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Das gewünschteste Wunschkind
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Test und Vergleich der Tragehilfen Mysol, Luemai, Fräulein Hübsch, Limas, Madame Jordan und Didytai

Warum sollten wir Babys tragen? Nachdem Kinder jahrzehntelang hauptsächlich im Kinderwagen herumkutschiert, in Bettchen gelegt und (wenn überhaupt, dann) auf dem Arm herumgetragen wurden, sieht man in den letzten Jahren doch wieder vermehrt Eltern ihre Kinder in Tragetücher oder Tragehilfen tragen. Zum Einen wurde sicherlich erkannt, wie unheimlich praktisch das Tragen ist: Man hat beide Hände frei und kann sich somit wunderbar um anderes kümmern, z. B. um den Haushalt und Geschwisterkinder. Man ist mobil, kann das Kind überallhin mitnehmen und muss das schlafende Kind nicht durch Umbetten oder Umziehen wecken, wenn man das Haus verlässt, weil man einfach die eigene Jacke über dem Kind schließen kann und das Kind somit warm eingepackt ist. Vor allem aber wird das eigene Bedürfnis nach Nähe befriedigt, wovon insbesondere auch Papas sehr profitieren können. Zum Anderen besinnt man sich aber auch auf die Vorteile des Tragens für das Baby: Neben den positiven Auswirkungen auf den kleinen Babykörper (z. B. Minderung der Blähschmerzen der Dreimonatskoliken durch die Wärme und leichte Massage, Schulung des Gleichgewichtssinns, Unterstützung der Entwicklung der Hüfte durch Spreizstellung der Beinchen) rückt dabei insbesondere die Stärkung der Bindung des kleinen Traglings zum Tragenden in Vordergrund, da das Urbedürfnis nach Nähe und Geborgenheit befriedigt wird. Weiterlesen »

Warum du Dich immer verabschieden und niemals heimlich von Deinem Kind fortschleichen solltest

Als meine Töchter etwa ein Jahr alt waren, konnte ich mich nicht von ihnen wegbewegen, ohne dass das in einem Drama endete. Sie wollten mich partout nicht gehen lassen. Es gab Tränen, sie schrien und klammerten sich an mir fest, obwohl ich sie nur bei sehr engen Bindungspersonen, wie meiner besseren Hälfte oder den Großeltern lassen wollte. Mir fiel auf, das es sehr viel besser klappte, wenn ich mich quasi wegschlich, sobald sie einmal ins Spiel gefunden hatten. Doch machte mir diese Strategie ein schlechtes Gewissen. Ich wusste nicht genau, warum, aber es schien mir irgendwie fies, so einfach abzuhauen. Andererseits wollte ich dem Erwachsenen, der dann in meiner Abwesenheit auf die Mädchen aufpasste, nicht so viel Drama zumuten. Zwei heulende Kinder gleichzeitig zu trösten und zu beruhigen, ist schon echt `ne Herausforderung. Weiterlesen »

Mein Kind lässt sich nicht trösten oder nur Papa darf es trösten

Immer mal wieder schreiben uns Leser E-Mails oder Nachrichten auf Facebook und stellen Fragen, die ihnen besonders unter den Nägeln brennen. Leider schaffen wir es nicht mehr, diese Anfragen individuell zu beantworten, da wir sonst acht Stunden am Tag E- Mails beantworten müssten, um allen gerecht zu werden. Das neue Buch, unser Blog, die Arbeit und unsere Kinder würden viel zu kurz kommen. Wir wollen aber in loser Folge die am häufigsten gestellten Fragen hier etwas ausführlicher beantworten.  Mein Kind lässt sich nicht trösten Einer der am meisten gelesenen Artikel auf unserer Seite ist "Warum man Kinder immer trösten sollte". Einige Leser haben unter dem Artikel kommentiert, dass sich ihre Kinder aber oft nicht trösten ließen. Katzenflieder schreibt bspw.: "Ich mag mich irren aber in bestimmten Situationen, gerade wenn das Kind aus Wut weint, kann ich nicht trösten. Beispiel: Als meine ältere Tochter 2,5 Jahre alt war, ging sie furchtbar gern in die Kita. Unterwegs konnte ich sie gut ablenken. Sobald wir aber das Haus betraten fing sie an hysterisch zu werden, schreiben toben, um sich schlagen, sich selbst beißen und kneifen, bis hin zu Kopf gegen den Schrank donnern. JEGLICHE Versuche ihr beizustehen, ihr zu vermitteln oder sie abzulenken, missglückte. Ich konnte nichts anderes tun als abzuwarten und sie mit ihrem Zorn allein zu lassen. Ich saß da und wartete, bis sich ihr Ton veränderte. Ansprechen, anfassen oder gar angucken, hat sie nur noch wütender gemacht. Ich erreichte sie immer erst wenn sich ihr Ton veränderte. dann wurde sie zugänglich und man konnte sie wie gewohnt trösten und ansprechen". Weiterlesen »

Aktives Zuhören nach Gordon - wie wir mit unseren Kindern gemeinsam Probleme lösen

In unserem letzten Artikel ging es um zwölf Botschaften, die wir vermeiden sollten, wenn unsere Kinder Probleme haben. Wir hatten Euch versprochen, nochmal konkret über das Aktive Zuhören zu schreiben. Was ist "aktives Zuhören"? "Aktives Zuhören beschreibt einen Prozess innerhalb eines Dialoges, bei dem der Empfänger einer Nachricht sich für einen Moment empathisch in die Situation des Senders einfühlt, auf dem Selbstoffenbahrungs-Ohr hört und dann die von ihm gehörte Botschaft mit eigenen Worten noch einmal wiedergibt, um den Sender das Problem wertfrei vor Augen zu halten und ihn dazu anzuleiten, eigenständig eine Lösung zu finden." Das klingt sehr hochgestochen - es bedeutet nichts anderes, als dass der Zuhörer aufmerksam zwischen den Zeilen hört und überlegt, was der Sprecher meinen könnte, ohne es bewusst selbst schon zu wissen. Das Ergebnis des Zwischen-den-Zeilen-Lesens wird in eigene Worte verpackt. Durch das Umformulieren werden beim Sender Gefühle ausgelöst - entweder er kann dem zustimmen ("Ja, das meinte ich."), oder er wird es ablehnen ("Nein, so fühle ich ganz und gar nicht!"). Beides bringt ihn ihm einen weiteren Stein des Verstehensprozesses ins Rollen - ein neuer, weiterführender Gedanke blitzt in ihm auf. Er wird weitersprechen, und so dem Kern des Problems immer näher kommen. Schafft der Empfänger es, mit seinen Antworten nicht lenkend oder wertend zu agieren, kann der Sender sein Problem und dessen mögliche Lösung ganz allein erkennen. Das gibt ihm einerseits ein befriedigendes Gefühl von Selbstwert und andererseits ein wohliges, verbindendes Gefühl des Verstanden-worden-Seins. Weiterlesen »

12 Botschaften, die Eltern vermeiden sollten, wenn ihr Kind ein Problem hat

Als Herr Friedlich geboren wurde, stürzte meine damals dreieinhalbjährige Tochter Fräulein Chaos in eine tiefe Krise. Nach ein paar Wochen fing sie - für mich völlig überraschend - an, ihre Schwester zu hassen. Ich konnte diese Gefühle nicht nachvollziehen, immerhin waren die beiden seit ihrer Geburt ein Herz und eine Seele und Fräulein Ordnung hatte auch nichts "gemacht", um diesen Hass zu provozieren. Ich war ratlos und führte Tag für Tag Gespräche mit meiner wütenden kleinen Tochter. Ich wollte ihr zuhören und sie verstehen. Ich wollte ihr aber auch klarmachen, wie schade es ist, wenn sie sich einfach so von ihrer besten Freundin und Schwester abwendet. Ich wollte Harmonie, so, wie ich Harmonie zwischen mir und meinem älteren Bruder gehabt hatte. Doch die Gespräche von Fräulein Chaos und mir liefen nicht gut. Eigentlich drehten wir uns jeden Tag wieder und wieder im Kreis: Weiterlesen »

Ist mein Kind schulreif? Wann Kinder als schulfähig gelten

Meine Töchter Fräulein Chaos und Fräulein Ordnung sind gleich alt. Trotzdem kam eine von ihnen 2016 zur Schule, und die andere wird 2017 eingeschult werden. Wir haben uns damals für diesen etwas ungewöhnlichen Schritt entschieden, weil wir nach intensiver Betrachtung der Schulreifekriterien zu dem Schluss kamen, dass Fräulein Ordnung zwar kognitiv absolut schulfähig war, aber nicht in anderen Punkten, wie emotionale und soziale Reife. Sie war in unseren Augen zwar schul-reif, aber nicht schulhof-reif. Definition der Schulreife"Schulfähigkeit ist die Summe ganz bestimmter Verhaltensmerkmale und Leistungseigenschaften eines Kindes, die es braucht, um im Anfangsunterricht und in der weiteren Schulzeit Lernimpulse wahrzunehmen, aufzugreifen und im Sinne einer Lernauseinandersetzung zu nutzen, um persönlichkeitsbildende und inhaltliche Weiterentwicklungen im emotionalen, motorischen, sozialen und kognitiven Bereich aufzunehmen und umzusetzen. Dabei ist die Schulfähigkeit als ein vernetzter Teil eines Ganzen zu betrachten: Sie ist immer abhängig von den besonderen Rahmenbedingungen einer Schule und den Persönlichkeitsmerkmalen und fachlichen Kompetenzen der dort tätigen Lehrkräfte." [Krenz, A., Ist mein Kind schulfähig?, 2014, S. 71] Weiterlesen »