RSS Verzeichnis RSS FEED VPB Tipps für Bauherren.
IMMOBILIEN / BAUEN UND RENOVIEREN / VPB Tipps für Bauherren.
RSS NEWSFEED INFOS

Feed Titel:
VPB Tipps für Bauherren.
Feed Beschreibung:
Die Tipps der Woche des VPB. Der Verband privater Bauherren veröffentlicht jede Woche einen neuen Tipp für Bauherren. Damit verbunden ist auch immer eine kleine Umfrage bei den Besuchern der Homepage. Machen auch Sie mit. Auf der Website finden Sie auch immer eine Vielzahl von Informationen für Bauherren. Sollte Sie darüber hinaus eine Frage haben, sprechen Sie am besten einen unserer Bauherrenberater in über 60 Regionalbüros vor Ort an.
Anbieter Webseite:
http://www.vpb.de
RSS Feed abonnieren:
http://www.vpb.de/vpb-tippsrss.xml

Holz arbeitet und verfärbt sich

Holzverkleidungen sind wunderschön. Vor allem kurz nach der Montage strahlen sie meist gelb oder rötlich, je nach Holzart. Je nach Witterung bekommt das Holz eine silbrige Patina. Das ist normal und lässt sich auch mit Oberflächenbehandlung kaum aufhalten, allenfalls hinauszögern. Oft sieht das neue Haus deshalb in den ersten Jahren etwas gescheckt aus – Fassadenabschnitte, die der Witterung stärker ausgesetzt sind, vergrauen schneller, jene, die geschützt liegen, behalten länger die ursprüngliche Tönung. Viele Bauherren wissen das und nehmen diese Patinierung vorweg, indem sie das Holz von Beginn an mittelgrau lasieren lassen. Damit wirkt es einheitlich. Auch wenn die Lasur nach und nach verblasst und vielleicht sogar abblättert, bleibt der natürliche graue Farbton erhalten. Das wussten auch die Zimmerleute früher und lasierten Fachwerkbalken oft von Anfang an grau.

Geländer müssen Vorschriften entsprechen!

Balkongitter und Treppengeländer im und am Haus können für Kinder problematisch werden, dann nämlich, wenn sie ihren Kopf durchstecken und sich nicht mehr selbst befreien können. Damit das nicht passiert, dürfen Gitterstäbe höchsten zwölf Zentimeter Abstand voneinander haben. Das reicht gerade so aus, damit der Kinderkopf nicht durchpasst. Gefährlich sind auch waagerechte Gitterstreben, denn Kinder benutzen sie gerne als Klettergerüst. Streben sollten immer senkrecht angeordnet sein. Es hat also gute Gründe, warum es für Geländer Vorschriften gibt. Das gilt auch für die Geländer von Französischen Balkonen. Ihre Befestigung muss sogar statisch berechnet werden, um angesichts der Vielzahl verschiedener Gebäudeausführungen sicher zu stellen, dass niemand abstürzt.

Kleine Putzschäden besser nicht ignorieren!

Wer ein Haus hat, der muss es pflegen. Und je schneller kleinere Schäden behoben werden, umso besser, sonst werden sie zu großen Schäden und deren Beseitigung wird immer teurer. Deshalb ist es sinnvoll auch kleine Riss- oder Putzschäden möglichst schnell in Ordnung bringen zu lassen. Nur intakte Oberflächen schützen die darunterliegenden Mauerwerk- und Dämmschichten vor Feuchtigkeit.

Im Winter auch den Keller gut lüften!

Lüften ist wichtig, ganz besonders auch im Winter. Im Winter gelingt Lüften auch besonders gut, denn die feuchte, warme Innenraumluft wird beim Stoß- und Querlüften automatisch aus dem Haus gesogen und durch kühlere, trockenere Frischluft ersetzt. Das ist reine Physik: Warme Luft kann mehr Wasser binden. Kalte Luft weniger. Beide haben aber das Bedürfnis, sich gegenseitig zu neutralisieren. Sehr schön lässt sich das an einem kalten Morgen beobachten, wenn die Nachbarn das Badezimmerfenster nach dem Duschen aufreißen. Dann entfleucht eine gut sichtbare Wolke heißer Luft nach draußen. So ist es richtig! Diesen Effekt nutzen viele Hausbesitzer auch zur Trocknung ihres feuchten Kellers: An kalten, trockenen Tagen den Keller gründlich stoß- und querlüften hilft bei der Senkung der Raumfeuchte. Experten empfehlen zwei- bis dreimal täglich bis zu einer halbe Stunde. Gutes Indiz: So lange sich Kondenswasser am einfach verglasten Kellerfenster absetzt, lohnt sich das Ablüften noch! Grundfalsch ist allerdings das Dauerlüften im Winter. Dann kühlen nur die Räume aus und an den Fensterleibungen macht sich Schimmel breit.

Flächenheizungen passen zur Solaranlage

Jeder kennt Fußbodenheizungen. Die sogenannten Flächenheizungen eignen sich nicht nur für Böden, sondern auch für Decken und Wände. Sie funktionieren bereits mit relativ niedrigen Wassertemperaturen und sind damit die ideale Ergänzung für Solaranlagen. Natürlich sind wasserführende Heizschlaufen in den Wänden nichts für Menschen, die gerne Bilder und Regale an die Wände dübeln. Aber die Nass- und Trockenbausysteme lassen sich zum Beispiel bestens an der Wand im Bad anbringen. Etwa bei einer Renovierung, wenn ohnehin alle Fliesen von der Wand geschlagen werden und diese neu verputzt werden muss. Die Wandheizung bringt gleichmäßige Wärme ins Bad. Und dort haben die wenigsten Bilder und Bücher an der Wand. Deckenheizungen sind auch gut für Sanierungsmaßnahmen geeignet, weil die wenigen Zentimeter Aufbau an der Decke nicht weiter stören, während bei der Verlegung auf dem Boden oft Treppenstufen und Schwellen in der Höhe angepasst werden müssen. Besprechen Sie das mit Ihrem VPB-Berater!

Auch der Kaminofen braucht Wartung!

Anschlüsse: Nicht jeder Raum ist für einen Ofen geeignet. Der Schornsteinfeger weiß, ob die Anlage an den vorhandenen Schornstein angeschlossen werden darf. Wichtig ist zu klären, woher die Luft, die für den Verbrennungsprozess benötigt wird, kommen kann. Wer die Verbrennungsluft durch eine Leitung aus dem Keller oder von außen holt, vermeidet, dass der Ofen dem Raum Sauerstoff entzieht und der Heizenergieverbrauch durch erhöhte nachströmende Kaltluftmengen steigt. Sinnvoll ist, die Heizleistung des Ofens auf den Wärmebedarf des Raumes abzustimmen. Damit ist sichergestellt, dass es – ohne Energie zu vergeuden – wohlig warm wird. Verbrannt werden sollte natürlich nur trockenes, abgelagertes Holz mit einem Feuchtegehalt von maximal 25 Prozent. Wichtig auch: Einmal im Jahr nicht nur die Heizungsanlage, sondern auch den Ofen warten lassen!