RSS Verzeichnis RSS FEED Leipzig-Days
NACHRICHTEN / STäDTENEWS / Leipzig-Days

Rittergut - Schloss Ammelshain

Das Ammelshainer Schloss befindet sich nur ungefähr 26 Kilometer von Leipzig entfernt. Ammelshain an sich ist ein Ortsteil der Stadt Naunhof. Das Gelände des Schlosses gehörte einst zu einem Rittergut.Schloss AmmelshainGeschichte ab 1552Schon im Jahr 1552 wurde ein Vorwerk hier an dieser Stelle erstmalig im Besitz der Familie von Lindenau erwähnt. Knappe 50 Jahre später wurde 1606 aus eben genannten das Rittergut Ammelshain.Erst 100 Jahre darauf erfolgte 1723 die Errichtung des heutigen Schlosses unter Leitung der Familie von Lindenau. Als die von Lindenaus das Schloss 1750 wegen Überschuldung abgeben mussten, erwarb die Familie von Wilcke das Gut mit Park und Anlagen.Torhaus Schloss AmmelshainDas Torhaus ab 1788August Moritz von Wilcke ließ als Besitzer im Jahr 1788 das Torhaus vor dem Hauptgebäude errichten. Ab 1793 wurde das Gut an die Familie von der Becke und 1889 an Georg Michael Eckhardt.Der zweite Weltkrieg hinterließ keine Spuren am Schloss, jedoch die Bodenreform und somit die Enteignung des Geländes. Zur Nutzung in DDR Zeiten konnte ich keine Angaben finden. Nach der Wende fand eine Privatisierung statt und ab 1991 wurden die Gebäude saniert und renoviert, sodass man in der heutigen Zeit sehr schick in den Räumlichkeiten wohnen kann.Wohnanlagen am Schlossgefunden bei.http://www.sachsens-schlösser.de/index.php/component/content/article/23-n/2166-naunhof-schloss-ammelshainschloesserrundschau.de/sachsen/schloesser

Neues Rathaus

Das Neue Rathaus in Leipzig ist der Nachfolger des Alten Rathauses, es befindet sich am Martin-Luther-Ring fast gegenüber des Bundesverwaltungsgerichtes und wurde auf den Resten der abgebrochenen Pleißenburg errichtet.Also ist wie auch bei vielen anderen historischen Gebäuden der Stadt anzunehmen, dass die Geschichte ebenso hier seine Spuren hinterlassen hat.Neues Rathaus LeipzigGeschichte des Neuen Rathauses und warum überhaupt ein neues?Bereits in den 1870.ger Jahren wurde das Alte Rathaus am Marktplatz zu klein und konnte den stetig wachsenden Anforderungen nicht mehr genügen. Es wurde beschlossen, ein neues Gebäude für die Leipziger Stadtverwaltung zu errichten. Nach einigen Entwürfen, die verworfen wurden, erwarb die Stadt im Jahre 1895 die mittelalterliche Pleißenburg für 2,5 Millionen Mark vom Königreich Sachsen. Die Pleißenburg beheimatete vorher bis 1860 die Universitätssternwarte.Neues Rathaus Leipzig am BurgplatzAbriss der alten PleißenburgIm April 1897 begann der Abriss der Pleißenburg, um auf dem Grundstück das Neue Rathaus zu erbauen. Im selben Jahr gewann der Leipziger Stadtbaudirektor und Architekt Hugo Licht bei einem Wettbewerb um die Vergabe der Neuerrichtung des Gebäudes den ersten Platz. Als Maßgabe an die Architekten wurde gefordert, die Turm Silhouette der alten Pleißenburg als Leipziger Wahrzeichen der Stadt genau so zu errichten. Das Gelände der alten Burg wurde in 3 Teile gestückt. Sogar neue Strassen wurden dafür angelegt.Grundsteinlegung und AufbauAm 19. Oktober im Jahr 1899 erfolgte die Grundsteinlegung für das neue Haus. Das Gebäude wurde nach einer knapp 6 jährigen Bauzeit im Stil des Historismus und nach Plänen des eben genannten Hugo Licht aus hellgrauem, mainfränkischem Muschelkalkstein erbaut und am 07. Oktober 1905 durch den amtierenden Oberbürgerbürgermeister Bruno Tröndlin sowie in Anwesenheit des sächsischen Königs Friedrich August III feierlich eröffnet.Gleich neben dem Rathaus entstand von 1908 bis 1911 das Stadthaus, welches mit dem Rathaus verbunden ist und 1912 eröffnet wurde. Auch dieses wurde unter der Leitung Hugo Lichts erbaut. Auch viele...

Gewandhaus

Das Leipziger Gewandhaus ist einer der Sehenswürdigkeiten der Innenstadt. Dieses monumentale Gebäude befindet sich direkt am Augustusplatz visavis des Opernhauses.Ja, es ist schon das 3.te seiner Art, das dritte Konzerthaus der Stadt, dessen Geschichte bis in das Jahr 1498 zurück reicht. In diesem Beitrag möchte ich euch die Historie der Musikstadt Leipzig und gerade eben diese um dieses Gebäude etwas näher bringen. Seit 1781 sind diese Gebäude das Zuhause für das gleichnamige Orchester, das jetzt auf 275 Geschichte Jahre zurück schaut.Gewandhaus Leipzig am Augustusplatzdas erste Gewandhaus von 1489 bis 1884Bei diesem dreiflügeligen Gebäude, welches im Jahr 1489 im Kupfergässchen eröffnet wurde, handelte es sich eher um ein Zeughaus. In diesem befand sich die Kupferwaage, ausserdem wurde das erste Stockwerk als Messehaus für Tuch- und Wollwarenhändler genutzt, daraus entstammte der Name "Gewandhaus" für dieses Gebäude.Im Jahr 1743 Kaufleute, 16 an der Zahl, zusammen und gründeten den Konzertverein "Grosses Concert", welches aus 16 Musikern bestand.Noch in diesem Jahr fand das erste Konzert, allerdings noch nicht im Gewandhaus statt.Erst in den Jahren 1780 und 1781 wurde ein Konzertsaal im 2.ten Stock des Gebäudes errichtet. Bis zu 500 Gästen und Zuhörer konnten darin den Konzerten lauschen. Im November 1781 fand das erste Konzert in diesem Saal vom eben genannten Konzertverein statt, dieses wurde somit zum Gewandhausorchester.Wiederum wurde der Saal einige Zeit später in die größere Tuchhalle des Gebäudes verlegt. Nach Umbauten und Renovierungen in 1842 sowie 1872 hatten 1000 Gäste Platz im Saal.Hier fanden unzählige Uraufführungen bedeutender Werke der Musik statt, der wohl berühmteste Kapellmeister des Gewandhausorchesters dieser Epoche war wohl Felix Mendelssohn Bartholdy.Noch bis 1886 wurde das Gebäude, welches jetzt Altes Gewandhaus genannt wurde, für Konzerte genutzt, da ein neues Gebäude schon längst errichtet wurde.das 2.te Gewandhaus von 1884 bis 1968Wie eben gesagt wurde das neue Gebäude schon von 1882 bis 1884 nach...

Körnerhaus

Das sogenannte "Körnerhaus" war mir bis dato recht unbekannt. Dennoch konnte ich es durch einige Recherchen entdecken und bin froh, euch in diesem Beitrag die Geschichte und das Haus selbst vorstellen kann. Dieses Kleinod, welches mit dem "Schillerhaus" vergleichbar ist, befindet sich im Leipziger Stadtteil Großzschocher in der Huttenstrasse. Bei diesem Haus handelt es sich um ein einmaliges Sachzeugnis aus den Zeiten der Völkerschlacht.Körnerhaus Leipzig GroßzschocherZur Geschichte des Körnerhauses selbst ab 1734Bei diesem Haus an sich handelt sich um ein altes Gutsgärtnerhaus. In den Jahren 1734 und 1735 wurde das Schloss zu Großzschocher unter den Herren von Pönickau neu erbaut, in dieser Zeit wurde auch eben dieses Gutsgärtnerhaus errichtet. Um den damals vorhandenen Park in Stand zu halten und zu Pflegen, benötigte man viele Gärtner, aus diesem Grund wurde auch dieses heute noch vorhandene Kleinod erbaut.Heute erhalten ist davon im Gebäude leider nur noch die Küche mit einem Kreuzgewölbe, die alten Räume sowie der Rauchabzug im Mittelteil des unteren Teil des Hauses. Überhaupt besitzt das Körnerhaus nur ein unteres Geschoss und einen geräumigen Boden oberhalb, welches über sich über die gesamte Hausbreite erstreckte und früher auch als Wohnraum für die Gärtner genutzt wurde. 2 abgeschlossene Wohneinheiten sind jetzt noch im Gebäude befindlich, welche auch 2 Eingangstüren besitzen.Küche und Arrestraum im HausDie linke Seite des Erdgeschosses diente im 18.ten Jahrhundert als Magisterwohnung für die Dorfschullehrer, diese Räumlichkeiten wurden später Gewerblich genutzt. Auf der rechten Seite befinden sich die Küche und ein Arrestraum, welcher im Haus war. Schon damals wurde der Dorfarrest in das Haus verlegt worden, wobei hier noch eine Arresttür aus starker Eiche und einem Guckloch vorhanden sind. Sogar Wandzeichnungen der Gefangenen aus dieser Zeit sind noch sichtbar. Über diesen Teil des Gebäudes führt auch der Treppenaufgang in den oberen Dachboden.Das Krüppelwalmdach besaß zu jener Zeit 3 Dachgaupen, von denen...

Schloss Zöbigker

Auch in Markkleeberg, der Stadt direkt neben Leipzig, befinden sich wunderschöne Sehenswürdigkeiten, die eine lange Geschichte aufweisen.Auch einige Schlösser sowie Herrenhäuser wurden hier über die Jahrhunderte erbaut so wie eben dieses Kleinod, das Schloss Zöbigker im gleichnamigen Stadtteil, welches einst sogar ein Rittergut war.Schloss Zöbigker MarkkleebergGeschichte Schloss ZöbigkerSchon im Jahr 1376 wurde urkundlich ein Schloss oder Herrenhaus in Zöbigker erwähnt, welches zur damaligen Zeit der Familie Pflugk. Diesen gehörten auch Orte wie Großzschocher, Knauthain und Gautzsch in jener Epoche. Unter Leitung der Pflugs wurde das Vorwerk bis zum Ende des 14.ten Jahrhunderts zu einem Rittergut umgebaut, nachdem es vormals "Vorwerk von Prödels" hieß.Einige Jahre später ging das Rittergut 1543 durch ein Erbe an die Familie von Gehofen. Schon nach weiteren 69 Jahren wurde das Gut 1612 an Otto von Dieskau veräußert.Im Zeitraum des Besitzes der Familie von Marschall, die das Rittergut Zöbigker 1678 erworben hatte, wurde das alte Herrenhaus abgebrochen. Friedrich Wilhelm Marschall ließ ein neues Herrenhaus bzw. Schloss erbauen, welches auf einer Holzkonstruktion ruhte in einem 10.000 Quadratmeter großen Teich. In das Schloss gelangte man über 4 Brücken.Leider verschuldete sich von Marschall so sehr, dass das Schloss und Gut Zöbigker nach seinem Tod 1693 an die Sächsische Krone zurückfiel.1714 verkaufte August der Starke das Gut für 39.000 Taler (heute ca. 1 Million Euro) an den Leipziger Ober-Postmeister Johann Jakob Kees den Jüngeren. Dieser finanzierte den Kauf durch eine Abfindung, die er durch die sächsische Post bekommen hatte, als diese verstaatlicht wurde.Jakob Kees ließ ab 1716 bis in das Jahr 1724 den Park und das Schloss nach Plänen des Architekten beziehungsweise Gartenarchitekten David Schatz im Stil des Barock umgestalten, dafür wurde der Schlossgraben zugeschüttet.Schloss Zöbigker Rückansicht mit Eigentumswohnungendas aufregende 19.te und 20.te JahrhundertNach Plänen des Leipziger Architekten Albert Geutebrück wurde das Schloss Zöbigker nach 1830 im Stil des Klassizismus umgebaut....

Oelßners Hof

Der stadtbekannte "Oelßners Hof" ist ein Durchgangshof mit 2 Zugängen, der sich in der Leipziger Innenstadt befindet. Hierbei handelt es sich um einen Wohn- und Geschäftskomplex, welcher jeweils einen Eingang aus kunstgeschmiedeten Toren auf der Nikolaistrasse, andererseits auf der Ritterstrasse hat.Zurückführbar ist der Hof auf 2 Geschäftshäuser aus der Gründerzeit, die sich mit einer Länge von 66 Metern auf die Grundstücke Nikolaistraße 20–26 und Ritterstraße 23–29 erstrecken.Oelßners Hof LeipzigZur Geschichte von Oelßners HofDas damalige Grundstück in der Nikolaistrasse 24 gehörte schon im im 15.ten Jahrhundert einer Juristenfamilie namens Schulte. Deren Erben verkauften das Gebäude 1559 an den kurpfälzischen Landschreiber Magister Vögelin, welcher 11 Jahre später auch das nebenstehende Haus mit der Nummer 25 in selbiger Strasse erwarb.im 17.ten Jahrhundert, ZotenhofSchon ab 1670 wird der Grundstückskomplex zwischen Ritter- sowie Nikolaistrasse als "Zotens Hof" oder "Zotenhof"erwähnt, da der Siegelmacher Hans Zote, der 1666 verstarb, an dieser Stelle seine Werkstatt hatte. Nach ihm und seinem Werkstattschild wurde der Hof zur damaligen Zeit offenbar benannt.Oelßners Hof Leipzig, Eingang Nikolaistrasseim 18.ten Jahrhundert, Quandts Hof1705 kaufte der Gastwirt Andreas Krahe das Haus an der Nikolaistrasse, wobei der Durchgang zwischen beiden Häusern im Besitz des Zotenhofes verblieb.Ein Teil des Hofes wird von 1740 bis 1747 als "kleines Reithaus" benannt, da die berühmte Schauspielerin Friederike Caroline Neuber oder auch einfach "Neuberin" genannt, mit ihrer Theatergruppe dort gespielt hatte.1748 kaufte der namhafte Tabakhändler und Kaufmann Johann Gottfried Quandt das Grundstück. Er ließ das Vorderhaus in seiner Lebenszeit, nach dessen Tod auch sein Sohn Gottlob, neu erbauen. Ausserdem wurde auch das eben genannte "Reithaus" mit Theaterspielbühne durch ein Komödienhaus nach dem Vorbild griechisch-römischer Theater neu errichtet. Am Rande betont war Johann Gottlob Quandt auch ein freund Goethes und Kunstsammler.Das Theater hatte jedoch nicht sehr lange Bestand, da schon kurze Zeit später, 1766, Komödienhaus auf der Rannischen Bastei öffnete und...