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Abenteuer Kochen
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Gaumenrenner

Wenn man mit Zeit und Muße durch das Interne surft, findet man immer wieder Videos über klasse Sachen, die man gerne kochen möchte möchte.Bei Gelegenmheit.Vor allem, wenn es darum geht Fingerfood auf eine Party mit zu bringen. Dann geht es los. Die Suche nach dem Rezept, dass man kürzlich gesehen hat. Den ultimativen Super De Lux Gaumenrenner den man unbedingt mitbringen wollte. Der aus dem Buffet herausragen würde wie eine prächtige Kaktusblüte im bleichen Wüstensand. Den man dann stundenlang sucht und unerfreulicher Weise nie wieder findet.Das Ende vom Lied?Man macht etwas anderes, das wohl auch recht lecker sein mag, aber eben doch nur ein Kompromiss zu dem Einen. Bleichen Wüstensand eben oder bestenfalls einen schalen Kaktus.Mir geht es zumindest so. Deswegen sammele ich jetzt die Superlinks und ordne sie, um mir später die zeitraubende und meist vergebliche Suche nach dem Einen zu sparen.Dazu richte ich eine neue Seite ein, den:Gaumenrenner

kleine Pause

Wie jeder wahrscheinlich schon gemerkt hat, komme ich nicht richtig zum Schreiben. Zumindest zur Zeit, denn sehr viele private wie geschäftliche Verpflichtungen halten mich mächtig auf Trab.Deswegen lege ich erst mal eine kleine Schreibpause ein.

Brot aus dem Römertopf

frisch aus dem OfenEs ist schon ein Drama, mit dem Brot hier in den USA. Zum Einen schmeckt es grauenvoll süß. Zum Anderen ist es klebrig und matschig. Und die Kruste... - davon reden wir besser erst gar nicht.Schrecklich.Doch nicht nur hier, auch in deutschen Backstuben wird heutzutage viel gruseliges Brot aufbereitet und feil geboten, mal abgesehen von einigen wenigen kleinen Bäckereien, die ihr Brot noch selber backen. Mit Mehl, Wasser, Salz und Hefe. Ohne alles Andere. Und vor allen Dingen: Ohne tiefgefrorene Billigstteiglinge aus China, Polen oder sonst wo her.Doch leider gibt es solche Backstuben immer weniger. Also. Was bleibt dem Menschen übrig der leckeres Brot haben möchte? Richtig! Selber backen.Einziger Haken an der ganzen Geschichte ist, dass Öfen der Hausküchen in der Regel nicht das nötige Rüstzeug haben, um lockeres Brot mit knuspriger Kruste zu backen. Doch die Röhre lässt sich überlisten. Hat man einen Tontopf zur Verfügung, kann darin herrliches Brot gebacken werden, wie ich im letzten Artikel über den Schweinebraten bereits andeutete. Innerhalb dieses Mediums entwickelt sich beim Backen nämlich ein ideales Klima.Also! Raus mit dem Römertopf aus der Versenkung und auf geht's ans Brot backen.Wenn der Teig so aussieht, geht er in den KühlschrankZutaten4 Tassen (zu je 200 ml) Mehl, Typ 10502 1/4 Tassen kaltes Wasser2-3 Esslöffel Olivenöl1 Teelöffel Salz1 Päckchen TrockenhefeVorbereitung Mehl durchsieben.ZubereitungMehl, Salz und Hefe mit einem Kochlöffel gut vermengen. Nun Wasser und Olivenöl zugeben und mit dem Kochlöffel 2-3 Minuten durchrühren, bis ein klebriger Teig entstanden ist. Das Mischen sollte so wenig wie möglich, so viel wie nötig geschehen. Sobald alles Mehl nass ist, aufhören. Achtung!!! Der Teig darf n i c h t geknetet werden, sonst wird das Brot fest und klumpig.von links faltenvon rechts faltenvon oben faltenauf die Naht legen, einen Laib formen und einschneidenMit Frischhaltefolie abdecken, ein...

Schweinsbraten aus dem Römertopf - wenig Arbeit, großartiger Geschmack

Schweinebraten im RömertopfMal die Hand auf's Herz: Wer hat alles einen Römertopf im Schrank und benutzt ihn so gut wie nie?Mir ging es in jedem Fall so, bis vor Kurzem. Ich bekam vor einigen Jahren einen solch tönernen Gesellen geschenkt, benutzte ihn zwei bis drei Mal und dann verschwand er im hintersten Winkel des Küchenschrankes. Hier und da drängte sich der Gedanke auf: "Man könnte mal wieder was im Römertopf machen!", allerdings mehr aus schlechtem Gewissen, denn aus wirklicher Überzeugung.In letzter Zeit jedoch rückte das Brot Backen immer mehr in den Vordergrund und in diesem Zusammenhang gewann der Römertopf ganz plötzlich wieder an Bedeutung. Plötzlich wurde mir bewusst, welch einen Schatz ich all die Jahre in der Versenkung hatte und wie sträflich er vernachlässigt wurde. Schade eigentlich. Und so gab es vergangenes Wochenende einen Schweinsbraten, gebacken im Tonpot, ganz einfach und ohne viel TamTam.Der Bursche bietet nämlich drei gewaltige Vorteile:Die Zubereitung erfordert nur einen minimalen Aufwand.Das Fleisch wird immer zart und saftig, wegen des Klimas, das sich in einem Römertopf während des Garvorganges entwickelt. Ganz besonders geeignet ist er auch im Zusammenhang mit der Niedrigtemperatur Methode, auf die ich allerdings diesmal verzichtete.Natürliche Aromen bleiben erhalten, bedeutet: Es schmeckt immer! Zutaten für 4 Personen1 bis 1 1/2 Kg Schweinsbraten, wenn möglich mit leichter Fettmarmorierung.4 Mittelgroße Zwiebeln4 Paprikaschoten, alle Farben4 TomatenDry Rub, siehe rechte Spalte oder meine kleine Serie zur Herstellung von Trockenmarinaden.SenfOlivenöletwas Stärke (Maizena, Kartoffelmehl, etc.)Salz, Pfeffer, PaprikaUnterlage für den BratenVorbereitungRömertopf wässern.Zwiebeln schälen und vierteln, in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anbraten, bis sie Farbe genommen haben.Paprika waschen, entkernen und in grobe Stücke schneiden.Tomaten waschen und vierteln.Ein bis zwei Teelöffel Stärke in etwas kaltem Wasser lösen.ZubereitungBraten mit Senf einreiben und rundherum mit der Trockenmarinade würzen.Gemüse in den Römertopf legen, mit Olivenöl besprenkeln, mit Salz und Pfeffer, Paprika würzen und gut durchmischen.Fleisch...

Blumenkohlsalat mit "Blue Cheese Dressing" - WOW

Blumenkohlsalat mit cremigem Blue Cheese DressingEs ist eines der ganz großen Dressings.Cremig, voller Aroma und Kraft verleiht es Salaten, die sonst eher etwas schwächlich daherkommen eine gehörige Portion Wumms.Das "Blue Cheese Dressing" von Sara Lynn Cauchon.Als ich kürzlich bei Domestk Geek auf ihr Rezept stieß, war mir das sofort klar. Dieses Dressing musste schnellstmöglich ausprobiert werden; fragte sich nur, zu welchem Salat es am besten passte. Nach einigem Hin und Her zwischen Karotte, Brokkoli oder Blumenkohl entschied ich mich für letzteren und machte mich ans Werk.Zutateneinen kleineren Kopf Blumenkohleinen gehäuften Esslöffel zerbröselten Blauschimmelkäse4 Esslöffel Naturjoghurt von cremiger Substanz2 Esslöffel Mayonnaise1 Esslöffel SahneSalzPfefferVorbereitungBlumenkohl in Röschen teilen und in kochendem Salzwasser blanchieren, bis zur gewünschten Konsistenz. Abgießen, auf einem Küchenkrepp verteilen und abkühlen lassen.ZubereitungDen Käse in einer Schüssel mit Gabel oder Löffel möglichst fein zerdrücken.Joghurt und Sahne dazu und geduldig verrühren, bis eine möglichst homogene Masse entstanden ist.Mayonnaise untermischen.Salzen, Pfeffern nach Geschmack und den Blumenkohl unterheben.Mit etwas Grün dekorieren.FazitNatürlich. Wer keinen Blauschimmelkäse mag, sollte die Finger davon lassen. Ansonsten ist diese Kombination der Hammer. Dem an sich relativ geschmacksarmen Blumenkohl wird so richtig eingeheizt. Das Dressing ist derart reich an Würze, vollmundig und cremig, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu essen. Da bedarf es lediglich noch eines Stückchens frischen Baguettes und eines Schlückchens trockenen Rieslings und fertig ist das Glück.

Spanische Knoblauchsuppe - "ein klein Stückchen Glück!"

Sopa de AjoEs ist ein uraltes Rezept, die "Sopa de Ajo".Ein Mahl voller Magie. Wer davon isst spürt unversehens, wie wohlige Wärme und Kraft Körper und Geist fluten. Plötzlich strömt es durch den ganzen Menschen, dieses Gefühl von Behaglichkeit und Wonne. Diese Empfindung von innerer Geborgenheit, das jede Sorge vergessen lässt, das alles um einen herum unwichtig erscheinen lässt, nur um sich ganz dem Moment hin zu geben und zu genießen.Vorausgesetzt natürlich man mag Knoblauch.Sucht man in einschlägigen Medien nach der Rezeptur, mutet es zunächst seltsam an. Es gibt nämlich unzählige Zubereitungsarten dieses rustikalen Gerichts. Bei genauer Betrachtung jedoch sind es immer wieder dieselben Bestandteile, um die es sich dreht:Knoblauch, Schinken, Olivenöl, Paprika, Brot und Ei.Mal etwas mehr oder weniger Knoblauch, gepresst, gewürfelt oder gehobelt. Das Brot gewürfelt, in Scheiben geschnitten, als Paniermehl oder getrocknet; das Ei gekocht, pochiert oder in der Suppe mitgegart. Mal mehr Paprika und weniger Olivenöl, oder genau anders herum.Doch egal wie sie gemacht ist, eines ist garantiert: Genuss und Freude beim Essen Ich habe die spanische Knoblauchsuppe folgendermaßen zubereitet: Zutaten für zwei Personenzwei Tassen gewürfeltes Brot2 kleine Knollen Knoblauch1/2 Tasse durchwachsenen Speck, gewürfelt (vorzugsweise spanischen)2 Eier2 Tassen GeflügelbrüheOlivenöl1/2 Tasse grob gehackte BlattpetersilieGewürze2 gehäufte Esslöffel Paprika edelsüßetwas Cayenne, wer's gerne schärfer magSalzPfefferBrotwürfel knusprig röstenVorbereitungOfen auf 190 °C vorheizenBrot in 1-2 cm dicke Würfel schneiden, auf einem Backblech verteilen und mit etwas Olivenöl beträufeln. Im Ofen knusprig backen.Knoblauch schälen und in feine Scheiben hobeln.Eier aufschlagen und in zwei kleine Förmchen füllen. Dabei darauf achten, dass die Eigelb unverletzt bleiben.Den Speck anbraten und auf Küchenkrepp entfetten.ZubereitungIn einem Topf mit dickem Boden ca. 1/4 Tasse Olivenöl erhitzen und den Knoblauch darin bei mittlerer Hitze anschwitzen, bis er gerade beginnt sich zu verfärben. Achtung, nicht länger, sonst wird die Suppe bitter.Sobald der Knoblauch beginnt...