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Ankündigung einer Ethik

29.09.2017 Liebe Freunde der Erinnyen und des Dialektikvereins Viele haben sich gewundert, dass lange keine Beiträge mehr auf unserer Website erschienen sind. Das lag aber weder an Krankheit noch an Frustration über die Zeiten, sondern an der intensiven Arbeit, die ich meinem letzten großen Werk über Ethik gewidmet habe. Die Hauptarbeit ist inzwischen abgeschlossen, der Rohentwurf muss nun überarbeitet und von einem Lektor gegen gelesen werden. Einige Gedanken dieses Werkes sind: Wer gegen die Vernunftmoral verstößt, schädigt die Opfer seines Tuns, wer Moral abwertet oder verleugnet, verlässt sich auf den Tauschwert als nexus rerum et hominum, negiert also seine heute mögliche Autonomie, die im Kampf für eine Veränderung der Gesellschaft besteht. Wer linken Utilitarismus frönt, der reduziert das Denken auf instrumentelle Vernunft und will nicht aus den Erfahrungen mit dem monopolbürokratischen Kollektivismus (u. a. DDR) lernen. Deshalb ist allein eine Vernunftmoral heutiger Maßstab der Kritik und Ziel der Veränderung. Mit solidarischem Gruß B. Gaßmann PS: Je tiefer man in die ethische Problematik eindringt, um so mehr müssen flache Texte, die einem zugeschickt werden, abfallen – das erklärt, warum auch keine Fremdtexte erschienen sind.

Rezension: Christoph Türcke, Lehrerdämmerung

Rezension Bodo Gaßmann über das Buch von Christoph Türcke: Lehrerdämmerung. Was die neue Lernkultur in den Schulen anrichtet, München 2016 (C.H. Beck-Verlag) (Kompetenzwahn, Inklusionswahn, Rückbesinnung auf den Lehrer)

Verkorkstes Selbstbwusstsein: "Ich glaube nur an Dinge, die ich messen kann.“

"Ich glaube nur an Dinge, die ich messen kann.“ Über das verkorkste Selbstbewusstsein des Wissenschaftsbetriebs Zweifellos ist der Nachweis von Gravitationswellen, wenn er sich denn bewahrheitet, eine exzellente Leistung der Physiker um Karsten Danzmann in Hannover. Man bringt ihn sogar für den Nobelpreis ins Gespräch. Allerdings lässt der obige Satz von ihm (HAZ v. 13.2.2016, S. 4) an der Exzellenz zweifeln. ...

Fingerübung zum Weihnachtsfest

Fingerübung zum Weihnachtsfest Die Wahrheit hat in diesem Land keine Konjunktur. Diejenigen, die sich einige Wahrheiten erarbeitet haben, werden kaum zur Kenntnis genommen. Es geht ihnen wie den Hunden in Hannover, die Heinrich Heine einst geschildert hat. Sie betteln den Fremdling an: Ach gib uns einen Tritt, uns langweilt so. Nun hat mir endlich ein Fremdling aus Hessen einen Fußtritt gegeben. Aber die Langeweile konnte er auch nicht verscheuchen. Denn ins Geistige übersetzt, heißt „Tritt“ eine Kritik gegen einen meiner Kommentare in den Erinnyen. Welchen er meinte, hat er nicht angegeben und so gehe ich mal davon aus, meine Bemerkung zu den Flüchtlingen und den Ursachen der Flucht vom 23.9. ist gemeint. Aber das Wort Kritik ist zu hochgestochen, die Botschaft besteht nur aus zwei Sätzen. „Brillianter Kommentar!“ ist ironisch gemeint, was jedoch das Gegenteil der Ironie ist, auf das sie sich bezieht, wird nicht deutlich. Die deutsche Leitkultur hatte schon immer Schwierigkeiten mit der Ironie. Wutbürger, Verunsicherte und Rechte schreien heute zwar ihre Wut heraus, aber leider ohne Argumente. Was aber ist eine Kritik, die keine Gründe oder nur Scheingründe vorbringt? Gegen solche Meinungsidioten hat schon Aristoteles eingewandt, sie sind wie eine Pflanze, und Hegel merkt über sie an, sie könnten nur om, om, om sagen – selbst wenn sie ironisch sind und in grammatisch korrekten Sätzen nichts sagen. Warum sich überhaupt jemand hinsetzt und mir unter vollem Namen und ganzer Adresse eine E-Mail schickt, bleibt rätselhaft. (Eine neue Taktik der Rechten ist es zur Zeit, mit vollem Namen und ganzer Adresse ihnen unliebsame Ansichten zu denunzieren!) Es lässt sich nur vermuten, dass Andreas L. seinen Psychomüll bei mir abladen will, und als Kloake wählt er einen Gegner aus, den er nicht kennt, nicht versteht und nicht begreifen will. Wohlwollend könnte man das als inhaltsloses Mobbing bezeichnen. Indirekt...

Ist Hilfe für Flüchtlinge bewunderungswürdig?

Die Erinnyen vertreten die Auffassung: Wer den Flüchtlingen hilft, aber nicht auch auf die Ursachen des Exodus verweist, handelt nicht nach einer aufgeklärten Moral.

Noch mal über Abtreibung und Moral

5.8.2015 Von der Beliebigkeit der swinging single Noch mal über Abtreibung und Moral.