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PREISVERGLEICH / HEIZöLPREISE / HeizOel24 - täglich Heizöl-News und Heizölpreise

Ölpreis zieht im Bann des Atomstreits wieder an

Die Öl- und Heizölpreise ziehen am Donnerstag erneut an und der Rücksetzer währte nur kurz. Neue Verlautbarungen zum Atomstreit mit dem Iran sorgen für umgekehrte Vorzeichen. Die Inlandspreise für Heizöl steigen um bis zu 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter. Nur einen Tag nachdem Frankreichs Präsident Hoffnung auf eine gütliche Einigung zwischen den USA und dem Iran angedeutet hatte, machte er Sie mit einer neuen Rede anlässlich seines Washington-Besuchs wieder zunichte. Demnach hält es Macron für wahrscheinlich, dass US-Präsident Trump bereits am 12. Mai das Ende der Sanktionserleichterungen für Teheran verkündet. Umgekehrt äußerte auch der Iranische Präsident Ruhani, dass er kein Interesse an einer Nachverhandlung des Atom-Deals von 2015 hat. Seit nunmehr knapp 15 Jahren herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Urananreicherung des Nahost-Staats nun, wie von Teheran behauptet, zivilen, oder doch militärischen Zwecken dient. Der Westen reagierte mit umfangreichen Handelssanktionen, die auch die riesigen Ölvorkommen des Irans betrafen, auf die mangelnde Transparenz in der Sache. An den steigenden Ölpreisen konnten auch die überraschend positiven Lagerbestandsdaten von gestern nichts ändern. Entgegen der Analystenschätzungen vermeldete das DOE gestern einen Aufbau von 2,2, Mio. Barrel Rohöl in den US-amerikanischen Großtanklagern. Seit dem Tiefpunkt Januar zeichnet sich eine stetige Erholung der Lagerbestände ab, die die Ölpreise über kurz oder lang unter Druck setzen könnte. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist das Defizit der Lagerbestände auf unter 100 Mio. Barrel gefallen. Der aktuelle Füllstand der Behälter befindet sich auf dem Fünf-Jahres-Durchschnitt. 2017 war hinsichtlich der eingelagerten Ölreserve ein Rekordjahr, dass die Ölpreise in den Keller drückte. Hinsichtlich des heimischen Heizölmarktes bleibt die Stimmung wie gehabt: Angesichts der verhältnismäßig unattraktiven Preise wird viel geguckt und wenig gekauft. - ok HeizOel24-Tipp: Das Frühjahr ist der ideale Zeitpunkt für eine Tankreinigung. Das wichtigste zu Ablauf und Kosten haben wir auf einer Themenseite für Sie...

Ölpreis gibt nach - News für Abwärtstrend aber weiter zu dünn

Die Öl- und Heizölpreise geben am Dienstag deutlich nach. Eine mögliche Entspannung im Atomstreit mit dem Iran ließ die Ölpreise über Nacht einknicken. Die Inlandspreise für Heizöl geben um bis zu 0,6 Cent bzw. Rappen je Liter nach. Frankreich könnte in Person von Präsident Macron für versöhnlichere Töne zwischen Washington und Teheran sorgen. Bei einer gestrigen Pressekonferenz mit US-Präsident Trump gab es Andeutungen für einen neuen Atomdeal, bzw. gegen einen Rückfall in alte Sanktionszeiten. Die Ölpreise wichen in der Folge deutlich unter das gestern erreicht 3,5-Jahres-Hoch zurück. Ob die leicht entspannte Nachrichtenlage ausreicht, die Ölpreise tatsächlich stärker fallen zu lassen, muss sich zeigen. Einen sehr hilfreichen bearishen Zusatzimpuls könnten die DOE-Lagerbestandsdaten am Nachmittag liefern. Insgesamt steht der Ölmarkt unter dem Eindruck eines überraschend hohen Nachfragewachstums im ersten Quartal und eines gedrosselten Angebots. Zum einen durch die strikten Förderquoten der OPEC, die weiterhin übererfüllt werden, aber auch durch eine kontinuierlich sinkende Ölproduktion Venezuelas im Zuge der Wirtschaftskrise. Bei unveränderten Rahmenbedingen sind aktuell Kurse von bis zu 80 Dollar je Barrel Brent (Nordseeöl) im Gespräch. Heute werden rund 74 Dollar bezahlt. Der Inlandsmarkt für Heizöl zeigt eine hohe Zahl von Beobachtern bei einer niedrigen Zahl von Käufern. Ein klares Indiz dafür, dass viele Verbraucher zwar kurzfristig Öl benötigen, den aktuellen Preis aber für zu hoch erachten und daher abwarten. Jetzt, zu Beginn des Sommerhalbjahres eine durchaus probate Strategie. Bei ungünstigem Verlauf steht der Heizölhandel vor einem zähen Sommergeschäft und einer logistischen Herausforderung im Herbst. Gibt der Weltmarkt dagegen die Ölpreise nach unten frei, winkt eine ähnlich ideale Konstellation wie im letzten Sommer. Hier freuten sich Handel und Verbraucher gleichermaßen über günstige Preise und eine entspannte Lieferterminsituation. ok HeizOel24-Tipp: Der günstigste Heizölpreis lässt sich i.d.R. mit einer langen Lieferfrist erzielen. Hat der Heizölhändler einige Wochen Zeit, möglichst effiziente Touren...

Den einen Ölpreis gibt es nicht!

Öl wird auch am Dienstag teurer und erreicht ein neues Langzeithoch. Die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und der Schweiz ziehen nach und werden bis zu 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter höher erwartet als am Montag. Der aktuelle Stand entspricht exakt dem Niveau aus dem April 2015. Hier stiegen die Heizölpreise bis Ende Mai und brachen dann ein. Die Ölpreise am Weltmarkt kennen derzeit kein halten und steigen unvermindert weiter. Brent (Nordseeöl) hat am Dienstag erstmals seit dem Absturz der Kurse im Herbst 2014 die Marke von 75 Dollar überschritten. US-Öl (WTI) pirscht sich aktuell an die Marke von 70 Dollar je Barrel heran, was ebenfalls einem neuen Dreieinhalb-Jahres-Hoch entspricht. Bei der Betrachtung der Preisverläufe ist es aktuell besonders wichtig, genau hinzuschauen! Dies gilt sowohl in Bezug auf die verschiedenen Ölsorten als auch auf die unterschiedlichen Ölpreise in Euro, Franken und Dollar. Das Raffinerieprodukt Gasöl (Börsenwert für Heizöl und Diesel) ist momentan im Verhältnis zu den beiden Rohölsorten relativ günstig. Gasöl war im Mai 2015 teurer als heute, was auch erklärt, dass Rohöl ein Dreieinhalb-Jahres-Hoch markiert und Gasöl nur ein Drei-Jahres hoch. Heimische Heizölkunden profitieren zusätzlich von positiven Währungseffekten. Die neue Stärke, die die europäischen Währungen im letzten Halbjahr an den Tag gelegt haben, drückt zusätzlich auf die Heizöl- und Kraftstoffpreise in Europa. Zusätzlich zu den verschiedenen Rohölsorten, von denen es weltweit einige Dutzend gibt, kommen die Raffinerieerzeugnisse mit ihren Halb- und Fertigprodukten. Diese werden an den Börsen in Monatskontrakten gehandelt. Der Liefermonat spielt also ebenso eine Rolle wie die besagten Währungseinflüsse. Den einen Ölpreis gibt es also nicht. Den Heizöl- oder Benzinpreis, zu dem man an einem bestimmten Tag tankt, gibt es allerdings sehr wohl! Mehr als „Glück im Unglück“ bedeuten die Rechenexempel hier momentan leider nicht. Wer dringen Brennstoff braucht, um die Warmwasserbereitung...

Heizölabsatz: Schwacher April zeichnet sich ab

Die Ölpreise an den internationalen Börsen sind fester in die neue Woche gestartet. Die Inländischen Heizölpreise ziehen unmittelbar nach und werden bis zu 0,5 Cent bzw. Rappen je Liter höher erwartet als am Freitag. Die Hoffnungen auf sinkende Heizölnotierungen haben sich neuerlich zerstreut und das Gegenteil ist der Fall. Der Montag liefert für Heizölkunden die höchsten Wiederbeschaffungskosten seit knapp drei Jahren. Die Nachfrage nach Heizöl ist auf niedrigem Niveau weiter Rückläufig und der April könnte im Onlinehandel bis zu einem Drittel schwächer ausfallen als der Vorjahresmonat, der durch einen starken Schlussspurt überzeugte. Mitte April 2017 setzte ein Preisrutsch ein, der die Heizölpreise innerhalb von 14 Tagen um gut zehn Prozent einbrechen ließ und den Startschuss für ein starkes Sommergeschäft lieferte. Bis Ende Juni ging es weitere zehn Prozent abwärts, ehe der Heizölpreistrend nach oben drehte. Abgesehen von einem kräftigen Rücksetzer im Februar ist der im Sommer 2017 begründete Aufwärtstrend bis heute intakt. Faktoren für sinkende Ölpreise können sich am Markt nicht durchsetzen. Weltmarktseitig liefert die Preispolitik der OPEC, die sich auf eine künstliche Angebotsverknappung stützt, weiterhin den Schlüsselimpuls für die festen Ölpreise. Im Zusammenspiel mit den allgegenwärtigen geopolitischen Risiken wird das Preisgefüge immer wieder entscheidend gestützt und Marktteilnehmer, die aktiv auf sinkende Preise spekulieren sind die Ausnahme. Hinzu kommt der starke Rückgang der US-amerikanischen Öllagerbestände in den letzten 12 Monaten. Das hohe Preisniveau und geringe Angebot von OPEC-Öl auf dem Weltmarkt, macht Exporte doppelt attraktiv. Auch wenn zahlreiche Marktbeobachter und -experten durchaus mit fallenden Ölpreisen rechnen, könne sich die in der Praxis bis auf Weiters nicht durchsetzen.ok HeizOel24-Tipp: Weniger ist mehr! Eine Heizungsmodernisierung liefert häufig den Grundstein für Verbrauchseinsparungen im zweistelligen Prozentbereich. HeizOel24 - 23.04.2018 Börsendaten: ...

Heizöl: Das große Warten auf bessere Preise

Die Heizölpreise sind unverändert in den Freitag gestartet. Entsprechend der aktuellen Börsentendenz, die am Vormittag leicht nach unten zeigt, könnten sich kurz vor dem Wochenende noch kleinere Abschläge ergeben. Mit mehr als 0,2 Cent bzw. Rappen je Liter sollten Kunden aber nicht rechnen. Wer Heizölbedarf hat, muss seine Hoffnungen auf die neue Woche verlegen, oder den aktuellen Preis akzeptieren. Unentschlossene Verbraucher können sich mit dem Kauf einer Teilmenge behelfen. Die internationalen Ölbörsen in New York und London präsentieren sich vor dem Wochenende weiterhin auf hohem Niveau. Auch den inländischen Heizölpreisen ist dadurch trotz stark gefallener Nachfrage der Weg nach unten versperrt. Nach einem kleinen Rücksetzer zu Wochenmitte bewegen sich diese erneut auf dem Niveau der Vorwochen. Dies bedeutet Wahlweise den höchsten Heizölpreis des laufenden Jahres oder den höchsten Heizölpreis seit knapp drei Jahren. Am Weltmarkt bleiben geopolitische Risiken und die gut greifende Verknappungspolitik der OPEC die bestimmenden Themen, die die Ölpreise stabil halten. Mögliche Abwärtsimpulse finden kaum Beachtung, zumal die US-Lagerbestandsdaten in dieser Woche ebenfalls schwach ausfielen. Damit steht der kurzfristige Ölpreistrend weiterhin im Widerspruch zu den mittel- bis langfristigen Erwartungen der meisten Marktteilnehmer und -beobachter. Die Bereitschaft der hiesigen Verbraucher, Heizöl zu bestellen, ist derweil auf einen Tiefpunkt gefallen. Die Nachfrage verzeichnet den stärksten Einbruch seit dem Frühsommer 2016. Die Online-Umfrage „Kaufen oder warten?“ Zeigt aktuell nur noch 14% der der Heizölkunden im Käufer-Lager. 86% sprechen sich angesichts des angebrochenen Sommerhalbjahres und des erreichten Preishochs für warten aus. Dass es bei günstigeren Ölpreisen durchaus Käufer im Markt gäbe zeigt die Gegenüberstellung zum Verbraucherverhalte. Die Zahl der Marktbeobachter ist deutlich höher als die der tatsächlichen Käufer. Auf den Online-Portalen lautet die aktuelle Devise „Nur gucken – nicht ordern“. - ok HeizOel24-Tipp: Das Frühjahr ist die ideale Zeit für eine Tankreinigung! Die Heizung lässt sich bequem für...

Ölpreise: DOE-Daten lassen die Bullen frei

Die Ölpreise zogen nach den gestrigen Lagerbeständen der US-Regierung kräftig an. Die höhere Nachfrage, gesunkene Rohölreserven und mögliche Versorgungsrisiken stützten. Verbraucher im Inland müssen heute eine Teuerung von bis zu 0,7 Cent bzw. Rappen je Liter Heizöl einplanen. Nachdem gestern die offiziellen US-Daten von der Energy Information Administration (EIA) die US-Rohöllagerberichte des API vom Vortag bestätigten, machten die Ölpreise einen Satz von knapp 3 Prozent nach oben. Diese hocken derzeit auf ihrem 3,5 Jahreshoch. Der Barrel-Preis für die amerikanische Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) markierte zum ersten Mal seit Dezember 2014 die 68 US-Dollar Marke. Analog dazu verhielt sich der Preis für die Nordseesorte Brent, der einen Intraday-Höchststand von knapp 74 US-Dollar erreichte wie zuletzt im November 2014. Die US-Regierung meldete gestern Nachmittag, die Rohölbestände seien in der letzten Berichtswoche um 1,1 Millionen Barrel gesunken, genauso wie die Benzinbestände mit 3,0 Millionen Barrel. Starke Abweichungen gegenüber der API-Daten gab es bei den Destillaten (Heizöl und Diesel). Diese fielen mit 3,1 Millionen Barrel sogar stärker als vom API gemeldet. Die Nachfrage nach Raffinerieprodukten liegt derzeit über dem Vorjahresniveau. Im frühen Donnerstaghandel blieben die Rohölpreise in der Nähe ihrer Vortag-Hochs. Ein Barrel WTI notierte bei 68,83 DU-Dollar, das Fass Brent bei 73,92 US-Dollar zur Lieferung im Juni. Zufrieden schaut Saudi-Arabien auf den festen Preistrend, das den Barrel bei mindestens 80 US-Dollar, besser 100 US-Dollar sehen würde. Aus Sorge über eine erneute Marktschwemme drosseln die OPEC und Verbündete (vor allem Russland) ihre Fördermengen seit Ende 2017. Konterkariert werden die Bemühungen hauptsächlich von der boomenden Rohölförderung in den USA. Trotz eines neuen Förderrekords blieb der bullishe Beigeschmack der US-Rohöllagerberichte aufgrund der sinkenden Gesamtbestände in den USA. Dachten Verbraucher zu Jahresbeginn noch, Heizöl ist teuer geworden, wünschen sie sich das damalige Preisniveau wieder zurück. Die hohen Heizölpreise lassen die Nachfrage stetig...