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Bei Grün über den Hauptbahnhof - Skygarden in Seoul von MVRDV

22.05.2017 Urbane Intensität und frisches Grün, diese Mischung bestimmt die südkoreanische Hauptstadt Seoul. Auch das jüngste stadträumliche Großprojekt, der Skygarden Seoullo 7017, dessen Kernstruktur gerade fertiggestellt wurde, lässt sich so charakterisieren. Fast auf den Tag genau vor zwei Jahren hatten MVRDV (Rotterdam) den Wettbewerb gewonnen. Jetzt flanieren die Menschen bereits über die frühere Hochstraße und blinzeln in die Sonne. Die Betonbrücke war 1970 als Überfahrung des Hauptbahnhofs errichtet worden, musste allerdings aufgrund schwerer Bauschäden vor einiger Zeit stillgelegt werden. Wie in vielen anderen Städten von Düsseldorf bis Boston wurde dann zunächst der Abriss geplant. Doch nicht zuletzt der Erfolg der New Yorker High Line dürfte die Verantwortlichen davon überzeugt haben, dass sich eine alte Hochstraße auch anderweitig nutzen lässt, wenn sie nicht mehr ihrem ursprünglichen Zweck genügt. Ein Vorteil der Struktur in Seoul ist, dass sie sich dank zahlreicher Ableger eng mit den umliegenden Nachbarschaften verknüpfen ließ. Mehrere Satelliten – Gärten, Grünflächen, kleine Parks – sollen auch dort ihre Wirkung entfalten, so dass der Skygarden zugleich als Rückgrat eines... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Wohnen im schwarzen Mini - Einfamilienhaus nahe Stuttgart von f m b

22.05.2017 Das „kleine Schwarze“ ist nicht nur ein seit mittlerweile über 90 Jahren beliebtes, zeitloses Damenkleidungsstück – in einem „kleinen Schwarzen“ kann man jetzt auch wohnen. Den entsprechenden Prototyp in Form eines Einfamilienhauses realisierten die Stuttgarter f m b architekten am Rande von Merklingen in Weil der Stadt. Das neue Zuhause für eine Familie mit zwei Kindern besticht durch seine klare Form, kompakte Bauweise und last not least durch die monochrome Farbgebung in Umbragrau. Die strenge kubische Form des Baukörpers und der je nach Lichteinfall fast schwarz wirkende, glatte Kunstharzputz machen das Haus zum Monolithen par excellence. Diese Wirkung wird noch verstärkt durch die langen schmalen und präzise angeordneten Fenster und Türen. Sie sitzen bündig im Mauerwerk und öffnen nach außen, um den Innenraum zu vergrößern. Aus wirtschaftlichen Gründen beschränkt sich die Konstruktion des Hauses auf die streng im Mauerwerksmaß geplanten Außenwände aus 36,5 Zentimeter dicken Hochlochziegeln. Lediglich Teile der mittleren Flurwand im Erdgeschoss sind tragend, alle anderen Innenwände wurden als Trockenbau ausgeführt. Auch auf einen Keller musste mit Blick auf die Kosten und den... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Exponiert am inneren Ring - Hotelkette in Madrid bekommt neues Gesicht

22.05.2017 Dass die Transformation der Nachkriegsarchitektur nicht nur preisgünstige, sondern auch außerordentliche architektonische Lösungen hervorbringt, verdeutlicht das spanische Architekturbüro Ruiz Barbarin Arquitectos in Madrid mit seinem jüngsten Projekt. Die Architekten haben das 1968 gebaute, als NCR Gebäude bekannte Hochaus an der inneren Ringstraße zur Verwaltungszentrale der spanischen Hotelkette ILUNION umgebaut. Die Erneuerung des Bürohauses mit seinen 14 Etagen, das nun Torre 30 heißt, sah vor allem die Neugestaltung der Fassade vor. Der Baukörper erhielt eine zusätzliche Außenschicht. Sie umschließt das gesamte Gebäude als semitransparente Hülle. Im Tageslicht erscheint das Hochhaus als monumentales Volumen, nachts wird die beleuchtete gelbe Innenhaut hinter der Außenhülle sichtbar. Torre 30 steht exponiert an der inneren Ringstraße M-30, die ebenfalls in den 1960er Jahren gebaut wurde. Zwischen Flughafengelände und Stadtzentrum ist er von vielen Orten aus sichtbar und reiht sich ein in umfangreiche Modernisierungsarbeiten, die seit dem Jahr 2000 an der Straße selbst und an mehreren, sie säumenden Gebäuden stattgefunden haben. Die rund 30 Kilometer lange Ringstraße verbindet... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Libeskind schaltet sich ein - Kritik an Berliner Baupolitik

22.05.2017 Daniel Libeskind äußert sich wieder einmal zum Baugeschehen. Diesmal nimmt er die nur schleppend laufende Debatte um das in Berlin geplante Museum der Moderne von Herzog & de Meuron zum Anlass. In einem Gespräch mit dem „Focus“ bezeichnete er den Wettbewerb als „dubios“. „Das sind gute Architekten, aber dieser Entwurf ist anachronistisch“, sagte der 71-Jährige, um dann zu einer generellen Kritik an der Berliner Baupolitik auszuholen. In Berlin gebe es bereits „genug mediokre Architektur“. Es fehle an Dichte, an Hochhäusern, es fehle der öffentliche Diskurs, den es für exzellente Kulturbauten brauche. Und es mangele an Ehrgeiz beim Thema Bauen. Das liege sowohl an der Selbstzufriedenheit der Regierenden wie auch an jener der Architekten. Libeskind hat von 1989 bis 2003 in Berlin gelebt und unterhält aktuell Büros in New York und Zürich. Ende 2016 wurde das von ihm geplante Wohnhaus Sapphire in Berlin-Mitte fertig gestellt. Immer wieder veröffentlichen deutschsprachige Medien seine Kommentare zu aktuellen Fragen der Architektur. Kritik am Wettbewerbergebnis übt auch eine Petition, die Mitte April von Kristin Feireiss vom Aedes Architekturforum unter dem Hashtag... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Kulturproduktion in Hongkong - Ausstellung und Vortragsreihe in Berlin

22.05.2017 Direkt am berühmten Victoria-Hafen Hongkongs, auf einem circa 40 Hektar großen Areal wird zur Zeit eines der größten und ambitioniertesten Kulturprojekte weltweit gebaut. Mir der Entwicklung der West Kowloon Cultural District beabsichtgt die Regierung der Sonderverwaltungszone nicht nur lokale Kunst- und Kulturszene zu fördern und die Einzigartigkeit Hongkongs innerhalb von China zu unterstreichen, sondern auch einen Ort für Aufführungen und Produktionen auf „international erstklassigem Niveau“ zu schaffen. Nach Entwürfen von Herzog & de Meuron, Bing Thom Architects und UNStudio entstehen auf dem Gelände neben zahlreichen öffentlichen Außenräumen Theater, Aufführungsräume, Museen, Galerien und kommerzielle Flächen wie Hotels, Büros und Restaurants. Die Ausstellung „Constructing Culture. Hong Kong’s West Kowloon Cultural District“ im AEDES Architekturforum in Berlin möchte einen Einblick in Planung und Entstehung des Kulturquartiers verschaffen. Anlässlich der Ausstellungseröffnung findet am Freitag, 26. Mai ein ausführliches Programm statt, moderiert vom Berliner Journalisten Jürgen Tietz. Nach der Eröffung durch Kristin Feireiss (AEDES) und Betty Ho (Wirtschafts- und Handelsbüro... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Athletische Spannung - Schwimmbad in British Columbia

19.05.2017 Ein Schwimmbad in Kanadas Westen, dessen Beschreibung nicht gerade einen Fokus auf sportliche Aktivität verspricht. Geworben wird nämlich primär mit diversen Wellness- und Spaßbadeinrichtungen, sogar einen „leasure pool“ mit „lazy river“ wird geboten. Um so erfrischender, dass das Gebäude eben nicht der heute verbreiteten Spa-Wohlfühl-Ästhetik folgt, sondern seine Gestaltung durchaus von einer gewissen athletischen Spannung ableitet. HCMA Architecture + Design haben den Neubau entworfen, der in Surrey am Rande der Metropolregion Vancouver steht. Die Betonung der Wellness-Aspekte des Projekts mag allerdings auch darin begründet sein, dass die Verwaltung der schnell wachsenden Stadt nicht nur ein Schwimmbad, sondern vielmehr einen ganztägig nutzbaren Treffpunkt für die ganze Familie schaffen wollte. Die Schwimmer, so mag das Kalkül der Verantwortlichen gelautet haben, werden ihren Weg schon von selbst in den Pool finden. Und tatsächlich genügt das Sportbecken allen Anforderungen an eine internationale Wettkampfeinrichtung. Auch ein Sprungturm im Vollformat wird geboten – hier zieht man gerne seine Bahnen. Das Interieur balanciert denn auch durchaus sensibel die unterschiedlichen... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>