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Morgen Streik bei Alitalia

Die Streiks in Italien gehen weiter. Morgen legen die Alitalia-Beschäftigen die Arbeit nieder, und in den nächsten Tagen sollen zudem Busse, Trams und Metros bestreikt werden. Italien: Streiks sorgen für chaotische Verkehrsbedingungen Bei Alitalia streikt morgen (23. Februar 2017) das Boden- und Kabinenpersonal – 60 Prozent aller Verbindungen muss die italienische Airline wegen des immer wieder aufflammenden Arbeitskampfes streichen. Die Airline will am Streiktag den Flugverkehr zumindest während der Hauptverkehrszeiten zwischen 7 Uhr und 10 Uhr sowie zwischen 18 Uhr und 21 Uhr aufrechterhalten. Alitalia rät allen Passagieren, die zwischen Mittwochabend und Freitagvormittag einen Flug von oder nach Italien gebucht haben, sich rechtzeitig vor Antritt ihrer Reise auf der Website von Alitalia über den Status ihres Fluges zu informieren und gegebenenfalls umzubuchen. Alitalia bietet wegen des Streiks auch eine kostenlose Stornierung der betroffenen Flüge an. Auch die Bus- und Metrofahrer wollen in den nächsten Tagen die Arbeit ruhen lassen. Italien-Reisende sollten sich deshalb nicht nur auf massive Einschränkungen im Flugverkehr, sondern auch im öffentlichen Personenverkehr einstellen. Bereits gestern setzten die italienischen Taxifahrer ihren tagelangen Streik fort und protestierten gegen den US-amerikanischen Fahrdienst-Vermittler Uber sowie eine geplante Gesetzesänderung, die in ihren Augen eine Deregulierung des Sektors darstellt. Vom Streik der Taxifahrer in Rom und Mailand waren auch Fahrten zu den Flughäfen dieser Metropolen betroffen. Mittlerweile haben sich die Vertreter der Taxifahrer mit der Regierung auf eine Aussetzung des Arbeitskampfes verständigt. Die Regierung will noch in dieser Woche mit den Vertretern der Taxifahrer und der NCC (Mietwagen mit Fahrer) verhandeln, die nach Uber-Modell Dienstleistungen anbieten. In den Verhandlungen soll eine eine Neuorganisierung des Sektors angestrebt werden. Vor dem Streik wollte die Regierung die geltenden Regeln bis Ende dieses Jahres verlängern. Ähnliche Auswirkungen dürften die heutigen Arbeitskampfmaßnahmen in Rom haben: Hier wurden heute Vormittag Busse, Trams, Metros und einige Züge bestreikt.

Europäische Flughäfen mit Passagierrekord

Der Flughafenverband ACI hat die Zahlen für 2016 zur Verkehrsentwicklung an den europäischen Airports vorgestellt. An dem neuen Passagierrekord haben die Billigflieger einen maßgeblichen Anteil. Über zwei Milliarden Passagiere an europäischen Flughäfen Laut Airports Council International (ACI) sind die europäischen Flughäfen im Jahr 2016 im Durchschnitt um reichlich 5 Prozent gewachsen – insgesamt nutzen mehr als zwei Milliarden Passagiere die europäischen Airports. Konkret stehen 6,7 Prozent Wachstum innereuropäisch einem Rückgang von 0,9 Prozent beim Flugverkehr in andere Länder gegenüber. Auf Grund der politischen Lage verzeichneten Flüge in die Türkei den größten Rückgang. Deutlich zulegen konnten im vergangenen Jahr Buchungen in Nicht-EU-Märkte wie Flüge nach Island und Israel sowie Flugverbindungen von und nach Russland. Am spürbarsten war das Wachstum innerhalb der EU bei Flügen in Richtung Spanien, Portugal, Kroatien, Zypern, Griechenland und Bulgarien. Auch Flüge nach Ungarn, Irland, Luxemburg und Polen wurden stärker nachgefragt. Billigflieger bringen Wachstum für mittelgroße Flughäfen Zum Aufwärtstrend bei den Passagierzahlen haben laut ACI in erster Linie die Zuwächse bei den Lowcostern beigetragen – vor allem an mittelgroßen Flughäfen wie Köln, Barcelona, Dublin, Manchester, Budapest und Krakau gab es zweistelliges Wachstum. Ein herausragendes Wachstumsplus verzeichneten die Airports in Keflavik (40 Prozent), Berlin-Schönefeld (36 Prozent) sowie Sofia (21 Prozent). Ganz anders sieht es bei den „Großen“ aus: Der ACI-Report bescheinigt den größten Flughäfen der EU fast ausnahmslos unterdurchschnittliche Wachstumsraten. Nur die Passagierzahlen am Flughafen Amsterdam sind im vergangenen Jahr um 9 Prozent gewachsen. Andere große europäische Flughäfen wie London Heathrow und Paris Charles de Gaulle verzeichneten ein nur geringfügiges Passagierwachstum. Den Flughafen Frankfurt nutzen im Jahr 2016 sogar 0,4 Prozent weniger Passagiere. 63,6 million passengers, 322 destinations and 11 million cups of coffee and tea. The world of Schiphol in numbers! pic.twitter.com/FHkicmNaGX — Schiphol (@Schiphol) 20. Februar 2017 Für die Flughäfen in Deutschland hatte der Flughafenverband...

Netflix und Spotify an Bord von Qantas

Passagiere der australischen Qantas können an Bord bald ihre Lieblingsserien, Shows sowie Live Sport via Netflix & Co. Ansehen und Songs über den Streamingdienst Spotify anhören. Die Digitalisierung nimmt auch über den Wolken ihren Lauf Passagiere der australischen Fluggesellschaft Qantas Airways können ab Ende Februar auf einem Teil der Inlandsflüge mit eigenen mobilen Endgeräten die Angebote von Streamingdiensten über das Inflight-W-Lan nutzen. Die Angebote von Netflix und Spotify werden mit zehnmal schnelleren Übertragungsraten gestreamt als das konventionelle Bord-Internet. Mitte des Jahres soll das Video- und Audio-Streaming auch auf Wi-Fi-fähigen Langstreckenflügen der australischen Airline zur Verfügung stehen. Der neue Service wird Ende des Monats an der ersten Boeing 737 installiert. Die schnelleren Verbindungsgeschwindigkeiten, die das Streaming überhaupt erst möglich machen, werden durch den nbn Sky MusterTM-Satellitendienst ermöglicht. Anders als Qantas greifen die meisten Airlines weltweit auf ältere Satellitentechnologien zu. Olivia Wirth, Marketing und PR-Chefin der  Qantas Group, ist begeistert über das schnelle und kostenlose Internet an Bord: „Wir wissen, dass E-Mail, Online-Shopping und allgemeine Web-Browser gern genutzt werden, wenn wir Wi-Fi einschalten, aber eine Menge Leute werden es auch genießen, ihre Lieblings-TV-Shows oder Filme, die sie im Kino verpasst haben, zu sehen. Foxtel und Netflix haben beide einen riesige Auswahl zu bieten, die sich permanent erweitert. Es wird also zu keiner Zeit einen Unterhaltungs-Engpass im Flugzeug geben.“ Netflix and Spotify get onboard #Qantas – Tech News | The Star Online – The Star Online : https://t.co/SxNWz10b2b — Qantas News (@QantasNews) 20. Februar 2017

Flugrecht: Vorverlegung des Fluges in die Nacht ist unzumutbar

Wird ein Flug in die Nacht vorverlegt, beeinträchtigt das den Reisenden erheblich. Können Pauschalurlauber wegen eines ungeplanten Nachtfluges den kompletten Vertrag kündigen? Kündigung des Reisevertrags und Entschädigungsanspruch gerechtfertigt Verlegt ein Reiseveranstalter den Rückflug in die Nacht vor, wird die Nachtruhe des Urlaubers erheblich beeinträchtigt, und er kann den Vertrag kündigen. Zudem muss ihm die Anzahlung zurückgezahlt und die Versicherungsprämie erstattet werden. Zusätzlich steht dem Urlauber eine eine Entschädigung zu, wie das Amtsgericht Köln (Az.: 133 C 265/15) entschieden hat. Die Deutsche Gesellschaft für Reiserecht berichtet in ihrer Zeitschrift „ReiseRecht aktuell“ über folgenden Fall, der am Amtsgericht Köln verhandelt wurde: Die Kläger,in die im November 2014 eine Pauschalreise nach Zypern im Wert von 4.472 Euro gebucht hatte, musste wegen der Insolvenz der Airline vom Reiseveranstalter vier Monate vor Reisebeginn auf einen anderen Flug umgebucht werden. Der Rückflug ab Zypern sollte dann aber bereits nachts um 3.50 Uhr starten und nicht wie ursprünglich vorgesehen, um 14.30 Uhr. Zudem hatte die Klägerin eine Reiserücktrittsversicherung für 219 Euro abgeschlossen. Die Klägerin wollte die Vorverlegung des Fluges auf die Nachtstunden nicht hinnehmen und hat den Reisevertrag gekündigt. Sie verlangte vom Veranstalter ihre Anzahlung zurück sowie eine Entschädigung in Höhe von 50 Prozent des Reisepreises und die Erstattung der Versicherungsprämie. Der Veranstalter weigerte sich und forderte seinerseits eine Stornogebühr in Höhe von 90 Prozent des Reisepreises, was unter Berücksichtigung der Anzahlung noch 2.907 Euro waren. Das Amtsgericht entschied zu Gunsten der Urlauberin: Die Vorverlegung des Rückflugs um fast 15 Stunden sei der Reisenden nicht zuzumuten und beeinträchtige deren Nachtruhe empfindlich. Der im Vertrag vorausgesetzte Nutzen der (Urlaubs-)Reise werde so beeinträchtigt und die Grenze der Zumutbarkeit sei überschritten. Obwohl nur eine einzige Teilleistung der gebuchten Reise betroffen gewesen sei, sei dennoch der nach dem Vertrag vorausgesetzte Nutzen der Reise erheblich beeinträchtigt gewesen. Die Kündigung des Reisevertrags sowie...

Lissabon – zweiter internationaler Flughafen kommt 2019

Die instabile politische Lage in der Türkei und in Nordafrika verschafft Portugal sowie der Hauptstadt Lissabon ein Mehr an Touristen und am Lissaboner Aeroporto Humberto Delgado wird es langsam eng. Nun soll der Umbau eines Militärstützpunktes zum internationalen Flughafen für Entspannung sorgen. Humberto Delgado Flughafen total überlastet Der Tourismus in Portugal boomt. Deshalb bekommt die Hauptstadt Lissabon einen zweiten Verkehrsflughafen. Ein Militärflughafen in der portugiesischen Hauptstadt soll ab 2019 umgebaut und für zivile Maschinen geöffnet werden. An dem Militärstützpunkt in der Gemeinde Montijo sollen ab 2019 vor allem Mittelstrecken- und Billigflüge starten und landen. Passagiere, die am künftigen zweiten Lissaboner Airport abfliegen wollen, müssen allerdings mit einer Fähre den Tejo überqueren oder etwa 30 Kilometer mit dem Auto fahren. Montijo hat derzeit zwei Pisten von jeweils reichlich zwei Kilometern Länge. Der bestehende Flughafen Humberto Delgado, der sich nur fünf Kilometer vom Stadtzentrum entfernt befindet, soll zudem um ein weiteres Terminal erweitert werden, um die wachsenden Passagierströme besser bewältigen zu können. TAP Portugal nimmt Flüge von Köln/Bonn nach Lissabon auf Die Airline TAP Portugal reagiert auf die hohe Nachfrage auch aus Deutschland und nimmt am 15. Juli von Köln/Bonn aus neue tägliche Flüge nach Lissabon auf. Die Flüge von Köln/Bonn nach Lissabon sollen morgens gegen sechs Uhr und abends gegen halb sechs Uhr abheben, die Maschinen in die Gegenrichtung sollen Lissabon mittags gegen halb bzw. sieben Uhr abends verlassen. Derzeit bieten bereits sieben deutsche Airports TAP-Flüge nach Lissabon an: Ab Frankfurt, München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Stuttgart kann man das Drehkreuz Lissabon direkt erreichen und von dort aus Anschlussflüge zu Zielen in Afrika und Südamerika erreichen. Video: Die besten Insider-Tipps für Lissabon Quelle: YouTube / Marco Polo Zwölf Prozent mehr Passagiere am Lissaboner Airport Den Humberto-Delgado-Flughafen in Lissabon haben im vergangenen Jahr etwa 2016 etwa 22,4 Millionen Passagiere genutzt. Das...

Wer haftet bei Umbuchung des Fluges durch den Reiseveranstalter?

Eine Fluggesellschaft muss auch dann eine Entschädigung zahlen, wenn der Reiseveranstalter den Passagier auf einen anderen Flug umgebucht hat. So entschied das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 29/16). Umbuchung gilt als Beförderungsverweigerung Eine Airline muss einem Fluggast eine Entschädigung zahlen, auch wenn der Reiseveranstalter und nicht die Fluggesellschaft den Urlauber auf einen anderen Flug umgebucht hat. Das gilt selbst dann, wenn der Reiseveranstalter dem Urlauber den Flug bereits bestätigt hat, dann aber nachträglich eine Flugdatenänderung vornimmt. Eine Umbuchung auf einen anderen Flug ist jedoch eine Beförderungsverweigerung, so dass die Airline eine Ausgleichszahlung an die Reisenden leisten muss. Am Landgericht Frankfurt wurde folgender Fall verhandelt: Die Klägerin wollte von Hurghada nach Frankfurt fliegen. Der Veranstalter, an den die Maschine voll verchartert war, buchte die Urlauberin jedoch wegen „saisonaler Gründe“ auf einen anderen Flug um. Ihr ursprünglicher Flug flog trotzdem zurück nach Deutschland – allerdings ohne die Klägerin mitzunehmen. Daraufhin wollte die Urlauberin wegen der Beförderungsverweigerung eine Entschädigung von der Airline haben. Diese sah sich jedoch nicht in der Haftung und verwies die Klägerin mit dem Hinweis an den Reiseveranstalter, sie möge dort ihre Ansprüche auf Gewährleistung stellen. Das Landgericht Frankfurt (Az.: 2-24 S 29/16) hat jedoch zugunsten der Urlauberin entschieden. Für die Richter war es entscheidend, dass eine bestätigte Buchung vorlag und es keine Rolle spiele, ob die Airline selbst oder der Reiseveranstalter die Beförderungsverweigerung ausgesprochen hat. Deshalb müsse die Fluggesellschaft haften und die Entschädigung auch dann zahlen, wenn sie auf die Entscheidung des Reiseveranstalters zur Umbuchung gar keinen Einfluss nehmen konnte.