RSS Verzeichnis RSS FEED lu-glidz
SPORT / FALLSCHIRM / lu-glidz
RSS NEWSFEED INFOS

Feed Titel:
lu-glidz
Feed Beschreibung:
Der Gleitschirm-Blog
Anbieter Webseite:
http://lu-glidz.blogspot.com/
RSS Feed abonnieren:
http://lu-glidz.blogspot.com/feeds/posts/default?alt=rss

Die Vorträge der Thermikmesse im Video

Zur Thermikmesse gehört auch stets ein umfangreiches Vortragsprogramm. In diesem Jahr sind fast alle Vorträge auch als Video dokumentiert auf Youtube zu finden.Die meisten der Vorträge bei der Thermikmesse 2017 sind auf demYoutube-Kanal der Thermikmesse zu finden. // Quelle: ScreenshotWie stelle ich ein Gurtzeug richtig ein? Warum ist eine gute Fliegerbrille so wichtig? Wie kann man negative Erlebnisse mental gut verarbeiten? Welche Vorteile bringt die RAST-Technologie? Ist der Nova Phantom entwicklungstechnisch eine Sackgasse?Das waren nur einige der Fragen, die bei den Fachvorträgen auf der Thermikmesse aufgegriffen wurden. Da aber kaum jemand sieben Stunden Vortrag am Stück anhören mag, zumal es in der Messehalle auch noch die ein oder andere Neuigkeit anzuschauen gab, hat der Veranstalter in diesem Jahr einen besonderen Service realisiert: Die meisten Vorträge wurden per Video festgehalten und können nun auf Youtube angeschaut werden. Hier die Liste:Giuseppe Caruso: Warum schützt man beim Fliegen nur den vorderen Teil der Augen?Mike Küng: Das Wichtigste beim Fliegen: Gurtzeug und GurtzeugeinstellungenSusanne Böhme: Steh auf und flieg! Podiumsdiskussion: Nova Phantom – Sackgasse oder Zukunft?Yvonne Dathe: Negative Erlebnisse mental gut verarbeitenKlaus Irschik: Sicherheit im GleitschirmsportMichael Nesler: RAST - Erkenntnisse und Erfahrungen nach einem JahrTomas Grabner: Simpel, sicher, steuerbar! Die Vorteile der Diamond-Cross Kreuzkappe Konrad Görg: Weltrekord mit dem EN B Schirm Gerry Mayr: Fly Incredible India

Die Europäischen Ausweichregeln

Der DHV hat für die EHPU Grafiken erstellt. Sie zeigen die europaweit empfohlenen Ausweichregeln am Hang, im freien Luftraum, in der Thermik sowie bei Start und Landung.Die Grafiken sollen europaweit für Schulungszwecke eingesetzt werden. Vielleicht ist ja auch für Lu-Glidz-Leser eine kleine Auffrischung des Wissensstandes angebracht? Hier die einzelnen Darstellungen und ihre Bedeutung (Quelle: DHV):StartGestartet werden darf nur, wenn der Luftraum frei ist.LandungDie vorgeschriebene Landevolte muss eingehalten werden. Der tiefer fliegende Pilot hat dabei Vorrang.Grundregel: SicherheitsabstandIn allen Fluglagen muss auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand zu anderen Piloten geachtet werden.Ausweichen im freien Luftraum: GegenkursKommen sich zwei Fluggeräte im freien Luftraum genau entgegen, weichen beide nach rechts aus.Ausweichen im freien Luftraum: Kreuzender KursKreuzen sich die Kurse zweier Piloten im freien Luftraum, so muss - gemäß der Regel "rechts vor links" - der von links kommende Pilot ausweichen.Überholen im freien Luftraum: SicherheitsabstandWill ein Pilot einen anderen überholen, so sollte er mit sicherem Abstand in der Regel rechts vorbei fliegen. Ist dieser Weg versperrt darf auch links überholt werden. Wichtig ist stets der sichere Abstand.Ausweichen beim Soaring: vor einem HangKommen sich beim Hangsoaring zwei Fluggeräte entgegen, weicht der Pilot, der den Hang auf seiner linken Seite hat, nach rechts aus.Ausweichen beim Soaring: über einem HangSoaren zwei Piloten im Aufwindband schon oberhalb des Hanges, weicht der Pilot, der das Lee des Hanges zur Linken hat, nach rechts aus.Ausweichen im freien Luftraum: Kreisende PilotenKreist ein Pilot in einem Aufwind, müssen die anderen Piloten ihm ausweichen. Eine Ausnahme ist das Kreisen vor einem Soaringhang. Hier haben die Hangflugregeln Vorrang.Drehrichtung in der ThermikDer erste Pilot in einer Thermik gibt die Drehrichtung vor.

Die News der Thermikmesse 2017

Eine kleine Zusammenstellung interessanter Neuigkeiten von der Thermikmesse - allerdings ohne jeden Anspruch auf Vollständigkeit. Blick in die Messehalle von Sindelfingen. Die Thermikmesse bot auch 2017 den gewohnten Marktüberblick. Auffällig war in diesem Jahr: Die meisten Stände der Gleitschirmhersteller bzw. Importeure waren karger geschmückt und mit weniger Material zum Anfassen ausstaffiert. Nur bei Gurtzeugen und Motoren gab es in der Regel die gesamte Palette zu sehen.Hie und da zeigte sich, dass ein Messeauftritt als reines "Gesprächsangebot" nicht so gut funktioniert. Besonders auffällig wurde dies am kargen Werbestand von Triple-Seven, an dem die Mannen bisweilen recht gelangweilt hinter ihrem Tresen saßen und der Ansprache harrten. Andere Markenvertreter dürften deutlich zufriedener mit dem Messeverlauf gewesen sein.Diverse Neuigkeiten wurden vorgestellt und Gerüchte weitergegeben - hier nur in Kurzform und ohne Anspruch auf Vollständigkeit.Advance: Der Sigma 10 (EN-C) soll ab April zu kaufen sein und ist wieder etwas mehr auf Leistung ausgerichtet als sein Vorgänger.AirDesign: AD bietet jetzt auch einen eigenen leichten Retter, den Donut. Es handelt sich um eine abgerundete Kreuzkappe á la Companion. // Der Hero soll ein X-Alps-Schirm mit hoher Streckung aber vergleichsweise geringer Zellenzahl werden.BGD: Epic heißt der neue Low-EN-B mit Streckung 5,0 und einem noch grafisch-bunterem Design.Moskito-E-light mit E-Motorund Beinsack.FTR: Der Spezialist für motorisierte "Aufstiegshilfen" zeigte die Elektroversion seines Moskito-light Systems. Moskito erlaubt bei abgeschaltetem Motor ein Thermikfliegen wie mit einem normalen Gurtzeug (sogar Liegegurtzeug). Der Moskito-E-light soll es mit einem Lithium-Mangan Akku auf rund 30 Minuten Laufzeit bringen. Dem Haben-Wollen-Drang stellt sich nur noch ein Preis von knapp 11.000 Euro entgegen.Gin: Der neue Explorer (High-B) soll eine ähnliche Streckung und Leistung wie der Carrera aufweisen, aber nicht mehr wie dieser beim Pilotenanspruch ein EN-C im B-Pelz sein. // Zudem gibt es ein neues Ultra-Leichtgurtzeug, das Yeti Xtrem mit nur 500 Gramm Gewicht. Im Vergleich zum Yeti Ultralight (650...

DHV "verschärft" A-Schein Praxis

A-Schein-Prüflinge in Deutschland müssen künftig bei der Flugprüfung ein zusätzliches Manöver fliegen.Ohrenanlegen mit Beschleuniger plus 90 GradRichtungsänderung per Gewicht fordert der DHVin seiner neuen Prüfungsordnung für den A-Schein.Das DHV-Lehrteam hat eine Änderung der Prüfungsordnung für den A-Schein beschlossen. Ab dem 1. Mai 2017 werden Flugschüler bei der praktischen Prüfung ein zusätzliches Manöver vorfliegen müssen. Gefordert ist dann, die Ohren anzulegen, den Beschleunigerzu treten und mit Gewichtsverlagerung eine 90 Grad Kurve zu fliegen.Ab 2018 kommt noch ein weiteres Manöver hinzu: ein gehaltener seitlicher Klapper mit mindestens 30 Prozent. Dabei muss der Schirm für mindestens drei Sekunden stabilisiert und dann das Manöver ausgeleitet werden. Bei der Prüfung wird, vom Prüfer festgelegt, wahlweise der Klapper oder das Ohrenanlegen mit Richtungswechsel gefordert.Als Drittes hat das DHV-Lehrteam festgelegt, dass die Schnelle Acht künftig in maximal 30 Sekunden geflogen werden muss.Damit ein Flugschüler zur Prüfung zugelassen wird, muss der Fluglehrer ihm bescheinigen, dass der Prüfling diese drei genannten Manöver schon beherrscht.

LK8000 gibt es jetzt auch für Android

Wer bisher eine umfangreiche Flugcomputer-Software für Android suchte, der musste sich mit XCSoar begnügen. Jetzt steht auch das ähnlich leistungsfähige LK8000 im Playstore.Die Bildschirmdarstellung von LK8000. // Quelle: LK8000Seit Jahren liefern sich die Programmier-Teams von XCSoar und LK8000 ein kleines Wettrennen, wer mehr Funktionen in die jeweilige "taktische" Flugcomputer-Software integrieren kann. Mit der Zeit kam auch noch die Frage hinzu, für welche Plattformen die Programme verfügbar sind.XCSoar wurde schon vor längerer Zeit von Max Kellermann auf Android portiert. Bei LK8000 blieben die Macher erst einmal WindowsCE und Linux-Systemen treu. Doch jetzt kommt Bewegung in die Szene.Seit neuestem ist LK8000 auch im Android Playstore zu finden. Noch ist die Software nur als Version 6.1c in einem sogenannten Beta-Stadium. Doch die Macher bezeichnen sie schon als ausreichend stabil, um sie nicht nur testweise, sondern auch im Flug einzusetzen.LK8000 bietet als Flugcomputer umfangreiche Infos. Dazu gehören auch Lufträume inklusive seitlicher Anzeige, Luftraumwarnungen, Zentrierhilfe, McReady-Rechner, Dreiecksassistent, Wettbewerbsfunktionen etc. Die Einrichtung des Programms und aller Optionen für Gleitschirmflieger ist allerdings keine ganz simple Fingerübung. Man muss sich schon etwas tiefer mit dem Aufbau und der Bildschirmsteuerung beschäftigen. Doch wer das einmal geschafft hat, kann eins der leistungsfähigsten Flugprogramme auf seinem Handy oder Tablet laufen lassen, das derzeit kostenfrei verfügbar ist.

Messedämmerung

Die Messelandschaft der Gleitschirmbranche steht vor einem Umbruch. Die Thermikmesse erfindet sich 2018 neu, bekommt allerdings auch Konkurrenz. So will sich 2018 die neue European Paragliding Conventionim Europapark Rust präsentieren. // Quelle: EPC - G. ReuschWer am 18. Februar zur Thermikmesse fährt, darf in diesem Jahr auch Abschied nehmen. Denn die Thermikmesse wird es im kommenden Jahr in der bekannten Form am Standort Sindelfingen nicht mehr geben.Veranstalter Jürgen Häffner hat große Pläne: Er will 2018 die Thermikmesse als eine zweitägige "Sonderausstellung" unter dem Dach der Mitte Januar stattfindenden, großen Touristikmesse CMT in den Stuttgarter Messehallen neu aufziehen. Von diesem Schritt verspricht er sich neue Impulse und vor allem auch ein breiteres Publikum. Aussteller bekämen die Chance, nicht nur das übliche Klientel, sondern auch allgemeine Messebesucher für den Gleitschirmsport zu begeistern und womöglich neue Kunden zu gewinnen.Mit Blick auf die bestehende Thermikmesse sagt Häffner selbst, es herrsche Stillstand und sei jedes Jahr dasselbe Ding. Es kämen 3000 bis 3500 Besucher. Am Standort Sindelfingen sieht er kein Entwicklungspotenzial mehr. Durch die Eingliederung in die CMT hofft er, die Thermik interessanter zu machen - sowohl für die Aussteller wie für die Besucher.Ob diese Rechnung aufgeht? Manche Gleitschirmhersteller sehen das neue Konzept kritisch. Schon die Thermikmesse in ihrer bekannten Form halten viele nicht für ideal, weil sie mit ihrem Basar-Charakter zu wenig Raum und Zeit lässt für echte Fachgespräche. Business-Kontakte zu den direkten Kunden der Hersteller, den Flugschulen und Shops, bleiben rar. Stattdessen werden die Stände von "interessierten" Endkunden belagert, denen man dutzendmal die gleichen prospektschönen Sätze vorbetet. Ein verkaufsfördernder Effekt in die Breite ist damit schwer zu erreichen.Dass eine Thermikmesse im Umfeld einer Touristikmesse dieses Dilemma löst, ist freilich kaum zu erwarten. Die möglichen zusätzlichen Besucher dürften dort auch kein Fachpublikum, sondern eher interessierte Laien sein. Sie zu bedienen und mit Infos anzufüttern,...