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Vorschau: «Die Zeitmaschine - Teil 1 & 2» (Folgenreich/Imaga; ab dem 29.09.2017 im Handel)

Lange haben die Fans von Oliver Döring (u. a. Geisterjäger John Sinclair, Don Harris - Psycho-Cop, Star Wars, End Of Time, Foster) darauf gewartet, dass der bekannte Hörspielproduzent sich der Vertonung der berühmten Romane von H. G. Wells annimmt.. In einer Woche hat dieses Warten allerdings eine Ende. Dann nämlich beginnt Folgenreich mit der Veröffentlichung von Dörings Wells-Trilogie.Den Auftakt markiert die akustische Umsetzung des legendären Wells-Romans Die Zeitmaschine, die in zwei Teilen und mit einer Gesamtspielzeit von ca., 118 Minuten am 29. September 2017 erscheinen wird. Später folgen noch das Einzelhörspiel Das Imperium Der Ameisen, basierend auf einer Novelle des 1866 geborenen englischen Autors, sowie einer der Science-Fiction-Klassiker schlechthin, der Hörspiel-Dreiteiler Krieg Der Welten, den Wells im Jahre 1898 verfasst hat.H. G. Wells, dessen Œuvre etwa 100 Bände umfasst, ist hierzulande vor allem durch seine utopischen Geschichten bekannt. Gerade einer seiner ersten Romane Die Zeitmaschine gilt als Meilenstein der Science Fiction-Literatur und darüber hinaus als ein Schlüsselwerk zur Entstehung des Steampunk. Mittlerweile avancierte Wells selbst zur Kultfigur, und es wurde ihm in zahlreichen Romanen, Essays, Verfilmungen und Serien ein würdiges Denkmal gesetzt.Die Zeitmaschine (org.: The Time Machine) aus dem Jahr 1895 ist die erste literarische Beschreibung einer Zeitreise in die Zukunft. Im Mittelpunkt der dystopischen Handlung steht ein junger Forscher und Erfinder, der mit einer selbstgebauten Zeitmaschine die Gegenwart des späten 19. Jahrhunderts hinter sich lässt und weit in die Zukunft der Menschheit reist. Im Jahr 802.701 angekommen, findet er schließlich eine Erde vor, auf der fast alles menschliche Leben erloschen ist – bis er auf das Volk der freundlich-naiven Eloi trifft, die scheinbar in paradiesischen Zuständen leben. Doch dann entdeckt er, dass die Eloi von den nachtaktiven, monsterartigen Morlocks, die im Untergrund leben, beherrscht und quasi als Schlachtvieh gehalten werden. Als er wieder in seine Zeit zurückreisen will, muss...

Rant: Wer lesen kann, erspart sich Peinlichkeiten!

Mann, was waren das doch für schöne Zeiten, als die Menschen nicht nur die Überschriften lasen, sondern auch die Artikel selbst. Unzählige sinnfreie Kommentare wurden durch dieses bisschen Aufwand niemals verfasst, und die Kommentierenden selbst ersparten sich dadurch jede Menge Peinlichkeiten. Aber machen wir uns nichts vor: Diese Ära ist weitgehend vorbei, denn selbst jene, deren Beruf das geschriebene Wort ist, fallen inzwischen offenbar der Seuche des Überschriftkommentierens anheim. "Judge Dredd kommt zu Netflix!", weiß der deutsche Verlag Cross Cult heute auf Facebook zu verkünden und verlinkt in diesem Zusammenhang auf einen Artikel der WebsiteDigitalspy.com vom 12. September 2017 mit der Überschrift "Judge Dredd: Mega-City One TV series on Netflix starring Karl Urban – release date, cast and everything you need to know." Nach der Lektüre des Beitrags lässt sich dessen Inhalt mit einem einzigen Satz zusammenfassen: Nichts genaues weiß man nicht! Die Produzenten der geplanten Serie hätten zwar gerne Karl Urban wieder in der Hauptrolle als Judge Dredd, Urban wäre auch gewillt, den Part nach 2012 ein weiteres Mal zu übernehmen, aber unterschrieben ist noch nichts. Die Macher haben zwar jede Menge Ideen, was sie in der Serie gerne an Geschichten erzählen würden, aber in diesem frühen Stadium können sie dazu noch nichts Konkretes sagen. Wenn es nach den Produzenten geht, könnte Judge Dredd: Mega-City One in zwei Jahren anlaufen. Oder auch früher. Oder auch später. Das hängt alles vom Verlauf der Produktion ab. Und Netflix? Angeblich hat der Streaming-Anbieter Interesse an der Serie, aber einen Vertrag zwischen Rebellion Productions und Netflix gibt es...noch nicht. Damit wir uns recht verstehen: Als Fan des Films Dredd fände ich eine Netflix-Serie Judge Dredd: Mega-City One mit Karl Urban in der Hauptrolle einfach nur großartig. Ob sie nun 2018, 2019 oder später kommt, ist mir dabei völlig gleichgültig. Und...

Hörspielrezension: «Gruselkabinett Folge 123: Die Zeitmaschine» (Titania Medien)

Am vergangenen Freitag veröffentlichte Titania Medien mit Gruselkabinett Folge 123: Die Zeitmaschinedas dritte von insgesamt vier Hörspielen, die das Label auf Basis von Romanen des SF-Pioniers H.G. Wells dieses Jahr im Rahmen seiner Reihe Gruselkabinett präsentieren wird. Vorausgegangen waren Folge 120/121: Der Unsichtbare und Folge 122: Die Insel des Dr. Moreau; den Abschluss markiert Folge 124/125: Der Krieg der Welten am 25. August 2017. Doch bevor die Außerirdischen über die Erde herfallen, steht nun erst einmal eine Reise in die ferne Zukunft auf dem Programm, die jedoch Ende des 19. Jahrhunderts ihren Ausgang nimmt. Im viktorianischen England des Jahres 1894 staunen die beiden Gäste eines Wissenschaftlers nicht schlecht, als dieser ihnen eröffnet, dass es seiner Meinung nach nicht nur theoretisch möglich sei, sich in der Zeit zu bewegen, sondern er vielmehr sogar eine Maschine gebaut habe, mit der Reisen in der vierten Dimension möglich seien. Als Beleg für die der Richtigkeit seiner Behauptungen lässt er zunächst ein funktionstüchtiges Modell der Zeitmaschine vor den Augen der Anwesenden zu einer Zeitreise aufbrechen und präsentiert ihnen anschließend sogar das Original. Doch seine Freunde bleiben weiterhin skeptisch. Kurzentschlossen beschließt der Zeitreisende daraufhin, als Beweis selbst einen Trip in die Zukunft zu unternehmen. Dieser wird ihn ins Jahr 802701 führen...Wells' Roman erschien erstmals 1895, die Filmadaption aus dem Jahre 1960 (Regie: George Pal) ist einer derKlassiker des Science-Fiction-Kinos. Und an beidem hat sich Titania bei seiner Version von Die Zeitmaschine orientiert: Die Beschreibung der Zeitmaschine und insbesondere das Cover verweisen eindeutig auf den Film, während es Wells' Sozialkritik – verpackt in die Überlegungen des Zeitreisenden über die Gründe für die Aufspaltung der Menschheit in Eloi und Morlocks – es vom Buch ins Hörspiel geschafft haben. Und auch jene Szene, in der der Zeitreisende sogar noch weiter in die Zukunft reist, ist enthalten. Die...

Hörspielrezension: «Zukunfts-Chroniken: Gestern oder noch davor in Korea» (Frank Hammerschmidt & Hoerspielprojekt)

Nur knapp einen Monat nach Zukunfts-Chroniken Live: Jasmin geht heute bereits eine weitere Folge von Frank Hammerschmidts anthologischer SF-Hörspielserie an den Start. In Zukunfts-Chroniken: Gestern oder noch davor in Korea entführt der Autor seine Hörerschaft dieses Mal auf die koranische Halbinsel, wo am Ende des 21. Jahrhunderts die Konfrontation zwischen Nord und Süd ein Ende gefunden hat – mit unschönem Ausgang für das demokratische Südkorea. Doch eine Möglichkeit bleibt noch, etwas dagegen zu unternehmen. Zukunfts-Chroniken: Gestern oder noch davor in Korea hat eine Spielzeit von ca. 35 Minuten und feiert heute Abend ab 20:00 Uhr seine Premiere im Webradio von hoerspielprojekt.de . Anschließend ist das Hörspiel als kostenfreier Download verfügbar.Die Zukunfts-Chroniken. Bisher wurden sie noch nicht niedergeschrieben, aber wir alle nähren diese Zeilen. Heute, hier und an anderen Orten. Die Zukunft kann beginnen...Südkorea 2095. Das Land wird von den nordkoreanischen Nachbarn überrant. Eine einsame Agentin wird durch die Zeit geschickt, um den Diktator Gang San-Hung zu töten. Doch es kommt alles anders. (Klappentext)Seit H. G. Wells' Roman Die Zeitmaschine hat das Thema der Zeitreise einen festen Platz in der Phantastik bzw. Science-Fiction und übt auf das Publikum eine unverändert große Faszination aus. Wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb, weil jeder sich schon einmal gewünscht hat, einen Sprung in die Vergangenheit zu machen, um begangene Fehler korrigieren oder frühere Epochen der Menschheit hautnah erleben zu können. Nun legt Frank Hammerschmidt im Rahmen seiner Reihe Zukunfts-Chronikenseine eigene Zeitreisegeschichte vor, die mit einer spannenden Prämisse und einem interessanten Handlungsort punkten kann. In Asien angesiedelte Hörspiele sind eher die Ausnahme – da freut es, dass Hammerschmidt seine Story dort angesiedelt hat. Und einen Gegenwartsbezug gibt es mit dem Konflikt zwischen Pjöngjang und Seoul auch. Natürlich kommt dem erfahrenen SF-Fan beim Lesen des Klappentextes sofort der Plot von James Camerons Terminator in den Sinn - und...

Hörspielrezension: «Der Krieg der Welten» (Mediabühne Hamburg/Lübbe Audio)

Am 21. September 2016 jährte sich der Todestag von Herbert George Wells - Autor von Science-Fiction-Klassikern wie Der Unsichtbare, Die Insel des Dr. Moreau, Die Zeitmaschine und Der Krieg der Welten – zum siebzigsten Mal. Ein Datum mit Signalwirkung für alle, die Wells' Geschichten gerne adaptieren würden. Denn waren dafür bislang Lizenzgebühren zu entrichten, fallen diese seit dem 1. Januar 2017 nun weg. Da überraschte es nicht, als Ende letzten Jahres gleich mehrere Label ankündigten, 2017 Hörspiele basierend auf den Werken des berühmten Briten veröffentlichen zu wollen. Den Anfang im Reigen der Wells-Vertonungen machte dabei die Mediabühne Hamburg mit ihrer viereinhalbstündigen Version von Der Krieg der Welten, die am 24. April von Lübbe Audio in den Handel gebracht wurde. 1898: Das Team einer Polarexpedition entdeckt im Eis einen brodelnden Krater und geht zunächst von einem Meteoriten aus. Bald aber mehren sich die Einschläge überall auf der Welt – Vorboten eines Vernichtungsfeldzuges, dem die Menschheit nichts entgegenzusetzen hat... (Ankündigungstext)Es ist durchaus legitim, Der Krieg der Welten als eine Abenteuergeschichte über die Auseinandersetzung zwischen der Menschheit und einem außerirdischen Aggressor zu begreifen. Wells hingegen wollte seinen Roman in erster Linie als eine Kritik am Kolonialismus verstanden wissen und seinen Landsleuten vor Augen führen, wie es sich anfühlt, ohne Vorwarnung von einer technologisch überlegenen Macht, für die man keine Bedrohung darstellt, erobert zu werden. Die Leser sollten spüren, wie viel Verzweiflung und Leid damit verbunden sind, wenn eine Gesellschaft plötzlich aus den Angeln gehoben wird, Gesetze keine Bedeutung mehr haben und man hilflos mit ansehen muss, wie um einen herum grundlos Menschen abgeschlachtet werden. Wenngleich die damalige Presse nicht müde wurde, die Kolonialkriege als ein großes Abenteuer zu verbrämen: Für die Eroberten waren sie alles als das.Welche Intention Wells mit seinem Roman verfolgte, hat die Mediabühne Hamburg sehr wohl verstanden....

Der Watchman on Tour: Hörmich 2017 (24. Juni 2017)

Seit 2013 findet einmal im Jahr in Hannover die Hörspielmesse Hörmich statt. Schon die letzten zwei, drei Jahre hatte ich vor, die Veranstaltung zu besuchen, doch private wie berufliche Gründe verhinderten dies eins ums andere Mal. Aber dieses Jahr stand dem Trip in die Stadt an der Leine glücklicherweise endlich nichts mehr im Wege. Entsprechend neugierig und gespannt war ich darauf, was mich auf der Messe erwarten würde. Die Reise von Aachen nach Hannover verlief reibungslos – wenn man mal davon absieht, dass ich bereits um sechs Uhr morgens den Zug besteigen und somit sehr früh aufstehen musste. Aber immerhin konnte ich während der Fahrt ja noch etwas Schlaf nachholen. In Hannover gegen 10 Uhr angekommen, gab es erst einmal ein zweites Frühstück, ehe ich mich zum Kulturzentrum FAUSTaufmachte, das ich nach einer ca. 15 minütigen Fahrt mit der Stadtbahn und einem kurzen Fußweg kurz nach 11 Uhr erreichte. Das Kulturzentrum FAUST ist ein ehemaliges Fabrikgelände und versprüht daher einen durchaus rustikalen Charme, der aber dafür sorgt, dass es sehr ungezwungen zugeht. Die Location ist sehr übersichtlich, was für mich als erstmaligem Besucher von Vorteil war, denn man findet sich schnell zurecht. Außerdem befindet sich auf dem Gelände praktischerweise ein Biergarten, wo man unter Bäumen Pause machen oder bei einem warmen oder kühlen Getränk für einen Plausch zusammensitzen kann. Schon kurz nach 11 Uhr war die Messe gut besucht; vor dem Pavillon, wo das Eintrittsgeld zu entrichten war, hatte sich eine kleine Schlange gebildet. Und bereits dort ergab sich zum ersten Mal jenes Szenario, das sich den Tag über noch oft wiederholen sollte: Ich traf auf jemanden, den ich schon seit geraumer Zeit aus Foren oder den sozialen Netzwerken kannte, aber noch nie getroffen hatte. Und nach einer herzlichen Begrüßung ergab sich sogleich ein längeres Gespräch. Darum dauerte es...