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VPB Tipps für Bauherren.
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Die Tipps der Woche des VPB. Der Verband privater Bauherren veröffentlicht jede Woche einen neuen Tipp für Bauherren. Damit verbunden ist auch immer eine kleine Umfrage bei den Besuchern der Homepage. Machen auch Sie mit. Auf der Website finden Sie auch immer eine Vielzahl von Informationen für Bauherren. Sollte Sie darüber hinaus eine Frage haben, sprechen Sie am besten einen unserer Bauherrenberater in über 60 Regionalbüros vor Ort an.
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Was tun, wenn das Haus zu groß wird?

Sie möchten bauen und im Haus gleich noch eine zweite Wohnung einrichten. Oder Sie möchten nach dem Auszug der Kinder das zu groß gewordene Eigenheim nachträglich in zwei Wohnungen teilen? Mit der Miete erleichtern Sie sich die Finanzierung und Unterhaltung der Immobilie. An sich eine gute Idee, aber klären Sie im Vorfeld, ob das in Ihrem Wohngebiet zulässig ist und wie die neue Wohnung beschaffen sein muss, damit Sie sie vermieten dürfen. Eventuell brauchen Sie für die zweite Wohnung auch weitere Stellplätze. Viele Fragen, die Ihnen das Bauamt beantwortet. Ein Besuch bei der Behörde sollte also ganz oben auf Ihrer To-do-Liste stehen.

Rollläden pflegen und regelmäßig warten

Zeit für den Frühjahrscheck: Wie ist das Haus über den Winter gekommen? Vernachlässigt werden beim Kontrollgang oft die Rollläden. Laufen Sie noch sauber in ihren Schienen oder bleiben sie ab und zu hängen? Ursache für unruhigen Lauf könnte eine gelockerte Schiene sein. Sie sollte wieder festgeschraubt werden. Führungsschienen aus Holz müssen ab und an lackiert werden, vor allem im unteren Bereich; dort saugen sie sich auf der Wetterseite schon gerne mal voll Wasser. Achten Sie auch auf die Gurte: Sind die noch straff oder fransen sie aus? Zieht der Gurtroller den Gurt noch stramm oder lässt die Spannkraft der Feder nach? Metall- und Kunststoffläden sollten regelmäßig abgewischt werden, Holzrollläden brauchen ab und an einen neuen Anstrich. Und natürlich müssen defekte Elektroantriebe repariert werden. Oft lohnt sich dann sogar der Austausch durch ein neueres Modell, das sich selbst justiert und sogar allein auf Sommer- und Winterzeit umstellt.

Grundsätzliche Frage: Keller oder nicht?

Lohnt sich ein Keller oder nicht? Die Meinungen darüber gehen auseinander. Die einen denken, diese immerhin mehrere zehntausend Euro teure Ausgabe lässt sich sparen, die anderen möchten auf den Platz unterm Haus nicht verzichten. Bedenken Sie bei Ihrer Entscheidung: Ein Keller lässt sich nicht mehr nachträglich einbauen! Eine mindestens ebenso wichtige Frage ist aber: Lässt sich das Haus ohne Probleme unterkellern? Das hängt maßgeblich vom Baugrund ab. Haben Sie einen tragfähigen Boden unterm Haus und keine Grundwasserprobleme, ist der Kellerbau nicht weiter schwierig. Müssen Sie aber erst große Felsbrocken wegräumen oder wegen des drückenden Grundwassers den Keller wasserdicht bauen, wird’s teuer. Wobei der Preis nur das eine ist. Mindestens so wichtig ist die Qualität der Baufirma – nicht jede kann einen Keller technisch korrekt bauen. A und O der Kellerplanung ist also nicht nur die Überlegung, wie Sie ihn nutzen könnten, sondern auch, wie der Boden beschaffen ist. Fragen Sie dazu Ihren VPB-Sachverständigen. Und zwar möglichst noch vor Vertragsunterzeichnung, denn die meisten Baufirmen veranschlagen den Keller zu Idealbedingungen. Wird er später teurer, zahlen Sie den Aufpreis!

Abflüsse in Schuss halten!

Frühling und Herbst sind die idealen Zeiten, um das Haus in Ordnung zu bringen. Gehen Sie dabei ruhig ins Detail: Flachdach-Abläufe etwa sollten jährlich von Bewuchs, Verkrustungen und Unrat befreit und gereinigt werden, damit das Regenwasser ungehindert abfließen kann. Denken Sie auch an den Ablauf auf Garage, Carport oder Vordach! Und an den Ablauf vor der außenliegenden Kellertür! Und den auf der Terrasse und den in der Zufahrt! Vergessen Sie auf keinen Fall die Abläufe in Ihren Kellerfensterschächten! Ist dort der Ablauf mit Laub blockiert, kann das Wasser bei starkem Regen nicht ablaufen und drückt sich schließlich über den Fensterrahmen ins Haus. Das wird dann eine ziemliche Schweinerei. Besser, Sie beziehen auch die Kellerschächte in die regelmäßige Hauspflege mit ein. Übrigens: Wenn Sie diese Pflegearbeiten lieber delegieren, können Sie die Rechnung steuerlich geltend machen, entweder als Handwerkerleistung oder als haushaltsnahe Dienstleistung. Je nachdem, was Sie beauftragen.

Ab Sonntag haben wir wieder Sommerzeit!

Am kommenden Wochenende beginnt wieder die Sommerzeit! In der Nacht von Samstag (25.) auf Sonntag (26.) wird die Uhr umgestellt. Und zwar wird sie um 2 Uhr vorgestellt auf 3 Uhr. Wir verlieren also eine Stunde! Die "Eulen" unter uns, die morgens nur schwer in die Gänge kommen, werden es merken! Denken Sie daran, wichtige Uhren rechtzeitig umzustellen. Das betrifft nicht nur die mechanischen, sondern auch die elektrischen, wie beispielsweise die programmierbaren Rollladenheber oder die Zeitschaltuhr an der Heizung. Viele ältere Modelle leisten zwar noch treu ihren Dienst – stellen sich aber nicht automatisch auf Sommerzeit um. Hier müssen Sie manuell nachjustieren. Auch bei digitalen Steuerungen lohnt sich der Check: Hat sich die Uhr wirklich automatisch umgestellt? Besser prüfen, als nachher wundern!

Energieberater muss auch Zeit haben!

Wer bauen oder umbauen möchte, der braucht Berater, inzwischen oft auch Energieberater. Ob und wo diese gelistet sein müssen, das hängt wiederum vom Programm ab, aus dem die Bauherren sich Mittel erhoffen. Viele Bauherren wollen aber gar keine Zuschüsse, sondern einfach nur vernünftig und gesetzeskonform bauen. Für sie gilt grundsätzlich: Achten Sie bei der Auswahl Ihres Energieberaters nicht nur darauf, wo er überall gelistet ist, sondern prüfen Sie, ob er für Ihre spezielle Bauaufgabe ausreichend ausgebildet und erfahren ist. Viel wichtiger ist für Sie, ob er eigene Verkaufsinteressen verfolgt oder ein neutraler Ingenieur ist. Und ob er eine Berufshaftpflicht-Versicherung hat! Und ganz wichtig: Ist er in der Lage, statt einer Nullachtfünfzehn-Lösung ein Konzept zu entwickeln, das zu Ihnen und Ihrem Nutzerverhalten passt? Fragen Sie also auch den Energieberater nach Referenzen – und fassen Sie dann auch bei den früheren Auftraggebern nach!