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Arabische Pfannkuchen – Chebab

Arabische Pfannkuchen- Chebab  Es gibt neben Tee und Kaffee wohl kaum ein Gericht, dass ich weltweit bisher in jedem Land entdeckte außer Pfannkuchen. Ob USA, Australien, Philippinen, Südafrika oder Chile. Selbst in Tibet auf 5.200 m Höhe und Blick auf den Mt. Everest war die Freude groß, als wir Pfannkuchen auf der Speisekarten entdeckten. Bestellt von allen in unserer kleinen fünfköpfigen Reisegruppe und in fünf verschiedenen Versionen serviert. Ob dick, dünn, groß oder klein oder mit Apfelstücken – während der 10 Tage Tibet landeten immer unterschiedliche Versionen auf unserem Teller. Und weltweit finden sich so einige Versionen – zum Pfannkuchentag am Faschingsdienstag gab es in den vergangenen Jahren bereits Sveler, amerikanische Pancakes, Pfannkuchen mit Ricottafüllung, vegane Pancakes, Kartoffelpfannkuchen oder Blueberry Pancakes. Bei uns gehört die Tradition der Pfannkuchen vor der Fastenzeit zwar nicht zum Brauchtum, dafür ist der Pancake Day oder Shrove Day in Großbritannien nicht weg zu denken.  Auch wenn hier eher die Berliner zum Fasching gehören, gegen einen Pfannkuchen kann ich einfach nicht nein sagen. Dieses Mal habe ich mich vom letztjährigen Abstecher in die arabischen Emirate inspirieren lassen und einen arabischen Pfannkuchen aus Dubai mitgebracht. Der Chebab mit seiner goldenen Farbe dank Safran steht ohne Zweifel den Vorgängern in nichts nach. Etwas mehr Zeit benötigt man allerdings durch den Einsatz von Hefe, dazu etwas stichfester Joghurt, Dattelpaste und fertig ist der Traum aus 1001 Nacht. Arabische Pfannkuchen - Speichern Drucken Author: Tina Seidling Zutaten: 160 ml Wasser, heiß 1 g Safranfäden 180 g Mehl, Typ 405 1 Tl. Milchpulver 2 Tl. Zucker 1 Ei Prise Salz ½ Tl. Trockenhefe ¼ Tl. Kardamom, gemahlen Butter zum ausbacken Zubereitung: Das heiße Wasser in einer Tasse mit den Safranfäden vermischen und für 30 Minuten ziehen lassen, evtl. ab und zu umrühren. In eine Schüssel das Mehl sieben und Salz...

Grapefruit Greyhound Cocktail gegen das Blogtief

Grapefruit Greyhound Cocktail Irgendwie muss ich mich bei 2017 bedanken, den soviel Lust und Motivation neues auszuprobieren und zu bloggen, hatte ich seit ein paar Jahren nicht mehr. Bei manchen dauert ein Blogtief nur ein paar Wochen, bei mir gefühlt die letzten zwei Jahre. Irgendwie fehlte die Motivation und Freude am Bloggen, am neuen ausprobieren. Was sich geändert hat? Wenn ich das nur wüsste! Vielleicht liegt es an der neuen Büroorganisation, dem großen externen Bildschirm, oder ein allgemein „alles auf Neuanfang“ dank neuer Herausforderung im Vollzeitjob? Oder einfach daran, dass die Waffelserie des letzten Jahr einfach soviel Lust gemacht hat, dass ich mich jetzt in die Cocktailwelt wage und ich es einfach nur so spannend finde? Wie man mit wenigen Zutaten und innerhalb ein paar Minuten im Handumdrehen einen Cocktail zaubern kann? Zwischenzeitlich ist in meinem Mini-Tiefkühlfach immer eine Eiswürfelform zu finden, genauso wie Zuckersirup im Kühlschrank.  Wobei ich gestehen muss, dass es mir deutlich schwieriger fällt, passende Cocktailideen zur Jahreszeit zu finden. Den irgendwie verbinde ich Cocktails mit sonnigen Frühlingstagen, lauen Sommerabenden oder dem Spätherbst. Die Grapefruit findet man zwar das ganze Jahr im Obstregal, aber persönlich verbinde ich die Zitrusfrucht dann doch eher mit dem Winter als mit dem Sommer. Vermutlich liegt es an der Farbe des Saft? Mit Rosmarin – der bisher scheinbar die Kältewelle auf dem Balkon gut überstanden hat- gibt das ganze noch den gewissen Kick. Auf jeden Fall ist der Grapefruit Greyhound Cocktail perfekt um tschüss zum Februar zu sagen. Grapefruit Greyhound Cocktail Speichern Drucken Author: Tina Seidling Zutaten: Für den Sirup: 200 g Zucker 240 ml Wasser 3 Rosmarinzweige Für den Cocktail (pro Glas) 60 ml Grapefruitsaft (frisch gepresst) 60 ml Gin (hier: The Duke) 25 ml Sirup Crushed Ice Eiswürfel Rosmarinzweig Zubereitung: Für den Sirup in einem kleinen Topf den...

Melonpan – japanische Brötchen

Melonpan – japanische Brötchen Manchmal muss man sich die Vergangenheit vor Augen führen, um zu erkennen wie schnell die Zeit verflogen ist. Vor fast 7 Jahren ging es für mich nach Japan, pünktlich zur Kirschblüte in das Land von Matcha & Sake und Sushi. Eine Reise, die einiges bewirkte. Es war die erste Reise, wo ich dank netbook & gratis LAN Zugang das erste Mal unterwegs jederzeit online sein konnte,  und live über die Reise im Tagebuch Stil bloggte und ein paar Wochen später schließlich zum Start von Lunch For One führte. Aber auch die Erkenntnis, dass ein Vulkan in Island ganz schnell die Rückreisepläne durchkreuzen kann und noch sieben Jahre später ich mir von den Kollegen dazu was anhören darf, wenn es wieder einmal Richtung Asien geht. Aber es war vor allem die erste Reise, wo die lokale Küche und Kulinarik eine größere Rolle spielte. Schon am ersten Nachmittag, noch leicht geflasht von der Metropole Tokio, der Zeitverschiebung, dem unbekannten in der Nähe die Patisserie Aoki Paris entdeckte. Ein Traum aus Macarons, Torten und Co. Damals hatte ich Japan als Land von Backwaren, Desserts und Torten nicht auf dem Schirm. Kurze Zeit später gab es das erste Stück Matcha Torte, im kleinen Karton to go mit Gabel unter dem Kirchblütenbaum in der Nähe, ein Traum. Und Ansporn für den Rest der Reise möglichst viel neues zu probieren. Und seit dieser Reise habe ich mich in japanische Backwaren verliebt, da soll mal einer sagen nur in Deutschland gibt es vorzügliches Brot, Brötchen und Co. In einer kleinen Bäckerei in Kyoto entdeckte ich das erste Mal Melonpan, ein Hefebrötchen umwickelt mit Keksteig aus Mürbeteig. Ein Genuss auch ohne Marmelade, Honig und Co. Die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber der Genuss ist jeden Moment es Wert. Melonpan Speichern Drucken...

Ingwer Honig Tee gegen die Grippewelle

Gegen die Grippewelle – Ingwer Honig Tee Am Montag morgen stellt sich momentan oft die Frage, wen hat es dieses Mal erwischt? Die Grippewelle nimmt gerade bei mir in der Gegend Fahrt auf, und so manche Abteilung läuft auf Notbesetzung. Gefühlt war es schon lange nicht mehr so schlimm, mit einer Krankheitswelle, wie im Winter 2016/2017. Bevor ich Ende Oktober des letzten Jahres nach Australien „flüchtete“ trieb ein fieser Magen-Darm-Virus sein Unwesen, und nun ist es also die Grippewelle. Nachdem ich mich schlecht zu Hause gegen die Viren einsperren kann, hilft nur eines- die Abwehrkräfte stärken. Dabei wird Ingwer & Zitrone empfohlen. Bislang landete in meinem Ingwertee einfach ein paar Scheiben Ingwer, aufgegossen mit heißem Wasser und dazu etwas Zitronensaft und Honig. Fertig war der Ingwer Honig Tee. Bis ich in Perth im COMO The Treasury die goldgelbe Köstlichkeit probieren durfte. Es war ein kalter und nasser Frühling in Perth. Zwar kletterte das Thermometer auf 20° Grad, für uns eindeutig T-Shirt Wetter, aber in Perth fegte ein kalter Wind durch die Strassenzüge. Dazu ein unerwartete Regenschauer, mit dem Regenschirm sicher im Hotelzimmer, und natürlich nach 17 Uhr, wo in Australien oftmals die Bürgersteige hochgeklappt werden. Also auch nichts mit in die nächste Mall flüchten. Dafür ging es einfach früher in The Post im COMO Hotel, gefühlt muss ich da wie ein begossener Pudel gestanden haben, den mir wurde zum aufwärmen der Shambhala Ingwer Honig Tee empfohlen. So überzeugend wie die charmante Kellnerin aus Estland war, konnte ich einfach nicht nein sagen. Auch wenn ein Tee um kurz vor 19 Uhr und zum Essen eigentlich nicht so meines ist. Im ersten Moment ist der Tee einfach nur scharf, bis dann der Honig durchkommt. Aber trotzdem ist er auch magisch, den erst ist die Tasse leer und dann ganz schnell die Kanne. Zwischenzeitlich gehört...

Auf den Spuren der Sardinen in der Bretagne

Douarnenez – die Stadt der Sardinenfischer in der Bretagne Da stellte ich mir die Bretagne stürmisch und regnerisch vor, und wurde in den ersten Tagen entlang der bekannten Touristenziele zwischen Vannes und Concarneau mit reichlich Sonne und schönem Wetter verwöhnt. Aber kaum zog es mich abseits der Touristenpfade in die alte Sardinenfischerstadt Douarnenez, zogen dunkle Wolken am Himmel auf, die Sonne wagte sich nur ab und zu dahinter vor. Rückblickend das passende Wetter für die Stadt. Auf dem Pfad der Sardinen, dem „Chemin de la Sardine“, geht es durch die Altstadt, durch verwinkelte Gassen. Selbst in den verwinkelten Altstadthäusern findet man die ersten Anzeichen der früheren Haupteinkunft – der Sardine. Ob es das Gebäude der alten Konservenfabrik ist, mit ihren Trockenschlitzen im oberen Geschoss oder der Sardinendose als Türdrücker und das obwohl der Hafen mit den alten Seemannsunterkünften noch ein Stück entfernt ist. Dieser Teil von Douarnenez ist geprägt von der Geschichte der Stadt als Ursprung der Sardinenkonserve. 1853 wurde die erste Konservenfabrik der Welt dort gegründet – und in wenigen Jahren entwickelte sich die Stadt zum Mekka der Sardinen. In der Blütezeit lief die Konservenproduktion in über 40 Fabriken auf Hochtouren. Die Männer zog es aufs Meer, die Frauen und Kinder schuppten und köpften die Sardinen, mit gekonntem Schnitt in den Bauch wurden die Innereien entfernt und für die Dauer eines „Ave Maria“ brutzeln die Fische in Sonnenblumenöl und wurden anschliessend in die Konserven verpackt. Als die Fischschwärme nur ein paar Jahrzehnte später ausblieben, schlossen die Fabriken ihre Türen und die Stadt kämpfte ums überleben. Zwischenzeitlich wird nur noch in der Chancerelle die Konservendosen produziert. Zwar lässt auch in der Bretagne die Ausbeute der Fischer nach, aber die Sardinenschwärme haben sich in den letzten Jahren immerhin wieder blicken lassen. Und die Konservendose? Auch im Jahr 2017 ist sie immer...

Madeleines

Madeleines – ein Hauch von Frankreich Eigentlich stehen Frankreich und ich etwas auf Kriegsfuss – oder besser gesagt die Hauptstadt Paris und ich. Egal wo es mich bisher auf der Welt hinzog, ob mit der Transsibirischen Eisenbahn über den Baikalsee bis in die Mongolei, nach Nepal, Tibet oder zur Kirschblüte nach Japan – irgendwie bin ich mit wenigen Wörtern der Landessprache und dem typischen „Händen & Füssen“ überall durchgekommen. Nur in Paris bin ich daran gescheitert. Allerdings muss ich gestehen, dass die beiden Abstecher 8/9 Jahre zurückliegen und sich in der Zwischenzeit natürlich einiges geändert haben kann. Damals erlebte ich aber die absoluten Klassiker, vom Kauf der Metrotickets, über die Frühstücksbestellung bis zum Abendessen. Kaum folgte die Frage „Parlez-vous anglais?“ war es vorbei mir der Freundlichkeit und dem Topservice. Vermutlich lag es aber nur an Paris, in Marseille und der Bretagne erlebte ich zum Glück das genaue Gegenteil. Wie gut das es in der Küche keine Sprachhürden oder Vorurteile gibt. Und während Macarons weltweit als Vertreter der französischen Patisserie dem Croissants den Rang gefühlt abgelaufen haben, wurde es Zeit mal den französischen Madeleines eine Chance zu geben. Bei einem Rezept aus David Lebovitz Paris Kitchen Kochbuch wurde ich zum Glück fündig und war offen gesagt, sehr überrascht wie leicht die Zubereitung doch eigentlich ist. Und wie köstlich Madeleines einfach schmecken. Madeleines Speichern Drucken Author: David Lebovitz Zutaten: 3 Eier, Klasse M 130 g Zucker ⅛ Tl. Salz 175 Mehl, Typ 405 1 Tl. Backpulver Abrieb einer Bio-Zitrone 120 g Butter Zubereitung: Die Butter erhitzen bis sich leicht gebräunt ist, vollständig abkühlen lassen. Die Madeleine Backform (sinnvoll aus Silikon) mit etwas der geschmolzenen Butter ausbuttern. Mit der Küchenmaschine die Eier mit Zucker und dem Salz schaumig rühren, bis die Masse luftig und dick ist (Kitchen Aid Stufe 2 rund...