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Glauben wie man will? - Daily-Message

Glauben wie man will? ''Siehe, ich liebe deine Befehle; HERR, erquicke mich nach deiner Gnade. Dein Wort ist nichts als Wahrheit, alle Ordnungen deiner Gerechtigkeit währen ewiglich''. (Psalm 119, 159-160) Es ist sozusagen ein Stück weit das Phänomen der scheinbar gläubigen Welt und das religiöse Produkt unserer Zeit, daß man meint Gott begegnen zu können, wie man will. Die eigenen Vorstellungen werden hier zum Maß aller Dinge. Und Menschen, die auf die Bibel als geistiche Autorität verweisen, werden nicht ernst genommen oder auch angefeindet, weil sie sich auf so ein altes, ihrer Ansicht nach widersprüchliches Buch verlassen und vorgeben wollen, worauf sich der rechte Glaube gründet. Das wollen sie nicht und lehnen es oftmals rigoros ab. Kommt es darauf an, was man sich selbst glaubensmäßig suggeriert und vorstellt? Nein, darauf kommt es nicht an, sondern darauf was Gott sagt (sofern man an ihn glaubt). Wie kann ich denn nach meiner eigenen Vorstellung Gott begegnen und ihn verstehen lernen? Das wäre ja so, als ob ich im Mittelalter leben würde, und dann nach meiner eigenen Vorstellung einen Hubschrauber fliegen soll. Wie sehr würde mich das verwirren? Wie weit würde ich kommen? Aber genau das behaupten dann manche, daß sie den Durchblick haben, sich in die Lüfte erhoben haben und aus der Höhe alles gesehen und erkundet haben und von keinem mehr Belehrung brauchen. Das ist die Arroganz der eingebildeten Besserwisser. So ähnlich wie damals die Pharisäer und Schriftgelehrten. Die haben aber zumindest die Thora gehabt und wohl auch gelesen, aber das, worauf es ankommt, nämlich Gnade, Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Erlösung haben sie ignoriert und für überfüssig gehalten. Sich selbst haben sie aber über allem schwebend gesehen. Warum glauben Menschen an die Botschaft der Bibel? Was hat sie überzeugt? In 1. Thessalonicher 2,13 schreibt der Apostel Paulus: ''Darum danken wir auch...

Ruhmreiche Rede - Daily-Message

Ruhmreiche Rede ''Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns durch ihn mit dem ganzen geistlichen Segen aus der Himmelswelt beschenkt hat. Denn in Christus hat er uns schon vor Gründung der Welt erwählt, einmal heilig und tadellos vor ihm zu stehen. Und aus Liebe hat er uns schon damals dazu bestimmt, durch Jesus Christus seine Kinder zu werden. Das war sein eigener gnädiger Wille, und es dient zum Lob seiner herrlichen Gnade, mit der er uns durch seinen geliebten Sohn beschenkt hat. Durch ihn wurden wir freigekauft – um den Preis seines Blutes –, und in ihm sind uns alle Vergehen vergeben. Das verdanken wir allein Gottes unermesslich großer Gnade, mit der er uns überschüttet hat. Er schenkte uns Einsicht und ließ uns seine Wege erkennen. Und weil es ihm so gefiel, hat er uns Einblick nehmen lassen in das Geheimnis seines Willens, den er in Christus verwirklichen wollte''. (Epheser 1, 3-9 (NeÜ)) Wenn man Gott lobt und preist, sozusagen das Ganze dann in eine rühmende Rede hineinpackt, dann nennt man das eine sogenannte Doxologie. Der Text vom Apostel Paulus ist solch eine rühmende und verherrlichende Rede. Sie enthält alles was unseren Glauben inhaltlich ausmacht und somit absolut zu Gottes Ehre beiträgt. Die ganze Erlösung ist allein und von Ewigkeit her nur Gottes Werk. Niemand kommt zum rettenden Glauben und wird an das ewige, himmlische Ziel kommen, ohne Gott und seinen Heiligen Geist und Jesus Christus (Johannes 14,6). Gottes Gnade ist seine Ehre! Entsprechend heißt es ja auch in 1. Korinther 1, 29-31: ''Niemand soll sich vor Gott rühmen können. Euch aber hat Gott mit Jesus Christus verbunden, der uns zur Weisheit wurde, die von Gott kommt, zur Gerechtigkeit, die vor ihm gilt, zur Heiligkeit und zur Erlösung. Es sollte so kommen, wie geschrieben steht:...

Gottes Plan durch alle Zeiten - Daily-Message

Gottes Plan durch alle Zeiten Da rief der Engel Jahwes vom Himmel her: ''Abraham! Abraham!'' – ''Ja?'', erwiderte er. ''Halt ein! Tu dem Jungen nichts zuleide! Jetzt weiß ich, dass du Gott gehorchst, denn du hast mir deinen einzigen Sohn nicht verweigert.'' (1. Mose 22,11-12) Ich denke, wir alle kennen die Geschichte, als Abraham seinen Sohn Isaak opfern sollte. Wer sie nicht kennt, kann sie hier, 1. Mose 22 nachlesen. Abraham bekommt von Gott den Auftrag, seinen einzigen und geliebten Sohn Isaak für den Herrn zu opfern. In gehorsamem Glauben macht sich Abraham auf den Weg zu der benannten Opferstätte und ist bereit, dort alles für Gott zu geben. Doch die Zeit war noch nicht reif und Gott unterbricht, als er den Glauben sieht, die Zeremonie und schickt einen Schafbock, der dann an Isaaks Stelle geopfert wird. Gott segnet darauf hin Abraham ob seines Glaubens und seines Gehorsams. ''Die Zeit war noch nicht reif'' schrieb ich eben; was meine ich damit? Diese Geschichte im ersten Buch der Bibel soll uns, in der Nachschau, auf das hinweisen, was wir später, am Abschluß des Alten Bundes in den Evangelien wieder finden: Gott selbst opfert seinen einzigen und geliebten Sohn! Auch wenn bei Abraham das Opfer so nicht ausgeführt wurde, sondern durch einen Schafbock ersetzt wurde, segnet Gott ihn und seine Nachkommen auf ewig. Wie gesegnet sind wir Nachfolger Jesu dann erst durch das zweite Opfer, als Gott für uns seinen Sohn gab? Hier wird die Geschichte nicht im letzten Moment abgebrochen und durch ein Schaf ersetzt; Gottes Sohn ging den Weg als Schlachtopfer bis zum Ende, zum Tod am Kreuz von Golgatha. Stellte Gott den Abraham nur auf die Probe, sehen wir doch an dieser Geschichte, dass Gott in allen Zeiten schon ganz im Blick hatte. Schon zu...

Voll des Geistes! - Daily-Message

Voll des Geistes! Und alle Anwesenden wurden vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu sprechen, wie der Heilige Geist es ihnen eingab ((Apostelgeschichte 2/4)) Dieses Wochenende feiern wir wieder Pfingsten. Wir gedenken einer Erfüllung der Prophetie Jesus. Er versprach damals seinen Jüngern einen Tröster, den Heiligen Geist, zu senden. (Johannes 14/16) So geschah es auch. (Apostelgeschichte 2/1-12) In der Geschichte lesen wir wie der Heilige Geist zu uns Menschen kam. Beim Durchsuchen der Bibel für meine Andacht kam ich zur Taufe Jesus. Auch hier liest man wie der Heilige Geist von oben auf Jesus herab kam. (Markus 1/ 9-11) Jesus stieg, gefüllt mit dem Heiligen Geist, aus dem Jordan. (Lukas 4/1) Mir gefällt, dass Jesus, obwohl er Gottes Sohn war, dennoch vom Heiligen Geist gefüllt wurde. Es beweist mir seine Menschlichkeit, auch er brauchte die Hilfe vom Vater. Die Szenerie in der Wüste, wo Jesus vom Teufel in Versuchung geführt wurde, lässt erahnen, dass er durch die Fülle des Geistes den Sieg über die Versuchung errungen hat. Weiterhin erlas ich, dass die Jünger weit vor dem Ereignis um Pfingsten von Jesus persönlich den Heiligen Geist bekamen. (Johannes 20/19-23) Er hauchte sie an und sprach: „Empfangt den Heiligen Geist!“ Von dem Zeitpunkt an sind sie in die Öffentlichkeit gegangen, um Gottes Werk voranzutreiben. Die Auswirkung gab es durch das Empfangen des Geistes Gottes. (Johannes 3,6) Menschen können nur menschliches Leben hervorbringen, der Heilige Geist jedoch schenkt neues Leben von Gott her. ) Wie oft bitten wir Gott im Gebet um den Heiligen Geist, ohne uns klar zu machen dass „WIR IHN HABEN!“ Wir bekamen ihn durch Jesus bei unserer Umkehr geschenkt. Viele von uns ließen sich mit Sicherheit bald danach durch die Führung des Geistes taufen. Im ersten...

Wie groß ist dein Glaube? - Daily-Message

Wie groß ist dein Glaube? Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! (Matthäus 15/21-28) Und Jesus ging weg von dort und entwich in die Gegend von Tyrus und Sidon. Und siehe, eine kanaanäische Frau kam aus diesem Gebiet und schrie: Ach, Herr, du Sohn Davids, erbarme dich meiner! Meine Tochter wird von einem bösen Geist übel geplagt. Er aber antwortete ihr kein Wort. Da traten seine Jünger zu ihm, baten ihn und sprachen: Lass sie doch gehen, denn sie schreit uns nach. Er antwortete aber und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel. Sie aber kam und fiel vor ihm nieder und sprach: Herr, hilf mir! Aber er antwortete und sprach: Es ist nicht recht, dass man den Kindern ihr Brot nehme und werfe es vor die Hunde. Sie sprach: Ja, Herr; aber doch essen die Hunde von den Brosamen, die vom Tisch ihrer Herren fallen. Da antwortete Jesus und sprach zu ihr: Frau, dein Glaube ist groß. Dir geschehe, wie du willst! Und ihre Tochter wurde gesund zu derselben Stunde. Die Kanaanäerin, unser Vorbild? Sie war eine nichtjüdische Frau. Markus stellt sie als Griechin dar. (Buch – Beziehung zu Jesus!) Ihr Anliegen Jesus anzusprechen war die Krankheit ihrer Tochter. Sie wollte, dass Jesus sie heilt. Sie kam auf ihn zu, ließ nicht ab und sie gab ihm die ganze Vollmacht. Mir gefällt das Vertrauen der Frau. (Matthäus 15/28) Vertrauen und Glauben gehören zusammen. Wer Glauben hat vertraut - wer vertraut hat Glauben! Jesus belohnt Vertrauen. Immer wieder lesen wir, dass die Menschen Jesus die ganze Vollmacht über ihre Geschichte geben und er sie für ihr Vertrauen belohnte. (Matt.9/22) die blutflüssige Frau; (Lukas 17/19; Lukas 18/42); und noch viele mehr! ...

Aktiver Glaube - Daily-Message

Aktiver Glaube ''Verflucht ist der Mann der sich auf Menschen verlässt und hält Fleisch für seinen Arm und weicht mit seinem Herzen vom HERRN''. (Jeremia 17,5) Als ich gläubig wurde, hat mich der Gedanke und das Gefühl, daß Gott alles für mich getan hat um in den Himmel zu kommen und ein sinnvolles Leben zu haben, sehr fasziniert und beruhigt. Ich fand es irgendwie logisch, daß ich selbst nicht dazu in der Lage bin meinem Leben Sinn, Ziel und Zweck zu geben. Davon bin ich auch nach wie vor überzeugt, aber im Laufe der Jahre, habe ich auch mich selbst besser kennengelernt, und manches neu erkennen können. Als Christ kann man den Unterschied zwischen Fleisch und Geist wahrnehmen und erkennen, sowie was vor Gott tauglich ist und was nicht. Paulus schreibt in Römer 8, 8-9: ''Die aber fleischlich sind, können Gott nicht gefallen. Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich, wenn denn Gottes Geist in euch wohnt. Wer aber Christi Geist nicht hat, der ist nicht sein''. Auf dieser Grundlage werden wir auch aufgefordert zu prüfen was Gottes Wille ist (Römer 12,2). Vielleicht machen wir das oft nicht, weil wir genau wissen, daß wir mehr dem Fleisch als dem Geist zugeneigt sind und es uns ersparen wollen dumm auszusehen? Passivität oder auch Gleichgültigkeit in geistlichen Dingen bringt uns als Menschen nicht zum Stillstand, aber unter Umständen ins Abseits vor Gott. Es ist so, daß der fleischliche Teil unseres Menschseins dies stets als Aufforderung sieht, seinen Willen durchzusetzen. Diesen Kampf der beiden Gesinnungen in uns drin erleben wir tagtäglich. Sich hier liberal zu verhalten geht nach hinten los. Ganz praktisch sein Leben im Geist zu führen, geschieht zum Beispiel wenn wir beten. In Psalm 37,5 schreibt David: ''Befiehl dem HERN deine Wege...''. Das machen wir durch Gebet. Wir sollen nicht untätig...