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Das Markgräflerland ist eine der schönsten Regionen Deutschlands. Entdecken Sie seine Vielfalt. Hier finden Sie alles Wissenswerte, Bilder und Tipps zur Region.
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Schlemmen im Gartenparadies: Café Glückauf in Badenweiler-Schweighof

„Das Café Glückauf hat zum Glück auf“ - die verlockende Botschaft bewahrheitet sich sofort, noch bevor man das gemütliche Café am Ende des Klemmbachtals in einer Seitenstraße von Schweighof betritt: Schon der verwunschene Garten mit seiner verschwenderischen Pflanzenvielfalt, durch den der kleine Fußweg zum Haus führt, ist ein Erlebnis fürs Auge. Und erst recht die Gartenterrasse an der Rückseite des Gebäudes! Mit 20 Tonnen Natursteinen haben Gisela und Christian Muno aus einer leicht ansteigenden Wiese eine romantische Gartenlandschaft mit lauschigen Plätzchen zum Sitzen und Schlemmen geformt. Hier kann man vor der Kulisse der dunklen Bergwälder des Schwarzwaldes eine Auszeit nehmen, sich mit duftendem Kaffee und hausgemachten Kuchen und Torten verwöhnen lassen. Man sollte sich Zeit bei der Auswahl lassen, die Kuchentheke ist ein eigenes kleines Festival der Sinne: Himbeer-Sahne-Biskuit-Rolle, Schwarzwälder Kirschtorte, je nach Saison Kuchen mit Beeren und Obst, dann auch Spezialitäten wie der Schokolade-Brownie-Mandelkuchen, die „Ozeantorte“ oder die Schokobananentorte verheißen himmlische Genüsse. Eine auserlesene Teekarte spricht anspruchsvolle Teetrinker an. Hier findet sich neben den Klassikern auch ein duftiger, wohltuender „Glückauf-Haustee“ mit Melisse, Minze, Ringelblumen, Verbene, Erdbeer- und Brombeerblättern. „Wir nennen uns zwar Café, aber bei uns kann man auch richtig essen“, sagt Christian Muno. Salate in vielen Variationen, eine deftige Hausmacherplatte, ein mediterraner Teller mit Fenchelsalami, Peccorino, Oliven und anderen transalpinen Köstlichkeiten verlocken ebenso wie das geräucherte Forellenfilet, die warme Suppe oder die Maultaschen mit abgeschmälzten Zwiebeln und Kartoffelsalat. Wer nur eine Kleinigkeit zu Bier oder Wein nebenher naschen möchte, entscheidet sich vielleicht für ein Schälchen Oliven, eine Portion Parmesan mit Olivenöl oder den Schafskäse mit Peperoni und getrockneten Tomaten. Die heimischen Erzeuger haben im Café Glückauf einen tollen Auftritt: Die Speisekarte verrät, wo die Zutaten für die Leckereien herkommen: Aus der Staufener Metzgerei Wiggenhauser etwa oder vom Kaffeeröster Fredo, aus der...

Ein historisches Denkmal: Das Museum für Stadtgeschichte in Neuenburg am Rhein

Wer bei einem Gang durch die 1175 gegründete Zähringerstadt Neuenburg am Rhein nach historischen Bauwerken oder Fundstücken Ausschau hält, wird leider feststellen, dass weit und breit nichts dergleichen zu sehen ist - wenn man einmal von den derzeit noch freigelegten archäologischen Ausgrabungen absieht. Denn die Stadt wurde gleich dreimal in ihrer Geschichte total zerstört: In den Erbfolgekriegen des 17./18. Jahrhunderts und im Zweiten Weltkrieg, als annähernd 95 Prozent der Bausubstanz zuerst durch einen Artilleriebeschuss im Jahr 1940, dann durch einen alliierten Fliegerangriff 1944 in Schutt und Asche gelegt wurden. Doch es gibt sie noch, die historischen Relikte. Sie werden als facettenreiches Repertoire einer oft geschundenen, doch immer wieder zum Leben erwachten Stadt im Museum für Stadtgeschichte am Franziskanerplatz für den interessierten Besucher präsentiert.Das Neuenburger Museum für Stadtgeschichte ist beileibe kein Feld-Wald-und-Wiesen-Heimatmuseum. Selbst ein historisches Denkmal, beherbergt es auf drei Etagen lebendig präsentierte Geschichte. Das Gebäude ist eines der wenigen Häuser, die im Zweiten Weltkrieg nicht völlig zerstört wurden. Im 13. Jahrhundert befand sich in der Nähe ein Franziskanerkloster. Das heutige Bauwerk entstand im 19. Jahrhundert und weist Züge des Baustils der Neorenaissance auf, zeigt aber auch Merkmale eines italienischen Baustils, wie ihn der Weinbrenner-Nachfolger Heinrich Hübsch pflegte.Über Jahrzehnte hinweg diente das Gebäude als Schulhaus, nach 1945 als Rathaus. Am 8. Dezember 1988 zog dann das Museum für Stadtgeschichte ein, das Stadtschreiber Winfried Studer bereits 1975 anlässlich des 800-jährigen Bestehens der Stadt gegründet hatte. Studer, der die Geschichte Neuenburgs wie seine eigene Westentasche kennt und schon manche historische Überraschung aus alten Chroniken und Kirchenbüchern hervorzauberte, sorgte für eine umfangreiche Erweiterung der im Museum beheimateten historischen Sammlung und war auch für die Museumskonzeption verantwortlich. Nachdem das Gebäude 1999 durch einen Brand schwer in Mitleidenschaft gezogen worden war, musste es gründlich renoviert werden. Damals erhielt es den...

Wasserkioske für den Senegal: Stadtwerke und Neoperl unterstützen Projekt des Rotary-Hilfswerks Müllheim-Badenweiler

Die Region Sine-Saloum ist nicht die trockenste im westafrikanischen Senegal. Im Gegenteil: Das Deltagebiet der Flüsse Saloum und Sine, die hier in den Atlantischen Ozean münden, ist bedeckt von weitläufigen Mangrovenwäldern, die seit 2011 erst als Unesco-Weltnaturerbe geschützt sind. Es fehlt nicht an Wasser, wohl aber an trinkbarem Wasser. Beispielsweise in dem Ort Diarrere, wo 6.000 Menschen von der Landwirtschaft leben. Es gibt dort zwar einen 20 Jahre alten Wasserturm, dessen Wasser jedoch ohne Aufbereitung nicht trinkbar ist. Die Menschen mussten bislang entweder salz- und fluorhaltiges Wasser aus Brackwasserbohrungen trinken oder sauberes Wasser aus dem Beutel kaufen – das bei einem Preis von 20 bis 50 Euro-Cent pro Liter für viele jedoch nicht bezahlbar ist. Die Folge für viele Menschen: schwere Gesundheitsprobleme wie Hypertonie und Fluorose.Rund 150.000 Menschen haben jetzt eine Alternative. Sie können in lokalen Wasserkiosks für 1.5 Euro-Cent pro Liter sauberes Trinkwasser kaufen. Möglich ist dies durch die von der Schweizer Firma Swiss Fresh Water entwickelten Trinkwasseraufbereitungsanlagen, die in einer Behindertenwerkstatt in Fribourg zusammengebaut werden. Der Rotary-Club Müllheim-Badenweiler fördert in seinem Jubiläumsjahr 2016/17 diese Art der Wasserversorgung. Das Rotary-Projekt „Ein Wasserkiosk für den Senegal“ wiederum wird unter anderem von der Müllheimer Firma Neoperl und den Stadtwerken MüllheimStaufen finanziell unterstützt.Und so funktioniert das Ganze: Die kompakte Anlage, die nur 136 x 48 x 48 cm misst und 90 kg schwer ist, verfügt über zwei Reinigungsstufen. Mit Ultrafiltration werden Schmutz und Keime entfernt, mit der anschließenden Umkehrosmose werden Salz, Arsen, Fluor oder Metalle abgetrennt. Die Maschine produziert bis zu 170 Liter Trinkwasser pro Stunde und benötigt dafür 0,3 bis 0,5 kWh Energie, die aus Photovoltaikmodulen stammt oder vom lokalen Netz bezogen wird. Neben der Wasseraufbereitungsanlage umfasst das Projekt die Einrichtung eines Wasser-Lieferservices mit Kanistern vom Zentrum aus in das gesamte Dorf und die umliegenden...