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Bundesstraße 30 Nachrichten
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Nachrichten rund um die Bundesstraße 30
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Drei Personen bei Auffahrunfall verletzt

(Ravensburg) - Drei leicht verletzte Personen und Sachschaden in Höhe von 20.000 Euro ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls der sich am Freitag um 10.15 Uhr auf der B 30 zwischen der Anschlussstelle Ravensburg-Süd und dem Wernerhoftunnel ereignete.Ein mit drei Personen besetzter Skoda fuhr in Richtung Bad Waldsee, als etwa 200 m vor der Tunneleinfahrt von hinten ein in gleicher Richtung fahrender Opel, besetzt mit einer Person, auffuhr. Im Rahmen der Unfallaufnahme erhärteten sich Verdachtsmomente, die auf eine Übermüdung des Unfallverursachers schließen lassen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde deshalb der Führerschein des Opelfahrers einbehalten.Für die Dauer der Unfallaufnahme musste der rechte Fahrstreifen der B 30 gesperrt werden. Beide nicht mehr fahrbereiten Fahrzeuge wurden abgeschleppt.(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)

Weißenau beklagt sich über Baulärm

(Ravensburg) - Wegen des nächtlichen Lärms auf der Baustelle der B 30 bei Weißenau sind Dutzende Beschwerden bei der örtlichen Zeitung, dem Landratsamt Ravensburg und dem Regierungspräsidium Tübingen eingegangen. Durch ein spezielles Tiefbauverfahren wird der Lärm verursacht.Das Landratsamt hat in der Nacht von Montag auf Dienstag Lärmmessungen vor Ort vorgenommen. Dabei wurde ein Lärmpegel von maximal 35 dB(A) festgestellt. 35 dB(A) ist in etwa so laut wie ein ruhiges Zimmer. Der gesetzlich geltende nächtliche Lärmschutzwert von 40 dB(A) wird damit nicht überschritten. Dennoch will die Baufirma die mutmaßlichen Lärmquellen eindämmen. Die Welt-Gesundheits-Organisation (WHO) empfiehlt, innerhalb von Schlafräumen einen Mittelungspegel von 35 dB(A) nachts nicht zu überschreiten. "Wir vermuten, dass das Hauptproblem ein tieffrequentes Brummen darstellt, das durch das Düsenstrahlverfahren verursacht wird und impulsartig alle 15 Minuten wahrzunehmen ist", sagt Claudia Rossmann vom Ravensburger Landratsamt. Die Lärmmessungen zeigen, dass es keine Überschreitungen der Lärmschutzwerte gibt und damit keine "erhebliche Lärmbelastung" vorliegt. "Daher gibt es rechtlich auch keinen Grund, die Baustelle einzustellen", so Rossmann.Die Baufirma möchte dennoch die Hauptschallquelle stärker eindämmen. Zusätzlich sollen weitere Schallquellen - zwei Aggregate - entfernt werden. Claudia Rossmann bedauert, dass die Nachtruhe der Anwohner gestört wird. Wenn jedoch nur tagsüber gearbeitet werde, würden diese Bauarbeiten bis in den Sommer dauern. Hinzu kommt ein weiteres Problem: Das Düsenstrahlverfahren sollte nicht gestoppt werden. Bei einer Unterbrechung trocknet das Wasser-Zement-Gemisch fest, sodass die Geräte vor der Wiederbenutzung aufwendig und teuer gereinigt werden müssen.

23-jährige fährt auf Mercedes auf

(Friedrichshafen) - Rund 5.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Auffahrunfall am Dienstagabend gegen 18.00 Uhr am Kreisverkehr im Seewald, als eine 23-jährige mit ihrem Ford auf den Mercedes eines verkehrsbedingt stehenden 49-jährigen auffuhr.(Aus dem Bericht des Polizeipräsidium Konstanz)

150 Tonnen Müll illegal entsorgt

(Landkreis Biberach / Laupheim) - Rund 20 Tonnen Müll sammelt die Straßenmeisterei Laupheim jährlich entlang der Kreis-, Landes- und Bundesstraßen rund um Laupheim ein. Viele werfen ihren Müll direkt aus dem Auto oder stellen ihn auf den Parkplätzen ab."Wir appellieren an jeden Verkehrsteilnehmer, seinen Müll in den Abfalleimer zu bringen", sagt Bernd Schwarzendorfer, Sprecher des Landratsamt Biberach. Denn das Werfen des Mülls aus dem Auto kann zu einer Gefährdung der Verkehrsteilnehmer führen. Appelle allein zeigen nur begrenzte Wirkung. Illegale Müllentsorgung kann deshalb - je nach Ausmaß - auch Bußgelder von bis zu 100.000 Euro zur Folge haben. Vergangenes Jahr wurden von der Straßenmeisterei Laupheim knapp 20 Tonnen Müll eingesammelt. 2015 waren es 18,4 Tonnen, 2014 dagegen 22,5 Tonnen Müll. Im kompletten Landkreis Biberach werden jährlich sogar knapp 150 Tonnen Müll illegal entsorgt.

Gemeinderat will mehr Tempo 30

(Meckenbeuren) - Der Gemeinderat hat am Mittwoch über die Fortschreibung des Lärmaktionsplans beraten. Beraten wurde über eine Ausweitung von Tempo 30 auf weitere Abschnitte der B 30 sowie von Tempo 30 ganztags in Meckenbeuren.Unzufrieden ist Meckenbeuren mit den bisher umgesetzten Maßnahmen des Lärmaktionsplans. In einer ersten Stufe wurde vor allem eine Tempobeschränkung auf der B 30 mit 30 Stundenkilometern zwischen 22 und 6 Uhr eingeführt. Trotz der ergriffenen Maßnahmen gebe es weiter eine "hohe Lärmbelastung" in der Gemeinde, wie Messungen belegen.Vier Vorschläge standen zur Abstimmung. Einstimmig stimmte der Rat für ein nächtliches Tempolimit von 30 km/h auf Abschnitte der B 30, wo bisher in der Nacht noch nicht Tempo 30 gilt. Mit großer Mehrheit (17 Ja-Stimmen) stimmte der Rat zudem für ein nächtliches Tempolimit von 30 km/h auf der B 30 von Reute bis zum Haus Hauptstraße 205.Mit dem selben Stimmenverhältnis stimmte der Rat dafür auf der L 329 ab der "Adler"-Kreuzung über die Bahnhofstraße, Brochenzeller Straße, Insel- und Andreas-Hofer-Straße bis zur 90-Grad-Kurve eine nächtliche Tempo-30-Zone einzurichten. Ein Tempolimit von 30 km/h ganztags auf der B 30 in Meckenbeuren zwischen den Einmündungen Tettnanger Straße und Bahnhofstraße lehnte der Rat mit zwölf Neinstimmen, bei zwei Enthaltungen und sechs Ja-Stimmen jedoch ab.Der Entwurf zur Fortschreibung des Lärmaktionsplans wird vom 6. März bis 7. April öffentlich ausgelegt. Zugleich werden Behörden und Träger öffentlicher Belange um Stellungnahme gebeten. Sie werden gegebenenfalls eingearbeitet, sodass im Mai oder Juni der Gemeinderat erneut berät.

Regierungspräsidium informiert über Baufortschritt

(Ravensburg) - Die neue B 30 zwischen Ravensburg-Süd und Eschach wird die Bahnlinie Ulm - Friedrichshafen mit einer 600 m langen Grundwasserwanne unterqueren. Die Bahnbrücke wurde bereits im Dezember 2015 fertiggestellt. Für die Grundwasserwanne wurden im nördlichen Bereich bisher zwei Baugruben hergestellt, die durch die Kreisstraße nach Oberzell getrennt sind. In diesen beiden Baugruben sind die Arbeiten zur Gründung der Grundwasserwanne in vollem Gange. In der großen Baugrube werden zurzeit Bohrpfähle mit einem Durchmesser von 90 cm hergestellt. Die mit der Bauausführung beauftragte Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Glass - Bauer hat in der kleineren Baugrube bereits alle Pfähle gebohrt. Zur Stabilisierung des Untergrundes werden dort zwischen den Pfählen Zementkörper hergestellt. Diese bestehen aus einzelnen Säulen, die im "Düsenstrahlverfahren" hergestellt werden. Bei diesem Verfahren wird ca. 2 bis 6 m unter dem derzeitigen Aushubniveau eine Wasser-Zement-Suspension unter hohem Druck in den Untergrund eingeblasen. Die einzelnen Säulen haben einen Durchmesser von ca. 1,50 m und sind bis 4,0 m hoch. Dieses Verfahren ist sehr zeitaufwändig. Wie die ARGE mitteilt, wurde ihr vom Landratsamt Ravensburg auf ihren Antrag eine Genehmigung für die Durchführung der Düsenstrahlarbeiten in der Nacht erteilt. Die Düsenstrahlarbeiten werden somit durchgehend von Montagvormittag bis Freitagnachmittag ausgeführt. Die Arbeiten dauern noch voraussichtlich bis Ende März. Für die Baugrube im Süden der Bahnlinie hat die ARGE den Baugrubenverbau hergestellt. Hier wird in der nächsten Woche mit den Aushubarbeiten begonnen. Das gesamte Aushubmaterial wird in der Trasse der neuen Straße eingebaut. Voraussichtlich Ende Februar wird mit den Arbeiten zur Aufweitung des Schussenbettes begonnen. Hierbei wird das linke Schussenufer ab der Schussenbrücke zum Rahlenhof auf eine Länge von ca. 450 m abgetragen. Der bestehende Hochwasserdamm wird zurückversetzt. Im Sommer ist der Bau von zwei Überführungsbauwerken vorgesehen. Des Weiteren wird der Straßenbau von der künftigen Anschlussstelle Karrer bis zum Anschluss an die bestehende B 30 bei Untereschach...