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Wolf Schubert-K.: Free Spirit

Er ist das Urgestein der Americana-Szene in Rhein-Main, mit seiner „Sacred Blues Band“ hatte er vor wenigen Jahren ein tolles Comeback gefeiert. Nun ist er auf Solopfaden unterwegs, hat sich aber für sein neues Album viel Unterstützung von Freunden und Kollegen geholt. Free Spirit heißt der soeben erschienene Silberling. Dessen Name ist Programm: Wolfs neue Songs stehen für freien Geist und freie Gedanken, für Humanität und gegen Hass, für ein selbstbestimmtes Leben. Musikalisch bewegt sich seine neue Musik im modernen amerikanischen Folksong, mit ein paar Country- und Rock-Einsprengseln wird daraus bestes Americana oder – wie er es auch gerne nennt -„Germanicana“. So heißt ja auch das Folkfestival dessen Ideengeber, Initiator und Mitbegründer er ist. Mit dabei bei den Aufnahmen für „Free Spirit“ waren Sue Ferrers (Geige), Willy Wagner (Kontrabass) und Claudia Beck (Gesang) sowie der renommierte Bluesmusiker Biber Herrmann (Gitarre), Bine Morgenstern (Gesang) und Tom Ripphahn (Mandola, Tambourine, Gitarre, Drums, Piano). Ripphahn zeichnet auch als Produzent verantwortlich für die Scheibe. Manche Songs sind Traditionals (Wayfaring Stranger), andere hören sich so an (One Fine Day). „Parade“ atmet den Geist von Neil Young, dann schaut textlich und musikalisch Bob Dylan um die Ecke (Open Up The Gates). Kurzum es ist ein perfektes [...]

„Americana im Pädagog“ startet mit Kenneth Minor

Es geht wieder los: Die von Country.de präsentierte Darmstädter Konzertreihe Americana im Pädagog startet ins Herbstprogramm. Am Donnerstag, den 28. September (Beginn 20.00 Uhr, Eintritt 8,- Euro) steht Kenneth Minor auf der Bühne des Pädagogtheaters. Dabei darf sich das Publikum auf ein ganz besonderes Duo-Paket voller neuer Geschichten und Folk-Songs freuen, die das Leben schreibt. Vorgetragen mit einer Gitarre und zwei Stimmen von Jörg Christiani und Athena Isabella. Mit Melodien, „die“, so der Rolling Stone, „von Mark Everett, Ray Davies oder They Might Be Giants“ stammen könnten. Die Wiesbadener Indie-Folker spielen ihre eigenen, wunderschönen, schwebenden Songs, singen eindringliche Duette und nehmen das Publikum mit auf eine unvergessliche Folk-Reise. Die neue Platte „Phantom Pain Reliever“, zu der jüngst Jakob Friedrichs (Element of Crime) mit den Worten: „Tolle Songs, toller Sound und auch die Instrumentierung ist schön“ gratulierte, haben Kenneth Minor natürlich auch mit im Gepäck. Karten für die Veranstaltungen können im Vorverkauf online unter www.paedagogtheater.de erworben werden. Vorbestellungen sind unter 06151 – 66 01 306 telefonisch und unter theaterimpaedagog@gmx.de per E-Mail möglich.

Naomi Judd – Autobiographie: Sie verheimlicht nichts.

Naomi Judd hat angekündigt, dass am 5. Dezember 2017 die Taschenbuchausgabe ihrer Autobiographie erscheinen wird. Der Titel ist recht lang: „River Of Time: My Descent Into Depression And How I Emerged With Hope“ (Mein Abstieg in die Depression und wie ich mit Hoffnung wieder herauskam). Judd wurde am 11. Januar 1946 in Ashland in Kentucky geboren und gelangte zu musikalischem Ruhm als Teil des Mutter-Tochter-Duos The Judds. Gemeinsam mit ihrer Tochter Wynonna hat sie über 20 Millionen Platten verkauft und stand zwischen 1984 und 1989 17 Mal auf Platz 1 der Single-Charts. Sechs Grammys gewannen die beiden und wurden sieben Mal zum Country Duo des Jahres gewählt. Doch dann kam 1991 der Schock: bei Naomi wurde die bösartigste Form des Hepatitis festgestellt und die Ärzte gaben ihr noch drei Jahre zu leben. Naomi Judd, selbst gelernte Krankenschwester, nahm den Kampf gegen die Krankheit auf und schaffte ein medizinisch dokumentiertes Wunder: sie hat die Gelbsucht besiegt. Das Buch nimmt die Lebensgeschichte von Naomi im Jahre 2010 wieder auf. Sie wird erneut von einer heimtückischen Krankheit heimgesucht. Diesmal ist es eine schlimme Form der Depression. Sie wird drogenabhängig und denkt immer häufiger an Selbstmord. Dreieinhalb Jahre lang beginnt für sie der Albtraum [...]

Country Music Hot News vom 16. September 2017

Jennifer Nettles setzt ein musikalisches Ausrufzeichen. Sie hat nun eine neue Single „King Of The City“ veröffentlicht, mit der sie ganz bewusst Stellung bezieht. Sie wirbt um Verständnis für die vielen Immigranten in den USA und singt über das Ehepaar aus einem lateinamerikanischen Land. Er arbeitet als Fensterputzer im 36. Stock des Hochhauses, während sie erst im Krankenhaus putzte und nun die Kinder der reichen, weißen Frau hütet, weil diese nicht genügend Zeit hat für ihren Nachwuchs hat. Jennifer Nettles hat nach sieben Jahren die Moderation der jährlichen Weihnachtsshow der CMA abgegeben. Ihr folgt nun Reba McEntire nach. Obwohl ihre neue Single und Nummer 1 der Pophitparade weiter denn je von der Countrymusik entfernt ist, hat Taylor Swift eine Nominierung für die CMA Awards erhalten. Aber nicht als Sängerin, sondern als Autorin des Songs „Better Man“, mit dem die Gruppe Little Big Town zu Beginn des Jahres zwei Wochen lang an der Spitze der Hot Country Singles stand. Eltern, Kinder, Country-Fans: Alle warten, und zwar auf Dolly Partons erstes Kinderalbum. „I Believe In You“ kann ab dem 15. September bereits vorbestellt werden, bevor es am 29. September in digitaler Form und ab dem 13. Oktober weltweit erhältlich sein wird. 14 [...]

Kip Moore: Slowheart

Die musikalische Wiedergeburt des Kip Moore ist ein schmerzhafter Prozess. Mit dem neuen Album Slowheart könnte dieser ein positives Ende gefunden haben. Nachdem der Georgia-Guy im Jahr 2012 mit dem Debütalbum „Up All Night“ und drei Top-Singlehits als neue Stilfigur des Country Rock gefeiert wurde, zeigte die Szene dem passionierten Hobbysurfer fortan die kalte Schulter und ließ alle weiteren Hitversuche gnadenlos abprallen. Auf dem nachfolgenden Album „Wild Ones“ hatte sich der Sänger mit dem roten Ballcap als 80er-Jahre-Nostalgiker präsentiert und den Szenetrend mit antiquierten Melodic-Rock-Sounds vollständig verfehlt. Die New-Country-Karriere Kip Moores schien Anfang 2016 beendet – eine selbst verordnete Auszeit sollte Abhilfe schaffen. Der ehemalige Store-Manager eines bekannten Fashionlabels bereiste die Welt, sammelte Eindrücke und kehrte mit einer klaren Idee zurück. Kip Moore, dessen Fähigkeiten niemals in Frage standen, begann sich auf sich selbst zu besinnen, schrieb reihenweise Songs und trennte sich von seinem Produzenten und Mentor Brett James. „Slowheart“ ist das Ergebnis dieses Reinigungsprozess und trägt bereits vor Veröffentlichung erste Früchte. Mit der Leadsingle „More Girls Like You“, einem melodischen Romantiker über die Freuden der Familiengründung, ist nach 4 Jahren Flaute wieder eine Top-10-Platzierung gelungen. So darf man gespannt sein, mit welchen weiteren Seiten der 13-Teiler noch überzeugen kann. [...]