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Überhitzte Extravaganzen - Villa auf Kreta von tan

17.02.2017 Griechenland bleibt bei allen gesellschaftlichen Herausforderungen ein Land der privaten Wohnutopie, wie dieses Projekt beweist: Eine konsequente architektonische Extravaganz, die sich weder um Funktionen, noch um kleinliche Grundrissfragen schert. So scheint es jedenfalls, wenn man sich die Aufnahmen der Villa in Iraklio auf Kreta ansieht, die das Athener Büro tense architecture network (tan) vor Kurzem publiziert hat. Die pure Lust am Beton, an der Modellierung des Raums, an schnittigen Formen, scharfen Kanten, an großen Gesten, am dramatischen Spiel von Licht und Schatten lebt hier auf, als ob nichts gewesen wäre. Irgendwo zwischen neureichem Protz und einem unbedingten Glauben an die Möglichkeiten der Architektur scheint dieses Haus verortet, das zu bewohnen sicherlich ein Erlebnis für sich ist. Das alles dominierende Element des Hauses ist ein massiver, konkav nach Süden gebogener Betonblock, der über den darunter liegenden, olivgrün gestrichenen Bauteilen liegt. Dieser Riegel ist jedoch nur das oberste von insgesamt vier Geschossen, über die sich das Haus für eine junge Familie mit zwei Kindern erstreckt. Die tieferen Ebenen liegen im doppelten Wortsinn im Schatten – was... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Holzfachwerk im Industriechic - Universitätserweiterung in Santiago de Chile von Gonzalo Claro

17.02.2017 Dass mit einem Holzfachwerk nicht nur nachhaltige, sondern auch äußerst interessante Architekturen entstehen, beweist ein neues Universitätsgebäude in Santiago de Chile. Das ist kein Zufall, denn der Neubau der Päpstlichen Katholischen Universität von Chile (PUC) gehört zur dortigen Architekturschule – hier sollte ganz offensichtlich etwas Beispielhaftes entstehen. Der Architekt Gonzalo Claro (Santiago) entwickelte eine modulare Holzkonstruktion aus Stützen und Balken, die mit ihren Schrauben geradezu schwerindustriell wirkt. Ein Zusammenspiel aus öffentlichen Räumen und privater Nutzung sowie farblich akzentuierte Ein- und Aufgänge – eine knallgelbe Treppe etwa – sorgen jedoch zugleich für Zugänglichkeit. Im chilenischen Hochschulsystem existieren insgesamt sechs katholische Universitäten; zwei von ihnen unterstehen der direkten Aufsicht der Kirche. Eine der beiden zählt zu den ältesten und elitärsten Hochschulen Lateinamerikas – eben die PUC. Sie verteilt sich auf fünf Universitätsgelände und hat insgesamt 18 Fakultäten, darunter auch diejenige für Architektur, Design und Städtebau. Für den Neubau, der unter anderem die Büroräume der Architekturprofessoren aufnimmt, wurde ein... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Wiener Blockrand mit Kirschblüte - Sozialer Wohnungsbau von Nerma Linsberger

17.02.2017 Auf den ersten Blick unterscheidet sich der weiße Neubau mit der blütenverzierten Metall-Netz-Fassade wenig von seinen französischen Brüdern. Aber sozialer Wohnungsbau ist eben nicht nur in Paris ein wichtiges Thema. Die Wiener Architektin Nerma Linsberger errichtete beispielsweise in ihrer Heimatstadt an einer vielbefahrenen Straßenecke einen 12.500-Quadratmeter-Neubau. Bei näherem Hinsehen wird deutlich: Eine etwas geringere Dichte, mehr Freiraum und einige spezifische Details lassen eben doch einen Unterschied zur französischen Baupraxis erkennen. Die Wohnungsbaugesellschaft BWS hat als Bauherrin einen 100-jährigen Baurechtsvertrag mit dem Grundstückseigentümer geschlossen, so dass, anstelle eines Kaufpreises, über einen langen Zeitraum eine günstige Pacht gezahlt wird. Ebenfalls zur Kostenreduktion soll die kompakte Grundrissorganisation beitragen. Die knapp bemessenen Wohnungen lassen sich jedoch den veränderlichen Bedürfnissen der Bewohner anpassen und werden durch verschiedene Gemeinschaftsräume ergänzt. Hinter den abstrahierten Kirschblüten der Fassade, die dem Projekt den nicht gerade regionaltypischen Namen Sakura geben, versteckt sich in einem tiefen, v-förmigen... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Giovannis gigantischer Server - Fassadenkunst für Firmensitz in Genf

17.02.2017 Sie arbeiten emsig bei der Swiss Société Privée de Gérance (SPG). Das Finanzinsitut wurde erst 1960 gegründet, doch hat es sich seitdem zu einem wichtigen Kreditgeber und Berater für Immobiliengeschäfte und Unternehmensabwicklung in der romanischen Schweiz entwickelt. Ihren Erfolg möchte die SPG nun auch architektonisch kundtun. Anstatt sich einen neuen Hauptsitz zuzulegen, entschied sich die Gesellschaft jedoch, das bestehende Headquarter aus den Sechzigerjahren aufzuhübschen, ja sogar spektakulär zu überformen. Giovanni Vaccarini, Gründer des gleichnamigen Büros Giovanni Vaccarini Architetti (Pescara), ist geübt darin, seinen Bauten einen edlen, neumodischen Mantel anzulegen – bisher allerdings hauptsächlich bei kleineren Projekten im Büro- und Wohnungsbau. Nun also folgt beim Finanzinstitut in Genf der große Maßstab, wofür er sich vorab in einem Wettbewerb qualifizieren konnte. Den bestehenden Hauptsitz, etwas außerhalb des historischen Zentrums gelegen, stockte Vaccarini um zwei Etagen auf und verkleidete es mit einer extravaganten Fassade. Futuristisch wirkt das nebulöse Dickicht gläserner Scheiben, die im rechten Winkel und vertikal geordnet von der eigentlichen Wandfläche... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Pioniergeist in Stuttgart - Touren auf der Fabricate 2017

17.02.2017 Digitale Fertigungstechnologien bergen die Potenziale konstruktiver Innovation und eines formalen Ausdrucks ohne Präzedenz. Doch wie lässt sich die schwierige Kluft zwischen digitaler 3D-Modellierung und physischer Realisierung, zwischen farbigen Rhino-Flächen und der Performance tatsächlicher Materialien aufheben? Fragen wie diese werden auch in der diesjährigen, dritten Ausgabe der Fabricate im Rahmen von 16 Projektpräsentationen internationaler Koryphäen diskutiert. Die international führenden Konferenz zum Thema Digitale Fertigung fand auf Initiative der Bartlett School of Architecture zum ersten Mal 2011 statt. Das sind zugleich auch die Themen, mit denen sich Achim Menges seit Jahren an seinem Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung an der Universität Stuttgart beschäftigt. Dieses Jahr findet die Fabricate daher wieder in Kooperation mit seinem Lehrstuhl in Stuttgart statt. Stuttgart bietet dabei nicht nur ein zur Konferenz passendes wissenschaftliches Milieu, sondern auch einen idealen Kontext für ein adäquates architekturhistorisches Rahmenprogramm. Werden auf der Konferenz wegweisende computerbasierte Projekte der Gegenwart präsentiert, so lassen sich in... >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>

Utopia des Dazwischen - Vorträge und Diskussion in Wien

17.02.2017 Bobo-Beisl? Ein schöner Begriff, den die Österreichische Gesellschaft für Architektur als möglichen Fluchtpunkt vieler einst alternativer Freiräume bemüht. Bobo natürlich wie der bourgeoise Bohémien und Beisl wie das österreichische Wirtshaus. Oder sollte doch dauerhaft ein solidarisches Miteinander möglich sein? Den „Utopien des Dazwischen“ möchte die ÖGFA am kommenden Dienstag bei einer Diskussionsveranstaltung in Wien nachgehen. Die zentralen Fragen des Abends: Wohin entwickelt sich das Potenzial, das in urbanen Bewegungen steckt? Ausgehend von einem historischen Blick auf solche Phänomene soll über die möglichen Zukünfte der heute umkämpften Stadträume nachgedacht werden. Drei Impulsvorträge von Alisa Beck, Christoph Reinprecht und Mara Verlic stecken dabei den Rahmen ab, zur erweiterten Diskussion sind außerdem Josef Redl, Esra Özmen, Ula Schneider und Kurt Smetana geladen. Die Moderation übernimmt Gabu Heindl. Termin: Dienstag, 21. Februar 2017 Ort: mo.ë, Thelemangasse 4, 1170 Wien >>> Alle Informationen / Details / Bildergalerie >>>