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Bier-Rezensionen der Bier-Index-Benutzer
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Rezension zum Allerberger Weizen – Bier-Rezension für das Allerberger Weizen von Barley

Das Weizen stellt sich einem schön sprudelig und goldgelb mit großer, langanhaltender Krone gegenüber. Der Geruch ist leicht hefig. Antrunk mittelvollmundig und ausgewogen. Wenig Säure was mir gut gefällt. Im Nachtrunk kommt ein wunderbarer (ich würde sagen) maischiger Hausbrauergeschmack zur Geltung. Vielleicht typisch für Kleinstbrauereien?!? Wie manches mal in Franken auch... Egal, das ist es was es zum Top Weißbier macht!! Conrad Seidls Bewertung kann ich nachvollziehen! Obwohl ich nur ca. 5 km Luftlinie entfernt wohne, war es mein erster Besuch hier..sicher nicht der Letzte! Meine neue Referenz in Sachen Weißbier..

Überraschend kräftig und würzig im Geschmack – Bier-Rezension für das Hobgoblin Gold von Schluckspecht

Gold statt Ruby Ale, 4,5 % vol. Alkohol statt deren 5,2 - der Hobgoblin Gold von Wychwood ist so etwas wie der kleine Bruder vom Klassiker der Brauerei. Aber das muss gewiss nichts Schlechtes bedeuten... Die erste Überraschung gibt es beim Öffnen der Flasche: Es duftet herrlich fruchtig und exotisch mit dezent dazu abgestimmter Hopfenwürzigkeit (Pinie, Wacholder). Die fruchtige Duftnote reicht von Zitrone über Passionsfrucht zu Mango und Ananas - und wirkt gar nicht einmal aufgesetzt. Herrlich "sparkling" steht das Ale in einem kräftigen, ansehnlichen Gold vor mir, dekoriert mit einer zarten Schaumblume. Es gibt von Anfang an wenig Schaum, doch dieser ist schön cremig und hält sich wacker. Der Antrunk: Sauber, klar und rein. Feine Spritzigkeit. Ausgewogene Malznoten werden schon frühzeitig durch leckere Hopfenimpulse abgerundet. Vor allem die Zitrone schickt sich an. Der Körper ist für so wenig Alkohol auch gar nicht einmal lasch. Im Gegenteil: Dank präsenter Würzigkeit, sowohl von Malz als auch Hopfen, weckt das Bier Interesse und wirkt nicht wässrig. Pinie, Wacholder und Brotgewürze wie Fenchel und Kümmel kontrastieren die schöne, feinsäuerliche Fruchtigkeit. Das hat was! Zunehmend erscheint das Bier cremiger, hat eine schöne Textur. Erst gegen Ende ist dann doch etwas Spiel beim Geschmack, hier wirkt es dann doch recht leicht. Aber eine angenehme, brotige sowie hopfige Würzigkeit schwingt noch nach, während noch etwas Grapefruit übrig bleibt. Ich bin positiv überrascht: Hier gibt es viel würzigen, fruchtigen Geschmack bei wenig Alkohol. Sowohl Malz als auch Hopfen, hier mit reichlich Aromahopfen vertreten, leisten ihren Beitrag. So erscheint der goldene Hobgoblin bei noch angemessener Säure schön rund, spritzig und süffig - und ausgesprochen interessant und lecker. Klare Empfehlung!

Bier-Rezension für das Ammerseer Lager Hell von Bier-Klaus

Das Lager mit 5,3% ABV ist hellgelb und weist eine leichte Trübung auf. Die Krone ist groß, oben gedeckt und an den Seiten sehr grobporig. In der Nase leichtes Getreide, der Körper ist sehr schlank. Im Geschmack habe ich eine leicht malzige Süße das gefällt mir ganz gut, weil die Textur rund ist und das macht das Bier sehr süffig. Im Nachtrunk wie üblich sehr wenig Hopfen, auch für ein Helles. Mit gutem Willen kann man leicht blumige Aromen vom Hopfen entdecken. Läuft.

Bier-Rezension für das Bierschmiede Hammer von Bier-Klaus

Das Bier wurde als Baltic Porter aufgelegt und untergärig vergoren. Es ist pechschwarz und vollkommen blickdicht, mit einer stabilen, gelb braunen, gemischt vorigen Blume. In der Nase Lakritze und dunkles Malz. Der Antrunk bringt bittere Malz Aromen hervor, ohne die sauren Noten eines Zichovec Porter. Nur leicht bitteres Lakritz und stark rostige Kaffee Noten. Die auf dem Etikett angegebenen Dörrpflaumen und das Toffee schmecke ich nicht, dazu sind die Röstaromen zu stark und zu bitter. Das ist ein sehr interessantes Porter aber der Name ist Programm, für die 0,33 Liter Flasche 5 € aufzurufen, das ist der Hammer.

Bier-Rezension für das Zichovec - Porter 16 von Bier-Klaus

Das Porter mit 16 Grad Stammwürze und 7 % ABV ist pechschwarz und minimal rötlich. Der Körper ist sehr schlank und hochvergoren. Im Geschmack leicht säuerlich, stark Malz bitter und später kommt intensiver Zimtgeschmack dazu. Die Säure dürfte von der Fasslagerung im Portweinfass kommen. Das Bier hätte man mit nicht fassgelagertem Porter verschneiden sollen. Im Abgang kommen deutliche Noten vom Portwein am Gaumen an, das schmeckt dann nach Sauerkirsch und das Malz bringt etwas Schokolade dazu. Je wärmer es wird, desto besser kommt der Portwein hervor.

Bier-Rezension für das Herrnbräu Römergold von Wursti

Das Römergold ist goldgelb und filtriert. Darauf schwebt viel sahnig-feiner Schaum der lange hält. Es reicht leicht nach grasigem Hopfen, und etwas stärker nach süßem Malz. Im Antrunk ist es leicht rezent und vor allem Malzlastig. Im Hintergrund ist eine verhaltene, aber vorhandene Hopfung zu schmecken. Um Ende hin kommt eine leichte Säure hinzu. Im Abgang hallt das süße Malz noch einige Zeit nach. Insgesamt ein passables, süffiges Bier, mit sehr weicher Textur.