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Great reflection.

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One of my favourite antique figures. Thanks for that.

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Fantasy als Zufluchtsort im Zeitalter des Wahnsinns

Aus einem Vortrag vom 31. Juli 2017 in BerlinDie Fantasy-Karte gibt sich gerne informativ, doch sie ist vor allem ein sinnlicher Einstiegsort in eine Sekundärwelt, die unserer eigenen Realität eine Absage erteilt.Wenn ich heute Abend von Fantasy spreche, so soll klar sein, dass ich damit stets „gute Fantasy“ meine. Ich bin mir dessen gänzlich bewusst, dass es kaum ein anderes Genre gibt, das mehr polarisiert, wenn Fragen der Qualität aufgeworfen werden. Hierbei scheint es nur noch eine einzige Literaturgattung zu geben, die eine noch größere Spannweite zwischen herausragender Prosa und unverdaulichem Schund erzeugen kann, als die Fantasy. Ich rede natürlich von der „erotischen Literatur“.Gute Fantasy erinnert mich manchmal an die Kunstbewegung der überwiegend britischen Präraffaeliten im 19. Jahrhundert, die ebenfalls unter Kunstkritikern für Kontroversen sorgten, jedoch den unmissverständlichen Vorteil besaßen, außerordentlich kurzweilig zu sein.Die Parallelen zwischen Fantasy und den Präraffaeliten werden vor allem dann deutlich, wenn der vertraute Rückbezug auf antike und mittelalterliche Impressionen und Narrative stattfindet, während die Ideenwelt des Barocks und der Romantik weitgehend ausgeblendet wird.So ist auch die klassische Fantasy häufig ein seltsames Rückzugsgebiet in ein frühes Mittelalter, das so nie existiert hatte. In diesem Rückzugsgebiet ist es die Form, welche die Substanz erschafft.John William Godward: “The quiet pet” (1906, oil on canvas)Und dies mag man kritisieren. Schließlich wird von guter Prosa unentwegt erwartet, dass die SUBSTANZ über der FORM steht. Alles andere sei doch nur effektheischende sinnentleerte Unterhaltung.Und das ist ein sehr klassischer Blick auf das geschriebene Wort. Im antiken Athen war es eben die Attische Tragödie, die hochgehalten wurde und wo ausschließlich abstrakte Substanz im Mittelpunkt stand — die PSYCHE -, während die Form (heute würde man vermutlich sagen: die Action) als vernachlässigbar galt. Dem gegenüber besaßen die Griechen das andere Theater-Genre: die Komödie. Dort durfte dann alles körperlich sein. Dort durfte man lachen und weinen, und sich gedanklich weit fort...

While I concure with your notion it should be said that Melissa McEwan is not a “progressive”, but…

While I concure with your notion it should be said that Melissa McEwan is not a “progressive”, but a “centrist” at best. Every real progressive I´ve encountered would wholeheartedly agree with you.

There is a philosophical direction reflecting this train of thought, called “Radical…

There is a philosophical direction reflecting this train of thought, called “Radical Constructivism”. Mostly represented by Ernst von Glasersfeld and Heinz von Foerster.

“ I was grieving the loss two feminist presidents in a row (…)”

“ I was grieving the loss two feminist presidents in a row (…)”About which country is this?