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Deutschland ist kein Tendenzbetrieb

Da hat Christian Wulff im Oktober 2010 aber etwas losgetreten. Seinerzeit wollte er den Debatten um Thilo Sarrazin etwas entgegenhalten und formulierte konsequent, dass der Islam durchaus zu Deutschland gehöre. Daraufhin ging es mit ihm als Bundespräsident bergab. Sein Nachfolger Joachim Gauck hatte neben der Freiheit noch etwas auf der Agenda, nämlich die Revision dieses Satzes. Jetzt stellte Bellevue also fest: »Der Islam gehört nicht zu Deutschland.« Horst Seehofer, Heimatminister des Inneren, hat das bestätigt und seine Bundeskanzlerin hat ihm über die Presse mitteilen lassen, dass er irrt. Natürlich gehöre er dazu.Weiterlesen beim Neuen Deutschland

Hartz IV für Spahn? Bloß nicht!

Knapp 200.000 Menschen sähen Jens Spahn gerne mal für einen Monat im Hartz IV-Bezug - deshalb unterschrieben sie eine Petition, die genau das fordert. Diese Feldstudie soll ihm nämlich die Augen öffnen. Doch dieses Drängen zur Empirie am eigenen Leib könnte nach hinten losgehen.Weiterlesen bei den neulandrebellen

Vom Job- zum blauen Wunder: Die große Sozialgeschichtsklitterung

Bin Ladin hat mit dem Anschlag auf das WTC nicht nur Terror verübt, sondern auch »den Grundstein« für ein architektonisches Neubaukonzept gelegt? Ohne Holocaust kein Israel? Das kann man so nicht formulieren? Echt jetzt? Bei Hartz IV zäumt man das Pferd doch auch dauernd von hinten auf.Weiterlesen bei den neulandrebellen

Spahn: Ein Fall für die Notaufnahme?

Wenn Jens Spahn etwas kundtut, dann sind Reaktionen in den sozialen Netzwerken sicher. Man sollte aber trotzdem aufpassen, die berechtigte Wut auf diesen Minister nicht zu generalisieren. Wenn er doch mal recht hat, sollte man es so stehenlassen – um nicht die zu verprellen, für die man eigentlich ist.Weiterlesen bei den neulandrebellen

Der Heil ist ein Unheil

Hartz IV hat einen Trend gesetzt: Menschen nachhaltig in Arbeitslosigkeit zu versetzen. Es gibt wohl Leistungsberechtigte, die noch nie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung standen. Gemeinhin wittert man in diesem Umstand einen persönlichen Makel der Betroffenen. Aber dieser Fakt muss gar nicht selbst verschuldet sein, sondern nur die Folge systemischer Bedingungen. Durch die Stigmatisierung von Langzeitarbeitslosen erwirkt man nämlich auch, dass potenzielle Arbeitgeber Langzeitarbeitslose lieber nicht einstellen. Und wenn man erst einmal lange im Bezug steckt, erkennt, dass Bewerbungen umsonst verschickt werden, man feststeckt in seiner Misere, dann ist es ganz normal, dass man resigniert und sich in seiner Situation einrichtet. Das kann man keinem Menschen zum Vorwurf machen.Weiterlesen beim Neuen Deutschland

Was Merkel braucht, ist der Feind von außen

Putin braucht einen Feind – um seine Innenpolitik zu kaschieren. Das hat jedenfalls die Kriegsministerin analysiert. Sie muss es wissen, sie gehört einer Bundesregierung an, die seit Jahren nach außen schielt, um die Situation im Inneren aufzuhübschen.Weiterlesen bei den neulandrebellen