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Nachtgedanken: Klaus Horst Statterstatt In The gar nicht House
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Eine menschliche Welt...

Manchmal denke ich: Wie siehtso eine menschliche Welt wohl aus.Eine Welt in der man Fehler verzeihtund sich mit Respekt und Achtung begegnet, in der man freundlich miteinander umgeht und ungezwungenaufeinander zugeht. Eine Welt, diesich nicht abgrenzt von anderen odersie ausgrenzt, weil sie keinen Statushaben.Eine Welt, in der einer dem anderenaufhilft, wenn er eine Not hat, etwasmit anderen teilt, ohne sich bitten zulassen und wo es Offenheit gibt für jederman.Eine Welt und genau so ist es: Wir sindeine Welt.

Der rote Teppich oder Madame Tussaud's Wachsfigurenkabinett

Dieser Tage schwadronieren sie wieder hin und herauf dem roten Teppich der Eitelkeiten, um sich derWelt zu präsentieren in ihrer scheinbaren Makel-losigkeit. Schön toupiert und mit dem neu aufgeblasenenDekolleté frisch aufgepumpt vom Tussen-Klempnerder ihnen hilfreich zur Seite stand, um die Fassadewieder etwas aufzuhübschen..Fest angekleistert, damit da nichts wackelt oder der Putzbröckelt, falls man sich wider Erwarten doch einmaladhoc bewegen müsste, weil die Blase drückt. Aber diePose sollte insgesamt schon recht stimmig sein, so daßman's hinterher zusammen bringt und die angebrachtenTeile nicht bereits vorher das Zeitliche segnen.Die Selbstdarsteller und gefallenen Sternchen oderdie sich dafür halten, die Selbstgefälligen, die jedesSpiegelbild verhüllen, aus Angst vor ihrer Fratze, dieihnen entgegen springt, wenn man die Verpackungeinmal wegläßt. Aber die Innereien, sie sind tief inihrem seelenlosen Innenleben verborgen. Das kleineMonster hinter dem Lächeln verbirgt sich recht geschicktvor jeder Kamera. Die Dämonen läßt man unterdessenZuhause oder versteckt sie im Keller und beläßt es beidem Blick auf das geliftete Äußere, das die innereHäßlichkeit geschickt kaschiert. Soviel Botox wie auf dem roten Teppich trifft man schließlicheher selten an, vollkommen ausreichend um einen Teilder Menschheit am Ableben teilhaben zu lassen. Aberauch der Anblick mancher "Stars" erfüllt bereits den gleichenZweck auch ohne diesen Zusatz und läßt die Menschenmindestens ebenso sehr erschaudern in ihrem fratzenhaftenErscheinungsbild, mit dem sie versuchen dem Alterungsprozessentgegen zu wirken.Im Blitzlichtgewitter der Selbstgefälligkeit spiegelt man sich. Man sonnt und streichelt sein Ego in der Scheinweltaus Geltungssucht und dem jewails herrschenden Zeitgeist.Man täuscht und mogelt, um sich für einen Moment im Lichteder Aufmerksamkeit glänzen zu sehen und der Presse zusuggerieren, man sei Teil der begehrenswerten Glamour-Society.Fast möchte man sie etwas bedauern, sollte jedoch bedenken,es ist selbst gewählt.Und wie immer gibt es einige "Favoriten" in diesem ganzenKasperltheater, der allgemein gut gefunden werden muß.D.h.: darüber gibt es stets einen medialen Konsens, natürlich von jederman geteilt, ohne das jemals eine inhaltlicheAuseinandersetzung hätte stattfinden...

Alle Gewalt geht vom Volke aus...

Artikel 20 des Grundgesetzes. Inzwischenwird ja gedacht und erinnert, daß es nurso ein Art ist. Als sei es ein Wettbewerb,in dem man sich gegenseitig übertrumpfen willin seiner Erkenntnis und zeigen, was man dochalles aus der Vergangenheit bereits gelernthätte. Ein buntes Potpourri der schönen Er-innerungen, auf die man gerne zurück blickt.Ein Showdown der politischen Mandatsträger,die unablässig die Freiheit proklamieren unddabei nur ihre eigene im Sinn haben.Stefan Heym, einer der Vordenker der sogenanntenBürgerbewegung der ehemaligen DDR sagte: "AlleMenschen müssen an der Macht beteiligt werden"Inzwischen aber sind wir ja bereits wieder aneinem ganz anderen Punkt. Die Erinnerungskulturwird zu einer persiflierten Show einer kleinen Machtelite, die man dazu benutzt um eine neueWeltordnung ins Leben zu rufen, die natürlichauch wieder eine dieser "Notwendigkeiten" ist, die für alle unabkömmlich ist.Gemeint sind damit aber nur die Bürger, die mandamit besser kontrollieren kann nur dieses malauf globaler Ebene.Und längst hat man sich wieder einmal des Volkes entledigt. Man erinnert um ein Dekor zu schaffen,nicht damit die Menschen zueinander finden.In Berlin möchte man auch wieder so ein Stück"Kultur" aufstellen oder konstruieren. Man könnteauch sagen, man möchte dem Volk seine Geschichtewieder einmal überstülpen. Eine verordnete Gedenk-kultur. Es nennt sich "Freiheits- und Einheitsdenkmal",was auch immer damit gemeint istDas Schaukeldenkmal in Berlin zu dem man sichnach einer Inszenierung von Scheingefechten entschlossen hat und das mir erscheint wie ein weiteres feature aus der "Schönkultur"des Disney Lands der Politik - es soll dem geschichtlichenEreignis gerecht werden. Ein Mahnmal, ersonnen ausder Schicki-Micki-Society, die sich immer als etwasBesonderes präsentieren wollen. Besonders ja, aberbesonders abgehoben. Demokratie geführt vonBürokraten und Betonköpfen.Die Mächtigen feiern sich unterdessen schon einmal selbst,wie üblich und geben sich gegenseitig die Klinke in die Hand, beglückwünschen sich zu ihrem grandiosen Coup, wie sie es geschafft haben, die Bürger geschickt aus der Beteiligung an der Macht aus-zuklammern die sie immer so sehr proklamieren,durch Abgabe der...

Die Abgreifer wollen wieder gewählt werden...

Die Perspektive, falls es sie tatsächlich einmal gegebenhaben sollte, zumindest jene für die Berufspolitiker oderdie sich dafür halten, ist anscheinend irgendwo verlorengegangen und man sieht sie allenthalben sitzen undlamentieren bei Scheißberger und Co, wie sie ihreWehWehchen auskurieren und sich beklagen über dieunanständigen Bürger.Verzweifelt versuchen sie ihrer desolaten Politik irgendeineArt von Rechtfertigung aufzudrücken, indem sie sich unentwegtselbst loben oder Kritik daran als eine konzertierte Aktionvon ewig Unzufriedenen darstellen wollen. Und sie somitnatürlich auch metial entwerten.Anscheinend gibt es eine gewisse Sättigung an leeren Versprechungen seitens des von diesen so verachtetenVolkes und ein wundern darüber, daß manche sich einfachnicht mit dem Dreck zufrieden geben wollen, den sie vonMerkel und Co serviert bekommen. Als Stimmvieh und Sättigungsbeilage für vollgefressenePolitiker, scheint er interessant, der Bürger, als obskures Betrachtungs-objekt, zwischendrin aber soll er sich seinem Schicksal ergeben,damit man die Demokratie einfach mal endgültig zu Grabe tragenkann. Schließlich darf der Bürger doch wählen zwischen Apathieund Stillstand von Merkel und Co. Dieses sei genug gewährtfür so einen.Schenk Dir nen Pfennig und kassier die Millionen, so lautet ihr Credo. Die Abgreifmentalität und Abkassierer scheinensich noch einmal an der Steuerkasse gütlich tun zu wollen,bevor sie in der Dämmerung des Wahljahres in der medialenUnsichtbarkeit verschwinden und mit ihren üppigen Pensionenall inclusive auf den Malediven verschwinden.Denn nach der politischen Karriere winkt ein sicherer undstressfreier Job in der Industrie, nachdem man zuvor nocheinmal ein paar Gesetze verabschiedet hat, die dem "zufällig"frei gewordenen Job ein bischen mehr Auftrieb und Zukunfts-perspektiven bieten durch die eine oder andere Vergünstigung,die "bedauerlicherweise" und natürlich völlig "unabsichtlich"beim Hartz-IV-Empfänger, der sich zudem dem Vorwurf eines"Schmarotzers" von eben diesen Politikern gefallen lassen soll,wieder gestrichen werden muß, weil das Geld für die Konzerneund Bankvorstände schließlich irgendwo herkommen muß.Und so wird der Sozialstaat peu a peu immer ein wenig mehr ausgehöhlt,sehr zum "Mißfallen" der jewailigen Kanzlerin, welche Merkeles auch immer...

Ein neuer Glattbügler wird gewählt..

Man tut wieder so festlich in den abgehobenenKreisen. Ist wohl wieder einer schwanger oderin besonderen Umständen, es steht wohl ein besonderes Ereignis bevor und die Salbei istbereitet. Haben sich alle ganz fein gemacht, die Damen und Herren der Blockpartei, von demParteikader und warten darauf, ob's ein Junge wird oder Mädchen. Und auch die Metien machen wieder auf vornehm und tun so wichtig, als gingees um was. Zu Hofe ist man ganz aufgeregtund Kaiserin macht das wichtige Gesicht angesichtsdes bevorstehenden Ereignisses.Ein neuer Plattitüdenhersteller muß her, weil bei dem alten die Batterien alle waren. Der hatte immer einen ganz dicken Hals von den vielen geschwollen Worten, die aus ihm raus kamen bzw. er hinten rausdrückte. Der wäre auch fast geplatzt vor Wichtigkeit,wenn er nicht hin und wieder mal das Wort "Freiheit"in den Mund genommen hätte. Muß für den wohlso eine Art Ventil gewesen sein, damit der Druckmal raus kommt.Man wußte bei dem immer nicht, wo vorne war, wegen der ausgiebigen Wolke an Wortschwall, die um ihn herumwar und die er entließ, sobald jemand den Button auf "on"gestellt hatte.Wenn er also mal wieder eine seiner Reden schwang, konnte man davon ausgehen, daß er mal wieder zuvielWeißkohl gegessen hatte und er den Druck nun loswerdenwollte.Nachdem er also mit der Kaiserin diniert hatte bei Champagnerund gebratetenem Huhn und sich ein paar Weiber aufs Zimmerbestellt hatte, um sich ein bischen zu vergnügen, wurdeauch die Funktion untenrum neu eingestellt.So jetzt der Neue Piephahn, Heinemann oder Hirsebeckeroder wie der heißt , ach Steinmann - der ist das. Derist jetzt der neue Büttenredner, der jetzt überallam glatt bügeln ist. Aus der Alles-Gut-Fraktion SPÖbzw. das Pendant für Deutschland. Ich würde schon jetztsagen Deutschland Zero Points für diese Wahl.Ein Mann aus dem "Volk" gewiss. Der ist sowas von aus dem Volk wie meine Oma 17 Jahre ist. Son Elitefuzzi derimmer dafür...

In den Gassen..

Auf den Straßen, in den Gassen, da istkein Licht. Da ist niemand, nur der kalteWind bläst dir ins Gesicht.In den Häusern die Lichter brennen, von denMenschen die hinterm Geld herrennen. Geschissenauf das, was du bist - Geschissen auf die Kälte,die dich zerfrißt. Man grüßt sich freundlichund geht vorbei, dein Schicksal ist deneneinerlei.Die Hoffnung, sie flieht vor dir. DieHäscher sie warten schon auf ihr Pläsierum dir zu geben was du verdienst, einenHaufen Dreck wie die Schweine fressen,den gönnen sie dir.Der Schnee er ist dein Freund und willdich wärmen in seiner ewigen Ruh,drum schließ auch Du schon balddeine Augen zu.