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„Kingsman 2: The Golden Circle“ Filmkritik — All Hail America

Es ist immer bedauerlich, wenn eine Fortsetzung unter zu vielen Ideen von zu einfallslosen Menschen zu leiden hat. Matthew Vaughn macht in diesem Actionfeuerwerk als Regisseur zwar wenig bis gar nichts falsch, doch in Zusammenarbeit mit Jane Goldman hat er ein Drehbuch auf die Beine gestellt, dass unmissverständlich klar macht, dass kaum einem — vielleicht sogar keinem — der Beteiligten wirklich klar ist, was „Kingsman: The Secret Service“ 2014 überhaupt zu einem Erfolg gemacht hat.

„Norman“ Filmkritik — Richard Gere in unsympathisch

Mit Dramen erreicht man nur äußerst selten ein großes Publikum. Sobald es spezifischer wird, sagen wir mal ein Politik-Drama, wächst der Kreis an potenziellen Interessenten auch nicht unbedingt. In solchen Fällen müssen Drehbuch und Erzählstil clever, die Figuren interessant sein. „Norman“ von Joseph Cedar („Footnote“, „Beaufort“, „Ha-Hesder“) beweist, wie all diese Zutaten vorhanden sein können, während das Endergebnis trotzdem wieder nur der lauwarmen Suppe vom Vortag gleicht.

„ES“ Filmkritik — Coulrophobie-Trigger-Warnung

Streiten wir doch bitte nicht über die generelle Verfilmbarkeit von Stephen Kings Romanen. Aufgrund des immensen Erfolgs seiner Bücher wird sich nichts daran ändern, dass immer wieder Werke von dem weltbekannten ‚Meister des Horrors‘ als Kinoadaption das Licht der Welt neu erblicken. Worüber wir uns jedoch uneinig sein dürfen und auch sollten, ist die Qualität dieser Streifen. Nicht selten zeigt sich in cineastischer Form nämlich, wie schwer es eigentlich ist, aus einem Buch, einen Film zu zaubern. Vor allen Dingen, wenn der geistige Vater Stephen King heißt.

„mother!“ Filmkritik — Verwirrend. Verstörend. Schön.

Und alle Jahre kommt dann so ein Film. Der Satz kann ruhig ohne Zusammenhang in den Raum geworfen werden, mit dem Ziel, eine Einleitung zu erschaffen; damit steht er dem neuen Werk von Darren Aronofsky in nichts nach und wird diesem Thriller vielleicht sogar auf einer gewissen Ebene gerecht. Denn wie immer, wenn der „Requiem for a Dream“-Regisseur etwas abliefert, ist das Ergebnis hundertprozentig unangepasst, fast schon unflexibel. Recht wollte er es wohl nie jemandem machen, nur ähnlich denkende Geister finden.

„Annabelle 2“ Filmkritik — Warner Bros. Horror Universe

Der Erfolg des Marvel Cinematic Universe ist Fluch und Segen zugleich. Schön, dass es nun endlich verstärkt zusammenhängende Geschichten in cineastischer Form gibt, die alle irgendwie und irgendwo aufeinander aufbauen. Der Kunde liebt so etwas. Weniger schön, dass dadurch aus so ziemlich jeder Idee direkt ein eigenes Universum geschmiedet werden muss. „Conjuring“ und „Conjuring 2“ waren große, vor allem finanzielle Erfolge. Selbst des Kritikers liebster Sandsack, „Annabelle“, hat satte 256 Millionen US-Dollar eingespielt. Was nun passieren würde, war also schon lange klar ...

„Atomic Blonde“ Filmkritik — Kalte Augen, kaltes Herz

Kühl, hart und irgendwie faul. Das sind die drei Begriffe, die David Leitchs Comic-Verfilmung „Atomic Blonde“ am besten beschreiben. Der in Berlin kurz vor der Wende angesiedelte Spionage-Thriller ist visuell einsam unter seinesgleichen, von der Geschichte her jedoch einer von tausenden. Ein harter, unregelmäßiger Kontrast, der von Superstar Charlize Theron nicht ausgeglichen werden kann, aber auf gewissen Ebenen unterstrichen wird.