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Klimakönner Blog
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Regelmäßig neue Artikel zu Themen rund um die Wärmewende, Erneuerbare Energien, Klimawandel, Sanierung von Altbauten. Seit 2011 treiben wir mit unseren Produkten die Wärmewende voran. Wir helfen unseren Kunden, Wärmegesetze einfach zu erfüllen und haben uns auf die Anforderungen des baden-württembergischen Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG) spezialisiert.
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Wer ist eigentlich dieser Klimakönner?

„Was verbirgt sich eigentlich hinter diesem EWärmeG? Und warum muss ich mich jetzt damit auseinandersetzen?“ Genau das fragen sich viele Leute in Baden-Württemberg. Mit der Aufgabe, all diese Fragen zu beantworten und gleichzeitig eine smarte Lösung zu diesem Wärmegesetz aus BaWü zu liefern, beschäftigt sich die Klimakönner GmbH. Aber wer und was steckt eigentlich hinter diesem Namen? Das und vieles mehr erfahren Sie in einem Interview mit der Geschäftsführung. Wer sind überhaupt die Könner hinter dem Klima? Klimawandel ist ein stetig pulsierendes Thema und eine enorme Herausforderung. Wir wollen sie trotzdem gemeinsam angehen. Das sind wir: Stefan Tiesmeyer, Geschäftsführer und Mitbegründer der Klimakönner GmbH. Für mich war schon immer klar: ich möchte meine Ideen zum Klimaschutz und mein Wissen aus der Energiewirtschaft dazu nutzen, um Menschen Möglichkeiten aufzuzeigen, ihr Haus klimafreundlich zu gestalten. Aus diesem Grund bin ich nach meinem Studium der Energiewirtschaft und meinen ersten Arbeitserfahrungen bei den Stadtwerken zu Klimakönner gekommen. Eine Entscheidung, die ich bis heute nicht bereue. Florian Zeidler, Prokurist und Mitbegründer. Klimakönner ist fokussiert auf die webbasierte Vermarktung und die Automatisierung von Prozessen im Bereich der Wärmeversorgung. Da steht die Internetpräsenz natürlich im Mittelpunkt. Hier komme ich ins Spiel: Als Software-Entwickler stecke ich hinter dem Onlineauftritt des Start-Ups. Was ich an Klimakönner ganz besonders schätze: Ideenreichtum ist gefragt! Hier hat jeder die Chance seine Meinung zu äußern und das Start-Up und den Klimaschutz voranzutreiben. Das gibt uns die Flexibilität auf das Feedback unserer Kunden manchmal schon am gleichen Tag mit Änderungen unserer Software zu reagieren. Was steckt hinter der Klimakönner GmbH? Laut § 2 des baden-württembergischen Erneuerbare-Wärme-Gesetzes muss jedes am 1. Januar 2009 bereits errichtete Gebäude, soweit es unter Einsatz von Energie beheizt wird, Erneuerbare Energien nutzen. Danach folgen 26 Paragraphen die vorschreiben, wie das genau funktionieren kann – Ihnen brennt von...

Biogas-Vorreiter Klimakönner GmbH

Biogasversorger der ersten Stunde. Biogas-Qualität seit 2011. Der Gasmarkt ist erst im Jahr 2006 durch das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) für den Wettbewerb geöffnet worden. Seit der Liberalisierung ist es dem Verbraucher möglich, einen Lieferanten frei zu wählen und einen sogenannten Sondervertrag über die Lieferung von Erdgas zu schließen. Jeder Anbieter konnte ab diesem Zeitpunkt seine Gasprodukte bundesweit vertreiben und war nicht auf den regionalen Markt beschränkt. Im Laufe der Zeit wurden die unterschiedlichsten Gastarife angeboten. Bereits kurze Zeit nach der Etablierung der ersten bundesweit agierenden Gasversorger, im Jahr 2011, hat die Klimakönner GmbH, unter der Regie von Biogas-Pionier Bernd Hugenroth, als einer der ersten Anbieter ein Biogasmischprodukt für Endverbraucher auf den Markt gebracht. Um den Wechsel für Haushalte zu erleichtern, ist eine innovative Online-Plattform direkt mit ans Netz gegangen. Das langjährige Know-How des professionellen Management-Teams um Dipl.-Ing. (FH) Tobias Dollberg und RA Lutz Klepper führte schnell zu stabilen Strukturen und Unternehmens-Prozessen. Als Tochterunternehmen der Energielenker-Gruppe, einem der größten deutschen Biogasanlagen-Betreiber, wurde ein stetiger Wachstumskurs eingeschlagen der eine komplette Unabhängigkeit von den großen deutschen Energiekonzernen erlaubt. Unser Unternehmen gilt im Biogasmarkt aufgrund der Vorreiterrolle als alteingesessen – es wird die langjährige Biogas-Erfahrung mit der Flexibilität eines jungen Unternehmens verbunden. Aus diesem Grund ist es uns möglich auch für spezielle Anforderungen an Haushalte, wie die Erfüllung des EWärmeG in Baden-Württemberg, kompetente Lösungen mit Biogas anzubieten. Exkurs: Jahrzehntelang lag die Gasversorgung in der Hand eines Unternehmens pro Netzgebiet. Dementsprechend konnte sich kein Wettbewerb entwickeln und die Gaspreise waren konstant hoch. Diese Monopolstellung wurde mit dem EnWG aufgelöst. Durch die Trennung von Netz und Vertrieb wird allen potentiellen Anbietern ein diskriminierungsfreier Zugang gewährt. Das ist die Grundvoraussetzung für Wettbewerb und somit für niedrigere (Markt)Preise. Leider ist das Wechselverhalten der Verbraucher selbst 10 Jahre nach Öffnung des Marktes im Gegensatz zum Strommarkt, der schon seit...

Transparenz bei der Preisgestaltung

So funktioniert die ehrliche Preisgestaltung beim Gasversorger Klimakönner Wir möchten Ihnen einen Einblick hinter die Kulissen unserer Gasversorgung gewähren. In diesem Artikel erklären wir, wie sich die Preise zusammensetzen und nach welchen Regeln eine Preisfindung bei Vertragsabschluss bzw. -verlängerung erfolgt. Kostenpositionen der Gaslieferung Der Preis unseres Biogasmischproduktes besteht aus diesen Kostenpositionen: Erdgas (variiert täglich; zwischen 1,25 und 1,95 Ct/kWh in den letzten 15 Monaten) Biogas (relativ stabil; Mehrkosten für 10 % Anteil ~ 0,50 Ct/kWh) Gesetzliche Belieferungsnebenkosten(Bilanzierungsumlagen etc. = schwanken halbjährlich ~ 0,50 Ct/kWh) Konzessionsabgabe(Durchleitungsgebühr an Gemeinde = fester Wert = 0,03 Ct/kWh) Energiesteuer (fester Wert = 0,55 Ct/kWh) Transportkosten* des örtlichen Netzbetreibers (Netznutzungsentgelte = relativ stabil = Anpassung kalenderjährlich = i. d. R. zwischen 1,20 und 1,80 Ct/kWh) Zählerkosten* des örtlichen Netzbetreibers (Transportabrechnung, Messung/Ablesung und Messstellenbetrieb = relativ stabil = Anpassung kalenderjährlich = i. d. R. zwischen 20 und 80 €) *Alle Transport- und Zählerkosten sind von der geografischen Lage der Lieferadresse abhängig. Jeder Netzbetreiber hat seine eigenen Preise. Aus diesem Grund fragen wir im Preisrechner Ihre Postleitzahl ab, um Sie dann den richtigen Netznutzungsentgelten zuzuordnen.Viele Versorger legen einen Durchschnittspreis über ganz Deutschland/Baden-Württemberg an. Dies ist eine nicht verursachergerechte Aufteilung, da bei dieser Vorgehensweise Kunden mit niedrigen Netznutzungsentgelten Kunden mit hohen Netznutzungsentgelten subventionieren. Unternehmensspezifischen Kosten, bspw. für das Personal und den Betrieb, und die Umsatzsteuer sind zu den obigen Positionen hinzuzurechnen. Erdgaseinkauf bestimmt den Gesamtpreis Bei den oben aufgelisteten Kostenpositionen wird schnell klar, dass dem Erdgaspreis eine besondere Rolle zukommt. Nicht nur von der absoluten Höhe her, sondern besonders auch bzgl. der Volatilität (= den täglichen Schwankungen). Alle anderen Faktoren ändern sich unter normalen Umständen moderater, und vor allem in größeren Zyklen (jährlich, halbjährlich), und wirken sich somit tendenziell dämpfend auf die Preisentwicklung aus. Dementsprechend ist der Gaseinkaufspreis für die Preisbestimmung und in...

Erfahrungen zum EWärmeG 2008 in BW und deren Auswirkungen

Zusammenfassung der Ergebnisse. Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat im Juli 2011 einen Erfahrungsbericht zum EWärmeG 2008 in BW vorgelegt. Diese vorläufige Auswertung des alten Wärmegesetzes basiert zwar ausschließlich auf Modellrechnungen zur Verwendung der Erfüllungsoptionen, ist aber nach wie vor die einzige Quelle zu den Auswirkungen des Erneuerbare-Wärme-Gesetz 2008. Um einen Eindruck der bisherigen Bilanz des Wärmegesetzes zu bekommen, lohnt sich also ein genauerer Blick darauf. Die beliebtesten Erfüllungsoptionen Das alte EWärmeG 2008 in Baden-Württemberg wird seit dem 1. Januar 2010 im Wohngebäudebestand angewendet. Ausschlaggebend dafür, ob Hausbesitzer das Wärmegesetz nach einem Heizungstausch erfüllen müssen, ist die technische, bauliche oder rechtliche Realisierbarkeit der Solarthermie. D. h. wenn eine solarthermische Anlage aus technischen (z. B. Verschattung), rechtlichen (z. B. Denkmalschutz) oder baulichen (z. B. zu wenig geeignete Dachfläche) Gründen nicht installiert werden kann, müssen auch keine anderen Erfüllungsoptionen umgesetzt werden. Diese Funktion von Solarthermie als Ankertechnologie ist dadurch begründet, dass sie nachhaltig ist, flächendeckend zur Verfügung steht und die geforderten 10 % des Wärmebedarfs von Gebäuden genau decken kann. Damit ist Solarthermie ein sinnvolles Korrektiv, um eine Übererfüllung und damit höhere Investitionen auszuschließen. Gleichzeitig erklärt die Funktion als Ankertechnologie, dass Solarthermie mit knapp 42 % die mit Abstand häufigste gewählte Erfüllungsoption ist. Biogas steht an 2ter Stelle der gewählten Erfüllungsoptionen, es wird in 12 % der Fälle gewählt. Daraufhin folgen Einzelfeuerungsanlagen wie Holzöfen und -kamine mit 11 % und Holz-Zentralheizungen mit 6 %. Die CO2-Einsparung in BW per Wärmegesetz Wie viel CO2-Emissionen eingespart werden, ist bisher nur über eine Modellrechnung zu erheben. Diese basiert auf der Anzahl von Heizungserneuerungen im Zeitraum Anfang Januar bis Ende Juli 2010 (15.000 ohne Etagenheizungen), hochgerechnet auf das gesamte Jahr 2010, sowie auf den erfassten Angaben über getroffene Maßnahmen. Danach sparen die im Wohnungsbestand per Gesetz getroffenen Maßnahmen über 26.800 t CO2-Emissionen...

Einsatz von Biogas in der EnEV, dem EEWärmeG und bei der KfW

Biogas in den bestehenden Wärmegesetzen und bei der KfW. Biogas in der Energieeinsparverordnung Die bundesweit geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) legt fest, wieviel Wärme die einzelnen Bauteile eines Gebäudes (U-Werte) und das Gebäude insgesamt (Transmissionswärmeverluste) verlieren dürfen und wie viel Strom und andere Brennstoffe insgesamt eingesetzt werden dürfen (Primärenergiebedarf). Hierzu gibt es ein Referenzgebäude mit Brennwert-Kessel, Solaranlage und einer zentralen Abluftanlage, welches den maximal erlaubten 100 %-Fall darstellt. Die Werte des Referenzgebäudes werden auf reale Gebäude umgerechnet. Für modernisierte Gebäude gelten etwas geringere Anforderungen (140 %) als für den Neubau (100 %). Bestandsgebäude sind nicht von der EnEV betroffen. Nur bei einem Besitzerwechsel oder einer Neuvermietung muss ein Energieausweis für das Gebäude erstellt werden, welcher den aktuellen energetischen Zustand des Gebäudes ausweist. Biomethan wird bei der Berechnung des Primärenergiebedarfs mit dem Primärenergiefaktor (PEF) von Erdgas (1,1) bewertet – unabhängig ob das Biomethan in einem Heizkessel oder einer KWK-Anlage zum Einsatz kommt. Nur wenn das Biogas im räumlichen Zusammenhang, also in einer Biogasanlage nebenan, erzeugt wurde, wird das Biogas mit dem PEF 0,5 bewertet. Da Biomethan in der Regel über das normale Erdgasnetz zum Kunden geliefert wird, hat es also keinen Einfluss auf die Berechnung des Primärenergiebedarfs im Rahmen der EnEV. Exkurs I: Primärenergie in Fern- und Nahwärmenetzen Zur Berechnung des Primärenergiebedarfs ist der Primärenergiefaktor (PEF) zentraler Bestandteil. Die Berechnung des Primärenergiebedarfs bei Fern- und Nahwärmenetzen erfolgt nach der DIN V 18599 oder der DIN V 4701-10/A1. Das AGFW Arbeitsblatt FW 309-1 dient hierbei als Auslegungshilfe. Über den nach dem Arbeitsblatt FW 309-1 ermittelten PEF kann eine Bescheinigung durch einen Gutachter ausgestellt werden.Ist der Wärmeanteil aus der KWK-Anlage gegenüber dem Gesamtwärmebedarf größer als 70 %, kann der PEF für die Wärme aus der gesamten Anlage inkl. Spitzenlastkessel pauschal mit 0,7 angesetzt werden. Beim Einsatz von Biomethan sollte dieser Wert jedoch nochmal...

Wann gilt das EWärmeG nicht? Ausnahmen und Befreiung

Das Wärmegesetz umgehen. Die wichtigsten Ausnahmen und Befreiungen für Wohngebäude-Eigentümer in Baden-Württemberg. Wird die Heizung in einem Bestandsgebäude getauscht bzw. neu eingebaut, sind die Eigentümer dazu verpflichtet, 15 % Erneuerbare Energien einzusetzen, auch wenn das Wohngebäude vermietet oder verpachtet ist. Ebenso greift das EWärmeG 2015 bei Wohnungseigentümer in einer Eigentümergemeinschaft mit einer zentralen Heizanlage. Auch bei Erbbauberechtigten entfällt die Nutzungspflicht nicht, da sie für eine bestimmte Zeit Eigentümer des entsprechenden Gebäudes sind. Ausnahmen im EWärmeG 2015 – begründet durch das Wohngebäude selbst Der Geltungsbereich des Erneuerbare-Wärme-Gesetzes 2015 umfasst alle am 1. Januar 2009 bereits errichteten Gebäude. Alle danach gebauten Gebäude sind nicht betroffen und fallen als Neubauten unter das bundesweite Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz. Es wird nur die benötigte Wärmeenergie berücksichtigt, d. h. die Energie, die zum Heizen und zur Warmwasseraufbereitung verbraucht wird. Eine ggf. vorhandene Kühlung bleibt unbeachtet. Der Ausnahmen-Katalog des Wärmegesetzes orientiert sich am Verhältnis zwischen CO2-Einsparpotential und wirtschaftlichem Aufwand. Bspw. sind Wohngebäude mit einer Wohnfläche unter 50 m² von der Gesetzeserfüllung befreit. Befreit sind zudem alle Wohngebäude, die weniger als 4 Monate im Jahr genutzt werden, also v. a. Ferienhäuser. Gleiches gilt für Wohngebäude, die zwar länger als 4 Monate, aber hauptsächlich in den Sommermonaten genutzt werden – allerdings nur, falls der erwartete Energieverbrauch unter ¼ des zu erwartenden Verbrauchs bei ganzjähriger Nutzung liegt. Eine weitere Befreiung liegt vor, wenn keine der Erfüllungsoptionen aus technischen, baulichen, denkmalschutzrechtlichen oder sonstigen öffentlich-rechtlichen Gründen umgesetzt werden kann. Der unteren Baurechtsbehörde muss darüber ein Nachweis eingereicht werden. Ein formloser Antrag auf Befreiung kann außerdem gestellt werden, wenn unbillige Härte vorliegt. Dies muss aber belegt werden. Eine Sonderregelung gibt es für Wohngebäudekomplexe. Wenn alle Wohngebäude im räumlichen Zusammenhang stehen und Eigentum derselben Person sind, können Maßnahmen des einen Gebäudes auf ein anderes Gebäude angerechnet werden. Dieses zweite Gebäude muss aber zwingend zum selben...