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Hepatitis C – Frustrierende Therapie-Arbeit hinter Gittern

Die Behandlung von inhaftierten Patienten mit Hepatitis C und Drogensucht wird vor allem durch eines erschwert: die Haftanstalt an sich, berichtet ein Münchner Gefängnisarzt. Fragt man Dr. Tobias Bauhofer, woran es bei der Therapie von Hepatitis C im Strafvollzug hapere, antwortet er: Ich wünsche mir einen offeneren Umgang mit dem Thema Substitution. Bauhofer ist Gefängnisarzt an einer Münchner Justizvollzugsanstalt mit 100 Betten und ungefähr 5000 Gefangenen, von denen ein enorm hoher Anteil lediglich in Untersuchungshaft sitze.

PreP: Anti-HIV-Tablette ist kein Produkt für die breite Masse

Die kontinuierliche PrEP nur dann eine gute Lösung, wenn Patienten sie auch regelmäßig nehmen. Seit August letzten Jahres gibt es die Präexpositionsprophylaxe gegen HIV, kurz PrEP, auch in Deutschland ganz offiziell auf Privatrezept. Dr. Christian Hoffmann aus Hamburg ist jedoch skeptisch, dass sich die Hauptzielgruppe an die vielen Vorgaben, vor allem auch an die häufigen Arzttermine hält, wie er im Gespräch mit der Ärzte Zeitung aus Anlass der Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt sagte.

Cholesterinsenkung schützt Herz von HIV-Patienten

Wichtige Ergebnisse von einem US-Kongress zum Thema HIV wurden bei der 7. Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt vorgestellt. Die jährlich stattfindende Conference on Retroviruses and Opportunistic Infections in den USA, dieses Jahr in Seattle, ist das führende Treffen von HIV- Wissenschaftlern aus aller Welt. Bei der Münchner AIDS- und Hepatitis-Werkstatt wurden einige Highlights der US-Konferenz kurz zusammengefasst.

Kinderwunsch und HIV: Unter guten Bedingungen kein Problem

Ein Drittel der HIV-positiven Schwangeren erfahren während der Schwangerschaft von der Infektion. Für optimal behandelte HIV-infizierte Frauen ist eine sichere Schwangerschaft realisierbar. Die vaginale Geburt wird bei supprimierter Viruslast befürwortet. Die gestiegene Lebenserwartung und die vergleichsweise einfache und effektive Therapie führen dazu, dass HIV-positive Frauen über Familienplanung nachdenken und Kinder haben wollen. In vieler Hinsicht kehrt dabei Normalität ein: von der natürlichen Zeugung bis zur vaginalen Geburt. Voraussetzung ist, dass die jeweilige Frau bereits von ihrer HIV-Infektion weiß und dass sie optimal antiretroviral sowie effektiv behandelt ist. Unter diesen Bedingungen liegen die Raten der Mutter-Kind-Transmission des HI-Virus deutlich unter einem Prozent.

Hepatitis B und C erhöhen Risiko auf Morbus Parkinson

Patienten mit einer chronischen Hepatitis B oder C erkranken im Alter häufiger an einem Morbus Parkinson. Dies kam in einer retrospektiven Kohortenstudie in Neurology heraus. Epidemiologen der Oxford Universität haben für die Studie die Daten der English National Hospital Episode Statistics ausgewertet, die die Entlassungsdiagnosen nach Krankenhauserkrankungen speichert. Sie verglichen die Daten von 100.390 Patienten, bei denen verschiedene Formen der Hepatitis oder eine HIV-Infektion diagnostiziert worden waren, mit einer Referenzkohorte von 6.132.124 Personen, die wegen einer Vielzahl anderer medizinischen und chirurgischen Erkrankungen wie Katarakt, Krampfadern, Hämorrhoiden, Hallux valgus, Hüftgelenkersatz und Knieersatz behandelt wurden, bei denen ein Zusammenhang mit einem Morbus Parkinson nicht zu erwarten war.

Wo man HIV am besten bekämpft

Auch wenn in Afrika die meisten Menschen mit HIV auf dem Land leben, ist die Infektionsdichte in den Städten viel höher. Deshalb schlagen Forscher eine neue, aber ethisch heikle Behandlungsstrategie vor. 90-90-90: Das ist kein neues Schönheitsideal, sondern die Kurzformel für die Elimination des Aids-Erregers. So sollen nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation und dem Uno-Programm gegen HIV/Aids bis 2020 weltweit 90 Prozent der Infizierten identifiziert sein; davon sollen 90 Prozent mit antiretroviralen Medikamenten behandelt sein; und bei 90 Prozent soll die Therapie so gut eingestellt sein, dass keine HI-Viren mehr nachweisbar sind.