RSS Verzeichnis RSS FEED Projekt: LionBit 700
FREIZEIT / MODELLBAU / Projekt: LionBit 700

Haubendesign 4.0

Lange hat es gedauert bis die neue Haube ihre Lackierung bekam aber jetzt ist es endlich soweit. Version 4 ist fertig! Eine gefühlte Ewigkeit verging als ich diese Haube wegen meinen Missgeschicken aufgab, sie dann komplett abgeschliffen zum Profi schickte und sie irgend wann wieder bekam... Es war im Spätsommer 2016 als Version 3 gründlich in die Hose ging. Verzweifelt und genervt schliff ich alles wieder bis zum Grund ab weil der Weiße Lack der als Grundfarbe unter dem Airbrush war, nach dem Abziehen der Linienbänder abgesplittert ist. Kurz darauf bekam ich Hilfe angeboten und schickte die Haube weg mit der Hoffnung bald eine vom Profi lackierte Haube zu bekommen. 15 Monate später Ja, 15 Monate später ist kein Witz. Was bekam ich nach dieser Zeit zurück? Nach zig Nachfragen, über das Jahr verteilt, wie und ob es weiter geht usw. eine schwarz grundierte Haube. Da hat er mit meinem Geduldsfaden ordentlich gespielt. Hoffentlich werden seine anderen Kunden nicht auch so behandelt... Version 4 Nach dieser Erfahrung wird es jetzt eben selbst erledigt. Auch wenn ich sicherlich nicht an die Qualität eines Profis heran komme und diese Arbeit mir nicht wirklich liegt, die Haube muss jetzt endlich fertig werden! Die alte ist schon sehr alt und geflickt... Sieht nicht mehr so gut aus ;-) Version 3 hätte mir schon gefallen also orientierte ich mich an dieser und gab sie erst einmal zum Autolackierer um die Ecke um sie wieder weiss zu bekommen. 3 Tage später war sie wieder da und der sehr schöne Lack musste vor der Weiterverarbeitung erst einmal angeraut werden. Abkleben Die Arbeit vor der es mich am meisten graut ist das Linien abkleben. Dafür sind mehr als 30 Meter Linienband drauf gegangen, 4 mal zog ich alles komplett wieder ab, bei den einzelnen Linien habe...

Kabelsalat

Die Situation mit der BEC Stromversorgung gefiel mir schon lange nicht und auch die Verkabelung am Heli war hässlich und suboptimal, hier musste dringend was getan werden. Die Winterzeit ist dafür perfekt! Viel Arbeit steht an und die Saison beginnt demnächst also ran an die Kabel.... Eine ganze Weile überlegte ich mir wieder zurück zum BEC Akku zu wechseln, aber das Gewicht ist einfach ein no-go. Ich erfuhr aber dass man am BEC-Ausgang des Graupner +T 160HV Cool ab Firmware Version 2.x einen Stützakku ohne Diode nutzen kann. Nach weiteren Recherchen entschied ich mich dann für diese Lösung. Als Stützakku wird ein SLS Quantum 2S-LiPo mit 500 mAh und 30/60C die Bordspannung stabilisieren und notfalls auch noch den Heli steuerbar machen wenn der Motor oder Antriebsakku versagt. Dieser kleine Akku bietet noch mehr Vorteile denn er ist kleiner und leichter als der 50F R2-Buffer und er liefert mehr Strom. Durch den kleinen LiPo entstand auf der Plattform endlich deutlich mehr Platz und dieser wird für einen HoTT GPS-Sensor genutzt. Soweit die Theorie... Als das alles zusammen gebaut wurde, gab es trotzdem kaum Platz auf der kleinen Plattform denn der Kabelsalat aus Servokabeln, Y-Verteilern für die Stromversorgung u.s.w. war einfach zu voluminös. Dieses Problem konnte nur durch kürzen der Kabel beseitigt werden aber die Sache mit den ganzen Y-Verteilern gefiel mir immer noch nicht. Das Microbeast plus hat leider zu wenig Ports um eine vernünftige Stromversorgung zu realisieren also beschloss ich ein Upgrade auf das Microbeast plus HD das einen Hochstromanschluss hat und den Quatsch mit den Y-Verteilern unnötig macht. Hätte ich eigentlich gleich so machen sollen... Egal, dann bekommt der kleine LionBit465 eben das "alte" Microbeast plus und das noch ältere Microbeast V3 geht in die wohlverdiente Rente. Kabelsalatproblem So sah das Chaos ab...

ESC Upgrade: Graupner +T 160HV Cool

Nachdem der Heli mit der Zeit doch immer schwerer wurde und die Leichtfüßigkeit schleichend dahin schwindete, machte ich mir in Letzter Zeit Gedanken wo man hier wieder an Gewicht einsparen kann ohne auf Leistung und Stabilität zu verzichten. Ein kritischer Moment vor einigen Tagen rüttelte mich wieder auf als der YGE 160 HVK Regler plötzlich abregelte weil ich ohne Telemetriedaten vom Antriebsakku fliegen musste und die Zeit vom Timer noch nicht ganz abgelaufen ist... Normalerweise fliegt der Heli mit einer Einzelzellenüberwachung die mir immer rechtzeitig mitteilt wenn eine der 12 Zellen unter einen bestimmten Wert kommt sodass ich rechtzeitig reagieren und landen kann. Nach einem Firmwareupdate des GR-24 Empfängers funktionierte diese Einzelzellenüberwachung nicht mehr und ich musste diese Platine beim Entwickler abgeben damit er die Software an die neuen Bedingungen anpassen kann. In dieser Zeit startete ich einen Versuch im LionBit700 mit einem leichten 8S LiPo Pack was natürlich nur mit gemächlichen Drehzahlen machbar ist, zudem waren es 2 alte 4S Packs vom kleinen LionBit465 die nicht ganz so frisch und druckvoll sind. Ein "schnell mal Testen" geht leider auch nicht so ohne weiteres mit dem YGE Regler, dazu muss man ihn schon auf 8S programmieren sonst läuft der Motor nicht an. Argh... Sowas mag ich gar nicht! Zuhause setzte ich mich an den PC und schaute mich mal um was es so für Regler gibt. Mir fiel der Graupner Brushless Control +T 160 Cool recht schnell auf und weckte gleich mein Interesse. Er wiegt ganze 100gr weniger als der YGE 160 HV-K, hat natürlich HoTT ein BEC und ist auch noch so kompakt und mit 160A trotzdem kraftvoll. Ideal! So könnte man auch noch die 260gr BEC-Akku-Masse einsparen und und schon sind wir hier bei satten 360gr MINUS :-) Weitere Vorteile sind die einfache Programmierung des Reglers über...

Der erste richtiger Crash

Oh nein, es hat gekracht! Dieses mal aber richtig. Der Schaden war zwar nicht sehr hoch aber trotzdem schmerzhaft und sehr ärgerlich denn ich habe ihn selbst verursacht. Es war ein lumpiger Verknüppler der wirklich nicht sein musste. Ein Flip mit Pausen im 90 Grad Zyklus, eigentlich nichts was schwer zu steuern ist und tausende male schon ohne Probleme geflogen der dieses mal im letzten Abschnitt gründlich schief ging. Statt Positiv Pitch habe ich negativ Pitch gesteuert und Bääm! 01.09.2016: Der Heli wurde mit 13,5° Negativpitch und Rückwärtsfahrt in einem zum Glück relativ flachem Winkel (geschätzt 20-30°) in den Boden gerammt. Die Keckfinne musste wohl als erstes daran glauben, danach natürlich die Heckblätter und die Heckrotorwelle. Als das alles fertig war wurde das 30mm CarbonHeckrohr bis zum Anschlag in den Heli geschoben bevor es dann durchgebrochen ist. Dabei wurde natürlich der Heckzahnriemen rasiert. Das Landegestell verhackte sich auch im Boden und riss sich aus dem unterem Chassis heraus. Es lag dann fast unbeschädigt neben dem Heli. Die Haube ist im hinteren Bereich 2 mal durchgebrochen, die Hauptrotorblätter waren selbstverständlich auch sofort Schrott. Der Motorzahnriemen wurde rasiert, der Hauptzahnriemen aber nicht. Der sieht absolut top aus, der braucht schon ganz andere Kräfte um zu sterben :) Die Hauptmechanik also Getriebe, oberes Chassis, Hauptrotorkopf, und alles was dazu gehört blieb unbeschädigt, es ist ja auch sehr robust gebaut und konstruiert. Glück gehabt :) Was muss also alles erneuert bzw. repariert werden? Gar nicht mal so wenig: Hauptrotorblätter Heckrotorblätter Heckrohr Heckrotorwelle Heckblattlagerwelle Heckantriebsriemenrad (Bordscheibe defekt) Heckfinne Heckanlenkstange Heckrotorriemen Heckrotorwellenlager ...

Neues Haubendesign. Version 3.0

Schon eine ganze Weile nervte mich die Lageerkennung bei Wetter ohne direktem Sonnenlicht. Es genügt schon eine kleine Wolke die sich vor die Sonne schiebt um den Heli in einen schwarzen Strich am Himmel zu verwandeln. Das ist natürlich sehr problematisch wenn man nicht sieht wie der Heli in der Luft "steht". Die schwarze Grundfarbe mit rotem Fenster macht das in dem Fall ganz schlecht. Bei direkter Sonne sieht die Sache hingegen sehr gut aus aber wann ist denn schon so ein super Wetter? Aus diesem Grund grübelte ich über ein neues Haubendesign mit helleren Farben und besseren Kontrasten... Die Farben sollten aber Weiß, Schwarz und Rot sein, es ist für meinen Geschmack einfach eine schöne Farbkombination. Dazu kommt das Problem mit dem restlichen Decor das die Sichtbarkeit bzw. Lageerkennung noch zusätzlich verbessern soll. Am 27.03.2015 entstand Haube V1.0 Grundfarbe Schwarz mit großen roten Folierungen, sah nicht wirklich gut aus und die Lageerkennung war Katastrophal. Am 11.09.2015 entstand meine erste AirbrushHaube V2.0 sie hatte weniger Rot auf der Seite, damit war nur das Fenster hell und markant, der Rest des Decors war eher im Unterground tätig, praktisch unsichtbar. ToDo für Haube V3.0 Dieses mal soll es besser werden! (Das dachte ich mir übrigens beim letzten mal auch schon ;) ) Grundfarbe ist jetzt Weiß was schon einmal viel Licht reflektiert, Fenster bleibt Rot aber mit schwarzen Schattierungen um den Kontrast zu erhöhen. Das restliche Decor soll diesmal nicht ohne Funktion bleiben und wird mit dünnen schwarzen Linien gute Kontraste liefern. Am hinteren unteren Ende soll die Haube etwas flacher wirken und wird mit schwarz optisch verjüngt. Im Prinzip eigentlich das gleiche Design nur heller und kontrastreicher. Kleben, kleben und kleben......

Gegenlager

Der letzte Blogpost ist schon eine ganze Weile her, es liegt daran dass es eigentlich nichts neues zu berichten gab. Der Heli fliegt ohne Probleme, Verschleiß ist nicht erkennbar und das ist auch gut so. Das einzige was mir immer wieder Sorgen bereitete ist die sehr stark beanspruchte Motorwelle an der der Zahnriemen der ersten Stufe mit viel Gewalt reißt... Um eine Materialermüdung bzw. Bruch der Motorwelle am Pyro 750-56 zu verhindern, musste ein Gegenlager gebaut werden. Diese Idee spukte schon lange im Kopf herum aber die Umsetzung hat lange auf sich warten lassen. Warum? Naja, Zeitmangel. Konzept Das Gegenlager soll stabil, leicht, simpel, wartungsfreundlich und wenn es geht, auch gut aussehen ;) Ich entschied mich für eine Variante aus 4 Teilen. 2 Dreiecksverbinder aus Aluminium, 7075 versteht sich, eine Aluhülse für das Kugellager und eine Lagerplatte aus 2,5mm Carbon. Das Gegenlager wird so an insgesamt 3 Punkten gehalten denn die Spannrolle des Motorriemens wird auch gleich mit fixiert und stabilisiert das System zusätzlich. Durch die mehrteilige Konstruktion können alle Schrauben wie Motorschrauben jederzeit erreicht werden ohne das Gegenlager demontieren zu müssen. Das erleichtert auch die Positionierung des Motors auf der Motorplatte damit die Welle und das Gegenlager perfekt fluchtet. Lagerplatte Das Herzstück des Konstrukts ist die Lagerplatte aus 2,5mm Carbon. Weil ich auf Carbon stehe und mir die Optik so gefällt, soll das schöne Material ganz oben Platz nehmen und zudem etwas Gewicht einsparen :) Die Fertigung der Lagerplatte war ganz oldscool Handarbeit mit Bohrer, Säge, Feile, Schleifstift. In die fertige Lagerplatte wurde eine Aluminiumhülse mit Epoxy eingeklebt in die das Kugellager eingepresst wird. Fertig! Dreiecksverbinder Die Lagerplatte muss sicher und stabil gehalten werden und dafür sind die beiden Verbinder da. Durch...