der Film“ in den deutschen Kinos; eine Animationskomödie, die trotz offensichtlicher, visueller Gegenargumente, einen zweiten oder auch dritten Blick durchaus wert sein könnte. Doch seid gewarnt: egal was ihr hier zu lesen bekommt, dieser Streifen ist, was er ist: eine Produktion für Kinder.

„Blade Runner 2049“ Filmkritik — Die Zukunft sieht immer noch düster aus

Fünfunddreißig Jahre sind seit „Blade Runner“ vergangen. Die Replikanten, welche so viel Ärger in ihrem Leid bereitet haben, sind mittlerweile verboten worden. Ihr Ersatz, eine neue Baureihe künstlicher Menschen, haben den frei gewordenen Platz eingenommen und arbeiten unaufhörlich an dem Traum ihres Schöpfers, dem Industriellen Niander Wallace (Jared Leto): die Sterne den Menschen untertan machen. Große Ziele, die sich nur bewerkstelligen lassen, wenn ganz bestimmte Bedingungen erfüllt wurden.

„Kingsman 2: The Golden Circle“ Filmkritik — All Hail America

Es ist immer bedauerlich, wenn eine Fortsetzung unter zu vielen Ideen von zu einfallslosen Menschen zu leiden hat. Matthew Vaughn macht in diesem Actionfeuerwerk als Regisseur zwar wenig bis gar nichts falsch, doch in Zusammenarbeit mit Jane Goldman hat er ein Drehbuch auf die Beine gestellt, dass unmissverständlich klar macht, dass kaum einem — vielleicht sogar keinem — der Beteiligten wirklich klar ist, was „Kingsman: The Secret Service“ 2014 überhaupt zu einem Erfolg gemacht hat.

„Norman“ Filmkritik — Richard Gere in unsympathisch

Mit Dramen erreicht man nur äußerst selten ein großes Publikum. Sobald es spezifischer wird, sagen wir mal ein Politik-Drama, wächst der Kreis an potenziellen Interessenten auch nicht unbedingt. In solchen Fällen müssen Drehbuch und Erzählstil clever, die Figuren interessant sein. „Norman“ von Joseph Cedar („Footnote“, „Beaufort“, „Ha-Hesder“) beweist, wie all diese Zutaten vorhanden sein können, während das Endergebnis trotzdem wieder nur der lauwarmen Suppe vom Vortag gleicht.