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Canarian Sea
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Aggresive Kugelfischart auf den Kanaren gesichtet - Besteht Gefahr?

Derzeit sorgt dieses, von “Informe Bolorino” veröffentlichte Video für ein wenig Beunruhigung, in dem es um eine invasive Art des Kugelfisches geht, der in den kanarischen Gewässern offenbar Einzug hielt und seine Population vergrößert. Wie die Webseite "canariasenred.com" berichtet, handelt es sich um eine aus dem westlichen Pazifik und dem Indischen Ozean stammende Art, die sich über den Suezkanal und das Mittelmeer im Atlantik ausbreitet, sehr giftig und aggressiv sein soll. In den Monaten Juli, August und September gingen laut canariasenred.com zahlreiche Anrufe im kanarischen Zentrum des spanischen Instituts für Ozeanographie ein, bei denen es um diese auf den Inseln neu vorkommende Art ging. Dort wurde vor dem Fang der Fische gewarnt.Um welche Art geht es? Als Art wird nur der Oberbegriff “Takifugu” genannt. Diese wissenschaftliche Bezeichnung umfasst mehrere Unterarten, zu denen einige sehr giftige, aber auch ungiftige Kugelfische gehören. In Japan gelten sie sogar als Speisefisch, wobei die Zubereitung bei den giftigen Vertretern sehr speziell ist, da nur das Muskelfleisch nicht toxisch ist und als so genanntes “Fugu” verzehrt wird. Mehr Infos dazu findet Ihr HIER. Besteht tatsächlich Gefahr? Das Hauptproblem besteht offenbar in der Tatsache, dass die Population auf den Kanaren rasch wächst, da die bis zu 110 cm großen und bis zu 7 Kilo schweren Fische, die sich in erster Linie von Krustentieren, Schalentieren und Weichtieren ernähren, durch das große Vorkommen an Seeigeln natürlich sehr viel Nahrung finden. Zumindest erscheint uns dieser Punkt als der Wahrscheinlichste, da die Kanarischen Inseln seit Jahren unter einer echten Seeigelplage leiden. In dem Video ist zwar deutlich zu erkennen, dass die Fische recht aggressiv gegen die ins Wasser gehaltene GoPro-Kamera vorgehen, allerdings handelt es sich bei den gezeigten Aufnahmen um ein Video von Anglern, die mit Ködern und ähnlichem sicherlich nicht sparsam gewesen sind, so dass sich der Schwarm...

Fuerteventura – Schnorcheln, Sonnen und Entspannen

Nachdem wir dieses Jahr bereits einen Kurztrip auf die Nachbarinsel La Gomera gemacht haben, ging unser letzter Urlaub dann auf die nächste Insel: Fuerteventura. Dass dabei geschnorchelt wurde, versteht sich natürlich von selbst und je dichter die Reise kam, desto neugieriger wurde ich. Dabei ging es nicht nur um die Frage, ob sich an den langen Sandstränden etwas entdecken lässt, sondern auch um eine Nachricht, die mich kurz vor der Fahrt nach Fuerteventura erreichte: Vor der Insel wurde ein trächtiges Weibchen des Kleinzahn-Sandtigerhais gesehen. Dieses wunderschöne Tier beim Schnorcheln zu sehen, wäre das absolute Highlight des Urlaubs geworden. Direkt bei unserer Ankunft fragte ich bei der Schlüsselübergabe, dass ich von einem solchen Tier gehört habe und ob man weiß, wo sich das Haiweibchen aufhält. Aber: In einem Versprechen an die Tauchschule, die das Weibchen zuerst sah, wurde es mir leider nicht verraten. Das ist nur verständlich und genau die richtige Entscheidung, denn ein trächtiges Tier soll schließlich keinem Stress ausgesetzt werden und meine Aufklärungsarbeit rund um das Meer war Kanaren kannte die Wohnungsverwalterin nicht. Also bohrte ich nicht weiter, sondern fragte bei meinem Freund Fernando vom Sharks Educational Instititute (die gerade folgende Institution der Alianza Tiburones Canarias), ob er wüsste, wo der Kleinzahn-Sandtigerhai denn sei. Und ja, er wusste es und konnte mir genau beschreiben, wo es zu finden sei. Und nein, ich werde jetzt nicht verraten, wo genau es denn war ;) Allerdings kam dabei auch heraus, dass sich der Kleinzahn-Sandtiger deutlich zu tief für einen Schnorchler aufhielt. El Jablito – Geheimtip zum Schnorcheln auf Fuerteventura Gleichzeitig bekam ich dann aber auch den Tipp, dass ich mir zum Schnorcheln unbedingt El Jablito ansehen sollte, da sich dort oftmals Engelhaie oder Rochen sehen lassen. Also planten wir einen unserer Ausflüge so, dass wir dort Station machen und uns...

Haie - Vortrag an der deutschen Schule in Puerto de la Cruz

Am 16. Juni war es endlich so weit: Wir haben die deutsche Schule in Puerto de la Cruz besucht, um den Kindern nicht nur per Mail, sondern im Rahmen eines Vortrags mehr über Haie und deren Vorkommen auf den Kanaren zu erzählen. Anhand der Fragen, die uns die Kinder im Vorfeld per Mail stellten, konnten wir einen schönen Leitfaden durch das Thema erstellen und freuten uns wahnsinnig darauf. Wie bereits berichtet war es schließlich der erste Vortrag dieser Art und wir waren sehr gespannt, wie es bei den Kindern ankommt und ob diese die ganze Zeit aufmerksam bleiben würden. Informationen rund um Haie Wir begannen mit allgemeinen Informationen rund um Haie, um den Kindern zunächst zu verdeutlichen: Hai ist nicht gleich Hai. Es gibt sie von riesengroß bis ganz klein, in allen Meeren der Welt, in den unterschiedlichsten Ausführungen und sie alle besitzen ein paar ganz besondere Fähigkeiten, Sinne und Eigenschaften. Kurzum wollten wir zeigen, dass Haie sich eben nicht durch die Tatsache definieren, dass sie für Menschen gefährlich sind, sondern über ihre Eigenschaften, wie zum Beispiel ihre besondere Haut. Weiterführend dazu gingen wir dann auf Dinge wie Männchen und Weibchen ein, wie man sie unterscheiden kann, wie sich Haie fortpflanzen und welche ganz besonderen Sinne sie haben, um an das Leben im Meer perfekt angepasst zu sein. Als wir den Kindern erklärten, dass sie mit den Sinnen eines Hais ihre Lehrer quasi schon spüren würden, ehe diese um die Ecke kommen und dass Besuche beim Zahnarzt einfach nicht nötig sein würden, wenn man ein Revolvergebiss hat, waren diese recht begeistert.Das Buch "Haie" von Mark Carwardine gibt gute Einblicke in das Thema, ohne zu sehr in die Wissenschaft abzutauchen. Es ist wirklich sehr gut illustriert und zeigt die Geschichte der Haie ebenso, wie ihren schweren Stand in der...

Kinder stellen Fragen – Wir freuen uns zu antworten

Vor geraumer Zeit hatten die Schüler der deutschen Schule in Puerto de la Cruz das Meer zum Thema und waren nicht ohne Grund mit großem Eifer dabei. Kein Wunder, denn das vielfältige Leben im Meer und die Tatsache, dass alles Leben auf diesem Planeten nur dank der Ozeane existieren kann, hält so viele interessante Dinge für uns bereit, dass auch ich selbst schon in jungen Jahren Feuer und Flamme für dieses Ökosystem war. Und genau diesen Kindern können wir am 16. Juni 2017 jetzt viele Fragen beantworten, die zu diesem Thema aufgetaucht sind. Im Mittelpunkt steht dabei natürlich das Meer rund um die Kanaren. Das Haie dabei eine wichtige Rolle spielen, ist natürlich der Wahnsinn, denn meiner Meinung ist Aufklärung nun Mal das einzige Mittel, um die weit verbreiteten Vorurteile gegen Haie ausmerzen können. Und genau deshalb freue ich mich wahnsinnig auf diesen Vortrag. Wie es dazu kam… Wie es der Zufall will, ist eines der Mädchen eine gute Freundin meiner Tochter und erzählte der Lehrerin Frau Siriu, dass sie jemanden kennt, der wiederum das Meer hier recht gut kennt, also mich. Daraufhin fragte Frau Siriu prompt, ob es da denn eine Kontaktmöglichkeit gibt, und so kam Eines zum Anderen und ich wurde gefragt, ob ich denn nicht mal an der Schule etwas zu dem Thema erzählen möchte. Das einzig Doofe daran: Auf eine solche Situation bin ich derzeit noch gar nicht eingerichtet… Aber das lässt sich ja ohne Weiteres ändern. Frau Siriu und ich einigten uns darauf, dass ich im Vorfeld bereits einige Fragen der Schüler bekomme, denn so kann die Thematik ein wenig eingegrenzt werden. Das Erste, was dann aber kam, waren noch nicht die endgültigen Fragen, aber einige Briefe der Kinder mit Vorab-Fragen, die ich dann gerne beantwortete. Diese Briefe zeigen sehr deutlich, dass...

La Gomera – Kurztrip zu den Stechrochen

Nachdem ich vor zwei oder drei Jahren bei Youtube auf alte Aufnahmen stieß, die Runde Stechrochen im Hafen von Vueltas im Valle Gran Rey auf La Gomera zeigten, stand direkt fest, dass ich da unbedingt irgendwann selbst hin muss, um mir die Rochen live und in Farbe anzusehen. Am letzten Freitag war es endlich so weit und wir fuhren für eine Nacht auf die Nachbarinsel, gespannt ob wir die Rochen tatsächlich zu Gesicht bekommen. Ganz abgesehen davon fehlte die Insel eh noch auf unserer Liste der Kanarischen Inseln, die wir besucht haben. Und es wird wohl nicht der letzte Besuch gewesen sein.Mit der Fähre nach La Gomera Gleich morgens ging es mit der Fähre von Los Cristianos nach San Sebastián. Bereits auf der etwa eine Stunde dauernden Überfahrt bekamen wir die ersten Meeresbewohner zu Gesicht, denn immer wieder tauchten Delfine auf. Nicht alle waren dicht genug dran, um sie zu bestimmen, der Gemeine Delfin war allerdings auf jeden Fall dabei. Nebenher beobachteten wir noch Sturmvögel, die unsere stetigen Begleiter waren und knapp über der Wasseroberfläche dahin zogen, wobei es immer wieder erstaunlich ist, wie knapp die eleganten Flieger über der Wasseroberfläche dahin gleiten.Der Weg ins Valle Gran Rey Kaum auf La Gomera angekommen, machten wir uns auf den Weg ins Valle Gran Rey, denn wir fuhren schließlich Samstag schon wieder zurück und hatten nicht viel Zeit, die Rochen zu finden. Da wir uns vor Ort noch Informationen besorgen wollten, hieß es durchstarten. Da es keine Küstenstraße auf La Gomera gibt, führt wirklich jeder Weg über die Berge, wobei wir uns zwischendurch echt fragten, ob der Sprit reichen wird. Wir hatten nicht damit gerechnet, dass es auf der Insel nur 6 Tankstellen gibt, von denen wir gleich mal zwei Stück am Hafen von San Sebastián liegen ließen. Aber alles...

Öl-Bohrungen auf den Kanaren doch nicht vorbei?

Wie der Kanarenexpress heute berichtete, sind die Gewässer der Kanaren eventuell doch nicht so sicher vor Öl-Bohrungen, wie im April 2016 gehofft wurde, als die Fristen für die Probebohrungen vor Lanzarote und Fuerteventura abliefen. Bürgerbewegungen, Umweltschützer und Politiker hatten gehofft, das Thema Repsol und seine Bohrungen sei vorbei. Doch jetzt scheint das nicht mehr so sicher, denn die für die Klagen zuständige EU-Kommission gab bekannt, dass das Untersuchungsverfahren eben doch nicht eingestellt wird, da die spanische Regierung die Erlaubnis für Tiefseebohrungen eben doch nicht annulliert hat. WTF??? Was bisher geschah Die ganzen Details könnt Ihr gerne beim Kanarenexpress nachlesen. Wir sind gelinde gesagt ein wenig geschockt über die Tatsache, dass die Bohrungen weiter gehen könnten. Die Gier nach dem Geld von Repsol scheint Mal wieder in aller Härte die Oberhand zu behalten, denn laut des Artikels wurden die wissenschaftlichen Gutachten, welche die Gefahr für die ökologische wertvolle Region zeigten, offenbar völlig missachtet. Um genau zu sein, hat die spanische Regierung in Form von José Manuel Soría (Minister für Industrie, Entwicklung und Tourismus) und Mariano Rajoy (aktuell leitender der spanischen Regierung) vor den ersten Bohrungen nicht nur immer wieder die Deklaration des Schutzgebietes heraus gezögert, sondern auch die Grenzen so verschoben, dass das für den Ölkonzern Repsol interessante Gebiet ausgeklammert blieb. Das ist etwa so sinnvoll, wie eine Bombe auf einen Menschen in einer Menschenmenge zu werfen mit der Absicht, nur den Einen zu töten. Man zielt schließlich genau und tut sein Bestes, um Kollateralschäden zu vermeiden. Bürgerinitiativen, örtliche Politiker und Umweltschützer reichten natürlich Petitionen und Gutachten ein. Der Petitionsausschuss startete zwar seine Untersuchung, war allerdings zu langsam und es wurde 55 km vor der Küste von Lanzarote und Fuerteventura gebohrt. Aufatmen? Leider nein... Nachdem also nun gebohrt wurde, wobei es zu einem Zwischenfall mit Greenpeace...